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Begriffserklärungen Digitalfotografie / Digitalkameras

 


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arrrne
WRF-MENTOR


Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 82
Wohnort: Berlin

BeitragVom : 03 Apr 06 6:45     Thema: Begriffserklärungen Digitalfotografie / Digitalkameras

Hallo,

------------
Update MArtin:
Dieser aus den Anfangstagen der Digitalfotografie stammende Beitrag wurde durch einen mehrfach aktualiserten
Weltreise-Workshop Digitale Reisekamera & Datenträger für die Reise
ergänzt, in dem
- die wichtigsten Begriffe zur Digitalfotografie erklärt
- die für eine Reisekamera entscheidenden Kriterien als Kamerakaufentscheidunghilfe genannt und erläutert
- unsere bisherigen Erfahrungen mit diversen Digitalkameras auf Weltreise geschildert und, daraus abgeleitet,
- 5 billige, aber wichtige / sinnvolle Zubehörartikel vorgestellt werden, die eine Digitalkamera erst richtig Reise-fit machen.
------------

Erstmal wieder für die Allgemeinheit ein paar Begriffserklärungen, die in den Kameraforen häufig auftauchen und vielleicht nicht jedem bekannt sind:

Prosumer - bezeichnet Digitalkameras, die zwischen dem Ottonormalverbaucher, also dem "consumer" und den beruflichen Anwendern, also den "professional", angesiedelt sind. Bessere Ausstattung als bei normalen Kameras und auch mehr Funktionen, die jedoch auch wieder ein erweitertes Können des Anwenders erfordern.

DSLR - Digitale Spiegelreflexkamera

CMOS-Sensor - damit ist eine Art des Bildsensors gemeint, von dem 'escapade' ja bereits gesprochen hat

<Anm. MArtin: Liste ergänzungsfähig, oder Fragen... >
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escapade
WRF-Mitglied


Anmeldungsdatum: 10.03.2006
Beiträge: 47
Wohnort: die ganze Welt

BeitragVom : 03 Apr 06 16:41     Thema: Begriffserklärungen Digitalfotografie / Digitalkameras

Im folgenden habe ich euch ein umfangreiches Digitalfotografie-ABC ausgesucht, damit man schneller zum Suchergebnis kommt.

Um euren Begriff zu suchen, ohne durchzuscrollen, benutzt die Windows Suchfunktion (STRG+F) und gebt den Suchbegriff ein!


A/D-Konverter

Abk. für Analog-zu-Digital-Konverter. Elektronischer Baustein, der eine elektrische Spannung in ein digitales bzw. binäres Signal umwandelt.


A/D-Wandlung

Konvertierung eines analogen Signales in ein digitales Signal. (siehe auch: A/D-Konverter)


AA

Siehe: Mignon


Abblenden

Schliessen der Blende um eine oder mehrere Stufen.


AC-Adapter

Alternative-Current-Adapter. Netzstrom-Adapter für Wechselstrom-Netze. Ermöglicht im stationären Betrieb der Digitalkamera die Stromversorgung aus dem Stromnetz.


ADC

siehe: A/D-Konverter


Add-in

siehe: Add-on


Additive Farbmischung

Bezeichnet ein Farbdarstellungssystem, das auf der Addition der drei Primärfarben Rot, Grün und Blau basiert. Fernseh- und Computermonitorbilder werden beispielsweise gemäß den Prinzipien der additiven Farbmischung erzeugt.


Add-on

Erweiterung eines Programms (z. B. Excel oder Word) um eine nützliche Funktion. Werden z. T. vom Hersteller oder anderen Firmen entwickelt und angeboten. Siehe Extension


AD-Wandlung

siehe: A/D-Wandlung


AE

Automatic Exposure. Belichtungsautomatik.


AEB

Engl. für Auto Exposure Bracketing (siehe: Belichtungsreihen)


AF

Abk. für Autofokus


AF-Messfeld

Punkt bzw. Bereich auf dem das Autofocus-System einer Kamera die Schärfe misst bzw. einstellt.


AiAF

Abk. für Artificial intelligence Auto Focus
Von Canon entwickeltes Mehrpunkt-Autofokus-System.


Akku

Kurzform von "Akkumulator"; wiederaufladbare Batterie, die nach der Entladung mit einem Ladegerät wieder aufgeladen werden kann. Die gebräuchlichsten Akkutypen sind Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd), Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH), Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) und Lithium-Polymer-Akkus (Li-Po).


Akkupack

in einem tragbaren, externen Gehäuse eingeschlossenes Akku. Dient als zusätzliche Stromquelle um die Kapazität/Betriebszeit eines Gerätes (z.B. Kamera, Blitzgerät) zu erweitern.


Algorithmen

Mehrzahl von Algorithmus


Algorithmus

Verfahrens- bzw. Verarbeitungsanweisung, die aufgrund ihrer Präzision von einem mechanischen oder elektronischen Gerät selbständig durchgeführt werden kann. Algorithmen sind z. B. die Vorschriften zum Addieren, Subtrahieren etc., aber auch alle in einer Programmiersprache festgelegten Anweisungen. Der Algorithmus teilt dem Computer mit, wie ein bestimmtes Problem zu lösen ist. In der Bildbearbeitung werden Algorithmen z. B. verwendet, um Veränderungen ("Skalierungen") an Bildern vorzunehmen, z. B. 3 D Cubic-Algorithmus (siehe TruePic).


Aliasing

Treppenstufenförmige Erscheinung an diagonalen Oberkanten von Pixelgrafiken bzw. -bildern bei der Darstellung auf Monitoren oder bei der Ausgabe auf einem Drucker. Kann durch Kantenglättung (Anti-Aliasing) softwaremässig gelindert werden. Hierbei werden die Kontrastwerte der benachbarten Pixel neu berechnet und einander angeglichen.


Altavista

Bekannte Suchmaschine im Internet


Analog

Gegensatz zu digital. Analoge Informationen gehen stufenlos ineinander über, sind also kontinuierlich (beispielsweise sind die Farben eines Regenbogens nicht genau voneinander abgrenzbar).


Analog-Digital-Wandlung

Um ein analoges Signal, wie z. B. ein Foto, im Computer weiterbearbeiten zu können, muss es z. B. mittels einer Digitalkamera oder eines Scanners in digitale Informationseinheiten gewandelt, sprich: digitalisiert, werden.


Anfangslichtstärke

siehe: Lichtstärke


APO

Bezeichnung für apochromatisch korrigierte Linsen (meistens aus Fuorit-Glas bestehend). Apochromatisch korrigierte Linsen besitzen die Eigenschaft, Lichtstrahlen so zu brechen, dass die roten, grünen und blauen Lichtstrahlen/Lichtwellen präzise auf demselben Punkt auf der Bildebene auftreffen und somit keine chromatische Aberrationen entstehen.


Apple Talk

Ein von Macintosh-Computern verwendetes Netzwerk-Protokoll


APS

Abk. für "Advanced Photo System"; 1996 eingeführtes Kamera- bzw. Filmsystem mit dem Ziel, die Handhabung der Kameras zu vereinfachen und das Kleindbild-Format kurz- bis mittelfristig abzulösen. Kernstück des APS-Systemes ist der APS-Film. Dieser ist kleiner (was die Konstruktion kleinerer Kameras erlauben sollte), schließt das Negativ staub- und kratzfest permanent in der Patrone ein und erlaubt drei Aufnahmeformate (C für Classic: 17 x 25,5 mm; H für HDTV: 17 x 30 mm; P für Panorama: 12 x 30 mm). Das APS-Filmsystem besitzt noch andere Eigenschaften, konnte sich aber u. a. aufgrund der im Vergleich zum Kleinbildfilm mäßigen Bildqualität, der geringen Unterstützung von den Fachlaboren und der – am Anfang – verhältnismässig hohen Preise (Kameras, Filme, Entwicklungskosten) bis dato nie so richtig auf dem Markt durchsetzen.


Olympus Aquacase PT-003 [Foto: Olympus]Aqua Case

Bezeichnung (Olympus-Terminologie) für wasserdichte Kunststoff-Gehäuse in denen Digitalkameras eingeschlossen werden können.


ASCII

American Standard Code for Information Intercharge. Die häufig eingesetzte binäre Codierung von insgesamt 128 Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Satz- und verschiedenen Sonderzeichen, nicht jedoch Umlauten) ermöglicht einen korrekten Informationsaustausch zwischen Software und Hardware. Der ASCII-Code nutzt die ersten sieben Bit eines KBytes. Die ersten 32 Zeichen werden als Kontrollzeichen, z. B. für die Steuerung eines Druckers, genutzt.


ATA

AT Attachement. Schnittstelle für PC-Festplatten


ATA-Flash-Karten

Platzsparendes, in Steckkarten integriertes Speichermedium


Auflösung

Maß für die Detailgenauigkeit (Rasterpunkte pro Zoll bzw. Zentimeter), die ein Gerät aufzeichnen oder wiedergeben kann. Bei einem Monitor oder Drucker informiert die Auflösung darüber, wieviele Pixel dargestellt bzw. gedruckt werden können. Bei Eingabegeräten (Digitalkameras oder Scannern) bestimmt die Auflösung, wieviele Pixel erfasst werden können. Die Angabe erfolgt in dpi (dots per inch = Bildpunkte pro Zoll; 1 Zoll entspricht 2,54 cm), in Anzahl der horizontalen und vertikalen Bildpunkte (z. B. 1.712 x 1.368 oder 1.280 x 1.024) bzw. in Ipmm (Linienpaare pro Millimeter = maximal darstellbare Anzahl dünner schwarzer und weißer Linien pro Millimeter). Ein guter Kleinbildfilm hat beispielsweise eine Auflösung von ca. 150 Ipmm. 300 dpi entsprechen umgerechnet etwa 118 Bildpunkten pro Zentimeter. Im allgemeinen kann gesagt werden: Je höher die Auflösung, desto besser ist die Bildqualität.


Aufnahmebereich

Der Bereich, in dem eine Kamera Objekte scharf abbilden kann. Kameraeinstellung von Mindestabstand bis Unendlich.


Ausgabeformat

siehe: Format


Auslöseverzögerung

Zeitspanne, die zwischen dem vollendeten Niederdrücken des Auslösers und der eigentlichen Aufnahme vergeht. Der bei halb niedergedrücktem Auslöser gestartete automatische Fokussiervorgang (Autofokus) wird üblicherweise nicht berücksichtigt und getrennt angegeben.


Autofocus

siehe: Autofokus


Autofokus

Automatische Scharfeinstellung. Man unterscheidet zwischen aktivem und passivem Autofokus. Beim aktiven Autofokus wird zur Ermittlung der Distanz ein gebündelter Lichtstrahl (meistens Infrarot) oder Ultraschall-Wellen (sog. Sonar-Autofokus) ausgesendet; eine präzise Scharfeinstellung erfolgt deshalb nur innerhalb der Reichweite des Lichtstrahles. Ein aktiver Autofokus erkennt auch keine durchsichtigen bzw. durchleuchtenden Hindernisse (z. B. Fensterscheiben) und stellt folglich auf der Hindernis-Ebene scharf. Deshalb werden bei hochwertigeren Kameras entweder hybride (aktiv + passiv) oder ausschließlich passive AF-Systeme eingesetzt. Bei passiven AF-Systemen erfolgt die Scharfeinstellung nach dem Prinzip des Kontrastvergleiches oder der optischen Phasendifferenz.


automatische Belichtungsreihen

siehe: Belichtungsreihen


AVI

Abk. für "Audio Video Interleave"; Standard-Dateiformat von Microsoft (daher fast ausschließlich auf Windows-Rechnern lauffähig) zur Speicherung von Videosequenzen mit oder ohne Ton.

banding

Engl. für "streifenbildung". Unerwünschter Bildeffekt in Form von streifenförmigen Artefakten, der hauptsächlich in dunklen Bildpartien bei hohen Empfindlichkeiten (ähnlich wie das Bildrauschen) in Erscheinung treten kann.


Batch

Engl. für "Stapel"
In der Computertechnik wird der Begriff im Zusammenhang mit Stapelverarbeitungsdateien benutzt. Dies sind kleine Programme die eine Reihe von Arbeitschritten/Befehlen automatisch ausführen. Damit lassen sich z.B. grosse Mengen von Bildern umbenennen, kopieren, löschen usw. ohne dass man den jeweiligen Arbeitschritt bei jedem Bild einzeln ausführen muss.


Baud

Nach dem franz. Ingenieur Baudot benannte Maßeinheit für die Datenübertragungsrate.


Belichtung

Bei der Belichtung wird ein lichtempfindliches Element (Silberhalogenid-Korn beim Film, Pixel beim Bildwandler) für eine bestimmte, kurze Zeitdauer (siehe: Belichtungszeit; Verschlusszeit) dem Licht ausgesetzt mit dem Ziel, ein Bild zu erzeugen.


Belichtungskorrektur

Bewusste Abweichung von dem mit Hilfe des Belichtungsmessers ermittelten Werts. Die Änderung lässt sich manuell eingeben (Unter- und Überbelichtung) oder wird durch die Programmautomatik gesteuert.


Belichtungsmesser

eingebaute oder externe Messzelle (siehe: Handbelichtungsmesser), die die Lichtintensität misst und in ein elektrisches bzw. elektronisches Signal umwandelt. Dieses Signal kann anschliessend von der Kameraelektronik ausgewertet werden die dann eine – den Lichtverhältnissen entsprechend – passende Verschlusszeit- und Blendenkombination auswählt (siehe: Belichtungssteuerung). Moderne Belichtungsmesser können auch die Lichtintensität für Teile des Bildes (siehe: Spotmessung, mittenbetonte Integralmessung, Selektivmessung, Matrixmessung) ermitteln.


Belichtungsmessung

Vorgang, bei dem der Belichtungsmesser die den Lichtverhältnissen angepasste Verschlusszeit- und Blendenkombination ermittelt.


Belichtungsreihen

mit Belichtungsreihen macht man vom selben Motiv mehrere Aufnahmen mit abweichender Belichtung. Dies ermöglicht es, die korrekte Belichtung einzugrenzen bzw. verschiedene Effekte (eine absichtliche Unter- bzw. Überbelichtung kann u.U. auf dem Bild schöner sein) auszuprobieren. Die Belichtungsreihen kann man entweder manuell (durch Benutzung der Belichtungskorrektur-Funktion) oder automatisch anfertigen. Gut ausgestatte Kameras verfügen über eine Funktion für automatische Belichtungsreihen, wo man nur die Abweichung (in Blendenwerten) und/oder die Zahl der Aufnahmen festlegen kann.


Belichtungssteuerung

Der Begriff Belichtungssteuerung beschreibt, wie die Verschlusszeit und die Blende bei einer Kamera eingestellt werden. Das kann sowohl automatisch sein (Vollautomatik, Programmautomatik, Motivprogramme) als auch halb-automatisch (Zeitenautomatik, Blendenautomatik) oder ganz manuell durch Eingabe/Vorgabe von Verschlusszeit und Blende.


Belichtungszeit

Zeitraum in dem der Film oder Bildwandler dem Licht ausgesetzt wird um ein Bild zu erzeugen. (siehe auch: Verschlusszeit)


Betriebssystem

Grundprogramm des Computers, das das Zusammenspiel zwischen Software und Hardware regelt und dem Benutzer eine Bedienungsoberfläche zum Ausführen von Befehlen (Öffen/Schliessen/Sichern von Dateien, Ausführen von Anwendungen usw.) bietet. Alle modernen Betriebssysteme nutzen eine grafische Bedienungsoberfläche. Als Betriebssystem am weitesten verbreitet sind Microsoft Windows, gefolgt von LINUX und Apple MacOS.


Bildauflösung

Siehe Auflösung.


Bildbearbeitungsprogramm

Bezeichnet eine Computersoftware, die neben der Betrachtung auch vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten von Digitalbildern bietet. Ein häufig eingesetztes Bildbearbeitungsprogramm ist z. B. Adobe PhotoShop.


Bildbearbeitungssoftware

siehe: Bildbearbeitungsprogramm


Bildebene

Bezeichnet den Bereich innerhalb einer Kamera, der eine scharfe Abbildung des Motivs ermöglicht. Die Bildebene ist bei analogen Kameras mit der Filmebene gleichzusetzen, bei Digitalkameras befindet sich hier der Bildwandler.


Bildfrequenz

Siehe: Bildrate


Bildkapazität

Anzahl der Bilder, die ohne Wechsel des Speichermediums aufgenommen werden können.


Bildkompression

Verfahren um die Datenmenge einer Bilddatei rechnerisch zu reduzieren und so Platz zu sparen. Je nach eingesetztem Kompressionsverfahren (siehe z.B. JPEG, LZW) unterscheidet man zwischen einer verlustbehafteten Kompression und einer verlustfreien Kompression. Bei der verlustbehafteten Kompression werden für das Auge mehr oder weniger sichtbare Bilddetails unwiderruflich weggrechnet, was – abhängig von eigensetztem Kompressionsverfahren und gewählter Kompressionsstufe – mehr oder weniger starke Qualitätseinbussen zur Folge hat. Dieser Effekt ist bei verlustbehafteter Kompression kumulativ, was bedeutet, dass bei jedem neuen Kompressionsvorgang die Qualität weiter abnimmt.


Bildpunkt

Siehe Pixel.


Bildrate

Anzahl der Bilder pro Sekunde (B/s). Diese Angabe wird vorwiegend bei Beschreibung von Serienbildfunktion oder Videoaufzeichnung gemacht.


Bildrauschen

Siehe: Rauschen


Bildstabilisator

elektronische oder opto-mechanische Vorrichtung die es erlaubt, Verwacklungsunschärfen (nicht zu verwechseln mit Bewegungsunschärfen) durch Ausgleich zu reduzieren bis hin zu eliminieren. Beim geläufigsten Stabilisationsverfahren, der optischen Bildstabilisierung, registrieren sogenannte Gyroskopen (Kreiselsensoren) die axialen Bewegungen des Objektives. Ein bewegliches Linsensystem wird dann von der Steuerelektronik das Bildstabilisators genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt, so dass die Verwacklungen durch "Gegen-Verwacklungen" kompensiert werden und das Bild ruhig bzw. scharf bleibt.


Bildübertragung

Durch die Digitalisierung von Bildern können diese auf Datenträger oder über Datennetze ohne Qualitätsverlust übertragen und beliebig oft kopiert werden (siehe Datenübertragung).


Bildverarbeitung

Synonym für: Bildbearbeitung


Bildwandler

Der Bildwandler (CCD oder CMOS) ist ein elektronischer Baustein (lichtempfindlicher Halbleiter), der das Licht – proportional zur Lichtintensität – in eine mehr oder weniger starke elektrische Spannung umwandelt.


Bildwinkel

Der von einem Objektiv erfasste horizontale Winkel eines Bildes. Je größer der Bildwinkel, desto "breiter" das Bild.


Binär

Aus zwei Einheiten, Teilen oder Zuständen bestehend. In der Computertechnik wird das Binärsystem (oder Dualsystem) verwendet das zwei Einheiten bzw. Zustände – 1 (an) oder 0 (aus) – kennt.


BIOS

Basic IOutput System auf dem Rechner integriertes Steuerprogramm, was das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Systemkomponenten (CPU, RAM, Grafikkarte, Schnittstellen, Festplatte usw.) regelt.


Bit

Abk. für "Binary Digit"; kleinste Einheit im Dual- bzw. Binärsystem. Diese Einheit kann genau zwei Zustände (0 und 1) annehmen. 8 Bits ergeben ein Byte


Bitmap

Darstellungsform eines digitalen Bildes, bei der jedem Bit im Speicher eines Computers genau ein Bildpunkt auf dem Bildschirm oder dem Drucker zugeordnet wird.


Bit-Tiefe

Siehe Farbtiefe.


blaustichig

mit einem blauen Farbstich behaftet


Blende

Zentrales Steuerelement (iris- oder lochförmige Öffnung) einer Kamera bzw. eines Objektives (bei Wechselobjektiven), das variabel geöffnet oder geschlossen werden kann. Steuert die Menge des Lichteinfalles durch das Objektiv und die Schärfentiefe. Die gegenwärtige Öffnung der Blende wird in Blendenwerten (f gefolgt von numerischem Wert) angegeben. Der mathematisch kleinste Wert (z. B. f2,Cool gibt die größtmöglichste Blendenöffnung an – umgekehrt gibt ein mathematisch großer Wert (z. B. f16) eine kleine Blendenöffnung an. Das Schließen einer Blende bezeichnet man als Abblenden.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Fototipp "Blende – Funktionsweise und Auswirkungen"


Blendenautomatik

Bei der Blendenautomatik stellt der Benutzer die Verschlusszeit seiner Wahl an der Kamera ein und die Kameraautomatik wählt die den Lichtverhältnissen entsprechende, passende Blende (im Bereich des Möglichen) aus. Bei den meisten Kameras durch das Symbol "S" oder "Tv" (hauptsächlich bei Canon Kameras) gekennzeichnet.


Blendenöffnung

siehe: Blende


Blendenzahl

siehe: Blende


Blitzgerät

in die Kamera integrierte oder externe Vorrichtung, die durch Abgabe eines Lichtblitzes das Motiv beleuchtet. Ein Blitzgerät besteht aus einer Stromquelle (Batterien, Akkus), einer Steuerelektronik, einem Spannungsumwandler (von Niederstrom auf Hochstrom), einem sogenannten Thrystor (eine Art Hochstrom-Akkumulator) und einer Blitzröhre (der Lichtblitz wird durch Zünden einer Gasentladung erzeugt). Bei den externen Blitzgeräten unterscheidet man zwischen Kompaktblitzen (aufsteckbare Blitzgeräte) und Studioblitzgeräten bzw. Blitzanlagen. Kompaktblitzgeräte verfügen über eine Eigenautomatik zur Belichtungsmessung und Belichtungssteuerung (sogenannter Computer- oder Automatikblitz) und/oder über eine Steuerung von der Kamera aus (sogenannte TTL-Blitzgeräte). Die Leistung eines Blitzgerätes wird mit der Blitzleitzahl ausgedrückt.


Blitzgeräte

siehe: Blitzgerät


Blitzleitzahl

Gibt die Leistung bzw. maximale Lichtabgabe eines Blitzgerätes an. Wird normalerweise für eine Empfindlichkeit von ISO 100 und einer Brennweite von 50 mm angegeben. Aus der Leitzahl lässt sich die Blende für eine bestimmte Motiventfernung errechnen – und umgekehrt. Die Formel lautet dabei: Leitzahl (LZ) = Blende x Entfernung So lässt sich zum Beispiel errechnen, dass bei einer Leitzahl von 36 und einer eingestellten Blende von F4, der Blitz eine maximale Reichweite von 9 Metern erreicht. Integrierte Blitzgeräte haben üblicherweise eine Leitzahl von 8-18, Kompaktblitzgeräte von 20-48 und Stabblitzgeräte von 45-60. Studioblitze sind noch leistungsstärker, dort wird aber die Leistung üblicherweise in Wattsekunden (Ws) angegeben.


Blitzreichweite

Wie weit ein Blitz reicht, um das Motiv optimal aus zu leuchten, kann anhand des Lambertschen Gesetzes ermittelt werden. Bei doppelten Abstand zur Lichtquelle reduziert sich beispielsweise die Lichtintensität, die auf das Motiv trifft, auf ein Viertel (siehe auch: Blitzleitzahl).


Blitzschuh

Mechanische Vorrichtung zum Befestigen eines externen Kompaktblitzgerätes (oder auch von Sonderzubehör wie Funk-Fernauslöser, Blitzadapter usw.) an eine Kamera. Der Blitzschuh besteht aus zwei Schienen, unter denen der Blitz eingeschoben wird. Blitzschuhe besitzen normalerweise einen (siehe: Mittenkontakt) oder mehrere (siehe: Systemblitzschuh) elektrische Kontakte zur Kommunikation zwischen Kamera und Blitzgerät; ist kein Kontakt vorhanden, spricht man eher von einem Zubehörschuh.
Das Blitzgerät verfügt ebenfalls über einen passenden Blitzschuh und meistens auch über eine Verriegelungsvorrichtung (üblicherweise Drehverriegelung über Rändelschraube) damit das Blitzgerät nicht aus dem Kamera-Blitzschuh herausrutscht.


Blitzsynchronisation

Koordiniert die Öffnung des Verschlusses der Kamera mit der Leuchtzeit des Blitzgerätes. Bei einigen Kameras ist es möglich, auf den Verschlussanfang bzw. das Verschlussende zu synchronisieren ("Sync1" bzw. "Sync2").


Blooming

Bildfehler, der in Form von pinkfarbenen Farbsäumen an Übergängen zwischen grellen (z.B. Himmel, Lichtreflexionen, Lichter) und dunkleren Bildpartien auftritt. Blooming wird durch das "Überlaufen" von einzelnen Pixeln auf dem Bildwandler verursacht. Dabei bekommt ein oder mehrere Pixelelemente mehr Licht als es aufnehmen kann und der "Überschuss" an elektrischer Ladung schwappt dann auf benachbarte Pixel über, die dadurch "verunreinigt" werden. Blooming wird oft mit dem als "chromatische Aberration" bekannten Objektivfehler verwechselt, da bei diesem Phänomen ebenfalls Farbsäume entstehen.


Bluebox

Ein aus der Fernsehtechnik bekanntes Verfahren, bei dem z. B. Schauspieler vor einer zumeist blauen Wand agieren, die dann durch einen anderen Hintergrund ersetzt wird. So kann z. B. der Eindruck entstehen, dass der Schauspieler auf einem Berg steht, obwohl er das Studio nicht verlassen hat.


Bluetooth

1998 von Ericsson, Intel, IBM, Nokia und Toshiba ins Leben gerufener Standard zur drahtlosen Funkkommunikation zwischen verschiedenen Geräten. Im Gegensatz zur – ebenfalls drahtlosen – Infrarot-Datenübertragung ist bei Bluetooth nicht einmal ein Sichtkontakt zum Empfangsgerät erforderlich. Bluetooth operiert auf einer Funkfrequenz von 2,4 GHz, besitzt eine typische Übertragungsgeschwindigkeit von 1 Mbit/s. und kann in der Grundausführung Strecken von bis 10 Metern überbrücken. Der Name Bluetooth geht auf den Wikingerkönig Harald mit dem Spitznamen Blauzahn zurück, der im 10 Jahrhundert Dänemark und Norwegen vereinte – genauso wie der Bluetooth-Funkstandard mehrere Geräte (drahtlos) vereint.

Weiterführender Link:
Bluetooth-Homepage


BMP

Dateiendung für Bilder im Bitmap-Format


bps

Bits per second. Anzahl der pro Sekunde übertragenen Bits. Die bps-Angabe findet sich beispielsweise bei Modems oder seriellen Schnittstellen.


Bracketing

Engl. für Belichtungsreihen


Brennpunkt

siehe: Fokus


Brennweite

In der Fototechnik – zumindest in der Theorie – der Abstand (in Millimetern angegeben) zwischen Objektiv- und Aufnahmeebene (bei Digitalkameras der Bildwandler). Je größer die Brennweite, desto stärker wird das Motiv vergrößert und gleichzeitig der Bildwinkel verengt. So haben Weitwinkelobjektive eine kurze Brennweite, während Teleobjektive eine lange Brennweite besitzen.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Fototipp "Brennweite verstehen"


Brennweitenbereich

Bereich zwischen kürzester und längster Brennweite bei Zoomobjektiven.


Brennweitenverlängerungsfaktor

Benutzt man auf einer Digitalkamera ein Objektiv, das ursprünglich für ein System mit größerem Aufnahmeelement (= Film, Bildwandler) entwickelt wurde, kann der vergleichsweise kleinere Bildwandler der Kamera nicht den gesamten Bildwinkel des Objektivs erfassen. Da Brennweite und Bildwinkel in direktem Zusammenhang zueinander stehen, entsteht der Eindruck dass sich die Brennweite verändert hat.
Der Einheitlichkeit bzw. der Einfachheit zuliebe geben in solchen Fällen die Hersteller den so genannten Brennweitenverlängerungsfaktor an. So lässt sich die Brennweite auf konventionelle Systeme umrechnen. Ein 20 mm-Kleinbild-Objektiv hat so, auf einer Digitalkamera mit Brennweitenverlängerungsfaktor von 1,5, den selben Bildwinkel wie ein 30 mm-Kleinbild-Objektiv auf einer herkömmlichen Kleinbild-Kamera.


Brennweitenverstellung

Deutsch für "zoomen" d.h. an einem Zoomobjektiv die Brennweite ändern.


Bridge-Kamera

Eine Bridge-Kamera schlägt die Brücke (bridge = engl. für "Brücke") zwischen einer Kompaktkamera und einer Spiegelreflexkamera indem sie zwar einen Spiegelreflex-Sucher besitzt; jedoch keine auswechselbaren Objektive.


Browser

Bezeichnet ein Programm, das zur Anzeige von Informationen, speziell im Internet, dient.


Buffer

Zwischenspeicher (auch "Pufferspeicher") .
Speicher der zur temporären Zwischenlagerung von Daten (z.B. Bildern) benutzt wird. Wir bei Digitalkameras u.a. dazu benutzt, um bei Serienaufnahmen die Bilder zwischenzuspeichern, bevor sie auf die Speicherkarte geschrieben werden. Zwischenspeicher sind deshalb nötig, weil Speicherkarten aufgrund ihrer Architektur vergleichsweise langsam sind und sich so wenig für die schnelle Speicherung von Bildern eignen.


Bug

"Wanze" / "Käfer". Bezeichnet einen Fehler in der Programmierung. Durch Korrektur bzw. Neukompilierung des Programm-Codes behebbar. (siehe: Patch)


Bugfix

siehe: Bug-Fix


Bug-Fix

Beseitigung eines Software-Fehlers durch ein kleines Zusatzprogramm.


Bulb

Langzeit-Belichtungsmodus. Im Bulb-Modus bleibt der Verschluss solange geöffnet wie der Auslöser niedergedrückt bleibt. Damit sind Verschlusszeiten von mehreren Minuten, u.U. sogar Stunden, möglich. Die Bezeichnung "Bulb" (Engl. für "Glühbirne") stammt noch aus frühen Zeiten der Fotografie, als es noch keine Blitzsynchronisation gab und der Blitz (damals auf Glühbirnen-Basis) bei geöffnetem Verschluss gezündet werden musste.


burst

Engl. für Serienbilder bzw. Serienfunktion


Bus

Interne Schnittstelle zur Datenverbindung einzelner Systemkomponenten (Mikroprozessor, Hauptspeicher usw.).


Byte

Zweitkleinste Einheit im Dual- bzw. Binärsystem. 8 Bit ergeben ein Byte. Durch ein Byte können Werte zwischen 0 und 255 repräsentiert werden (insgesamt 256 verschiedene Zeichen, Zahlen oder Farbwerte). Erreicht die Summe der Bytes eine oder die nächste 10er-Potenz, werden Ziffern hinter der Zahl weggestrichen und durch eine Abkürzung ersetzt. So entsprechen beispielsweise: 1 Kilobyte = 1 KB = 1.024 Bytes 1 Megabyte = 1 MB = 1.048.576 Bytes 1 Gigabyte = 1 GB = 1.073.741.824 Bytes 1 Terabyte = 1 TB = 1.099.511.627.776 Bytes.

Camedia

Camera Digital Bezeichnung der Digital Imaging-Produkte von Olympus


Candela

Einheit der Lichtstärke (cd). 1cd = 1/683 Watt pro Steradiant.


CCD

Abk. für "Charged Coupled Device"; (meistverbreitete) Unterkategorie der Bildwandler. Beim CCD-Bildwandler wird die elektrische Ladung nach dem Prinzip der Menschenkette zeilenweise von einem Pixelelement zum anderen übertragen. (siehe auch: CMOS, Progressiv-CCD)


CD-R

Abk. für CompactDisc-Recordable; in mehreren Vorgängen beschreibbare, aber nicht löschbare CompactDisc. Standardausführung mit 12 cm Durchmesser; kleinere CD-R mit 8 cm Durchmesser ebenfalls erhältlich.


CD-ROM

Abk. für Compact-Disc-Read-Only-Memory; werksseitig mit Daten bereits beschriebene CompactDisc. Standardausführung mit 12 cm Durchmesser; kleinere CD-ROM mit 8 cm Durchmesser ebenfalls erhältlich.


CD-RW

Abk. für CompactDisc-Rewritable; wiederbeschreibbare (bis zu ca. 1.000 Mal) CompactDisc. Standardausführung mit 12 cm Durchmesser; kleinere CD-RW mit 8 cm Durchmesser ebenfalls erhältlich.


CF

Siehe: CompactFlash


Charger

Batterie-Ladegerät


Chip

Allgemeine Bezeichnung für integrierte Schaltungen, deren Bauelemente (z. B. Transistoren, Dioden, Widerstände) auf Plättchen des Halbleiterelements Silizium aufgebracht sind.


chromatische Aberration

Abbildungsfehler bei Objektiven der dadurch entsteht, wenn Lichtstrahlen, abhängig von ihrer Wellenlänge, unterschiedlich von einer Linse gebrochen werden und somit nicht präzise auf demselben Punkt auf der Bildebene auftreffen. Es entstehen Unschärfen gepaart mit Farbsäumen. Diese kann man zum Teil durch Abblenden verringern. Apochromatisch korrigierte Objektive sind frei von chromatischen Aberrationen.


CIE

Commission Internationale de I'Eclairage. Internationale Normenkommission für Farbdefinitionen. Die festgelegten Normen sind Grundlage für die Farbdefinition in DTP-Standards.


CISC

Complex Instruction Set Computer. Ein Prozessor-Typ, der ohne zusätzliche Software komplexe und umfangreiche Befehle erkennen und verarbeiten kann.


Clik!

Von der Firma Iomega entwickelte Miniatur-Diskette mit einer Speicherkapazität von 40 MByte. Konnte sich nie so richtig auf dem Markt durchsetzen.

Weiterführender Link:
40-MByte-Clik!-Diskette von Iomega für Digitalkameras und für die Datensicherung


CMOS

Abk. für "Complementary Metal Oxide Semiconductor"; Unterkategorie der Bildwandler. Im Gegensatz zum CCD-Bildwandler werden bei einem CMOS-Bildwandler die Pixelelemente einzeln ausgelesen. CMOS-Bildwandler sind in der Produktion weniger aufwendiger (folglich auch billiger) herzustellen; sind aber mit einem stärkeren Rauschverhalten behaftet.


CMYK-Farben [Grafik: Canon]CMYK

Cyan, Magenta, Yellow und Key sind die beim Farbdruck eingesetzten Farben. Key steht für Schwarz. (siehe auch: subtraktive Farbmischung).


Codec

Abk. für Compressor/Decompressor
Algorithmus zur Kompression und Dekompression von Bildern (Fotos oder Videos) und/oder Musik.


Compact Flash

siehe: CompactFlash


CompactDisc

von den Firmen Philips und Sony gemeinsam entwickelter Datenträger bei dem mit Hilfe eines gebündelten Laserstrahles die darauf befindlichen, digitalisierten Daten gelesen werden. Ursprünglich als Tonträger (für Musik) erhältlich, mittlerweile aber auch als Datenträger weit verbreitet. Wird in Zukunft kurz- bis mittelfristig von der Weiterentwicklung DVD abgelöst. (siehe auch: CD-ROM, CD-R, CD-RW)


Kingston CompactFlash-Karte Typ I, 512 Mbyte [Foto: Kingston]CompactFlash

Gegenwärtig meist verbreiteter Wechselspeicherkarten-Standard. Man unterscheidet bei CompactFlash-Karten zwischen Typ I (Bauhöhe 3,3 mm) und Typ II (Bauhöhe 5 mm). Dank eingebautem Controller (Speicherverwaltungsbaustein) können CompactFlash-Karten beliebiger Größe ohne besondere Kompatibilitätsprobleme in jede Kamera eingesetzt werden die CompactFlash-kompatibel ist. CompactFlash-II-Karten gibt es sowohl als Festspeicher als auch als Miniaturfestplatten (siehe Microdrive). CompactFlash-Karten sind mittels mechanischem Adapter aufwärtskompatibel zum PCMCIA- bzw. PC-Card-Standard.


COM-Port

Bezeichnet die serielle Schnittstelle eines Computers. Wird z. B. für den Anschluss von Digitalkameras genutzt. (siehe auch: USB)


Computerblitz

Fast alle Kompakt- oder Stabblitzgeräte sind rechnergesteuert. Sie messen ihre Beleuchtungsintensität mit einem auf das Motiv gerichteten Sensor, dessen Messwerte die Grundlage zur Berechnung der Leuchtzeit liefern. Oftmals erfolgt die Belichtungssteuerung durch das Objektiv der Kamera (siehe: TTL-Messung).


Converter

Siehe: Konverter


Coolpix

Bezeichnung für Consumer-Digitalkameramodelle von Nikon


Coolscan

Bezeichnung für Scanner der Marke Nikon


CPS

Abk. für Canon Professional Service
Canon-Dienstleistungsprogramm (u.a. Kamera- und Objektivverleih bei Großveranstaltungen) ausschliesslich für professionelle Benutzer von Canon-Kameras.


CPU

Central Processing Unit = Zentraleinheit, bezeichnet den Hauptprozessor eines PC.


CR123A

Bezeichnet Lithium-Einwegzellen mit dem Standard-Maß von 34 x 16,5 mm und einer Nenn-Spannung von 3 V. Auch als DL123A-Batterie (amerikanische Bezeichnung) bekannt.


CR2016

Bezeichnet Lithium-Einweg-Knopfzellen mit dem Standard-Maß von 20 x 1,5 mm und einer Nenn-Spannung von 3 V. Dient bei Digitalkameras hauptsächlich als Backup-Batterie zur Speicherung von Datum und Uhrzeit.


CR2032

Bezeichnet Lithium-Einweg-Knopfzellen mit dem Standard-Maß von 20 x 3 mm und einer Nenn-Spannung von 3 V. Dient bei Digitalkameras hauptsächlich als Backup-Batterie zur Speicherung von Datum und Uhrzeit.


Cross-Button

Spezielles Bedienelement. Durch Verlagerung des Druckpunktes können beispielsweise mit nur einem einzigen Button verschiedene Menüs oder Funktionen ausgewählt bzw. aktiviert werden.


CRT

Cathode Ray Tube = Kathodenstrahl- oder Bildröhre. Der von dieser Röhre produzierte Elektronenstrahl "schreibt" zum Beispiel die Computermonitor- oder Fernsehbilder. (siehe auch: LCD)


CR-V3

Bezeichnet Lithium-Einwegzellen mit dem Standard-Maß von 52 x 14 x 28 mm und einer Nenn-Spannung von 3 V. Auch als LB-01E-Batterie (Olympus-Bezeichnung) bekannt.


Cylithografie Druckverfahren [Illustration: Aztech Systems GmbH]Cylithografie

Beim Cylithographie-Verfahren von Cycolor Inc. wird, wie beim Thermoautochrome-Verfahren, Fotopapier verwendet, in dem die Farbe schon enthalten ist (Cycolor DI Film). Unterschiede gibt es allerdings beim Verfahren zur Bilderstellung sowie bei der chemischen Zusammensetzung des Fotopapiers. Der Cycolor DI Film enthält Milliarden von lichtempfindlichen Mikrokapseln, sogenannte Cylithen, die unter Lichteinwirkung verhärten. Jede Mikrokapsel enthält einen Farbstoff (Cyan, Magenta oder Gelb) und ist von Kapseln mit Entwicklerflüssigkeit umgeben. Dabei sind die drei unterschiedlichen Farben gleichmäßig über das Papier verteilt. Zum Drucken wird das Papier nur einmal durch den Drucker geführt, pro Zeile fährt der Druckkopf drei mal über das Papier und belichtet es jeweils mit einer anderen Wellenlänge. Dadurch werden nacheinander die Mikrokapseln mit Cyan-, Magenta- und Gelb-Farbstoff verhärtet, die nicht im Bild verwendet werden sollen. Nach dem Belichten passiert das Papier eine Druckwalze, die die nicht verhärteten (also die im Bild benötigten) Mikrokapseln und die Entwicklerkapseln zerdrückt und so die Farbe auf das Papier bringt.

DataPlay

von der gleichnamigen Firma entwickelter Miniatur-Wechselspeicher auf MO-Disk-Basis mit einem Fassungsvermögen von 500 MByte.

Weiterführender Link:
500 MByte im Clik!-Format


Datei

Wenn Daten nach festgelegten Regeln zusammengestellt werden, ergibt dies eine Datei. Dateien werden im Computer durch das Betriebssystem verwaltet. Daten können auf externen Speichermedien (Diskette, Plattenspeicher, MO-Drives etc.) in Dateien dauerhaft gespeichert werden.


Dateiformat

Beschreibt den Inhalt von Dateien. Bekannte Dateiformate sind z. B. txt für Text, eps für Encapsulated PostScript und tif für TIFF-Bilder.


Datensicherung

Ein Sammelbegriff für Maßnahmen, um Daten und Programme dauerhaft zu speichern.


Datenübertragung

Austausch von digitalisierten Informationen zwischen zwei oder mehreren Computern. Dies kann über eine direkte Kabelverbindung, ein Computernetzwerk oder Telefonleitungen erfolgen.


DCF

Abk. für "Design Rule for Camera File System"; Spezifikation für ein geräteübergreifendes, herstellerunabhängiges Dateisystem bei Digitalkameras. DCF-kompatible Kameras speichern ihre Daten nach einem genau festgelegten Schema ab, so dass diese – zumindest in der Theorie – unter DCF-kompatiblen Geräten ausgetauscht werden können. Das DCF-Dateiformat schreibt vor, dass jede Bilddatei eine 160 x 120 Pixel große JPEG-Miniaturansicht beinhaltet. Die DCF-Verzeichnisstruktur sieht vor, dass die letzten 4 Zeichen des 8 Zeichen langen Dateinamens eine Zahl von 0001 bis 9999 darstellen und dass die entsprechende Dateien in einem maximal 8 Zeichen langem Ordner, durchnumeriert von 100 bis 999 (3 ersten Zeichen des Ordnernamens) abgelegt werden. Diese Ordner müssen ihrerseits in einem Hauptordner mit der Bezeichnung "DCIM" abgelegt werden. Das bevorzugte Dateiformat von DCF ist das sogenannte EXIF-Dateiformat.


dead pixels

siehe: tote Pixel


Decoder

Gegenteil von Encoder, dekomprimiert z.B. ein Video


Dia

Abk. für Diapositiv-Film. Im Fotojargon auch als Umkehrfilm bekannt. Der Dia-Film ist eine fotografische Emulsion, die auf einem transparenten Träger aufgebracht ist und so durch Projektion (z. B. mit einem Dia-Projektor) oder Retro-Projektor (z. B. bei Leuchtkästen) betrachtet werden kann. Dia-Filme bedürfen einer speziellen Umkehrentwicklung (daher nicht in denselben Chemikalien wie Negativfilme entwickelbar) damit kein farbenverkehrtes Bild entsteht. Dia-Filme besitzen einen geringeren Belichtungsspielraum als Negativfilme, glänzen aber mit leuchtenderen Farben.


Dia-Schau

siehe: Dia-Show


Dia-Show

von vielen Digitalkameras und Computerprogrammen angebotene Funktion die es erlaubt, Bilder auf dem Bildschirm (Computer-Monitor, LCD-Farbmonitor, Fernsehgerät) automatisch, der Reihe nach und in einem bestimmten Zeitintervall wiederzugeben.


Canons DIGIC-SignalprozessorDIGIC

Abk. für "Digital ImaginG Integrated Circuit"
Von der Firma Canon entwickelter Signalprozessor speziell für die kamerainterne Bildverarbeitung in den firmeneigenen Digitalkamera-Modellen. Der DIGIC-Signalprozessor übernimmt sechs Schlüsselaufgaben: Bildaufbau, automatische(r) Belichtung/Scharfstellung/Weißabgleich, Signalverarbeitung, JPEG-Komprimierung, Wechselspeicherkarten-Verwaltung und Ansteuerung des LCD-Farbbildschirmes.


Digital

Gegensatz zu analog. Digitale Informationen bestehen aus einer begrenzten Anzahl von Abstufungen (z. B. 256 Farben, 8 Bit). Der Wechsel von einem digitalen Zeichen zum nächsten ist immer "sprungartig", d. h. nicht fließend.


Digital Album

mobiles Zwischenspeicherungsgerät der Marke Nixvue

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Erfahrungsbericht: Nixvue Digital Album


Digital Imaging Software

Bildbearbeitungssoftware (siehe auch: MediaSuite Pro)


Bitte keine OFFENEN email-Adressen im WRF - Bitte lies die WRF-Regeln JETZT!Work Digital WalletDigital Wallet

mobiles Zwischenspeicherungsgerät der Marke Bitte keine OFFENEN email-Adressen im WRF - Bitte lies die WRF-Regeln JETZT!Work

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Erfahrungsbericht: Bitte keine OFFENEN email-Adressen im WRF - Bitte lies die WRF-Regeln JETZT!Work Digital Wallet


Digitalblitz

Siehe: Computerblitz, Blitzgeräte


Digitales ESP

Digital Electro-Selective Pattern.
Von Olympus entwickelte Variante der Mehrfeldmessung, bei der die Kameraelektronik die Gewichtung der Messung – je nach Motiv – anders festlegt.


digitalisiert

siehe: Digitalisierung


Digitalisierung

Siehe: AD-Wandlung


Digitalkamera

Foto- oder Videokamera, bei der die Bilder digital bzw. elektronisch – mit Hilfe eines Bildwandlers – aufgenommen und gespeichert werden.


Digital-Tele

Dank spezieller Algorithmen können einige Digitalkameras die aufgenommenen Bildinformationen nutzen, um auf rechnerischem Weg einen Tele-Effekt zu erzielen. Die so erreichte Vergrößerung geht jedoch immer mit einer Verschlechterung der Bildqualität einher.


Digitalzoom

siehe: Digital-Tele


Olympus DIMO [Foto: MediaNord]DIMO

Digital Imaging Magneto Optical. Ein von Olympus entwickelter Kamera-MO-Kommunikator zur schnellen und mobilen Archivierung der Bilddaten direkt von der Kamera (ohne Zuhilfenahme eines Computers) auf eine MO-Disk.


Dioden

Siehe: Fotodiode


Dioptrie

Maßeinheit für die Brechkraft von Linsen (Einheit: dpt). Die Brechkraft ist ihrer Definition nach der Kehrwert der Brennweite einer Linse oder eines Objektivs, die in Metern angegeben wird. In der Fotografie findet man den Begriff Dioptrie in Verbindung mit Nahlinsen und Korrekturvorrichtungen am Sucher (zur Anpassung des Suchers an die Augenstärke) wieder.


Dioptrie-Anpassung

Individuelle Anpassung des Suchers an die Sehstärke des Fotografen. (Einheit: dpt)


Direct Print

Engl. für Direktdruck-Funktion


Direktdruck-Funktion

Möglichkeit, Digitalkamerabilder ohne die Mitwirkung eines Computers auszudrucken.


Disketten-Adapter

Siehe: Flash-Path-Adapter


Display

Siehe: LCD


DOS

Disc Operating System. DOS bezeichnet meist das von Microsoft entwickelte Betriebssystem für Personal Computer. (siehe auch: MS-DOS)


Dot

Kleinstes Rasterelement eines Bildes. Mehrere dots ergeben zusammengefasst jeweils ein Pixel, (z. B. bedeutet die Angabe 8 bits Farbtiefe, dass drei "Schichten" von jeweils 256 dots "übereinanderliegen" (= 1 Pixel).


Dot pitch

Engl. Punktabstand, gibt den Abstand z. B. zwischen den einzelnen Bildpunkten bei Monitoren an. Je kleiner der Punktabstand, desto schärfer normalerweise die Bilddarstellung. Bei guten Monitoren beträgt der Punktabstand 0,25 bis 0,27 mm.


Download

Vorgang bei der eine Datei von einem entfernten, fremden Rechner auf den eigenen Computer heruntergeladen wird. (Gegenteil von Upload)


dpi

dots per inch (1 Inch entspricht 2,54 cm) Bezeichnet eine Maßeinheit bei Druckern für die geometrische Auflösung eines Bildes.


DPOF

Abk. für "Digital Print Order Format"; Standard für Bildbestellungsinformationen. Bei DPOF-kompatiblen Digitalkameras kann man u. a. festlegen, welches Bild und wie viele Abzüge man von diesem Bild bei der Druckausgabe auf einem DPOF-kompatiblen Drucker (Grosslabor-Fotodrucker, Tintenstrahldrucker usw.) ausgedruckt haben möchte. Diese Informationen werden von der Kamera in einer speziellen Datei mit auf die Speicherkarte geschrieben und können so von DPOF-kompatiblen Ausgabegeräten verwertet werden.


DRAM

Dynamic RAM. Ein Speichertyp, der in der Regel bei Computern als Hauptspeicher eingesetzt wird (siehe auch: RAM).


Drucker

Ausgabegerät, bei dem Bilder, Texte oder Grafiken auf Papier gebracht werden. (siehe: Tintenstrahldrucker, Laserdrucker, LED-Drucker, Thermosublimationsdrucker)


DSC

Abk. für "Digital Still Camera". Diese Abkürzung wird oft in Verbindung mit Produktbezeichnungen (z.B. Sony DSC-F707) oder in Dateinamen (z.B. DSC030011.jpg) verwendet.


DSLR

Abk. für "Digital Single Lens Reflex"; englische Bezeichnung für digitale einäugige (= mit einem Objektiv bzw. Objektivanschluss versehene) Spiegelreflexkameras.


DSP

Abk. für "Digital Signal Processor"; elektronischer Baustein (Mikroprozessor) zur Echtzeit-Verarbeitung von digitalen Signalen. Ein DSP kann eine oder mehrere Funktionen (z. B. Autofokus-Steuerung, JPEG-Komprimierung, Schnittstellen-Steuerung usw.) übernehmen.


DTP

Desktop Publishing. Bezeichnet die Gestaltung und Reinzeichnung z. B. von Druckerzeugnissen direkt am Bildschirm.


Durchblick-Sucher

Eine der einfachsten Bauformen für Kamera-Sucher. Bei diesem Typ von Sucher blickt der Benutzer durch ein kleines Fenster das sich unmittelbar neben dem Objektiv befindet. Dadurch wird nicht das tatsächlich vom Objektiv eingefangene Bild angezeigt, sondern nur der ungefähre Bildausschnitt. Das kann insbesondere bei Nahaufnahmen zum sogenannten Parallaxen-Fehler führen. Bei den meisten heutigen Kameras mit Zoomobjektiv ist der Sucher mit einem beweglichen Linsensystem versehen, der an das Zoom gekoppelt ist und somit den Bildausschnitt der eingestellten Brennweite anpasst. Auch Sucherkameras ohne Zoom besitzen zumindest ein einfaches Linsensystem, da ohne dieses das Sucherbild seitenverkehrt (auf den Kopf gestellt) wiedergegeben würde. Der Fachbegriff für einen solchen Sucher lautet umgekehrter gallileischer Sucher.


DVD-ROM

Digital Versatile Disc. Standard für CD-ROM mit einer weitaus höheren Speicherkapazität (z. B. 9,4 GB) als bisher gebräuchliche CD-ROM.


DXP

Abk. für Digital Extended Processor
Bezeichnung für bestimmte A/D-Konverter bzw. Signalverarbeitungsbausteine von Sony.


Dye-Sublimation

Siehe: Thermosublimation

EBV

Abk. für Elektronische Bildverarbeitung (siehe auch: Bildbearbeitungsprogramm)


Schemazeichnung Auswirkung von ED-Glas [Grafik: Kodak/MediaNord]ED-Linse

"ED" steht für Extra-low Dispersion und beschreibt die besondere Beschaffenheit besonders hochwertiger optischer Linsen, die in hochwertigen Objektiven eingebaut sein können. Linsen aus ED-Glas haben die besondere Eigenschaft, alle Farben des sichtbaren Lichtspektrums annähernd gleich stark zu brechen, wodurch eine besonders gute Abbildungsleistung (Schärfe, chromatische Aberration erreicht werden kann.


E-Mail

Bezeichnung für "Elektronische Post". Mittels PC und Daten- oder Telefonleitungen können digitalisierte Daten per E-Mail innerhalb von Sekunden rund um die Welt verschickt werden. Jeder E-Mail-Benutzer erhält eine weltweit eindeutige Adresse im Internet, unter der er elektronisch zu erreichen ist. Mit jeder E-Mail können Dateien, wie z. B. digitale Bilder, verschickt werden.


Encapsulated Postscript

siehe: EPS


Encoder

Gegenteil von Decoder. Software, die z.B. ein Video komprimiert.


EOS

Abk. für "Electro Optical Sytem"
Bezeichnung für Autofocus-Spiegelreflexkamera-Modelle der Marke Canon.


EPS

Encapsulated PostScript. (eingekapselte" PostScript-Datei). EPS bezeichnet ein Dateiformat, das auf dem PostScript-Standard basiert. Es wird von den meisten Grafik- und Seitenlayoutprogrammen unterstützt. Neben dem Post-Script-Code enthält eine EPSDatei eine niedrigauflösende PICT Datei für die Bildschirmdarstellung.


ESP

Electro-Selective Pattern. Durch eine selektive Mehrfeldmessung wird auch bei schwierigen Lichtverhältnissen eine optimale Belichtung erzielt. (siehe auch: Belichtungsmessung; Spotmessung; Objektmessung; Lichtmessung)


E-TTL

Abk. für Evaluative Through-the-Lens Mode
Von Canon entwickeltes Verfahren zur Blitzbelichtungsmessung und -steuerung. Im Gegensatz zur TTL-Blitzsteuerung und -messung, die zwei separate Messzellen (eine für das Blitzlicht und eine für das Dauerlicht) voraussetzt, wird bei E-TTL das (Blitz)Licht zwar auch durch das Objektiv, jedoch von derselben Messzelle wie für das Dauerlicht gemessen. Dies ermöglicht eine genauere Abstimmung zwischen Blitzlicht und Dauerlicht.
Bei der E-TTL-Blitzmessung und -steuerung wird unmittelbar vor dem Hauptblitz und vor der eigentlichen Belichtung ein ultrakurzer (fürs menschliche Auge nicht wahrnehmbarer) Messbllitz geringer Intensität ausgestrahlt, was eine angepasste und leistungsfähige Elektronik in Kamera und Blitzgerät voraussetzt. Deshalb funktioniert die E-TTL-Blitzmessung und -steuerung ausschliesslich mit entsprechend kompatiblen Canon-Kameras und Blitzgeräten.


EVF

Abk. für Electronic Viewfinder (siehe: Videosucher)


Exif

Abk. für "Exchangeable Image File"; Standard-Dateiformat für den geräteübergreifenden, herstellerunabhängigen Austausch von Bilddateien. Setzt sich aus der eigentlichen JPEG-Bilddatei und einem sogenannten "Metadata"-Dateianhang (Dateianhang mit Informationen zur Kamera und zu den Aufnahmeeinstellungen) zusammen. Die EXIF-Bilddateien werden vorzugsweise in eine DCF-kompatible Datei- bzw. Verzeichnisstruktur abgelegt.


Explorer

Internet-Browser von Microsoft


Extension

"Erweiterung", Hard- oder Software-Modul, das ein bestehendes System um eine neue Funktionalität erweitert. PhotoGenetics ist z. B. eine Extension der MediaSuitePro-Software von Olympus.

Farbmanagement

Bezeichnung für die Kalibrierung von allen an der Verarbeitung von Farbbildern beteiligten Peripheriegeräten (Monitoren, Scannern, Farbdruckern, etc.). Mit Hilfe eines Farbmanagementsystems werden beispielsweise die Daten eines Scanners zunächst in Werte für einen Standardfarbraum umgerechnet. Anschließend werden diese Daten dann so aufbereitet, dass der gewählte Drucker korrekte Farbprints produzieren kann.


Farbraum

Räumliche Darstellung aller Farben bzw. Farbtönen, die ein bestimmtes Gerät (Digitalkamera, Monitor, Drucker usw.) aufnehmen bzw. darstellen kann. Der Farbraum dehnt sich umso weiter aus, je grösser die Farbtiefe ist.


Farbrauschen

Neben dem Helligkeitsrauschen der physiologisch unangenehmere Anteil des Rauschens, welcher durch die Verteilung von vielen bunten Pixeln, welche besonders innerhalb dunkler, gleichmäßiger Flächen auffallen, gekennzeichnet ist.


Farbstich

Bei einem farbstichigen Bild ist ein Farbanteil unnatürlich stark ausgeprägt.


Farbtemperatur

Informiert über die spektrale Energieverteilung und somit über die Farbqualität einer Lichtquelle. Die Temperatur einer Farbe wird in Kelvin (K) angegeben. Die Wahl der richtigen Farbtemperatur ist wichtig, damit ein Motiv in den korrekten Farben aufgenommen werden kann. Das für das menschliche Auge sichtbare Spektrum bewegt sich ca. zwischen 2.790 und 11.000 Kelvin. Die internationale Norm für mittleres Sonnenlicht beträgt 5.500 Kelvin.


Farbtiefe

In Bit angegeben. Die Farbtiefe gibt die maximale Zahl von Farbtönen an, die ein Digitalsystem (Digitalkamera, Grafikkarte, Bildverarbeitungsprogramm, Scanner usw.) "sehen" bzw. aufnehmen und verarbeiten kann. Es wird üblicherweise die Gesamt-Farbtiefe angegeben. Die Anzahl der darstellbaren Farben errechnet sich aus der Potenz 2^x wobei x für die Farbtiefe steht. So hat z. B. eine Digitalkamera mit 24-bit-Farbtiefe 8 Bit pro Grundfarbe (3 x 8 Bit = 24 Bit) und kann insgesamt 2^24 = 16,7 Millionen Farben verarbeiten.


FDD

Abkürzung für Flexible bzw. Floppy Disc Drive. Speicherdiskette mit einer Kapazität bis 1,44 Megabyte (MB).


Festbrennweite

Objektiv mit nur einer einzigen Brennweite. Festbrennweiten stehen im Gegensatz zu Zoomobjektiven.


Festplatte

Magnetischer Datenträger bei dem die Daten auf einer oder mehreren rotierenden Scheiben von einem Schreib-/Lesekopf geschrieben bzw. ausgelesen werden. Die Festplatte ist normalerweise fest im Computer eingebaut. Die Festplatte ist Hauptbestandteil fast aller Computer, da die darauf befindlichen Daten – im Gegensatz zum RAM-Arbeitsspeicher – auch nach dem Ausschalten des Computers erhalten bleiben und eine sehr hohe Speicherkapazität (in MByte oder GByte) bietet. Eine Festplatte ist zwar viel langsamer als der Arbeitsspeicher; jedoch auch schneller als andere Massenspeicher.


Festspeicher

Fest in der Kamera eingebauter und nicht wechselbarer Speicher.


File

Engl. für Datei


Filmempfindlichkeit

Informiert über die Empfindlichkeit eines Films. Die Angabe erfolgt in ISO-Werten. Ersetzt die früher gebräuchlichen DIN- und ASA- (American Standard Association) Angaben.


Filmscanner

Hardware zur Digitalisierung von Negativen und Dias. (siehe auch: Flash Film Scanner)


Filter

1. Durchsichtige, meist farbige Scheiben aus Glas oder Kunststoff, die vor dem Objektiv angebracht werden, um eine bestimmte Bildwirkung zu erzielen.
2. Option bei Bildbearbeitungsprogrammen, um bestimmte Manipulationen an Bildern vorzunehmen, z. B. Farb- und Helligkeitsveränderungen oder perspektivische Verzerrungen.


Filtergewinde

Ein an der Frontlinse eines Objektivs (oder an einem speziellen Adapter) befindliches Schraubgewinde zur Aufnahme von Filtern.


Firewire

Serielle Datenschnittstelle mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 400 MBit/Sek. (= 50 MByte pro Sekunde). Bei einigen Geräten auch als IEEE1394-Schnittstelle oder als i.Link (firmeneigene Bezeichnung von Sony) bekannt. Besitzt einige der Eigenschaften (wie z. B. Plug-and-Play sowie Anschluss von bis zu 64 Geräten) von USB, steht jedoch eher in direkter Konkurrenz mit USB 2.0


Firmware

Geräteinternes Betriebsystem. Eingebaute Software zur Steuerung der Kamerafunktionen. Bei verschiedenen Digitalkameras kann ein sogenanntes Firmware-Update vom Benutzer oder vom Hersteller eingespielt werden, das die Kamera um neue Funktionen ergänzt bzw. fehlerhafte Funktionen korrigiert.


Fisheye

Fisheye-Objektive kennzeichnen sich durch einen Bildwinkel von 180° aus. Untergliedert in Diagonal-Fisheye-Objektive (rechteckiges, formatfüllendes Bild) und Zirkular-Fisheye-Objektive (kreisrundes Bild).


Fixfocus

siehe: Fixfokus


Fixfokus

Fixfokus-Kameras sind Kameras ohne Autofokus-System. Bei solchen Kameras sind Schärfepunkt und Blende so eingestellt, dass in einem bestimmten Entfernungsbereich alles scharf dargestellt wird. Einschränkungen eines Fixfokus-Systemes sind die erheblich verlängerte Nahgrenze und die kleinere Arbeitsblende.


Flash Film Scanner

Reproduktionsaufsatz für einige Digitalkameras, um 35 mm- sowie APS-Negative und -dias durch Reproduktion zu digitalisieren. (siehe auch: Filmscanner)


Flash ROM

Ein Datenspeicher, der Informationen dauerhaft speichern kann und diese auch nach dem Ausschalten des Geräts nicht verliert. Im Gegensatz zum ROM können in einem Flash ROM gespeicherte Informationen aber mittels einer Programmierspannung gelöscht und neu beschrieben werden. Ein Flash ROM stellt somit eine Kombination aus RAM und ROM dar.


Fujifilm Flash-Path-Adapter [Foto: Fujifilm]Flash-Path-Adapter

Erlaubt die problemlose Übertragung der auf SmartMedia-Karten gespeicherten Digitalbilder auf einen PC. Hierzu muss lediglich die Speicherkarte in den Adapter gelegt und dieser in das Diskettenlaufwerk des Rechners gesteckt werden.


FlexFocus

Bezeichnung von Minolta für das eigene Autofokus-System nach Flexizone-Autofokus-Vorbild.


Flexizone-Autofokus

von der Firma Canon ursprünglich für Camcorder entwickeltes Autofokus-System, bei dem – im Gegensatz zu Mehrpunkt-Autofokus-Systemen – nichtauf auf festtdefinierten Stellen bzw. Punkten, sondern auf jeder beliebiger Stelle im Bild automatisch scharfgestellt werden kann. Die Wahl des Messpunktes erfolgt entweder automatisch (die Kamera versucht herauszufinden, an welcher Stelle sich das Hauptmotiv befindet) und/oder manuell (mit Cursor-Tasten bzw. mit einem Joystick).


Fokus

Brennpunkt. Der Punkt auf der Bildebene an dem sich alle parallel zur optischen Achse einer Sammellinse oder eines Objektivs einfallenden Lichtstrahlen treffen. Dort entsteht das scharfe Bild. (siehe auch: Fixfokus, Autofokus)


fokussieren

= scharfstellen (siehe: Fokus)


Format

Allgemein bezeichnet der Begriff "Format" das Erscheinungsbild eines Gegenstandes.
Im direkten Zusammenhang mit der Fotografie:
Abmessungen sowie Seitenverhältnis eines Bildes. Bei Kleinbild-Fotos ist ein typisches Seitenverhältnis von 3:2 (Format: 24 x 36 mm) gegeben; bei digitalen Bildern ist das Seitenverhältnis normalerweise 4:3, kann aber bei einigen Kameras auf 3:2 umgeschaltet werden.
Unter Ausgabeformate versteht man gewöhnlicherweise die Abmessungen eines gedruckten oder belichteten Bildes. Die gebräuchlichsten Ausgabeformate sind 9 x 13 cm, 10 x 15 cm, 13 x 18 cm, DIN A5 (15 x 21 cm), 18 x 24 cm, 20 x 25 cm, DIN A4 (21 x 29,7 cm), 30 x 40 cm, DIN A3 (29,7 x 42) und 40 x 50 cm.


Formate

siehe: Format


Foto CD

Siehe: Photo CD.


Fotodiode

Halbleiterelement zur Messung oder Umwandlung von Licht in elektrischen Strom. Eingesetzt werden Fotodioden häufig in Scannern, CCD-Sensoren und Belichtungsmessern.


Fotodioden

siehe: Fotodiode


Fotolexikon

Eine Zusammenstellung von Begriffen aus dem Bereich der Fotografie einschließlich deren Erklärungen. Anmerkung der Redaktion: "Fotolexikon" ist ein – offenbar zu Testzwecken – recht häufig gesuchter Begriff innerhalb des digitalkamera.de-Fotolexikons.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Fotolexikon


Fotozelle

Siehe: Fotodiode


FreeHand

Populäres Grafikprogramm von Macromedia.


Freeware

Software, die kostenlos zur Verfügung steht und auch weitergegeben (aber nicht weiterverkauft) werden darf. Im Gegensatz zu Shareware werden nicht mal Registrierungsgebühren fällig.

GB

Siehe: Gigabyte.


GByte

Abk. für Gigabyte


Gegenlichtblende

Vorrichtung aus Metall oder Kunststoff, die an das Objektiv befestigt wird, um die Frontlinse von seitlich einfallendem Licht (Streulicht), das Reflexionen, Schleier und Geisterbilder verursacht, abzuschirmen.


GIF

Abk. für "Graphic Interchange Format"; bei Digitalkameras wenig verbreitet. Dateiformat zur Speicherung von Bilddateien mit maximal 256 Farben (hauptsächlich Grafiken, Banner, Buttons, Icons usw.).


Gigabyte

Da im Dual- bzw. Binärsystem 2er-Potenzen verwendet werden, entspricht 1 GByte nicht 1.000 (wie im metrischen System), sondern 1.024 MByte. Die Speicherkapazität von Festplatten wird in Megabyte oder Gigabyte angegeben.


GIMP

Abk. für "GNU Image Manipulation Programme"
Unter der GNU General Public Licence vertriebenes freies Bildverarbeitungsprogramm

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Software-Rezension zu "The GIMP"


Glaslinse

Siehe: Linse


Glossy

Engl. für "glänzend". Bezeichnet Fotopapier (konventionelles Fotopapier oder Inkjet-Papier) mit glänzender Oberfläche


GPS

Global Positioning System. Ein satellitengestütztes Standortbestimmungssystem. Mit einem entsprechenden GPS-Empfänger können der exakte Längen- und Breitengrad sowie die Höhe über Normalnull für jeden Punkt der Erde ermittelt werden.


Grafikkarte

Baugruppe eines Computers, die für die Darstellung eines Monitorbildes notwendig ist.


Graustufen

Bei Ein- und Ausgabegeräten, die nur eine Schwarzweiß-Darstellung ermöglichen, werden unterschiedliche Farbwerte in Graustufen übersetzt.


Großformat

Bezeichnung für das analoge Planfilm-System. In der analogen Fotografie größtes Filmformat. Typische Aufnahmeformate sind 4 x 5 inch und 9 x 12 cm. Für dieses Format kommen spezielle – meist technisch sehr einfache (ohne Elektronik), praktisch ausschließlich manuell einstellbare – Kameras (genannt Fach- oder Laufbodenkamera) zum Einsatz. Da diese Kameras zwischen Linse und Filmhalter einen beweglichen Balgen besitzen, lassen sich durch Verschiebung von beiden Ebenen Perspektivkorrekturen (u. a. Entzerrungen) und eine sogenannte Schärfendehnung erwirken.


grünstichig

mit einem grünen Farbstich behaftet


GSM

Global System for Mobile Telecommunications. Standard für die Übertragung von Daten per Handy.

Handbelichtungsmesser

Externer Belichtungsmesser. (siehe auch: Lichtmessung und Objektmessung)


Hardware

Alle physikalisch tastbaren Computer-Teile wie der Rechner und seine Bestandteile selbst sowie alles Zubehör (Monitor, Maus, Drucker, Digitalkamera usw.).


HDD

Hard Disc Drive, siehe: Festplatte


Helligkeitsrauschen

Bildet im Gegensatz zum Farbrauschen den farbneutralen Anteil des Rauschens in einem Bild. Dieser wird augenscheinlich, wenn ein Bild in Graustufen umgewandelt wird. In Flächen eigentlich gleicher Helligkeit treten (zahlreiche) hellere oder dunklere Bildpunkte hervor.


Hi Color

High Color. Darstellung oder Ausdruck von mindestens 32.000 Farben (siehe auch: True Color)


Histogramm

Diagramm bzw. grafische Anzeiges des Tonwertumfangs eines Bildes und seine Verteilung.


Homepage

Startseite eines Internetauftritts


hot pixels

siehe: "heisse" Pixel)


Hot Plugging

Bezeichnet das Anschließen bzw. Abkoppeln von Peripheriegeräten während des laufenden Betriebs. Ein Neustart des Systems ist nicht notwendig. Voraussetzungen: USB und entsprechendes Betriebssystem. (siehe auch: Plug and Play)


Hotline

Engl. für "heisser Draht".
Bezeichnet das telefonische Kundenberatungszentrum eines Unternehmens.


HQ-Auflösung

High Quality-Auflösung. Bezeichnung für eine hohe Digitalbildqualität.


html

Hypertext markup language, bezeichnet ein im WWW (World Wide Web) verwendetes Dateiformat.


http

Hypertext transfer protocol: Übertragungsformat/Kommunikationsbasis für den Datenaustausch im Internet.


Hybrid-Autofokus

Von lateinisch 'hybrida' (= Mischling, Bastard). Kombiniertes System zur automatischen Scharfeinstellung bestehend aus aktivem und passivem Autofokus.


Hyperfokaldistanz

siehe Hyperfokaleinstellung


Hyperfokaleinstellung

Die Hyperfokale ist eine bestimmte Entfernung, mit der man die größte Schärfentiefe erhält; der hintere Schärfepunkt liegt dabei immer bei Unendlich. Indem die Kamera eine feste Blende und eine feste Brennweite sowie die zu den beiden Paramtern passende hyperfokale Entfernung einstellt, ist alles ab der Hälfte der hyperfokalen Entfernung bis Unendlich scharf. Fixfokus-Kameras funktionieren nach diesem Prinzip.

IC-Card

Siehe: PC-Card


ID Photo MO Disc

Kleinstes wiederbeschreibbares optisches Speichermedium für Digitalkameras. Eine Gemeinschaftsentwicklung von Olympus, Sanyo und Hitachi Maxell. Die Speicherkapazität beträgt sensationelle 730 MB. Ohne Wechsel des Mediums können somit ca. 2.000 Digitalaufnahmen gespeichert werden.


IEEE1394

Siehe: Firewire


Illustrator

Populäres Grafikprogramm von Adobe.


Level Electronics Image TankImage Tank

mobiles Zwischenspeicherungsgerät von der Firma Level Electronics.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Erfahrungsbericht: Level Electronics Image Tank


Imaging Software

Software zur Verwaltung und Bearbeitung digitaler Bilder (u.a. auch von anderen Multimedia-Dateien). (siehe: MediaSuite Pro)


Indexprint

Verkleinerte Darstellung mehrerer Aufnahmen auf einem Abzug / Ausdruck.


Integralmessung

Spezielles Verfahren der Belichtungsmessung, bei der die durchschnittliche Lichtintensität eines Objekts/Mitte ermittelt wird.


Integrierte Schaltung

Integrated Circuit = IC. (siehe: Chip)


Interface

Siehe: Schnittstelle


Internet

Weltweites Netzwerk von Computern, das einen globalen Informationsaustausch ermöglicht.


Interpolation

Errechnung nicht vorhandener Bildinformationen aus vorhandenen Bildinformationen. Die Interpolation wird u.a. von allen Consumer-Digitalkameras angewandt, um vom Bildwandler nicht erfasste Farbinformationen (man muß wissen, daß ein Pixel normalerweise nur eine der drei Primärfarben erfassen kann) aus den Farbinformationen angrenzender Pixel zu errechnen. Die Interpolation kann aber auch benutzt werden, um die Auflösung per Software nachträglich hoch- oder herunterzurechnen. Je nach Qualität des Interpolations-Algorithmus fällt die Qualität des interpolierten Bildes mehr oder weniger schlecht aus. Von einem Qualitätsgewinn kann man nicht reden, da hier nicht vorhandene Bildinformationen einfach "erfunden" werden.


interpoliert

siehe Interpolation


IPTC/NAA-Standard

Standard zum Speichern von Bildinformationen (sogenannter "Metadaten") in JPEG-Dateien. Die Beschreibungen sind nicht im Bild sichtbar, sondern werden in der Bilddatei eingebettet und können über geeignete Programme angezeigt und bearbeitet werden. Der Standard wurd von der "International Press Telecommunications Council" (IPTC) und der "Newspaper Association of America" (NAA) entwickelt.


IS

Abk. für Image Stabilizer
siehe: Bildstabilisator


iSAPS

Abk. für "intelligent Scene Analysis based on Photographic Space"
Von der Firma Canon entwickelte Technologie. Anhand der Motiventfernung, der eingestellten Brennweite, der Ausrichtung der Kamera (dank Orientierungsensor) und der Motivhelligkeit ist DIGIC bzw. iSAPS in der Lage, ein "Profil" des Motivs zu erstellen und dieses mit den charakteristischen Eigenschaften typischer Motiv-Situationen, die in einer kamerainternen "Datenbank" gespeichert sind, zu vergleichen. Aufgrund dieser Informationen kann die Kamera dann die Bildparameter (Belichtung, Weißabgleich, Farbwiedergabe usw.) den Gegebenheiten anpassen.


ISDN

Integrated Services Digital Network. Digitales Telefonnetz zur schnellen Übertragung von Daten (z. B. digitalen Sprachaufzeichnungen, Bildern, Grafiken) zwischen einheitlich standardisierten Benutzernetzschnittstellen.


ISO

Abk. für "International Standard Organisation"; Internationales Gremium zur Festlegung von weltweiten Standards. Bei Digitalkameras wird damit in der Regel die Lichtempfindlichkeit des Bildwandlers im Vergleich zur Empfindlichkeit eines chemischen Filmes angegeben. Bei niedriger ISO-Einstellung braucht ein Film/Bildwandler vergleichsweise mehr Licht um ein Bild zu erzeugen als bei hoher ISO-Einstellung. Eine Verdoppelung bzw. Halbierung des ISO-Wertes hat eine Halbierung bzw. Verdoppelung der Belichtung zur Folge. Im Gegensatz zu Filmen haben Bildwandler eigentlich eine feste Empfindlichkeit, eine höhere Empfindlichkeit kann aber durch Verstärkung des Bildsignals vorgetäuscht werden. Während bei fotografischem Film eine höhere Empfindlichkeit eine stärkere Körnigkeit hervorruft die die Bildqualität negativ beeinflusst, wird bei Digitalkameras durch Signalverstärkung stärkeres Bildrauschen verursacht. Geläufige ISO-Empfindlichkeitswerte reichen von ISO 25 bis ISO 6400.


IT

Information Technology

J2K

Dateiabkürzung von JPEG 2000


Jaggies

Abgeleitet von dem englischen Wort jag = Zacke, bezeichnet die "ausgefranste", stufenförmige Wiedergabe von Motivkanten bei digitalen Bildern.


JAVA

Eine von SUN entwickelte Programmiersprache, die unter anderem die Erstellung von interaktiven Programmen für das Internet ermöglicht.


JEIDA

Japan Electronics Industry Development Association. Japanisches Normungsgremium für Speicherkarten.


Joystick

Steuerknüppel.
Stift oder längerer Griff, der in alle Richtungen bewegt werden kann und zur Steuerung von Kameramenüs oder sonstigen Kamerafunktionen (z.B. Flexizone-Autofokus) dient.


JPEG

Abk. für "Joint Photographic Experts Group"; gegenwärtig meistverbreitetes Dateiformat zur Speicherung von Bilddateien; JPEG ist ein verlustbehaftetes Dateiformat d. h. dass die Bilddateien vor jedem Speichervorgang komprimiert werden und dabei – je nach Kompressionsstufe augenfälliger – mehr oder weniger Bilddetails unwiderruflich verloren gehen. (siehe auch: MPEG)


JPEG 2000

Nachfolgeformat zum JPEG-Speicherverfahren. Dank sogenannter Wavelet-Kompression weniger Qualitätsverlust bei höherer Kompressionsdichte als bei JPEG. Derzeit noch kaum unterstützt.


JPG

Dateiabkürzung für JPEG

Kalenderkarte

Siehe: SmartMedia-Funktionskarten


Kalibrierung

Gegenseitige Abstimmung von Ein- und Ausgabegeräten. So können z. B. bei Monitoren die Farben der Bildschirmdarstellung mittels Kalibrierung an die Farben des Druckerausdruckes angepasst werden. (siehe auch: Farbmanagement)


Kartenlaufwerk

Gerät das mit Steckplätzen für einen oder mehrere Speicherkartentypen versehen ist und als Laufwerk vom Computer angesprochen wird. Vom Computer aus können somit Bilder zwischen Computer und Laufwerk hin- und hergeschoben werden und Bilder auf der Speicherkarte gelöscht werden.


Kartenlesegerät

Prinzipiell ein
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BeitragVom : 03 Apr 06 16:44     Thema: Begriffserklärungen Digitalfotografie / Digitalkameras

Kalenderkarte

Siehe: SmartMedia-Funktionskarten


Kalibrierung

Gegenseitige Abstimmung von Ein- und Ausgabegeräten. So können z. B. bei Monitoren die Farben der Bildschirmdarstellung mittels Kalibrierung an die Farben des Druckerausdruckes angepasst werden. (siehe auch: Farbmanagement)


Kartenlaufwerk

Gerät das mit Steckplätzen für einen oder mehrere Speicherkartentypen versehen ist und als Laufwerk vom Computer angesprochen wird. Vom Computer aus können somit Bilder zwischen Computer und Laufwerk hin- und hergeschoben werden und Bilder auf der Speicherkarte gelöscht werden.


Kartenlesegerät

Prinzipiell ein Gerät, das zum Auslesen von Speicherkarten dient. Da aber Kartenlesegeräte in den meisten Fällen die Speicherkarten nicht nur auslesen, sondern auch beschreiben können; ist die richtige Bezeichnung Kartenlaufwerk.


Kartenleser

siehe: Kartenlesegerät


KB

1. Abk. für "Kilo-Byte"; da im Dual- bzw. Binärsystem 2er-Potenzen verwendet werden, entspricht 1 KByte nicht 1.000 (wie im metrischen System), sondern 1.024 Byte.
2. Abk. für "Kleinbild"; damit wird das analoge 35 mm-Filmformat (24 x 36 mm) bezeichnet. In der analogen Fotografie gegenwärtig meistverbreitetes Filmformat.


Kbit/s

Kilobits per second. Anzahl der pro Sekunde übertragenen Kilobits (siehe auch: Baud)


KByte

Abk. für "Kilo-Byte"; da im Dual- bzw. Binärsystem 2er-Potenzen verwendet werden, entspricht 1 KByte nicht 1.000 (wie im metrischen System), sondern 1.024 Byte.


Kelvin-Skala

Eine Temperaturskala, die beim absoluten Nullpunkt (ca. - 273° Celsius) beginnt (= 0 Kelvin). Celsius-Angaben lassen sich ganz einfach in Kelvin-Werte umrechnen, wenn die Zahl 273 zu den Celsius-Graden addiert wird. (siehe: Farbtemperatur)


Kilobit

1 Kilobit = 1.000 Bits


Kilobyte

1 Kilobyte = 1.024 Bytes


Kleinbild

siehe: KB


Kleinbildkamera

Fotokamera die auf Kleinbild-Film fotografiert.


Knotenpunkt

Der optimale Drehpunkt für die Kamera ist der Knotenpunkt (engl. "Nodal Point"), d. h. der Schnittpunkt zwischen der optischen Achse und der Hauptebene des Objektivs. Trifft ein Lichtstrahl in einem bestimmten Winkel auf den bildseitigen Knotenpunkt, so verläßt der Lichtstrahl den objektseitigen Knotenpunkt im gleichen Winkel. Eine gute Bezeichnung für diesen Punkt wäre als beispielsweise auch "Optisches Zentrum". Der Knotenpunkt ist bei der Erstellung von Panorama-Fotos von Bedeutung.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Panorama-Workshop "Der richtige Drehpunkt"


Kompakt-Digitalkamera

Aufgrund kleiner Abmessungen und geringen Gewichts sind diese handlichen Modelle ideal für Reise und Freizeit.


Kompaktkamera

Kleine, handliche Kamera mit fest eingebautem, nicht wechselbarem Objektiv und Durchblick-Sucher.


Kompatibilität

Wenn Daten, Programme oder Computeranlagen miteinander kompatibel sind, können die Soft- bzw. Hardware-Komponenten untereinander ausgetauscht bzw. zu einem System zusammengesetzt werden.


Kompression

siehe: Komprimierung


Komprimierung

Um Speicherplatz zu sparen oder Übertragungszeiten zu verringern, werden Daten komprimiert (= die Datenmenge reduziert). Bekannte Komprimierungs-Standards sind JPEG, MPEG, LZW, ZIP


Konverter

Objektiv-Vorsatz, der die Brennweite verlängert oder verkürzt. (siehe auch: Makro-Konverter; Tele-Konverter; Weitwinkel-Konverter)

LAB

Das Lab-Farbmodell basiert auf dem Farbmodell, das 1931 von der Commission Internationale d'Eclariage (CIE) zur internationalen Norm für das Messen von Farben erklärt wurde. 1976 wurde dieses Modell verbessert und CIE Lab genannt. Lab-Farben bestehen aus einer Luminanz- oder Helligkeitskomponente und zwei chromatischen Komponenten. (siehe auch: Farbraum)


Langzeitsynchronisation

Blitz-Technik, bei der mit einer längeren Verschlusszeit geblitzt wird. Da die Blitzdauer selbst wesentlich kürzer ist als die eingestellte Verschlusszeit, wird der Blitz entweder vor (Langzeitsynchronisation auf den 1. Verschlussvorhang) oder nach (Langzeitsynchronisation auf den 2. Verschlussvorhang) Ablauf der eingestellten Verschlusszeit gezündet. Die Blitz-Langzeitsynchronisation ermöglicht stimmungsvollere Blitzbilder, da die längere Verschlusszeit das Umgebungslicht einfängt, während das Blitzlicht das Motiv beleuchtet und dessen Bewegungen zum Teil "einfriert".

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Fototipp: Langzeitsynchronisation für bessere Blitzbilder


Laserdrucker

Druckertyp, bei dem die durch einen Laserstrahl auf eine Trommel aufgebrachten Zeichen und Grafiken elektrofotografisch auf Papier gebracht werden. Laserdrucker zeichnen sich durch eine sehr gute Druckqualität und eine hohe Druckgeschwindigkeit aus.


LCD

Abk. für "Liquid Crystal Display"; Flüssigkristall-Anzeige. Existiert sowohl als Monochrom-Anzeige (zum Darstellen von Aufnahmeeinstellungen) als auch als Farbbildschirm (zur Anzeige des Bildes und/oder von Bildinformationen, Kameramenüs usw. im Aufnahme- oder Wiedergabemodus).


LCD-Monitor

Größere LCD-Farbanzeige an der Rückseite einer Digitalkamera.


LED

Light Emitting Diode = Leuchtdiode, die als Anzeigelampe gilt


LED-Drucker

Im Gegensatz zum Laserdrucker wird hier das Druckbild nicht von einem Laserstrahl auf die Trommel aufgebracht, sondern von einer Zeile sehr dicht nebeneinander liegender Leuchtdioden.


Leitzahl

siehe: Blitzleitzahl


Leuchtzeit

Dauer des Lichtblitzes bei einem Blitzgerät. Die Blitzsynchronisation der Kamera sorgt dafür, dass der Zündzeitpunkt dann stattfindet, während der Verschluss geöffnet ist.


Lichtempfindlichkeit

Siehe: Filmempfindlichkeit


Lichtmessung

Methode der Belichtungsmessung, bei der die Lichtmenge gemessen wird, die auf das Objekt trifft. (siehe auch: Objektmessung; Digitales ESP; Selektive Mehrfeldmessung; Mittenbetonte Integralmessung; Spotmessung)


Lichtstärke

1. Verhältnis von maximalem Öffnungsdurchmesser eines Objektivs zu seiner Brennweite. Sie entspricht der kleinsten Blendenzahl bzw. der größten Öffnung. (siehe: Blende). Während die Zoomobjektive analoger Spiegelreflexkameras eine Lichtstärke von etwa 4,0 haben, liegt dieser Wert bei guten Zoom-Digitalkameras bei 2,0.
2. Leuchtkraft von Lichtquellen, gemessen in Candela. (siehe auch: Blitzgerät)


Li-Ion

siehe: Li-Ion-Akku


Li-Ion-Akku

Abk. für "Lithium-Ionen-Akkumulator"; sehr leichter Akku mit sehr hoher Kapazität (bis zu doppelt so viel wie ein NiMH-Akku) und ohne Memory-Effekt. Während Lithium-Ionen-Einwegbatterien im Mignon-Format erhältlich sind, sind Lithium-Ionen-Akkus derzeit nur in proprietären Bauformen erhältlich und benötigen spezielle Ladegeräte.


Linse

Durchsichtiger Glas- oder Kunststoffkörper, der meist von zwei speziell geformten bzw. geschliffenen Kugelflächen begrenzt wird. Wenn ein Lichtstrahl auf die Grenzfläche zwischen Luft und Linse trifft, wird immer ein Teil des Lichts reflektiert. Der andere Teil dringt in die Linse ein, ändert dabei jedoch seine Ausbreitungsrichtung: Das Licht wird gebrochen. In einem Objektiv sind unterschiedliche Linsen (Sammel- und Zerstreuungslinsen) zu einem Linsensystem vereint. Bei geeigneter Anordnung ermöglichen sie die korrekte optische Abbildung des Motivs auf der Bildebene.


LINUX

Von Linus Thorvald entwickeltes freies Betriebssystem das auf dem kommerziellen Netzwerkbetriebssystem Unix aufbaut. Linux ist ein sogenanntes "Open-Source"-Programm und untersteht der General Public License (GPL), was bedeutet, dass der Quellcode veröffentlicht wurde, der Quellcode auch modifiziert werden kann und die Software an sich auch kostenlos ist, da keine Lizenzgebühren anfallen. Lediglich für Vertrieb und Dokumentation kann von kommerziellen Firmen Geld verlangt werden.


Li-Po-Akku

Abk. für "Lithium-Polymer-Akkumulator"; neuartigste Akku-Technologie. Anders als bei den NiCd-, NiMH- und Li-Ion-Zellen kommen Lithium-Polymer-Akkus ohne Metallgehäuse aus; die Elektroden sind mit einer flexiblen Kunststoff- oder Aluminiumfolie beschichtet. Lithium-Polymer-Akkus weisen außerdem eine sehr hohe Energiedichte auf, so dass sie noch kleiner, leichter und leistungsfähiger gebaut werden können als bisherige Akkus. Li-Po-Akkus sind in der Herstellung einfacher als Lithium-Ionen-Akkus und mittelfristig preisgünstiger herzustellen. Wie bei Lithium-Ionen-Akkus sind Lithium-Polymer-Akkus nur in proprietären Bauformen erhältlich und benötigen spezielle Ladegeräte.


Lithium-Akku

siehe: Li-Ion-Akku


Lithium-Batterie

Einwegbatterie bei dessen Herstellung das chemische Element Lithium zum Einsatz kommt.


Lithiumionenakku

Siehe: Li-Ion


lpi

lines per inch. Maßeinheit für die Auflösung von Druckbildern (Punktzeilen je Zoll).


LSI

Abk. für Large Scale Integration
Bezeichnet elektronische Bausteine die mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen bzw. auf denen mehrere Einzelbausteine mit spezifischen Funktionen integriert sind.


Lycos

Bekannte Suchmaschine im Internet.


LZW

Ein von Lempel, Zif und Welsh entwickelter und nach ihnen benannter Kompressionsalgorithmus, der es erlaubt, den Speicherbedarf von Bitmaps zu verringern, ohne dass Qualitätsverluste entstehen.

Mac

Kurzform für: Apple Macintosh-Computer. Computer der Firma Apple, der unter eigenem Betriebssystem (MacOS) läuft und daher inkompatibel zu Windows-PCs und deren Anwendungen ist.


Macintosh

siehe: Mac


MacOS

Betriebssystem Apple Macintosh.


mAh

Abk. für Milli-Ampere pro Stunde
Einheit für die Kapazitätsangabe von Akkus. Je höher der Wert, desto mehr Energiereserven hat der Akku zu bieten.


Mailbox

Bezeichnet ein elektronisches Postfach. Eine Mailbox kann für eine Person bestimmte Meldungen, aber auch Texte, Dateien und Diskussionsbeiträge sowie Digitalbilder beinhalten. In der Regel sind Mailboxen mittels eines Modems über Telefonleitungen zu erreichen.


Makroaufnahme

Aufnahme mit einer Kamera in Makro-Stellung. Meist handelt es sich um extreme Nahaufnahmen. Ein Makrokonverter oder auch eine Nahlinse verstärken den Vergrößerungseffekt.


Makrokonverter

Objektivvorsatz für Nahaufnahmen. Verkürzt die Nahgrenze, was erlaubt, sich dem Motiv zu nähern und so formatfüllendere Bilder zu schiessen. Im Gegensatz zu Nahlinsen, setzen sich Makrokonverter (auch Vorsatz-Achromat genannt) meistens aus mindestens zwei Linsenelementen zusammen und erreichen dadurch bessere Abbildungseigenschaften als Nahlinsen. (siehe auch: Telekonverter; Weitwinkelkonverter; Nahlinse)


Makro-Stellung

Spezielle Einstellung an einer Kamera bzw. an einem Objektiv, bei der die Nahgrenze verkürzt wird.


Mass Storage Class

siehe: USB Mass Storage Class


Massenspeicher

Geräte bzw. Speicherarten die Daten dauerhaft und in großen Mengen speichern können. Dazu gehören u.a. Festplatten, Bandlaufwerke und CD-R- bzw. CD-RW-Laufwerke.


Matrixmessung

siehe: Mehrfeldmessung


Mavica

Abk. für "Magnetic video camera"
Ursprünglich Bezeichnung für Disketten-Kameras (weil Diskette magnetische Datenträger sind) der Marke Sony.


MB

Siehe: Megabyte


MByte

siehe: Megabyte


Olympus MediaSuite Pro [Packshot: MediaNord]MediaSuite Pro

Die von Olympus entwickelte professionelle Document-Management-Software MediaSuite Pro ermöglicht die perfekte Kontrolle der stetig wachsenden Multimedia-Datenbestände. Editieren, Präsentieren, Archivieren und Dateien (wieder)finden – selbst wenn diese auf externen Medien gespeichert sind – ist erstaunlich einfach. Das modulare Konzept erlaubt zudem die Entwicklung von maßgeschneiderten Lösungen. Mit dem Vorlagen-Editor können z. B. auch Visitenkarten oder personalisierte Kalender produziert werden. Während das innovative Short-Cut-Management für einfache Bedienung und Effizienz sorgt, bietet ein Passwortschutz zusätzliche Sicherheit. Mit der MediaSuite Pro-Extension PhotoGenetics ist zudem die problemlose Optimierung von Bildern möglich.


Megabyte

Da im Dual- bzw. Binärsystem 2er-Potenzen verwendet werden, entspricht 1 MByte nicht 1.000 (wie im metrischen System), sondern 1.024 KByte. Die Speicherkapazität von Wechselspeicherkarten, Festplatten und Speicherbausteinen wird in Megabyte oder Gigabyte angegeben.


Megapixel

pro Megapixel besitzt der Bildwandler einer Digitalkamera rund 1 Mio. Pixel Der Megapixel-Wert dient der Klassifizierung von Digitalkameras nach ihrer Auflösung.


Megapixel-Digitalkamera

Digitalkamera, die mit einem CCD-Chip ausgestattet ist, der Bilder mit über 1.000.000 Pixel aufnehmen kann.


Megazoom

Zoomobjektiv mit einem Zoomfaktor von 10x oder größer. Siehe auch: Superzoom


Mehrfeldmessung

bei der Mehrfeldmessung wird das vom Objektiv eingefangene Bild in mehrere Felder unterteilt, die einzeln ausgemessen werden. Einfache Mehrfeldmesssysteme berechnen aus den einzelnen Messungen einen Durchschnittswert; moderne Mehrfeldmesssysteme analysieren die Verteilung der Helligkeit und die Helligkeitswerte selbst und versuchen diese mit auf einem Chip vorprogrammierten Szenarien (z.B. Sonnenuntergang oder Gegenlichtsituation) zu vergleichen. Dadurch ist die Kamera in der Lage, bestimmte Aufnahmebedingungen wiederzuerkennen und entsprechende Belichtungskorrekturen vorzunehmen. Die Mehrfeldmessung ist die für den Anfänger zuverlässigste und am wenigsten fehleranfälligste Art der Belichtungsmessung.


Mehrfeldmesszelle

Elektronisches Bauteil zur Mehrfeldmessung.


Mehrpunkt-Autofokus

Autofokus-System, das in der Lage ist, nicht nur – wie konventionelle Autofokus-Systeme – in der Bildmitte scharfzustellen, sondern auf mehreren festdefinierten Stellen bzw. Punkten im Bild. Diese können entweder automatisch und/oder manuell einzeln angewählt werden.


Sony MemoryStick [Foto: Sony]Memory Stick

Proprietäres Wechselspeicherkarten-Format (in Kaugummistreifen-Form) von der Firma Sony. Deshalb derzeit nur in Sony-Digitalkameras bzw. in Sony Produkten einsetzbar. MemorySticks sind mittels Adapter aufwärtskompatibel zum PCMCIA- bzw. PC-Card-Standard. Via Floppy-Adapter können MemorySticks ebenfalls in einem 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk ausgelesen werden.


Memory-Effekt

Unter dem Memory-Effekt versteht man eine Eigenschaft, die nur bei NiCd-Akkus zu finden ist. Wird das Akku mehrfach in nichtleerem Zustand nachgeladen, tritt der sogenannte Memory-Effekt in Kraft. Das bedeutet, dass sich der Akku nur noch an die nachgeladene Kapazität erinnert und nicht mehr an seine Gesamtkapazität, was zu Folge hat, dass der Akku immer schwächer wird.


MF

Abk. für "Manual Focus"
manuelle Scharfeinstellung


IBM Microdrive Anatomie [Foto: IBM]Microdrive

Miniaturfestplatte von IBM im CompactFlash-II-Format. Microdrive-kompatible Digitalkameras müssen nicht nur CompactFlash-II-kompatibel sein, sondern auch eine elektronische Kompatibilität (Stromverbrauchsanforderungen, Firmware-Unterstützung) zum Microdrive gewährleisten.


Mignon

Bezeichnet Batterien/Akkus mit Standard-Maßen von 14,5 x 50,5 mm. Weitverbreitestes Batterieformat. Auch als AA- (amerikanische Bezeichnung) oder R6-Batterie (internationale offizielle Bezeichnung) bekannt.


Mikroprozessor

Frei programmierbare Steuereinheit eines Computers. Ist auf einem oder mehreren integrierten Schaltkreisen (Chips) untergebracht.


Minibild-Ausdruck

Siehe: Indexprint


Minicards

Kleine Speicherkarten, z. B. von Intel (Miniaturkarten) oder Toshiba (siehe: SSFDC).


Mittelformat

Bezeichnung für das analoge Rollfilm-System. Größer als das Kleinbild-Filmformat. Die Standard-Aufnahmeformate bei Mittelformat sind heutzutage 4,5 x 6 cm, 6 x 6 cm, 6 x 7 cm und 6 x 9 cm. Für diese Formate kommen spezielle Kameras (meistens mit Lupen-Schacht oder mit Spiegelreflexsucher) zum Einsatz.


Mittenbetonte Integralmessung

Diese Art der Belichtungsmessung wird häufig bei Motiven mit gleichmässiger Kontrastverteilung angewendet. (siehe auch: Digitales ESP (Selektive Mehrfeldmessung); Objektmessung; Lichtmessung, Spotmessung)


Mittenkontakt

Elektrischer Kontakt an jedem Blitzschuh zur Übertragung des Zündungsbefehles für den Blitz. Da dieser Kontakt der Hauptkontakt am Blitzschuh ist und deshalb immer in der Mitte des Blitzschuhs gelegen ist, wird er auch Mittenkontakt genannt. Der Mittenkontakt ist vom Durchmesser her auch grösser als zusätzliche Kontake bei Systemblitzschuhen.


MMC

Siehe: Multimedia-Card


Modem

Kunstwort aus Modulation und Demodulation. Ein Gerät, das die digitalen Informationen eines Computers in analoge Signale umwandelt, damit sie per Telefonleitung übertragen werden können. Neben einem Computer ist ein Modem Voraussetzung zum Zugang zu Datennetzen, z. B. Internet.


MO-Disk

Magnetic Optical Disk Magnetischoptischer Datenspeicher, bei dem die Daten durch Einwirkung von Hitze und eines Magnetfeldes geschrieben werden und per gebündeltem Laserstrahl (ähnlich einer CD) ausgelesen werden.


MO-Drive

Gerät zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Informationen auf MO-Disks.


Moiré

Störende Überlagerungsmuster, wenn Bildraster unterschiedlicher Auflösung übereinander gelegt werden. Tritt z. B. auf, wenn kleine Karos auf dem Fernseher dargestellt werden.


Monitor

Ausgabegerät. Der Begriff "Monitor" bezeichnet einen externen Bildschirm auf dem Bilder und Texte (z. B. Menüs und Einstellungen) angezeigt werden können. Man unterscheidet heutzutage zwischen LCD-Monitoren und Monitoren mit klassischer Bildröhre.


Monochrom

Bezeichnung für Graustufen-Darstellung. Der Begriff "Schwarz-Weiss" ist an sich falsch, da Schwarz-Weiss-Bilder eigentlich nur aus den Farben Schwarz und Weiss – ohne die dazugehörigen Graustufen – bestehen müssten.


Monopod

Anderes Wort für Einbein-Stativ


Motion JPEG

Motion JPEG ist ein Video-Dateiformat, das das Prinzip des Daumenkinos benutzt, um aus einer Vielzahl von JPEG-Einzelbildern, die in schneller Folge aufgenommen bzw. abgespielt werden, eine animierte Sequenz bzw. einen Kurzfilm zu machen.


Motion-JPEG

Video bestehend aus JPEG-komprimierten Einzelbildern und Ton, in den Formaten MOV oder AVI.


Motivprogramm

Bei einem Motivprogramm stellt die Kamera automatisch Verschlusszeit, Blende und andere Parameter (Blitzeinstellungen, Bildtransport, Schärfe usw.) einer vorgegebenen Aufnahmesituation (z. B. Nachtaufnahme, Landschaftsaufnahme, Portrait- oder Nahaufnahme) entsprechend ein.


MOV

siehe QuickTime.


MPEG

Abk. für "Motion Picture Expert Group"; verlustbehaftetes Dateiformat zur Speicherung und Komprimierung von Audio/Video-Daten (theoretisch auch Standbilder) in hoher Qualität. Der MPEG-Standard unterteilt sich inzwischen in MPEG-1, MPEG-2, MPEG-3 und MPEG-4 , wobei der MPEG-3-Standard mittlerweile in MPEG-2 integriert wurde.


MPU

Mathematical Processing Unit. Integrierter oder separater Bestandteil eines Prozessors, der mathematische Berechnungen durchführt (unterstützt z. B. bestimmte Bearbeitungen von Digitalbildern).


MS-DOS

Microsoft Disc Operating System (siehe auch: DOS)


MulitMediaCard

siehe: Multimedia-Card


MultiMediaCard

Siehe: Multimedia-Card


MultiMediaCard-Wechselspeicherkarte von SanDiskMultimedia-Card

Gegenwärtig noch wenig verbreiteter Wechselspeicherkarten-Standard. Weitgehende Ähnlichkeiten mit dem SmartMedia-Standard, jedoch von der Bauform kleiner.

Nahaufnahme

Aufnahme mit einer Kamera bei geringem Abstand (minimal: Nahgrenze) zum Motiv. Kleine Objekte werden dadurch vergrößert abgebildet und Details hervorgehoben. Es kann zusätzlich eine Nahlinse oder ein Makrokonverter eingesetzt werden.
Vgl. Makroaufnahme.


Nahgrenze

Kürzeste Entfernung ab der scharfgestellt werden kann.


Nahlinse

optisches Zubehör, das wie ein Filter vor das Objektiv der Kamera geschraubt wird und wie eine Lupe funktioniert. Im Gegensatz zum Makro-Konverter besteht eine Nahlinse üblicherweise aus nur einer Linse und weist eine vergleichsweise schlechtere Abbildungsleistung auf. Die Vergrösserungsstärke von Nahlinsen wird in Dioptrien angegeben.
Vgl. Nahaufnahme.


Navigator

Internet-Browser von Netscape


Negativ

Der mit einer lichtempfindlichen Emulsion beschichtete (Negativ-)Film zeigt nach der Belichtung und Entwicklung die Aufnahmen in komplementären Helligkeitswerten. (siehe auch: Dia)


Net

Kurzwort für: Netzwerk bzw. Internet


Netscape

Siehe: Navigator


Netzgerät

Adapter zur Stromversorgung eines elektrischen Gerätes durch Anschluss an die Steckdose. Wandelt die Wechselspannung des Stromnetzes in eine niedrige Gleichspannung.


Netzwerk

Zusammenschluss mehrerer Einzelcomputer zum Zwecke des Datenaustausches und der Kommunikation.


NiCd-Akku

Abk. für "Nickel-Cadmium-Akkumulator"; relativ schwerer Akku mit geringer Kapazität, der aus Nickel-Hydroxid und Cadmium besteht und ca. 700 mal wieder aufgeladen werden kann. Dieser Akkutyp ist durch das enthaltene Cadmium besonders umweltschädlich und wird heute kaum noch verwendet. Im Gegensatz zum NiMH-Akku ist er besonders anfällig für den Memory-Effekt.


NiMH-Akku

Abk. für "Nickel-Metal-Hydrid-Akkumulator"; leichter Akku mit hoher Kapazität (bei gleicher Bauform doppelt so viel wie ein NiCd-Akku) und geringer Selbstentladung. Bei diesem Akkutyp tritt kein Memory-Effekt auf. Dieser Akkutyp darf wegen seiner elektrischen Eigenschaften nur in speziellen Ladegeräten aufgeladen werden, da er sonst leicht überhitzen kann. Im Vergleich zum NiCd-Akku benötigt er eine längere Ladezeit und ist empfindlicher gegenüber tiefen Temperaturen.


nodal point

engl. für Knotenpunkt


Nodalpunkt

Siehe: Knotenpunt


NPS

Abk. für Nikon Professional Service
Nikon-Dienstleistungsprogramm (u.a. Kamera- und Objektivverleih bei Großveranstaltungen) ausschliesslich für professionelle Benutzer von Nikon-Kameras.


NTSC

Abk. für "National Television Standards Committee"; bezeichnet auch die 1953 entwickelte US-Fernsehnorm, bei der die Bildgröße mit 640 x 480 Pixel und die Frequenz mit 60 Hz (interlaced, d.h. pro Sekunde 2 x 30 Halbbilder) definiert ist. Nicht kompatibel zur europäischen PAL- oder SECAM-Fernsehnorm.

Objektiv

Linse oder Linsengruppe, die eine möglichst scharfe und helle Abbildung eines Motivs ermöglicht. Man unterscheidet zwischen Weitwinkel-, Normal-, Makro- und Teleobjektiven mit festen Brennweiten sowie Zoomobjektiven mit variablen Brennweiten.


Objektivadapter

Zwischenstück, das eine mechanische Verbindung zwischen einer Kamera und optischem Zubehör (Konverter, Filter, Nahlinsen) schafft.


Objektivtubus

Rohrförmiges Gehäuse eines Objektivs


Objektmessung

Methode der Belichtungsmessung, bei der die vom Objekt reflektierte Lichtmenge gemessen wird. (siehe auch: Digitales ESP / Selektive Mehrfeldmessung, Lichtmessung; Spotmessung; Mittenbetonte Integralmessung)


Offline

Bezeichnet den Zustand, wenn keine Datenverbindung besteht. (siehe auch: Online)


OLE

Object Linking and Embedding: Verbinden oder Einbetten von "Objekten", z. B. Grafiken oder Tabellen, in andere Dokumente, beispielsweise in einen Bericht.


Online

Bezeichnet eine Datenverbindung zwischen zwei oder mehreren Geräten. (siehe auch: Offline)


optional

Von lateinisch 'optio' (= Wunsch, freie Wahl). Bei Kameras: Zubehör, das separat erworben werden kann und nicht im serienmäßigen Lieferumfang enthalten ist.


Optischer Realbildsucher

Zeigt den tatsächlich aufnehmbaren Bildausschnitt im Sucher an.


optischer Zoom

Zoomobjektiv, bei dem die Vergrösserung durch ein Linsensystem – und nicht elektronisch – erfolgt. (siehe auch: Digitalzoom)

Pagemaker

Populäres DTP-Programm.


PAL

Abk. für "Phase Alternating Line"; eine 1967 in Deutschland entwickelte Fernsehnorm, die in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern eingesetzt wird. Die Bildgröße beträgt 786 x 576 Pixel, die Bildwiederholfrequenz 50 Hz interlaced, d. h. es werden pro Sekunde 2 x 25 Halbbilder aufgebaut. Nicht kompatibel zu NTSC oder SECAM.


Pan-Fokus

Spezielles Aufnahmeprogramm bei dem üblicherweise der Autofokus abgestellt wird und die Kamera den Schärfepunkt und die Blende so einstellt, dass alles in einem bestimmten Entfernungsbereich scharf dargestellt wird. Da kein Autofokus-Vorgang stattfindet, kann ohne fokussierbedingte Zeitverzögerung ausgelöst werden. Im Fotojargon auch als Hyperfokal-Einstellung bezeichnet. Fixfokus-Kameras arbeiten ebenfalls nach dem Prinzip der Hyperfokal-Einstellung.


Panorama-Assistent

Oder auch "Stitch-Assistent" genannt. Bezeichnung für die Funktion einer Digitalkamera zur Unterstützung des Anwenders bei der Erstellung von Panorama-Fotos. Um die Kamera bei der jeweils nachfolgenden Aufnahme richtig ausrichten zu können, wird ein Randbereich des vorausgegangenen Bildes, in dem sich die Einzelbilder nachher überlappen werden, transparent auf dem LCD-Monitor dargestellt. Dieser Bereich kann durch den Benutzer vor dem Auslösen zur Deckung gebracht werden, was später ein passgenaues Zusammensetzen der Einzelbilder gewährleistet.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Panorama-Workshop


Panorama-FotoPanorama-Foto

Fotografische "Rundaufnahme". Bezeichnet generell Fotos, die mindestens doppelt so breit wie hoch sind und sich so zur Abbildung von Motiven mit sehr großem Bildwinkel (bis zu 360°) eignen.
Echte Panorama-Fotos zeigen auch einen größeren Bildwinkel als Fotos im herkömmlichen Seitenverhältnis. Bei den gebräuchlichsten Panorama-Techniken dreht sich entweder die Kamera während der Aufnahme um die eigene Achse oder mehrere Einzelbilder werden zu einem extra-langen Bild zusammengefügt. Für letztere Methode besitzen manche Digitalkameras einen so genannten Panorama- bzw. Stitch-Assistenten der die Schnittpunkte zweier versetzter Einzelbilder anzeigt um so das nahtlose Zusammenfügen der Bilder per Spezialsoftware zu erleichtern. Einfachere Panorama-Systeme schneiden einfach den oberen und unteren Rand eines Bildes ab, um ein Panorama-Bild vorzutäuschen; jedoch ist dann der Bildwinkel nicht größer als bei einem "unbeschnittenen" Foto.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Panorama-Workshop


Panoramafotografie

Siehe: Panorama-Foto


Panorama-Karte

Siehe: SmartMedia-Funktionskarten


Panoramaunterstützung

Spezielle Funktion einer Digitalkamera zur Aufnahme von Panorama-Fotos, häufig unter Einsatz eines sog. Panorama-Assistenten.


Pantone

Farbskala für die digitale Bildverarbeitung, bestehend aus ca. 3.000 Tonabstufungen.


Parallaxe

Die scheinbare Verlagerung eines Objektes aufgrund unterschiedlicher Beobachtungsstandorte. Phänomen, das bei Durchblick-Suchern aufgrund der versetzten Platzierung von Sucher und Objektiv entsteht. Besonders deutlich bei Nahaufnahmen. Zur Vermeidung des Parallaxen-Fehlers besitzen einige Kameras entsprechende Korrektur-Markierungen im Sucher; hochwertigere Kameras gleichen die Parallaxe im Sucher aus.


Parallel

Bezeichnet die gleichzeitige und voneinander unabhängige Durchführung einzelner Arbeitsschritte.


Parallele Schnittstelle

Parallele Verbindungsmöglichkeit des Computers mit Peripherie-Geräten, z. B. Druckern, externen Speichern und Digitalkameras. Die Daten werden parallel, d. h. byteweise (jeweils 8 Bits gleichzeitig), übertragen.


Patch

Stück eines Programmcodes ("Flicken"), welches ein bereits installiertes Programm um Funktionen erweitert bzw. Programmier-Fehler behebt. (siehe auch: Bug-Fix, Update)


PC-Card

Standard für Erweiterungskarten im Scheckkartenformat (u. a. Wechselspeicherkarten); wird hauptsächlich in Notebooks/Laptops und in älteren Digitalkameras eingesetzt; mittels Adapter abwärtskompatibel zu gebräuchlichen Wechselspeicherkarten-Standards (CompactFlash, SmartMedia, Memory Stick usw.). In drei Ausführungen (Typ I, II und III) erhältlich wobei nur die Bauhöhe (Typ I: 3,3 mm; Typ II: 5 mm; Typ III: 10,5 mm) abweicht. Direkte Verbindung mit dem Bus des Rechners daher hohe Datenübertragungsraten, geringer Stromverbrauch und weitgehend Plug and Play kompatibel.


PCMCIA

Abk. für "Personal Computer Memory Card International Association"; Standard für Erweiterungskarten im Scheckkartenformat (u. a. Wechselspeicherkarten); (siehe auch: PC-Card)


PCMCIA-Card

Siehe: PC-Card


PC-Stecker

siehe: PC-Synchronbuchse


PC-Synchronbuchse

Prontor-Compur-Synchronbuchse
Buchse zum Anschluss eines PC-Synchronkabels. (siehe auch: Blitzsynchronisation)


PC-Synchronkabel

Prontor-Compur-Synchronkabel
Standard-Steckerkabel zum Anschluss von Studioblitzgeräten und ältern Kompaktblitzgeräten an Kameras. Das Kabel dient nur zur Übermittlung des Zündungsbefehles; im Gegensatz zur TTL-Blitzsteuerung werden keine Signale zur Steuerung der Belichtung übertragen. Die Abkürzung PC hat übrigens nichts mit der in der Computertechnik verwendeten Abkürzung für "Personal Computer" zu tun, sondern ist ursprünglich von Prontor und Compur (zwei Typenbezeichnungen für Verschlüsse bei Mittelformat- und Grossformat-Kameras) abgeleitet, da diese früher weit verbreiteten Verschluss-Typen direkt mit dem Blitz verbunden waren.
(siehe auch: Blitzsynchronisation)


PDF

Abk. für "Portable Document Format"
Von der Firma Adobe entwickeltes Dateiformat speziell für Dokumente (z.B. Handbücher, Prospekte, Berichte). Das PDF-Format ermöglicht eine einheitliche Darstellung der entsprechenden Dokumente im Original-Layout und mit der Original-Schrift auf dem Bildschirm und auf Papier. PDF-Dokumente können mit dem kostenlos erhältlichen Acrobat Reader von Adobe geöffnet, angezeigt und gedruckt werden.

Weiterführender Link:
Herstellerinformationen von Adobe zum PDF-Format


Peripherie

Allgemeine Bezeichnung für Computer-Zubehör.


Nikon Phasen-Fresnellinse (Aufbau)Phasen-Fresnellinse

Bezeichnung für eine neaurtige Vorsatzlinsen-Konstruktion von Nikon, die erstmals beim Telekonverter TC-E3PF zum Einsatz kommt. Es folgt die ausführliche Beschreibung von Nikon (Originaltext):

Bei herkömmlichen Televorsätzen wird mit einer ausgeprägt konvexen Linse das durch das erste Element eintretende Licht stärker gebrochen. Dadurch wird zwar der gewünschte Vergrößerungsfaktor erzielt, es kann jedoch zu einer chromatischen Abberation kommen. Bei Verwendung einer konvexen ED-Linse wird diese chromatische Abberation korrigiert, allerdings ist bei solchen Linsen nur eine eingeschränkte Lichtbrechung möglich, wodurch sich die Gesamtabmessungen nur schwer verringern lassen. Der TC-E3PF besteht aus zwei miteinander verschmolzenen Fresnel-Linsen. Dies ermöglicht zum einen eine ebenso gute Korrektur der chromatischen Abberation wie mit einer ED-Glaslinse (Extra-low Dispersion) und zum anderen eine Verringerung der Gesamtabmessungen. Das Ergebnis: Das Objektiv wird bei vergleichbarer Abbildungsqualtität kleiner und leichter. Zur Herstellung wird eine einfache PGM-Fresnel-Linse (Precision Glass Molded) mit einer zweiten Linse aus hochwertigem Granulat verschmolzen. Dieses Verfahren liefert optimale Präzision, da kein Luftzwischenraum mehr bleibt.


Photo CD

Von Kodak und Philips entwickeltes Verfahren zur digitalen Speicherung herkömmlicher Kleinbild-Fotos oder Dias auf einer CD-ROM. Die Bilder können mit Hilfe eines CD-ROM-Laufwerks direkt in den Computer geladen und weiterbearbeitet werden.


PhotoGenetics

Als erste Extension liefert Olympus exklusiv mit der MediaSuite Pro 1.0 die Software PhotoGenetics. Die Einzigartigkeit dieses innovativen Programms basiert auf einem revolutionären Konzept: Erstmalig wurden evolutionäre Strategien und Prozesse als Vorbild genommen, um Ganzbild-Qualitätsverbesserungen per Mausklick zu ermöglichen. Nach dem Öffnen einer Bilddatei bietet die Software unverzüglich ein optimiertes Bild an. Durch simple "Besser/Schlechter"-Bewertung beider Motive kommt so auch ein Bildbearbeitungseinsteiger in wenigen Minuten zu perfekten Bildern.


Photokina

Weltgrösste Messe für Foto, Imaging und Video. Findet jedes zweite Jahr gegen Ende September in Köln statt.


Adobe Photoshop 6 [Packshot: Adobe]Photoshop

Populäres Bildbearbeitungsprogramm von Adobe.


Photozelle

Siehe: Fotodiode


PictBridge

Herstellerübergreifendes Protokoll für die direkte Ansteuerung von Druckern mit einer Digitalkamera. Ermöglicht Ausdrucke von einer Digitalkamera ohne PC und ohne dass der Drucker über Steckplätze für Speicherkarten verfügen muss. Hierzu müssen sowohl Kamera als auch Drucker kompatibel zum PictBridge-Standard sein (erkennbar am PictBridge-Logo).


PICT-Datei

Von Apple entwickeltes Dateiformat.


Picture Transfer Protocol

Siehe: PTP


PIM

Abk. für "Print Image Matching"-Technologie.
Von Epsons entwickelte Technologie zur originalgetreuen Farbwiedergabe von Digitalkamerabildern auf Druckern. Dabei wird der Farbraum, so wie ihn eine Digitalkamera aufnimmt, und weitere für den Druck relevante Aufnahmedaten (Werte für Lichter und Schatten, Farbsättigung und Farbbalance, Helligkeit, Kontrast und Schärfe) im sogenannten EXIF-Dateianhang beschrieben und kann vom Drucker ausgewertet werden.

Weiterführender Link:
Print Image Matching-Technologie für realistischere Ausdrucke


Pixel

1. Engl. Kurzwort für "picture cell" = Bildzelle. Bildwandler bestehen aus einer Vielzahl von winzigen, lichtempfindlichen Zellen (Fotodioden) die Licht in eine elektrische Spannung umsetzen und die daraus gewonnene digitale Bildinformation für jeden einzelnen Bildpunkt zu einem digitalen Bild zusammensetzen.
2. Engl. Kurzwort für "picture element" = Bildpunkt. Kleinstes Element eines Rasterbildschirms oder eines digitalen Bildes, dem immer auch Angaben zur Intensität und Farbe zugeordnet sind. In der Regel, wie z.B. bei Monitoren oder Tintenstrahldruckern, wird ein Pixel aus bis zu 256 dots pro Farbe zusammengesetzt. Ausnahme: Thermosublimationsdrucker.


Pixel-Mapping

Olympus-typische Bezeichnung für eine Funktion, die defekte Pixel auf dem CCD erkennt und durch Interpolation (aus den Informationen angrenzender, intakter Pixel) das Bild "bereinigt".


Pixel-Shift

Aufnahmetechnik bei Digitalkameras, bei der im Bruchteil einer Sekunde zwei aufeinanderfolgende Aufnahmen mit leicht (im Mikrometer-Bereich) verschobener Aufnahmebene (durch Verschiebung des Bildwandlers oder durch Verschiebung des vom Objektiv eingefangenen Bildes) gemacht werden. Dadurch können die zwei Bilder vom Bildwandler anders ausgefiltert werden, was weniger Interpolationsaufwand – und folglich eine bessere Bildqualität – zur Folge hat.

Weiterführender Link:
Neue Techniken verhelfen Digitalkameras zu verbesserter Bildqualität


PKZIP

Siehe: ZIP


Plug and Play

Konzept zur vereinfachten Handhabung von Computer-Peripherie (Zusatzgeräten). Plug and Play bietet automatische Hardware-Erkennung und -Konfiguration, Hot-Plugging (Einstöpselung im laufenden Computer-Betrieb) und eine weitgehend automatisierte Treiber-Installation.


Plug-In

("Anschließen", "einstöpseln"). Zusatzprogramm für einen Browser, um dessen Funktionalität zu erweitern. Mit einem Plug-In können z. B. Dateiformate abgespielt oder betrachtet werden, die nicht im HTML-Format vorliegen (beispielsweise Musik- und Video-Daten). Bekannte Plug-Ins sind "QuickTime" und "Flash" (für Video), "Shockwave" (für Multimedia-Anwendungen), PhotoGenetics für Ganzbildoptimierungen, "RealAudio/RealVideo" (für Musik/Video per Internet) und "Acrobat-Reader" (für PDF-Dateien).


PMA

Photo Marketing Association
Internationaler Verband des Foto-Fachhandels. Dieser veranstaltet jährlich im Februar eine, hauptsächlich für den US-Markt bestimmte, Foto-Fachmesse in den USA.


Polarisationsfilter

Filter, der Lichtwellen polarisiert, d.h. nur bestimmt ausgerichtetes Licht bzw. Lichtwellen durchlässt. Dadurch können Reflexionen, je nach Ausfallwinkel, auf nicht-metallischen Oberflächen (u.a. Glas oder Wasser) teilweise oder ganz eliminiert werden. Weitere Eigenschaften des Polarisationsfilter ist eine Verstärkung der Farbsättigung (insbesonders bei blauem Himmel) bzw. eine Verstärkung der Bildkontraste. Polarisationsfilter erreichen ihren höchsten Wirkungsgrad bei seitlichem Licht. Polarisationsfilter sind entweder als aufschraubbare Glasfilter (mit drehbarer Fassung zur gezielten Steuerung des Polarisationseffektes) oder als Filterfolien erhältlich. Die Überlagerung zweier Polarisationsfilter ermöglicht es – je nach Ausrichtung der Filter – sämtliches Licht zu absorbieren bzw. spezielle Polarisationseffekte zu bekommen. Moderne Kameras setzen sogenannte zirkulare Polarisationsfilter voraus; die früher erhältlichen Linear-Polfilter sind deshalb kaum noch erhältlich. Daher gibt es zwei Typen von Polarisationsfiltern, Linear-Polfilter und Zirkular-Polfilter. Zirkulare Typen werden für Kameras verendet, deren Innenmessung durch teildurchlässige Spiegel in bereits linear polarisiertem Licht erfolgt.

Weiterführender Link:
digitalkamera.de-Fototipp: Das Polfilter, ein Farbenzauberer


Polfilter

siehe: Polarisationsfilter


PostScript

Von der Firma Adobe entwickelte, geräteunabhängige Seitenbeschreibungssprache für die Ausgabe von Druckdaten. Wird hauptsächlich im professionellen Bereich bei der Druckvorstufe eingesetzt. Siehe noch: RIP


PowerShot

Bezeichnung für Consumer-Digitalkameramodelle von Canon.


ppi

pixel per inch. Anzahl der pro Inch von einem Scanner oder einer Digitalkamera erfassbaren Pixel/Bildpunkte.


Primärfarben

Grundfarben des additiven oder substraktiven Farbsystemes. (siehe: additive Farbmischung, subtraktive Farbmischung)


Print Image Matching

siehe PIM


Printer

Drucker, z. B. Laser-, LED-, Tintenstrahl- oder Thermosublimationsdrucker.


Programmautomatik

Bei einer Programmautomatik werden die Blende und die Verschlusszeit den Lichtverhältnissen entsprechend automatisch von der Kamera eingestellt. Bei den meisten Kameras durch das Symbol "P" gekennzeichnet.


Progressiv-CCD

Bezeichnet einen CCD-Typ, der spezielt für Digitalkameras entwickelt wurde (siehe auch: Video-CCD).


Proprietär

Fremdwort für "herstellerspezifisch".


Prosumer

Engl. Mischwort zwischen "Professional" und "Consumer". Damit wird die professionelle Kundschaft in einem bestimmten Marktbereich bezeichnet.


Protokoll

Kommunikationsgrundlage (Regeln, Format, Befehle) für den Datenaustausch zwischen einzelnen Geräten. Das Protokoll ist sozusagen die "Sprache" mit der einzelne Geräte miteinander kommunizieren. Bekannte Protokolle sind TCP/IP, http und ftp für die Internet-Kommunikation sowie das neue PTP-Protokoll (zum Bilderaustausch zwischen verschiedenen Geräten).


Prozessor

Das "Herz" eines Computers. Hier werden alle Programme und Befehle des Benutzers ausgeführt.


PSD

Photoshop-Datei


PTP

Das Picture Transfer Protocol ist ein Bilddaten-Übertragungsprotokoll (ähnlich dem TCP/IP-Datenkommunikationsprotokoll im Internet), welche die Notwendigkeit von spezifischen Digitalkamera-Treibern unterbinden soll. PTP-kompatible Geräte (Digitalkamera, Rechner, Handy, Drucker usw.) können untereinander (entweder in eine Richtung oder sogar in beide Richtungen) Bilddaten austauschen ohne dass vorher irgendwelche Treiber auf diesen Geräten installieret werden müssen.


Pufferspeicher

siehe: Buffer


Punktmodulation

Ein in der Drucktechnik angewandtes Verfahren, bei dem Helligkeitsunterschiede einzelner Bildpunkte durch die Veränderung der Punktgröße erreicht werden.

QVGA

Engl. Quarter VGA, also "Viertel-VGA". Bezeichnung für eine (Bild-)Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten, die häufig als Bildgröße bei Videoaufnahmen verwendet wird (siehe auch: VGA).


QXGA

Abk. für "Quad Extended Graphics Array"; Standard zur Darstellung von Bildern auf einem Bildschirm. Typische Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten (= 3,34 Megapixel).

R6

Siehe Mignon.


RAM

Random Access Memory, ist ein Schreib-Lese-Speicher, bei dem jede Speicherzelle individuell adressiert und verändert werden kann. RAM wird sowohl für die Speicherung von Daten als auch von Programmen eingesetzt. Im Gegensatz zum ROM verliert ein RAM bei einem Stromausfall die gespeicherten Informationen und heißt deshalb auch "flüchtiger Speicher". (siehe auch: SIMM)


Rasterweite

Anzahl der Rasterpunkte, die per Inch oder cm dargestellt werden. Angabe in Linien pro cm (L/cm) oder Linien pro Inch (siehe: Ipi). Ein 60er Raster entspricht also 60 L/cm bzw. 152 Ipi.


Rauschen

Allgemeine Bezeichnung für unerwünschte Signalstörungen. Als Maß wird das Signal-Rausch-Verhältnis (S/Nx) verwendet. Bei digitalen Bildern handelt es sich um Bildstörungen in Form von Helligkeits- (Helligkeitsrauschen) oder Farbunterschieden (Farbrauschen) zwischen ursprünglich gleichen Bildpunkten. Die Störungen sind von der eigentlichen Bildinformation unabhängig und können statisch oder zufällig auftreten. Statische Abweichungen entstehen durch Unterschiede zwischen den einzelnen Sensorzellen eines Bildwandlers, z.B. durch leicht abweichende Empfindlichkeiten. Zufällige Störungen sind prinzipbedingt, denn selbst ohne Lichteinwirkung entstehen gewisse Ladungsmengen in den Sensorzellen. Dieser Vorgang nimmt mit steigender Temperatur zu ("Thermisches Rauschen").
Das Rauschen ist ferner abhängig von folgenden Faktoren: Je kleiner die Sensorzelle, desto weniger Licht fällt ein und desto höher ist der relative Anteil der Störladungen und damit das Rauschen. Gleiches gilt für dunkle Bildbereiche, in denen nur wenig Ladung durch Lichteinfall erzeugt wird. Hier fällt das Rauschen am meisten auf. Eine höhere ISO-Einstellung (= höhere Signalverstärkung) und längere Belichtungszeiten verstärken das Rauschen, ebenso nachfolgendes Aufhellen und Schärfen.
Rauschen stellt einen Informationsverlust dar, welcher bei Bildern zu Lasten der Schärfe geht. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen zur nachträglichen Rauschreduktion.

Weiterführender Link:
Fototipp: Bildrauschen reduzieren und vermeiden


Rauschreduktion

In Abhängigkeit von der Art des Rauschens können nach der Aufnahme entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Einige erfolgen häufig schon kameraintern, z.B. Weißkalibrierung gegen statisches Rauschen oder spezielle Funktionen zur Rauschunterdrückung bei Langzeitbelichtungen (z.B. zusätzliche Schwarzbildaufnahme). In der EBV kann Bildrauschen weiter reduziert werden. Die Methoden erstrecken sich vom Weichzeichnen über Helligkeitsinterpolation bis hin zur Analyse und Korrektur des Rauschens mit Hilfe von Profilen bei separater Verarbeitung der einzelnen Farbkanäle. Durch Rauschen verursachter Schärfeverlust kann jedoch nicht mehr kompensiert werden. Die Unschärfe nimmt eher noch zu.
Deshalb gilt es, die Ursachen für das Rauschen zu minimieren, z. B.: Kamera mit großflächigem Bildwandler einsetzen; starke Erwärmung der Kamera vermeiden; niedrige Empfindlichkeitseinstellung wählen; Belichtungszeit möglichst kurz halten.

Weiterführender Link:
Fototipp: Bildrauschen reduzieren und vermeiden


Rauschunterdrückungsfunktion

Kamerainterne Bildkorrektur zur Rauschreduktion insbesondere bei Langzeitbelichtungen (> 1 s).


Rauschverhalten

Vgl. Rauschen. Bezieht sich auf eine bestimmte Digitalkamera bzw. einen Bildwandler.


RAW

Aus dem Englischen für "Roh"; Rohdaten-Format für Bilddateien. RAW-Dateien (falls Speicherung in diesem Format von der Kamera unterstützt) enthalten die Bildinformationen so wie sie direkt vom Bildwandler geliefert werden – ohne dass die Bilddaten einer kamerainternen Signalverarbeitung unterzogen werden. RAW-Dateien sind typischerweise kleiner als TIFF-Dateien, da die Farbinformationen erst nachträglich verarbeitet werden. Das RAW-Format kann – wie TIFF-Dateien – mit einem verlustfreien Dateiformat kombiniert werden. RAW-Dateien benötigen jedoch ein spezielles, herstellerspezifisches Programm (Einzelanwendung oder Plug-In) um die Bilder zu verarbeiten, anzuzeigen und in einem allgemein üblichen Dateiformat weiterzuspeichern.


Realbildsucher

Siehe: Optischer Realbildsucher


Remote Control

Engl. für Fernbedienung.


Rezension

anderes Wort für Test.


RGB

Rot, Grün, Blau - Grundfarben für die additive Farbmischung.


RIP

Abk. für Raster Image Prozessor
Hardware oder Software, die PostScript-Dateien in ein für Drucker und andere Ausgabegeräte geeignetes Rasterformat umwandelt. Der Software-RIP ist üblicherweise Bestandteil der PostScript-Software.


RISC

Reduced Instruction Set Computer. Ein Prozessor, der sich durch superschnelle Berechnungszeiten auszeichnet, aber nur sehr wenige Befehle ausführen kann.


ROM

Read Only Memory, ein Speicher, der nur gelesen werden kann. Der Speicherinhalt eines ROM wird bereits bei der Produktion festgelegt und kann nicht mehr verändert werden. (siehe auch: Flash ROM, CD-ROM, RAM)


Rote-Augen-Verminderung

Technische Maßnahme zur Reduzierung des Rote-Augen-Effekts bei Blitzaufnahmen. Rot leuchtende Augen entstehen durch Reflexion des Blitzlichts an der Netzhaut im Auge. Der Effekt tritt umso eher auf, je weiter die Pupillen geöffnet sind und je näher das (in der Kamera eingabaute) Blitzgerät an der optischen Achse des Objektivs sitzt. Um dem entgegen zu wirken, versucht man mit einer Funktion zur Rote-Augen-Verminderung durch ein helles, gebündeltes Dauerlicht oder eine Blitzsalve vor der eigentlichen Aufnahme die Pupillen etwas zu schließen.


rotstichig

mit einem roten Farbstich behaftet


RS232c

Serielle Datenschnittstelle. Bei vielen Geräten auch als COM-Port bezeichnet. Erlaubt in der Normalkonfiguration Datenübertragungsraten von bis zu 115.200 Bit/Sek. (ca. 14 KByte pro Sekunde). Mittlerweile durch USB abgelöst.


Größenvergleich der neuen RS-MMC-Karten mit handelsüblicher MultiMediaCardRS-MMC

Abk. für "Reduced Size-MultiMediaCard"
Verkleinerte (24 x 18 x 1,4 mm) Version der Multimedia-Card
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