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Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

 


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Volkmar
WRF-Förderer


Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 393
Wohnort: St. Gotthard i. M., Österreich

BeitragVom : 19 Okt 09 8:09     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Bei meiner Weltreise versuche ich, mir und dem Öko-System zuliebe, das Fliegen zu vermeiden. Ich bevorzuge Segelboote, denn ich segle selbst seit etwa 20 Jahren, ohne aber je ein Boot besessen zu haben. Ich habe den Segelschein FB3 der Republik Osterreich und die Funklizenz. Ein paar Jahre habe ich viel gechartert mit Crews aus meinem Freundeskreis. Zu Beginn meiner Reise hatte ich 6000 Seemeilen hinter mir, teils als Crew, teils als Skipper. Ich konnte auf handwerkliche Ausbildung und Fähigkeiten hinweisen. Ich denke, damit habe ich punkten können gegenüber Mitbewerbern.

Ich hatte mit etwa 100 Eignern Kontakt, im Internet, am Steg und am Telefon. Mit einigen bin ich so gut wie einig gewesen, ehe es dann doch nichts geworden ist Wink.


W habe ich im Internet entdeckt. Ich bin mit ihm bereits handelseins gewesen für den Atlantik. Zum Aufwärmen bin ich mit ihm von Wien nach Grado gefahren. Wir haben gemeinsam an seinem Boot geschafft. Fünf Tage später kam die Absage: Chemie stimme nicht, und ich erinnere ihn an seinen Vater und vielen unliebsamen Begebenheiten mit ihm am Boot. Ich bin heute froh, dass ich diesem Eigner nicht der Therapeut für seine unbewältigten Vaterprobleme sein musste.


J und H habe ich auch im Internet entdeckt. Ich habe J in München besucht. J war aber bloß – wie sich hier herausgestellt hat – der Manager von H. H habe ich vorher leider nicht kennen gelernt. Da wäre ich mit ihm wahrscheinlich nicht gefahren. Sein Gemüt hat mich an jenes einer Landschildkröte erinnert. Dass er sich mit der Strömung in der Straße von Gibraltar nicht ausgekannt hat, hab ich ihm nicht verübelt. Ich habe den Fehler gemacht, ihm zu raten, ein paar Stunden später zu fahren. Das hat sich dann als richtig erwiesen. Ihm hat es allerdings die gute Laune genommen. Unterwegs habe ich ein ernstes Wort mit ihm reden müssen, als plötzlich das Trinkwasser zu Ende ging und die Kanarischen Inseln noch weit waren. Da sind wir halt doch nach Agadir abgebogen. Auch die Verstimmung haben wir wieder hingebogen.


Im November erhalte ich Nachricht, dass W aus Deutschland in Malilla Nordafrika im MM) mit einem Boot steht und auf einen Skipper wartet, der erst mit ihm nach Gran Canaria und von da in die Karibik fährt. Über Internet sind wir grundsätzlich handelseins geworden für die Etappe Gran Canaria – Karabik. Angekommen in Gran Canaria will er hier sein Stahlboot für weltweite Fahrt versichern lassen. Es ist aber zu alt dazu. Das nimmt er zum Anlass wieder nach Europa zurückzukehren. Ich glaube, er hat Schiss bekommen vor dem Atlantik – darf ja auch sein.


Patrick aus USA hat mich im Internet gefunden. Er steht nahe Gibraltar und will zu den Amerikanischen Jungferninseln. Er nähme mich mit, völlig frei, also auch nichts zu zahlen für Essen und Trinken. Das war sehr verlockend. Ich mache ein Frachtschiff ausfindig, das mich nahe Gibraltar brächte. Was mich hemmt, ist mein schlechtes Englisch. Eine halbe Stunde später kommt das SMS von Arnd (siehe nächster Fall). Ich sage schweren Herzens dem Patrick ab.


Kaum angekommen in Las Palmas quatsche ich am gleichen Steg gegenüber das Eignerpaar Arnd und Bente aus Bremen an. Sie sagen mir, ihr Schiff fahre im Dezember über den Atlantik, allerdings verliehen an eine befreundete Familie. Platz sei da keiner mehr. In den nächsten Tagen komme ich mal zu Kaffee und Kuchen an Bord. Wir wünschen uns mit SMS frohe Weihnachten und auch ein gutes neues Jahr. Mitte Jänner bekomme ich von Arnd die Nachricht, dass die befreundete Familie bis zu den Kap Verden gekommen sei und sich außer Stande sähe, noch weiter zu segeln. Er suche jemanden, der mit ihm über den Atlantik segle. Damit hatte ich mein HgK nach Martinique.


Porto Mogan ist ein schöner Hafen im Süden von Gran Canaria. Viele Segler fahren hier ab. Eine junge Französin hat dort „vor meinen Augen“ bei einem Landsmann eine Koje bekommen. Französisch sollte man können! Jedenfalls in Mogan. Ich hätte dort wohl jeden dritten Tag am Steg stehen müssen, um eine Chance auf HgK zu bekommen.


H aus Deutschland hat meine Suche in einem Forum gelesen. Er will mich unbedingt kennenlernen. In Malaga hat er ein gebrauchtes Stahlschiff gekauft und dort auf Schuss gebracht. Nun will er nach Brasilien. Seine Genua (großes Vorsegel) ist gebrochen. Ich finde für ihn einen Segelmacher in Mogan auf Gran Canaria. Sein Boot steht auf der benachbarten Insel Teneriffa. Ich eile mit Fähre und Bus zu ihm. Der erste Eindruck ist für und beide in Ordnung. Wir segeln gemeinsam nach Mogan. Sein Boot ist langsam unterwegs. Wir fahren hart am Wind mit Sturmfock, denn die Genua muss ja genäht werden. Nun reißt auch die Sturmfock. Es wird dunkel. H nimmt den Motor dazu. Nach 2 Stunden hat der ein Kühlproblem und fällt vorübergehend aus. Hagen hat ihn nach einer halben Stunde wieder auf Schuss. Ich schau mich um, was so alles an Bord ist für unsere Sicherheit und unser Wohl. Der Autopilot muss noch repariert werden. Windsteueranlage hat er keine. Keine Kurzwelle an Bord. Epirb, Radar und AIS sowieso nicht. Ein einziges GPS, abgesehen von einem Handgerät. H selbst hat weder Segelschein, noch Segelerfahrung. Von Malaga nach hier hat ihn ein Österreicher geskippert. Nun will H das Ruder selbst in die Hand nehmen. Im Hafen Mogan spätabends gibt er es mir. Mit einem Langkieler achteraus zwischen zwei anderen Booten einparken ist nicht nur für Anfänger schwierig. H will – mangels Windsteueranlage - auf einmal mit 6 Leuten fahren, die er großteils noch nicht kennt. Er lässt sich das von mir nicht ausreden. Da habe ich abgesagt.


Annemarie und Helmut rede ich am Steg in Las Palmas an. Nach 3 Tagen Bedenkzeit der beiden habe ich die Absage bekommen. Sie wollten lieber doch alleine segeln. Sie wüssten auch noch gar nicht wann und wohin. Drei Monate später treffen wir uns auf Sal/Kap Verde wieder. Sie haben dann doch jemanden mitgenommen, einen Arzt, dessen Skipper erkrankt war. Der stand dann so alleine da. Ich lerne daraus: als Arzt hat man bessere Chancen auf HgK.


Der allen Seglern wohlbekannte Bayer, Mechaniker und TO-Stützpunkt Andi in San Sebastian auf La Gomera hat mir versprochen, mich anzurufen, wenn er was weiß. Er wusste einen Katamaran im Hafen. Den kannte ich schon aus einem Internetforum. Doch die hatten schon genug Leute. Man gab mich in die Warteschlange – ohne Ergebnis für mich.

Volkmar
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MaxCartagena
Ex-Mitglied


Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 468
Wohnort: Cartagena/Colombia

BeitragVom : 19 Okt 09 12:36     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Volkmar schrieb:


Ich hatte mit etwa 100 Eignern Kontakt, im Internet, am Steg und am Telefon. Mit einigen bin ich so gut wie einig gewesen, ehe es dann doch nichts geworden ist Wink.


hola volkmar, du gibst an, 59 jahre alt zu sein.

kann es das alter gewesen sein? als grund fuer die absagen?

suchen die juengerere? ich setze es mal in anfuehrungsstriche: "fittere"?

flexiblere? folgsamere?
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gruesse

MaxC
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Volkmar
WRF-Förderer


Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 393
Wohnort: St. Gotthard i. M., Österreich

BeitragVom : 19 Okt 09 13:42     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Lieber Max, ich bin 69. Meist gebe ich das auch zu. Menschen, die sich von Sym- und Antipathie stark leiten lassen, könnte das zur Absage verleiten - was halt dann eines ihrer immer wiederkehrenden Probleme im Leben sein könnte. Wink
Aber im Ernst: Die jungen Naseweise sind auch nicht gerne gesehen, auch nicht die, die ihre eigene Identität gerade noch suchen und das auch heraushängen lassen. Ich habe versucht mit Kompetenz zu punkten. Das hat mir mehr Punkte gebracht, als ich mit meinem Alter verloren habe. Segler sind selbst auch meist älter. Doch ich werde deine Frage zum Anlass nehmen, darüber wieder mal nachzudenken. Danke!

Volkmar
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Astrid
WRF-Moderator


Anmeldungsdatum: 05.12.2002
Beiträge: 5526
Wohnort: weltreisend seit 2000

BeitragVom : 19 Okt 09 17:07     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Hallo,

herzlichen Dank Volkmar für diesen Überblick, warum erst hoffnungsvolle Aussichten auf einen gemeinsamen Segeltrip teilweise quasi last minute wie Seifenblasen geplatzt sind Smile.

Auch wir kennen ähnliche Erfahrungen aus eigener Erfahrung ebenso wie vom Hörensagen!

Jeder Grund (Alter, Geschlecht, Fähigkeiten, Sprache, Pläne...), warum es in dem einen Fall klappt, kann im anderen Fall Anlaß dafür sein, dass es gerade nicht klappt Wink.

Letztendlich ist es eine Frage der Chemie zwischen Kapitän und Crew, wobei der Kapitän als Bootseigner "am längeren Hebel" sitzt....

MaxCartagena schrieb:
suchen die juengerere? ich setze es mal in anfuehrungsstriche: "fittere"? flexiblere? folgsamere?

Ich sags mal flapsig: als hübsche Blondine ohne jegliche Segelkenntnisse hast Du es tendenziell leichter Wink.

Liebe Grüße
Astrid
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Volkmar
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Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 393
Wohnort: St. Gotthard i. M., Österreich

BeitragVom : 24 Mai 11 2:17     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Vorsicht ist geboten, wenn man sich auf Mithilfe einlässt, das Boot eines Eigners startklar zu bekommen.

Meist zeigt sich während der Arbeiten, dass alles viel komplizierter und umfangreicher ist und vor allem viel mehr Zeit und Geld braucht als vorher bedacht. Das kann sich sehr in die Länge ziehen oder es kommt überhaupt zu keinem Ende, weil der Eigner die Arbeiten abbricht. Lege dir für diesen Fall einen Plan B zurecht (anderes Schiff aufspüren) und überlege dir schon zu Beginn eine Vereinbarung für deine Entschädigung im Falle langer Vorbereitungszeit oder Abbruch. Wenn der Eigner darauf nicht einsteigen will, dann ist es gut, dass du die Finger davon lässt, denn der Eigner sieht selber diese Entwicklung als zu wahrscheinlich an, um sich darauf einzulassen.


B hat mich als Suchenden in einem Forum gefunden. Ich habe ihn Anfang 2008 – ein halbes Jahr vor beginn meiner Reise – in der Nähe von Frankfurt besucht. Wir haben damals vereinbart, dass ich zu ihm Ende Dezember 2008 in Trinidad aufs Boot kommen solle. Seine Reparaturarbeiten gingen langsamer voran als geplant. Es wurde schließlich April und er musste heim fliegen. Daraufhin habe ich meine Anreise entschleunigt. Von September bis November 2009 bin ich auf B’s Boot in Trinidad gewesen und wir haben zusammen gearbeitet, die an- und ausstehenden Reparaturen, Sanierungen und Ergänzungen am Boot für den Pazifik zu erledigen. Ich sah es als Beispiel, wie nützlich einem Kojesuchenden die eigene Flexibilität sein kann.
Nach 7 Wochen gemeinsamen Werkens hat B gefunden, sein Knie schmerze ihn so sehr, dass er es nicht verantworten könne, mit mir in den Pazifik zu segeln, nicht einmal bis Panama. Er müsse heim nach Deutschland fliegen, um sich im Spital behandeln zu lassen. Es hat zuvor einige andere Zeichen gegeben, aus denen ich insgesamt schließe, B hatte zwar den ernsten Wunsch, um die Welt zu segeln. Es gab aber offenbar noch eine zweite Seele in seiner Brust, die, die schon lange nicht mehr segeln wollte. Hinterher weiß ich, dass ich das sehr bald erkennen hätte können: Schon am zweiten Tag wollte er den sehr schwachen El Nino als Anlass nehmen, maximal bis Panama zu segeln. Er hat sehr gebummelt bei seinen Arbeiten. Er hat sich in seinem Schiff um viele kleinste Details gekümmert, doch richtig fahrbereit ist es nicht geworden. Er hatte Schiss (buchstäblich) bekommen. Das wehe Knie hat ihn letztlich vor der vorgehabten Fahrt retten können, ohne dass er sein Gesicht verloren hätte. Eine finanzielle Entschädigung war ein schwacher Trost dafür, dass ich insgesamt 3 Monate in der hässlichen Marina in Chaguaramas gefesselt war, anstatt in Venezuela, Kolumbien oder Mittelamerika umherzureisen.
Wichtige Erkenntnis daraus: Vorsicht bei Schiffen, die erst hergerichtet werden müssen. Jedenfalls auch hier Vereinbarungen treffen, für den Fall, dass die Fahrt nicht zustande kommt. Gemeinsam zu segeln, ist eine Sache, das Boot auf Schuss zu bringen, ist eine andere. Daher würde ich beim Boot-auf-Schuss-bringen immer gleich kurzfristig abrechnen, allenfalls mit der Vereinbarung, sollte gemeinsames Segeln zustande kommen, das genommene Entgelt zurück zu erstatten.

T habe ich in Chaguaramas/Trinidad gefunden über den allmorgendlichen Rundspruch per VHS. Sein Schiff sei fertig, hatte er gemeint. Nach einer Fahrt von 40 Seemeilen zur Nachbarinsel war sein Motor kaputt. T hat fahrlässig dazu beigetragen. 10 Tage Reparatur statt Tobago umsegeln. Auf der Rückfahrt nach Trinidad ist die Maschine neuerlich und fahrlässig kaputt gegangen. Inzwischen habe ich gesehen, dass T’s Segelkunst zu gering ist, um mich mit ihm auf große Fahrt zu begeben. Die 4 Wochen auf seinem Boot hat uns beiden gezeigt, dass wir uns kaum was zu sagen haben – und so haben wir uns in Freundschaft getrennt.

Einen anderen T habe ich über Internet gefunden und in Panama getroffen. Das Schiff schien mir insgesamt etwas herunter gekommen zu sein. Es hat im Schiff einen sehr unangenehmen Geruch, der aus dem Klo kam. Er bringt das nicht weg, hat er auf meine Anfrage gesagt. Ich hatte wenig Platz eingeräumt bekommen. Ich fand kein Vertrauen in die ausreichende Funktion des Schiffes und seiner Ausrüstung. Manchmal hatte ich den Verdacht, er habe Todessehnsucht und tendiere zum Suizid. Es stand auch an, das Unterwasserschiff zu reinigen und zu streichen. Termin war keiner in Sicht, weil der hierfür nötige Kran auf unbestimmte Zeit unbenutzbar war. Die zuvor in Aussicht gestellte Fahrten nach Costa Rica und zu panamaische Inseln konnten nicht stattfinden. Da habe ich nach einer Woche Abschied genommen.

Volkmar
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ak5609
Gast





BeitragVom : 03 Nov 12 23:48     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Wo treibst Du Dich jetzt herum, wenn ich fragen darf??

Gruss
Alex

PS:habe 3mal spontan HgK gesucht, spontan gefunden und habe es nie bereut.
1993 Atlantiküberquerung. 2012 Martinique-Kuba. 2012 1 Woche Mittelmeer.

Fazit: ich bekomme spendiere mir jetzt mein eigenes Boot.
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Volkmar
WRF-Förderer


Anmeldungsdatum: 20.08.2009
Beiträge: 393
Wohnort: St. Gotthard i. M., Österreich

BeitragVom : 04 Nov 12 9:54     Thema: Mitsegeln Hand gegen Koje: Warum es nicht klappte

Ich bin in Österreich, noch ohne festem Wohnsitz, arbeite an meinen Memoiren, bzw. halte Vorträge übers Weltumsegeln, habe eine Woche im MM gesegelt, bekomme vom HgK-Forum Infos über Mitseglmöglichkeiten in der ganzen Welt. Gesundenuntersuchung gab beste Werte. Ich spiele mit dem Fernweh und genieße die Schönheiten der vertrauten Natur und den Umgang mit vertrauten Menschen. Ende Januar wird es 3 Wochen Langlaufen geben im Waldviertel, verbunden mit einem Kuraufenthalt. Die Knie tun mir noch weh. Mehr auf meiner Website.
Volkmar
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