Thailand Ko Phi Phi: Review Anreise, Unterkunft, Freizeit...

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sphaera
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Thailand Ko Phi Phi: Review Anreise, Unterkunft, Freizeit...

Ungelesener Beitrag von sphaera » 04 Nov 09 0:29

REVIEW: Phi Phi Island – Anreise, Unterkunft, Freizeit – und aktuelle Preise
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Hallo Weltenbummler,

nach rund drei Wochen auf der Insel erlaube ich mir einerseits, ein Urteil zu diesem wunderschönen Eiland zu bilden und andererseits meine Erfahrungen weiterzugeben, die euch bei der Auswahl dieser Insel als mögliches Reiseziel helfen können. Morgen reise ich ab, aber nach mir kommt hoffentlich nicht die Sintflut… hüstel… ok, das war jetzt etwas makaber, ich weiß ;-): Man gestatte mir bitte stets den schwarzen Humor, ohne den ich nicht kann – SCNR!

Die vorliegenden Informationen spiegeln meine persönlichen Erfahrungen und Meinung wieder und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. In meinem Urteil bin ich in der Regel hart, aber fair ;-). Weitere informative Ergänzungen sind sehr willkommen – eine Diskussion im klassischen Sinne möchte ich an dieser Stelle aber nicht. Der Beitrag ist rein informativer Natur.

Stand der Informationen: November 2009

Die Inselgruppe Ko Phi Phi, Allgemeines
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Die Inselgruppe Ko Phi Phi (Koh Pee Pee) befindet sich in der Andamanensee in der Nähe von Phuket (48km) und Krabi (42km) und ist von beiden Orten sehr zuverlässig und relativ günstig mit einer Fähre zu erreichen. Die Hauptinsel, auf der sich das Leben abspielt, heißt Ko Phi Don, die praktisch unbewohnte Nebeninsel in 3km Entfernung heißt Ko Phi Lay (Ko Phi Leh) und enthält den berühmten Strand aus dem Film „The Beach“, dessen lokaler Name „Maya Bay“ lautet (der Besuch ist lohnenswert, aber enttäuschend). Beide Inseln bestehen hauptsächlich aus schroffen Kreide-Felsen, die zu besteigen man sich zur Aufgabe machen kann – aber nicht muss. Die meisten Teile der Insel sind eher unzugänglich und der eigenen Erholung zuliebe hält man sich besser an die ausgetretenen Pfade.

Anreise nach Koh Phi Phi
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siehe: -> Thailand: Koh Phi Phi - Wie kommt man hin?


Der Verkehr auf der Insel Koh Phi Phi
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Motorisierten Verkehr öffentlicher Natur gibt es gar nicht, alles Wichtige auf der Insel erreicht man in max. 10 Min. Marsch zu Fuß. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es keine einen aus der Dunkelheit anspringenden und „TukTuk“ rufenden Fahrer gibt, sondern es ist auch allgemein viel ruhiger und relaxter. Die Wege sind schmal und überwiegend gepflastert. Motorroller haben hier nur die Polizei, die Müllabfuhr (mit Beiwagen) und einige wenige Locals, die auf dem Berg wohnen. Etwa 1/4 oder 1/5 der Einheimischen haben mehr oder minder schrottige Fahrräder, deren wichtigstes Ausstattungsmerkmal nicht etwa die Bremse (neue Badelatschen sind billiger als neue Bremsbeläge??), sondern eine intakte Klingel zu sein scheint. Wer den Ruf des „Homo TukTuk“ vermisst, begibt sich einfach zum gerade mal 1-2 Jahre alten, sehr modernen und sogar höhenverstellbaren Pier. Hier trifft man ohne große Mühe den „Homo Thai Taksiboooot“ (Longtail), der einen für 80-1800 Baht an diverse Destinationen innerhalb und außerhalb der Insel bringt. Ansonsten gibt es die Fähren und für teures Geld (meist doppelter Preis) mietbare Speedboote.



Die Geschichte der Insel Phi Phi, sowie einige Beobachtungen
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Den Erzählungen der Locals (bzw. dem, was ich aus meinen wenigen Brocken Thai und ihren wenigen Brocken Englisch derzeit zusammenreimen kann) nach waren die ersten Bewohner der Insel Fischer gewesen – was sehr nahe liegend ist. Diese haben sich das Land unter den Nagel gerissen und es vor einigen Jahrzehnten teilweise an touristenorientierte Farang („Westler“) verkauft, die die wunderschöne Insel immerfort als Touristenmagnet ausbauten. Die meisten Restaurants und ein großer Teil der Hotels sind heute in Farang-Hand (die Fischer gibt es noch immer, aber sie leben teilweise auf Nachbarinseln und dürfen nur in bestimmten Gebieten fischen, seit PhiPhi ein „Marine National Park“ ist.. na ja, hält sich natürlich keine Sau dran). Zuerst wurden aber provisorisch einfache Strandhütten als Backpackerunterkünfte gebaut und eine Weile galt die Insel als Liebling junger Traveller. Heute ist sie das nur noch zur Hälfte (und deshalb kein Geheimtipp mehr) – der Rest ist fest in der Hand der ergrauten, meist pärchenweise auftretenden Rollkofferfraktion, welche sich jenseits von 4 Sternen sehr wohl zu fühlen scheint. Familien sieht man nur wenig, wenngleich sich die Insel mit den sauberen und flachen Stränden (ohne Jetski!) relativ gut dafür eignen würde. Für alle Altersstufen wird hier meiner Meinung nach mittlerweile einiges geboten. Nach spätestens anderthalb Wochen hat man aber dann fast alles gesehen. Die meisten der jungen Leute, mit denen ich sprach, blieben nur einige Tage.

Das gefühlte Durchschnittsalter nach Sonnenuntergang (ca. 18:20 Uhr) liegt bei etwa 26 Jahren, der gefühlte Prozentgehalt der dann konsumierten Getränke dürfte sich im Rahmen von 18% bewegen. Angeboten werden Halblitereimer diversen Inhalts zu 100-400 Baht.

Trotzdem der Tsunami im Dezember 2004 heftig gewütet hatte und etwa die Hälfte der (überwiegend muslimischen) Bevölkerung das Zeitliche segnen musste (hier hat jeder mindestens einen Freund oder Verwandten verloren und die Menschen sprechen noch recht viel darüber… viele haben nur knapp überlebt!), blieb die Insel sehr grün und die Menschen auf der Insel arbeiten mit enormem Lebensmut erneut an ihrer Existenz. Allgemein kann man aber sagen, dass ab ca. 2006 vieles wieder aufgebaut war und seinen gewohnten, unsozialistischen Gang geht. Sogar das Müllproblem scheint gelöst zu sein, wenngleich man zwischen den Häusern einiger Insulaner….Ehm... „mittelalterliche Verhältnisse“ vorfindet, die zum Himmel stinken. Erfreulicher Weise ist das nicht überall so und selbst die Strände wirken im Vergleich zu Patong Beach bei Phuket enorm sauber, wenngleich nicht völlig unberührt. Kein Paradies ist nunmal perfekt?


Was tun auf PhiPhi Island?
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Die erste aller Fragen! Im Prinzip alles, aber ganz besonders - siehe
-> Thailand Ko Phi Phi: Freizeit-Aktivitäten, Sportangebote etc.
-> Thailand, Westküste: Tauchen auf Koh Phi Phi

Unterkünfte auf Koh Phi Phi
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Das Verhältnis zwischen Thais und Touristen auf der Insel liegt derzeit bei gefühlten 1:5, dementsprechend viele Unterkünfte gibt es auch, siehe:

Ganz billige & preisgünstige Unterkünfte auf Koh Phi Phi -> Thailand: Billige Unterkunft auf Kho Phi Phi bis 600 Baht?

Mittel- und Oberklasse Unterkünfte auf Koh Phi Phi -> Thailand: Unterkünfte auf Koh Phi Phi ab 600 Baht


Tiere auf Koh Phi Phi
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Vorab: Es gibt keine Tiger. Wirklich nicht ;-). Es gibt wilde Affen (nicht aggressiv, beißen aber, wenn man sie anfassen will), mittelgroße Schlangen, Frösche, Mücken, große Mücken, kleine Mücken, fiese Mücken, Ratten, Vögel aller Art, Schmetterlinge aller Art, Kakerlaken, Tausendfüßler verschiedener Bauart, Grashüpfer, große und kleine Spinnen, habe ich Mücken und Kakerlaken erwähnt?, streunende Katzen, Fliegen, Fische, Krebse, Sandflöhe, normale Flöhe, Kakerlaken, Mücken, noch mehr Mücken, Ameisen drei verschiedener Baureihen, achja – Kakerlaken, Ziervögel, Adler, Zweibeiner, nach Sonnenuntergang Vierbeiner mit hohem Pegelstand, herrchengeführte Vierbeiner, wilde Hühner, Mücken, Geckos, aquaristische Speisehummer und nicht zuletzt Mücken und Kakerlaken.


Gefahren auf der Insel Koh Phi Phi
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Ebbe und Flut, diverse Strömungen in der See, gelegentliche Tsunamis (mittlerweile mit Warnanlage und ausgewiesenen Fluchtwegen), Tod durch Wut auf Mücken, Alkoholvergiftung, Sonnenbrand und Sonnenstich, Runterfallen vom Berg, persönliche Dummheiten aller Art (z.B. das Rüberschwimmen nach Phi Lay a là Leonardo DiCaprio). Worauf ich hinaus will: Mir wurde hier weder was geklaut, noch wurde ich angepöbelt oder bedroht. Zu keiner Uhrzeit an keinem Ort. Aufpassen schadet nie, aber generell ists hier sehr entspannt. Wie zu Hause auffer Couch. Ein Hospital gibts natürlich, die Telefonnummer lautet +66 (0) 75-660719, die Nummer der Polizeistation lautet +66 (0) 87-8948384. Die Nummer der Seerettung lautet +66 (0) 84-8445453, die des Warnung Centers lautet +66 (0) 2-5892497. So!! Jetzt fühlt euch gefälligt sicher ;-)

Drogen auf Koh Phi Phi
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Merkt man nicht viel von, kein Graswölkchen, nix. Mir wurde auch nix angeboten. Gibt es sicherlich, ist in Thailand aber total pfui (es sei denn, man legt Wert auf free accomodation im Thaiknast). Alkohol fließt aber in Strömen… Phi Phi ist definitiv eine Partyinsel.


Essen und Trinken auf Koh Phi Phi
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Zu Restaurants & Garküchen, Essenspreise und meinen kulinarischen Empfehlungen auf Koh Pee Pee siehe -> Thailand Ko Phi Phi: Essen & Trinken - Tips & Preise.



Internet, Geld und Post auf der Insel KOh Phi Phi
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Was kein Hotel, Restaurant oder Touragency wurde, wurde ein Internet-Cafe und damit dritthäufigstes Business (meist kombiniert mit Reiseagentur) auf der Insel. Die Preise sind mit fast durchgängig 2 Baht/Min für Thaiverhältnisse ziemlich gesalzen. Einige wenige, teure Hotels bieten (kostenfreies??) WLAN. Wer einen eigenen Rechner hat, geht in den Bookshop und setzt sich zu einer 40B Cola oder einem 100B-Kaffee ins Netz. Wenn die sich an einen gewöhnt haben, sind die "Mädels" dort auch freundlich. Dort gibt es sogar einen einzigen Platz mit Steckdose! Der Bookshop schließt um 22 Uhr und schaltet pünktlich wie die Turmuhr das Internet ab. Das Passwort dafür wird gelegentlich geändert. Manche Restaurants (z.B. Breakers) bieten WLAN, allerdings erst ab einem Verzehr ab 100 Baht. Witzig genug ist, dass man nebenan in der Reggae Bar das ungeschützte Breakers-Netz derzeit prima empfangen kann ;-). Ansonsten kauft man sich eine 1-2-Call Telefonkarte, bucht über die kostenfreie Servicenummer „*138“ (und dann Anrufzeichen am Telefon drücken) ein GRPS-Stundenpaket, hüpft mit der Connection via Bluetooth vom Handy zum Laptop und surft für kleines Geld einfach da, wo man will.

Geld. Geldautomaten gibt’s mindestens zwei Stück, ebenso wie zwei Wechselstuben. Es lohnt sich zwischen beiden zu vergleichen, aber generell ist zu sagen, dass man mehr Baht pro Euro in diesen bekommt, denn auf dem Festland. Mein Spitzenwert vergangener Tage lag bei 49,52 Baht pro Euro! In der anderen Stube hätte ich 49,535 bekommen ;-)…. grrr… na ja. Derzeit liegt hier der Kurs bei 48,70 Baht/ Euro.

Post. Es gibt ne Post und die möchte fürs Postkartenporto nach Deutschland 20 Baht sehen. Auf dem Festland kostet es 15 Baht. Die Post hat relativ nervige Öffnungszeiten, ist aber nach der Mittagspause bis mindestens 17 Uhr an fast allen Tagen geöffnet – natürlich außer Sa, So und Feiertagen. Wann immer ich dahin wollte, wars Sa, So, Feiertag, Mittagspause – oder zu spät ;-)


Sonstiges, querbeet
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- Nachbarinseln von Phi Don sind Moskito Island (aha??! Da kommen die Viecher also her?! Kann die nicht einer versenken?), Bamboo Island, Bida Noi und Bida Nok.
- Das Leben spielt sich in der Tonsai Bay ab, rechts und links ist praktisch nix mehr
- Flossen, Maske und Schnorchel kann man fast überall für 150 Baht leihen – auch einzeln für 50 Baht.
- Es gibt (gefühlt) ca. 150 Travel Agencies auf der Insel
- Alle paar Stunden fällt für ca. 3-5 Sekunden der Strom aus, während auf einen anderen Generator geschaltet wird.
- Das Wetter ist offenbar meistens gut, Regenschauer sind tropisch: Heftig, aber kurz. Tagelangen Regen habe ich bislang nicht erlebt. Meist regnet es eh nachts.
- Strom kostet etwa 10x so viel wie auf dem Festland, deshalb ist alles einfach eindeutig teurer
- Frischwasser und Eis für Kühlung und Getränke und generell einfach alles wird vom Festland (meist Krabi) rübergebracht. Die Insel selbst hat nicht genug Frischwasser für alle und alles.
- In manchen Hotels schmeckt das Duschwasser und Waschbeckenwasser salzig
- Die meisten Unterkünfte haben „halbautomatische Toilettenspülung“: Mit der Hand eine Schüssel greifen, Wasser aus einem großen Eimer schöpfen und in die Toilette entleeren.
- Die meisten Locals sind Muslime. Man erkennt sie besonders gut daran, dass sie keine Tattoos haben. Die meisten anderen haben welche.
- Gesprochen wird zum Teil ein Dialekt, nicht das Standard-Thai aus Bangkok. Sehr viele hier arbeitende Thais stammen aber aus der Gegend von Bangkok, seltener aus dem Isaan.
- Englisch wird teils gut, teils sehr schlecht verstanden – deutsch und andere Sprachen praktisch gar nicht.
- Die meisten Tauch-Shops stellen (illegal, aber von der Polizei geduldet) Ausländer ein, d.h. man hat gute Chancen einen deutschsprachigen Tauchlehrer zu finden.
- Monatliche Unterkünfte kosten ca. 8000 Baht zzgl. Strom und Wasser, also nochmals ca. 800 Baht und sind unmöbliert.
- Als Angestellter einer Travel Agency kann man ca. 9000 Baht verdienen (hää? Davon soll man leben können?)
- Softdrinks im SevenEleven oder anderswo kosten ca. 25 Baht, eine 1,25l Flasche Cola liegt bei 38 Baht. Alles ist ca. 1,5-2 Mal so teuer wie auf dem Festand.
- Es gibt ziemlich viele Kakerlaken, streunende Katzen, Sandflöhe und Mücken (wollt ich nur noch mal gesagt haben..)
- Die Insel ist einfach zu begreifen und eignet sich perfekt für Reise-Einsteiger
- Die Natur ist nach wie vor einfach traumhaft und durchaus postkartenmäßig
- Am Maya-Bay liegt ziemlich viel Müll
- Die Unterwasserwelt an bestimmten Spots abseits der Insel ist traumhaft schön! Manche Tauchboote nehmen gelegentlich Schnorchler mit. Einfach mal fragen.
- Nach Sonnenuntergang werden am Straßenrand für 250-380 Baht mit allerlei Fläschchen gefüllte „Buckets“ zum Selbermischen verkauft.
- Abends hat der Essensmarkt geschlossen
- Es gibt einen Früchteshop, der 24/7 offen hat! Lamyai muss man einfach probiert haben, superleckere Frucht!
- Die Einheimischen sind sofort supernett und hilfsbereit zu einem, wenn sie merken, dass man ernsthaft Thai lernt.
- Der quirlige und sehr nette Verkäufer im ersten Viewpoint, ein alter, glatzköpfiger Akha-Thai-Chinese, hat nicht nur eine große Sammlung ausländischer Geldscheine (die er jedem gern zeigt), sondern schießt manchmal mit Plastikkügelchen auf die übermütigen Affen, damit sie nicht seinen gesamten Shop ausrauben. Sie tuns trotzdem, kaum dass er sich mal umdreht ;-)
- Wenn man so lieb ist wie ich ;-) und es nicht allzu voll ist, darf man sich sein Essen im Pad Thai selber kochen ;-))
- Ein kalter Oishi-Grüntee (gelbe Flaschen) mit der Geschmacksrichtung Honey-Lemon schmeckt einfach unvorstellbar gut! Sehr gut ist auch Mangosteen-Saft in kleinen, weiß beschichteten Glasflaschen
- Man kann mit DTAC und der Vorwahl 009-49-usw für nur 7Baht auf deutsche Handies und nur 6 Baht auf Festnetznummern anrufen.
- Jeder fünfte Shop (der kein Hotel, Restaurant, Reiseagentur/Internetcafe, Massage- oder Tattoostudio wurde) verkauft Touristen-Nippes und Kleidung zu überteuerten Preisen
- Für die Damen unter uns: Es GIBT o.b.-Tampons, wenngleich in kleinen Packungen a 8 Stück. Keine von euch braucht selbst bei längerer Reise bunkern.
- Sonnenschutzmittel und Mückenmittel gibt’s hier für kleines Geld, ebenso internationale Pflegeprodukte in kleinen Packungen. Man braucht nix mitschleppen, sondern kauft direkt hier. Rasierklingen sind aber wie überall recht teuer.
- Für 100 Baht pro Film kann man an mehreren Ständen aktuelle und beliebte, sowie recht professionell aussehende Filmkopien kaufen, ab 5 Movies gibt’s 1 gratis dazu. Einen Player auszuleihen kostet 200 Baht zzgl. 1000 oder pro Tag 2000 Baht Deposit.
- Die Locals auf der Insel hoffen jedes Jahr, eine eigene Stromleitung von der Regierung zu bekommen und glauben mittlerweile selbst nicht dran. Strom wird mit Dieselgeneratoren erzeugt und ist sehr teuer.
- Tagsüber und besonders Abends gehen junge Thaimädels an den Peer, um die vielen Fische mit altem Brot zu füttern. Das ist toll zu beobachten! Tagsüber kann man zwischen diesen Fischen schwimmen, sie fressen einem aber nicht wie auf dem offenen Meer aus der Hand!
- Wenn man weiter draußen schnorcheln geht, dann unbedingt Brot und gekochten Reis mitnehmen (oder vom Mittagessen der Bootstour absparen). Eine Handvoll führt sofort hunderte von bunten, meist schwarzgelben Fischen blitzartig zusammen, die sogar ziepend an den Händen knabbern
- Eine Rückfahrt nach Bangkok mit Bus inkl. Fähre über Krabi gibt’s derzeit ab 600 (eher 650) Baht. Seriöse und flexible Reisebüros können den Trip auch splitten, so dass ihr mehrere Tage in Krabi oder anderswo verbringen könnt. Kostet nix extra, Transport zu einen beliebigen Hotel wäre nach Absprache und Vorausbuchung auch drin.
- Wer normale Sachen einkaufen will, fährt nach Phuket. Phuket town ist zwischenzeitlich komplett von Illegalem gesäubert. Software, Kleidung usw.. alles clean. Aber für nur 30 Baht gehts 45 Minuten mit dem Bus zum Patong Beach... was es da wirklich zu kaufen gibt, weiß ich persönlich aber nicht. Klamotten und Schlangenlederwaren, denk ich.


Liebe Grüße aus Koh Phi Phi


…to be continued…





[Danke, Sphaera :) - Bereits vorhandene Themen updatebar abgesplittet. MArtin]

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