Per Pferd durch Brasilien reiten ab Januar 2010

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Gaucho
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Per Pferd durch Brasilien reiten ab Januar 2010

Ungelesener Beitrag von Gaucho » 13 Nov 09 12:57

Hallo Abenteurer,

ich, 42 männlich, suche für den zweiten Teil meines Pferderitts durch Südamerika nette Leute mit Teamgeist und Outdoorerfahrung ( viel Zelten, Lagerfeuer und "Waschen im Bach" :lol: ), die mich auf Etappen oder gesamter Tour begleiten möchten.

Ab Januar 2010 geht es von einem Criollopferde-Gestüt im Süden Sao Paulos, auf alten traditionellen Pfaden der "Tropeiros und Gauchos"(südamerikanische Pferdemänner) über die Bergregionen Minas Gerais in das grosse Pantanalgebiet Mato Grosso. Angesetzte Zeit dafür sind 5 Monate.

Anschließend führt mein Ritt weiter durch Bolivien in die Andenregionen Perus und Equadors. Kolumbien und Venezuela?? Mal sehen, was Chavez macht! Weiter nach Mittelamerika reiten?? Vielleicht ("Tief dribbeln, hoch gewinnen!"). Für Südamerika geplante Zeit sind 3-4 Jahre je nach Verfassung der Tiere.

Ach ja Tiere! Vor Ort in Brasilien könnt Ihr günstig gute Pferde und Ausrüstung kaufen bzw. wieder verkaufen. (Als Orientierung: 2 Pferde + Ausrüstung ab 3000 Us-dollar). Gereist wird low- budget (ca 400/ 500 us-dollar/Monat).

Voraussetzungen und Hilfe zur Selbsteinschätzung

kein Superheld sein! Aber auch kein Warmduscher :D
verfügbare Zeit mindestens 3 Monate sonst lohnt sich der Aufwand nicht.
Keine Berührungsängste mit Armut haben.
Alles andere klappt schon( learning by doing)!
Tja und zu guter Letzt...
respektvoll und kompromißbereit sein anderen Kulturen gegenüber.

Blut geleckt??
würde mich über eure Anfragen freuen

viel Spaß beim Grübeln :roll:
der gaucho

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Ungelesener Beitrag von MArtin » 14 Nov 09 7:27

WOW Gaucho - hört sich ja wie damals in der Marlboro-Reklame. 8)

Eine Frage noch: "Zweiter Teil Deines Pferderitts" hört sich an, als habest Du den ersten schon hinter Dir und bist bereits sehr beritten und erfahren?
Hat der erste Teil auch in Südamerika statt gefunden - sprichst Du also auch schon gut portugiesisch / spanisch?

Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du ein tolles Team zusammen bekommst und ja - einen Abschnitt davon mit zu erleben könnte schon eine Versuchung darstellen.
Hälst Du uns irgendwie über den Verlauf auf dem Laufenden, falls späteres Hinzustoßen eine Option ist?


Liebe Grüße, viel Erfolg! :)

Gaucho
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Per Pferd durch Brasilien reiten ab Januar 2010

Ungelesener Beitrag von Gaucho » 14 Nov 09 10:06

Hallo MArtin,
ich freue mich echt, das sogar einem "alten Hasen" wie Dir unter den Worldtravelern mein Projekt gefällt.
Es stimmt ,das ich schon zweimal Teile Südamerikas mit dem Pferd bereist habe. Es war eher Zufall, denn ich hatte mein Leben lang nie besonderen Bezug zu Pferden und konnte, ehrlich gesagt, Pferdenarren nie verstehen.
Allerdings gingen mir auf einer Panamericana-Reise von 2005- 2007 irgendwann die nichtkonventionellen Transportmittel aus. Fahrrad war weg, ein gekauftes Quad bekam leider nur für Panama Strassenerlaubnis und Motorrad oder Auto waren als Tourist ohne "residencia permantente", also Wohnsitz in Equador versicherungstechnisch nicht zu kaufen.(Probleme waren immer die Grenzüberschreitungen :cry: ) also kam ich in Equador nach einer "Touri-tour" aufs Pferd. Das war zwar nicht so schnell aber dafür umso intensiver. Drei andere backpacker und ich kauften uns als totale "Greenhorns" acht Pferde in Peru und machten uns über die Anden auf den Weg gen Süden. Ums kurz zu machen: Einer flog nach drei Tagen vom Pferd( der Gaul hatte nicht Schuld :D ) und quetschte sich ne Rippe...Ende. Die anderen beiden (ein Päärchen) brachen nach 3 wochen ab, weil es eben nicht!! immer wie in der Malborowerbung ist :wink:.
Beim Biken oder Backpacking entlang der Panamericana konnte ich am Abend mein Fahrrad und Rucksack einfach in die Ecke stellen und war fertig. Beim Wanderreiten bist du als Reiter erstmal zweitrangig. Wenn Du deine Tiere nicht gut versorgst, kommst du nicht weit. Also hängt neben Abenteuer und traumhaften Erlebnissen auch ne Menge Arbeit damit zusammen. Schnell abends das gesattelte Pferd "parken" und morgens ohne Lagerabbau losreiten geht halt nur im Fernsehen
:shock: . Habe dann alleine mit Pferden Argentinien durchritten. Ging super und lernte das Reiten eigentlich "by doing". Geht ja auch nicht anders, wenn du 8-10 Stunden auf so`m "Ding mit Ohren" sitzt. Aber alleine ist auch schwierig, weil du nur zwei Hände hast.
Bin nun als leidenschaftlicher Nomade besonders von der Gauchokultur angetan. Möchte nun diese ehrenhaften Pferdemänner, die wild und kultiviert zugleich sind, dokumentieren. Oktober 2008 startete ich deshalb zu diesem langen Projekt und habe es von Montevideo bis Sao Paulo geschafft. wegen der 180-Tage Visumsregelung in Brasilien, mußte ich nun für 6 Monate aus dem Land. Ab Januar geht es halt weiter.
Fazit:
Angefangen als absolutes Greenhorn!
Sprachen sind da, um sich zu verstehen. Also reden!!! Fehler sind dabei keine Blamage sondern der höfliche Versuch andere Menschen kennenzulernen.Ich geb mein bestes.
Und zu guter letzt...
Zu Pferd kommt man dem Kontinent Amerika auf die intesivste Weise
(und ich hab fast alles ausprobiert :lol:) nahe. Er ist durch oder mit dem Pferd entdeckt worden!!!
Also animo!!!
der Gaucho

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Ungelesener Beitrag von MArtin » 14 Nov 09 11:20

Klasse - ich denke, das gibt einigen Interessierten auch Vertrauen in Dein Projekt.

Astrid & ich hatten unlängst erstmals mit Pferden zu tun, als wir 3 Mon. Hand gegen Koje in einem Rasta-Reitstall ausgeholfen haben und viele Strandritte mit Touris gemacht haben. (Aber das gehört, wie vielleicht auch ein Teil Deines Beitrage eher in den Vorstellungsbereich, wenn Du ihn vor späterer Löschung bewahren willst.)

LG!

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