Deutscher & syrischer Pass - Einreise-Probleme USA?

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saripari
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Deutscher & syrischer Pass - Einreise-Probleme USA?

Ungelesener Beitrag von saripari »

Ich hoffe, mir kann hier jemand weiterhelfen, da die US-Behörden in Berlin ja dazu keine Auskunft geben können anscheinend..

Es ist so: Ich besitze sowohl einen deutschen als auch einen syrischen Reisepass und möchte nächstes Jahr in die USA einreisen. Normalerweise ist das für Deutsche ja mit dem Waiver Programm kein Problem und das steht mir auch mit dem deutschen Pass zu. Ich habe nicht mal vor, den syrischen Pass mitzunehmen, weil ich den einfach nicht brauche.

Jetzt habe ich aber gehört dass an den Grenzen willkürlich darüber entschieden werden kann, ob jemand reingelassen wird oder nicht.
Da würde mich mal interessieren, ob die denn irgendwie "sehen" können, dass ich einen syrischen Pass besitze? Ich meine, das ist ja so ziemlich die Axe des Bösen und ich kann mir nichts Schöneres vorstellen als da am Flughafen zu sitzen und verhört zu werden.

Sollte ich doch lieber ein richtiges Visum mit meinem deutschen Pass beantragen? Oder wird in meinem Fall vss. keine Probleme bei USA-Einreise geben?
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MArtin
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Deutscher & syrischer Pass - Einreise-Probleme USA?

Ungelesener Beitrag von MArtin »

Hallo,
saripari hat geschrieben:Ich hoffe, mir kann hier jemand weiterhelfen, da die US-Behörden in Berlin ja dazu keine Auskunft geben können anscheinend
Woraus schließt Du das, was hast Du unternommen, wie wurde reagiert?

Ich nehme für meine spekulative Anwort an, Deine USA-Einreise- und Ausreise soll nicht länger als 3 Monate auseinander liegen.

Jedes Land behält sich das Recht vor, letztendlich genau zum Zeitpunkt der Einreise darüber zu entscheiden, ob sie gewährt wird, USA macht da keine Ausnahme.
"Willkürlich" nur in soweit, als beim Einreiseprozess versucht wird abzuwägen, ob die betreffende Einreise politisch, gefahren-technisch, sozialverträglich etc. opportun ist und die jeweiligen hintergründigen Entscheidungskriterien selbstverständlich nicht genannt zu werden brauchen.

Zunächst zu der Frage, ob Du ein USA-Visum vorab beantragen solltest:
Wie in anderen Threads erwähnt, soll das VWP ein USA-Visum vereinfachend ersetzen, sodass Visaanträge aus VWP-Staaten auch schon mit Hinweis auf Teilnahme am VWP abgelehnt wurden. Dann müsstest Du Deine Zweistaatlichkeit als Begründung gebrauchen, was Du aber wohl vermeiden willst.

Ich würde aber schon davon ausgehen, dass der amerikanische Immigrationscomputer über Deine Familien-, Herkunfts- und Passverhältnisse Bescheid weiß, sodass eine offene Kontaktaufnahme mit der US-Botschaft evtl. Probleme vor Ort vermeiden helfen könnten.

Soweit ich weiß, wurde die engstirnige Weltanschauung, aus der die "Achse des Bösen" resultierte, mit Abwahl von Bush zugunsten einer vernünftigeren Differenzierung ersetzt.

Ich selbst würde an Deiner Stelle nach VWP und streng nach den US-Einreisebestimmungen einzureisen versuchen, mich im Falle eines besonderen Interviews auf eine wahrheiheitsgemäße Schilderung meiner Einreisemotivation vorbereiten - und, nach erfolgter Prozedur, hier meine Erfahrungen als Anhaltspunkt für andere posten.


Liebe Grüße, viel Glück!
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