Weltreise - Segelboot: Welche Größe?

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flymaniac
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Weltreise - Segelboot: Welche Größe?

Ungelesener Beitrag von flymaniac » 18 Jan 15 10:43

Der große Vorteil der Etap 22 ist der Hubkieler mit 70cm Tiefgang, da kann man sich in die hinterste Ecke der Bucht legen.
Was mir nicht gefällt ist das frei hängende Ruderblatt wie an einer Jolle.

Das unsinkbar ist natülich ein Sicherheitsvorteil. Geht da nicht viel Stauraum verloren ? Denn nicht aller Auftrieb kann aus der Rumpfschale kommen.

Mit der Isolierung hast recht, das gilt besonders in kalten Gewässern.
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Segler Seb
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Weltreise - Segelboot: Welche Größe?

Ungelesener Beitrag von Segler Seb » 18 Jan 15 11:21

flymaniac hat geschrieben:Der große Vorteil der Etap 22 ist der Hubkieler mit 70cm Tiefgang, da kann man sich in die hinterste Ecke der Bucht legen.
Was mir nicht gefällt ist das frei hängende Ruderblatt wie an einer Jolle.

Das unsinkbar ist natülich ein Sicherheitsvorteil. Geht da nicht viel Stauraum verloren ? Denn nicht aller Auftrieb kann aus der Rumpfschale kommen.

Mit der Isolierung hast recht, das gilt besonders in kalten Gewässern.
Natürlich geht Stauraum verloren - aber für bis zu zwei Personen (als dauer-besatzung, für ein, zwei Wochen gerne auch mal mehr) sollte der Platz reichen. Die Aufschäumung ist relativ gut untergebracht.
Das Angehängte Ruderblatt ist tatsächlich etwas nervig. Aber weniger wegen Optik sondern da dadurch die Installation einer Windsteueranlage erschwert wird. Denn die muss ja mittig sitzen - und somit nochmal HINTER dem Ruderblatt installiert werden. Aber auch dafür gibt es eine Lösung :)
Die Isolierung ist nicht nur in kalten Gewässern von Vorteil. Im warmen heizt sich der Innenraum nicht so sehr auf wie in anderen Yachten - und es gibt praktisch kein Spritzwasser.
Der Hubkiel hat beim Ankern den Vorteil das man wirklich ganz nah ans Land fahren kann - und wenn man mag sogar Trockenfallen, was natürlich bei kleineren Arbeiten am Rumpf praktisch sein kann. Man muss nicht unbedingt für jede Arbeit das Boot für teuer Geld aus dem Wasser Kranen lassen.
Allerdings ist es Sicherheitstechnisch nicht ideal - beim Durchkentern kann der Kiel in den Kasten Rutschen (der auch im Schiffsinneren platz wegnimmt). Von dem her schwanke ich noch zwischen der Hub- und der Festkielvariante (gibt es beides). Außerdem muss so ein Hubkiel nunmal alle paar Jahre gewartet werden :s
[Siehe dazu bitte auch: -> Weltreise-Segelboot: Hubkiel vs. Festkiel]

Achja, noch was zum Thema Platz:
vor ein paar Jahren hat eine Familie mit der 21i die Welt umrundet. Zugegeben: Das wäre mir dann doch zu extrem. Zu zweit auf Dauer damit unterwegs: Kann ich mir gut vorstellen. Aber mit Kindern wäre mir die 21i und auch die 22, und auch die 23(i) zu klein.
Ich war noch nicht auf einer Hurley 22, aber rein vom Prinzip her kann ich mir vorstellen das sie mehr Stauraum bietet. Trotzdem würde ich für eine Langfahrt mit einem Kleinkreuzer die Etap jederzeit bevorzugen - einfach weil ich ein besseres Gefühl bei der Etap habe. Aber das ist in erster Linie emotional - beiden Booten traue ich so eine Reise zu.

Bekanntlich ist ja bei einer Langfahrt der Limitierende Faktor häufig die Besatzung - nicht das Schiff. Es gibt einige Kleinkreuzer die prinzipiell schwerwettertauglich sind - aber es gibt nur wenige Segler, die es auf solchen Booten sind bzw. sein möchten ;)

Grüße,
Sebastian

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