Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

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daniela20
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Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von daniela20 »

Hallo,

ich suche dringend seriöse Anlaufstellen in Buenos Aires, Argentinien fuer guenstigen gebrauchten Camperkauf / Wohnmobilkauf.
Hat jemand Empfehlungen?

Wir fliegen Ende November 08. Das Wohnmobil soll nach 3 Monaten wieder verkauft werden.

lg
daniela
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TropicHeat
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Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von TropicHeat »

Hallo, Daniela,

mit Empfehlungen kann ich leider nicht helfen da wir mit eigenem US-Fahrzeug reisen, aber trotzdem ein wichtiger Hinweis:

Wenn Ihr ein Fahrzeug mit Argentinischer Zulassung als Auslaender kauft dann duerft Ihr damit nicht das Land verlassen (Grenze ueberfahren) - damit sind Fahrten nach Ushahia ausgeschlossen, da selbst da ein Stueck Chile dazwischen liegt!
Im Camper unterwegs durch Amerika von 03/06 bis 05/09: http://dare2go.com
Luther
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Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von Luther »

Hallo,
TropicHeat hat geschrieben: Wenn Ihr ein Fahrzeug mit Argentinischer Zulassung als Auslaender kauft dann duerft Ihr damit nicht das Land verlassen
quote]

nanu? Wieso das?

Gruß
Luither
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Besold_200D
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Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von Besold_200D »

Das stimmt. Ich habe an der argentinisch-chilesischen Grenze mal ein
Pärchen getroffen, das zwar ausreisen durfte, das Auto mußte aber
dableiben, weil es argentinische Kennzeichen hatte. Warum? Keine Ahnung.
Abgesehen davon habe ich in ganz Lateinamerika nur sehr wenige
Wohnmobile gesehen. Die werden zwar mehr, je weiter man nach Norden
kommt, aber treten nie in großer Zahl auf. Die meisten Wohnmobile
dort hatten eine deutsche Zulassung. Ich denke, ihr würdet Euch einen
Haufen Geld sparen, wenn Ihr ein Wohnmobil in Deutschland kauft und es
nach Buenos Aires verschifft. Eine Verschiffung von Bremerhaven ist nicht
sehr teuer und in Deutschland bekommt man ein gutes Wohnmobil für
wesentlich weniger Geld als in Südamerika. Oder Ihr fangt die Reise von
oben an und kauft Euch ein US-Wohnmobil. Dort bekommt man
Wohnmobile nachgeworfen und von Pan_ama nach Kol_umbien oder
Equ_ador zu verschiffen ist einfacher und billiger als umgekehrt.
Andererseits könnte man auch in Bra_silien ein Wohnmobil kaufen, etwa
einen umgerüsteten T2, mit dem man dann überall in Südamerika
herumreisen kann.
Der letzte Vorschlag wäre der, sich einfach ein Wohnmobil irgendwo zu
kaufen und deutsche Kennzeichen draufzuklatschen. Die müssen natürlich
mit den Papieren übereinstimmen. Die schaut zwar nie einer an, aber sie
sollten vorhanden sein. Dann über Foz do Iguaçú ausreisen (da gibt es oft
keine Kontrolle bei der Ausreise) und gleich wieder rein nach Argentinien.
Sobald man bei der Wiedereinreise den Zettel für das Auto bekommt
kann man beruhigt überall hinreisen, aus- und einreisen.

Cheers,
Besi



[Jede Menge irreführende Sucergebnisse durch "_" verhindert.
Es geht hier titelgemäß um "WoMo-Kauf in Buenos Aires", da brauchen eigentlich nicht tausend themenfremde Ort- und Transportsuchworte zu fallen. Bitte eröffnet für die sehr wichtigen & interessanten Infos doch Einzelthemen, damit es allgemeinnützlich findbar und ergänzbar, statt Infograb wird. Danke MArtin
]
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joel

Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von joel »

>>>>>>>>>...Der letzte Vorschlag wäre der, sich einfach ein Wohnmobil irgendwo zu
kaufen und deutsche Kennzeichen draufzuklatschen. Die müssen natürlich
mit den Papieren übereinstimmen. Die schaut zwar nie einer an, aber sie
sollten vorhanden sein. Dann über Foz do Iguaçú ausreisen (da gibt es oft
keine Kontrolle bei der Ausreise) und gleich wieder rein nach Argentinien... Sobald man bei der Wiedereinreise den Zettel für das Auto bekommt
kann man beruhigt überall hinreisen, aus- und einreisen<<<<<

oi,

ist das die kleine anweisung für adrenalin-junkies zum " ultimativen südamerikan.-roulette"?

die idee, mit "dubletten" unterwegs zu sein, ist - zumindest in mercosur-staaten - nicht mehr so ganz neu.
zumindest bei den autoschiebern in südbrasil/ argentinia/ par_aguay müssen sich die jungs von der auto-mafia inzw. andere wege überlegen. vergl. http://www.ultimahora.com/notas/148576- ... -el-Brasil:

sowohl in uru_guay als auch in par_aguay wollte man bei uns nicht nur die chassis-nr. mit den papieren vergleichen (temporärer import eines fz´s mit dt. zulassung), sondern die jungs hatten eigens einen "vergrößerten zahnarztspiegel" mit beleuchtung parat, um die motor-nr. (versteckt hinter einspr.pumpe und ansaugkrümmer) zu notieren und in die unterlagen zu übertragen.
nun haben wir inzw. ü. 400tkm deit `95 auf dem kontinent hinter uns und diese vergleichenden nr.-untersuchungen finden nicht immer anwendung, aber u.a. bei der zulassung eines toyo bandeirantes bei der detran (zulassungsstelle in bra_sil).

schwer zu sagen, was eintritt - vermutlich wird der (bra_sil) zöllner mitleid mit den armen touris haben und sie schnell loswerden wollen.
wenn er aber vermutet/ feststellt, dass er hinters licht geführt werden sollte, oioioi...
ich möchte nicht der fz-führer sein, wenn da etwas gefaketes nachgewiesen wird...

lg jo




[Jede Menge irreführende Sucergebnisse durch "_" verhindert.
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Besold_200D
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Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von Besold_200D »

joel hat geschrieben:oi,
ist das die kleine Anweisung für Adrenalin-Junkies zum
"ultimativen Südamerikanischen-Roulette"?
Nein. Das war nur die Notlösung, bevor man zu Fuß gehen muß. Doubletten
habe ich eigentlich gar nicht gemeint, sondern einfach mit deutschen
Kennzeichen und Papieren runterfliegen und dort ein Auto kaufen und es
halt "eindeutschen". Wie gesagt: Die Papiere müssen natürlich mit dem
Fahrzeug übereinstimmen. Es ist natürlich leichter, die Papiere der
Fahgestellnummer anzugleichen und nicht umgekehrt. Kann man aber
auch machen, wenn man gerne umständlich ist. Und dann können die
auch gerne die Fahrgestellnummer mit einem Elektronenmikroskop
kontrollieren, wenn es ihnen Spaß macht. Die Motornummer ist in keinem
deutschen Fahrzeugschein enthalten, die Farbe auch nicht. Können sie
also auch gerne kontrollieren.
joel hat geschrieben:um die motor-nr. zu notieren und in die unterlagen zu übertragen.
Hä? In welche Unterlagen? Meinst Du jetzt das Papier, das man vom Zoll
bei der Einreise bekommt, oder wolltet Ihr ein Auto dort zulassen?
joel hat geschrieben:aber u.a. bei der zulassung eines toyo bandeirantes bei der detran
(Zulassungsstelle in brasil).
Ja, gut. Da funktioniert das natürlich nicht. Aber ein Tourist will ja nicht
sein Auto irgendwo da unten zulassen, sondern damit rumfahren,
möglichst ungehindert. Und das geht mit deutschen Kennzeichen am
besten. Da ist man Tourist und wird nicht lange gefragt. Das waren
zumindest meine Erfahrungen.
joel hat geschrieben:Schwer zu sagen, was eintritt - vermutlich wird der (Brasil) Zöllner
Mitleid mit den armen Touris haben und sie schnell loswerden wollen.
Das glaube ich auch. Höchstens ergibt sich noch ein katastrophales
Problem, das man mit Hilfe von ein paar Reais oder wahlweise mit
stundenlanger Diskussion wieder lösen muß. Aber die Wahrscheinlichkeit,
daß der da draufkommt tendiert m.E. gegen Null. Der ruft doch nicht in
Deutschland beim Kraftfahrbundesamt an und fragt groß nach.

War ja auch nicht als die Lösung schlechthin gedacht, mehr so als
Notlösung.

Cheers,
Besi
gbmuc
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Registriert: 18 Jun 05 15:39

Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von gbmuc »

Was ist denn das für eine "Empfehlung".....

Warum nicht gleich klauen. Das ist ein Par_aguay ein beliebter Sport. Man wird selten erwischt und wenn kann man ja immer noch bestechen..

Unfug beiseite. Etwas mehr Selbstzensur wäre angebracht bevor man solche Vorschläge unter die Leute bringt. Das fällt eigentlich nicht mehr unter Naivität.

Gruß
Georg
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Besold_200D
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Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von Besold_200D »

gbmuc hat geschrieben:Warum nicht gleich klauen.
Weil es dann fremdes Eigentum ist, würde ich spontan sagen. Wenn ich
mir aber von meinem Geld ein Auto kaufe dann gehört es mir. Das eine
ist eine kriminelle Handlung, das andere eine kleine Retusche.
Und die Fahrzeugpapiere werden erst zu Dokumenten, wenn man
eingereist ist, was bedeutet, daß es vollkommen egal ist, ob derjenige,
der die Papiere ausstellt ein Beamter aus Milbertshofen ist, oder ob man
das selber gemacht hat.
gbmuc hat geschrieben:Man wird selten erwischt und wenn kann man ja immer noch bestechen..
Nun, daß man bestechen kann oder soll, das kann in Südamerika auch
dann passieren, wenn man gar nichts falsch macht und sich ganz genau
an alle Gesetze hält. Da braucht bloß ein Uniformierter behaupten, man sei
zu schnell gefahren und schon geht das Spielchen los.
gbmuc hat geschrieben:Etwas mehr Selbstzensur wäre angebracht bevor man solche Vorschläge unter die Leute bringt.
Naja, ich bin kein großer Freund von Zensuren. Ich halte die meisten
Menschen für so mündig, daß sie selber entschieden, ob sie den Vorschlag
annehmen oder nicht. Ich habe alle Vorschläge gepostet, die mir so
einfallen. Und der schlechteste stand am Schluß. Vielleicht kennst Du ja
auch welche. Ich wäre da durchaus interessiert...
gbmuc hat geschrieben:Das fällt eigentlich nicht mehr unter Naivität.
Natürlich nicht...
Apropos Paraguay: Die haben damals meinen ganz echten, von der
augsburger Zulassungsstelle ausgestellten internationalen Fahrzeugschein,
zurückgewiesen mit der Begründung, er sei gefälscht. Dabei war das
wahrscheinlich das einzig echte Dokument im ganzen Land :D
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joel

Argentinien: Wohnmobilkauf in Buenos Aires - Empfehlungen?

Ungelesener Beitrag von joel »

>>>>>>>>>>>>... Hä? In welche Unterlagen? Meinst Du jetzt das Papier, das man vom Zoll
bei der Einreise bekommt, oder wolltet Ihr ein Auto dort zulassen? ...<<<<<<<

natürlich ins temporäre zollpapier.
für eine zulassung hier auf dem kontinent ist die eintragung der motor-nr. selbstverständlich, oder kennst du das anders?

>>>>...Doubletten
habe ich eigentlich gar nicht gemeint, sondern einfach mit deutschen
Kennzeichen und Papieren runterfliegen und dort ein Auto kaufen und es
halt "eindeutschen"....<<<<

o.k. - ich seh ja ein, dass du "pragmatisch" vorgehen willst;
nur das problem bleibt das gleiche.
wenn du die schlüssel-nrn. in den fz`n (oft auf einer alutafel im motorraum) genauer anschaust, lassen sich bei den meisten fz`n rückschlüsse daraus ziehen, für welchen markt (europa, südamerika, us, asien...) diese gefertigt wurden.

wenn du weißt, worauf zu achten ist, kannst du mit diesen daten -ohne teutonisches TÜFFer-diplom- auf den ersten blick festzustellen, dass das vor dir stehende auto offenbar mit europ. zulassung von ebenda importiert- dabei aber vor ein paar jahren für den argent. (o.a.) markt zugelassen wurde.
soetwas ist hier auf dem kontinent durchaus ungewöhnlich, besonders, wenn man die eigene fz-industrie pushen und fz-importe mit "strafzöllen" draußen halten möchte.

dieses könnte - solch wache momente gibts wirklich - sogar einem südamerikanischen gesetzes/grenzhüter auffallen. alles weitere dann s.o....


zum kauf in argentina -
wir haben einmal bei freunden erlebt und mehrfach von betroffenen gehört, dass fz'e aus argentina mit ausländ. fahrern probleme an der chilen. grenze bekamen und nicht ausreisen konnten/durften.
den kauf in bra_sil bzw. in chi_le würde ich vorziehen, wobei dieses im nachbarforum weltreise-forum.info/
schon mehrfach gegenstand v. diskussionen war.

die mühe lohnt sich für südamerika
lg jo
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