Grenze Thailand Kambodscha: Abzocke durch Transport-Mafia

Weltreisend oder im Urlaub schlechte, vielleicht "ortstypische" Erfahrungen gemacht? - Hier kannst Du Andere warnen - und Trost finden.

Moderator: WRF-Moderatoren - "Teamgeister"

ji-li
WRF-Mitglied
Beiträge: 18
Registriert: 09 Jul 13 10:16

Grenze Thailand Kambodscha: Abzocke durch Transport-Mafia

Ungelesener Beitrag von ji-li » 28 Aug 15 8:53

Hallo,
ich hätte auch noch eine Überquerungs-Variante im Angebot, die sich für uns als angenehm erwiesen hat:
1. Mit dem zweiten Zug von BKK bis Aranya, dort übernachten und am nächsten Morgen entweder mit dem TukTuk (wir sind einen Teil des Weges gelaufen und haben für den Rest 50 Baht bezahlt) oder zu Fuß bis zur Grenze.
2. Thailändische Seite: Ausstempeln geht eigentlich ganz schnell... sofern man den Zettel aus dem Flugzeug noch hat. Wir haben ihn direkt oben im "Stempelraum" noch mal ausgehändigt bekommen.
3.Kambodschanische Seite: Dort hielten uns die Grenzer wie erwartet einen handgeschriebenen Pappzettel mit Zusatzgebühren entgegen. Glücklicherweise hängt direkt am Schalter ein blaues Schild, auf dem die offiziellen Gebühren (August 2015 waren es 30 USD, unbedingt gewechselt mitbringen, in Baht wird's teurer. Zur Not gibt es an der Grenze mindestens zwei Banken, die wechseln können) stehen. Wir haben mehrfach darauf gewiesen, den Preis wiederholt und sind standhaft geblieben. Irgendwann wurden wir ohne Angabe eines Grundes an die Seite geschickt - haben unsere Sachen dort abgelegt und sind wieder zum Schalter gegangen, um weiter zu nerven. Währenddessen liefen haufenweise Leute durch, die das Schmiergeld bezahlt haben.
Nach ca. 5 Minuten permanenten aber unaufgeregten Aufs-Schild-Zeigens wurden grummelnd unsere Pässe entgegengenommen und zum normalen Preis mit dem Visum versehen. Zeitaufwand insgesamt: 10 Minuten.
4. Hinter der Grenze bekommt man ein Ausreiseformular, das in einem ziemlich unauffälligen, leicht übersehbaren Häuschen an der Straßenseite ausgefüllt werden muss. Dort gibt's dann auch den Einreisestempel.
5. Nach dem Häuschen wird man direkt von dem Gratisshuttle in Empfang genommen. Wir haben die freundlichen Einladungen einfach ignoriert und sind die Straße entlanggelaufen in der Hoffnung, dort irgendwo lokale Busse zu finden. Erfolglos, aber dafür fahren Taxis für 20 USD bis Siem Reap.
6. Leute, die einem zum Geldwechseln raten: Außer für's Visum ist das nicht notwendig, da es direkt hinter der Grenze mehrere Geldautomaten gibt. Mit der DKB-Kreditkarte lässt sich dort ohne Gebühren Geld abheben.

Antworten

Zurück zu „Vorsicht Falle! Reisende und Urlauber als Opfer“