Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Weltreisend auf lokalem Markt einzukaufen und auf landesüblichen Kochstellen einheimische Gerichte zu Kochen ist preisgünstig, lecker, fördert das Sozialleben und ist manchmal mit abenteuerlichen Erfahrungen verbunden... Weltweite Kochrezepte.
Hier:
Tipps und Rezepte, was und wie man auf Fernreisen mit lokalen Marktprodukten lecker kochen und damit viel Geld sparen kann.
Benutzeravatar
Janne1985

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von Janne1985 » 13 Mai 13 22:34

Bin 2010-2011 in Südamerika gewesen (hauptsächlich Perú). Je nach Region defenitiv ein Futterland!
-> siehe bitte auch: Peru: Kosten für Essen und Lebensmittel

Benutzeravatar
keksi89

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von keksi89 » 01 Aug 13 15:46

Kamerun kann man denk ich auch dazuzählen:

ein Teller Reis mit Yamayama (grünes Gemüse, ähnlich Spinat)und Erndnuss/Tomatensosse kostet ca 15-25 cent, genauso wie Beans and Povpov (Bohnen und frittierte Teigbällchen)

In besseren Restaurants kostet ein Gericht (mit Fleisch/Fisch) dann aber schon um die 2-4 Euro

boppel
WRF-MENTOR
Beiträge: 403
Registriert: 22 Feb 09 15:58
Wohnort: wieder in D-72...

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von boppel » 01 Aug 13 19:49

Hallo,

vielleicht ein klein wenig ironisch - aber nicht unwahr: USA

Wenn man sich wirklich (gemäß Einleitender Bemerkung von MArtin) "Landesgemäß" ernährt, dann konnten wir z.B. bei "Cesar's Pizza" für 3 USD eine riesige Pizza essen, von der wir Beide satt waren und sogar noch etwas übrig war!

In vielen Städten gibt es asiatische Restaurants, in denen man für 8 USD "All you can Eat" machen kann (da kann man dann locker das nächste oder ggf. vorherige Mahl ausfallen lassen).

Viele FastFood-Ketten bieten Sonderangebote, die (wenn man sie konsequent nutzt) eine billige (wenn auch nicht wertvolle) Ernährung bieten - aber wie gesagt: Es geht schließlich um "Landesgemäße" Ernährung - was wir in in USA an "uns zusagender Ernährung" gekauft haben war selbstverständlich (auch - oder gerade bei selbst Kochen) deutlich teurer. ;)

[S.a.: -> USA: Preise für Essen und Lebensmittel in den USA]

Gruss

Boppel

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker ;)

cube
Aktives WRF-Mitglied
Beiträge: 31
Registriert: 25 Jan 13 15:19

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von cube » 01 Dez 13 14:59

Hallo,

Ich war jetzt in -> Thailand und Laos und jetzt bin ich gerade in -> Kambodscha. Natürlich kostet hier ein Essen nur 2 Dollar, manchmal auch weniger - dann z.B. auf größeren Märkten.

Ich würde sagen, man kann wenn man selbst kocht oder nur ein bisschen was mixt, schon günstiger leben. Das rechnet sich.
Die Portionen sind mir oft einfach zu klein und ich könnte das gleiche 3 mal essen was ich jetzt auch mach. Aber viel günstiger, weil selbst kreiert. Auf einem Markt viel Reis einkaufen, bisschen Gemüse und z.B. hier am Strand gibts Krabben und Muscheln für umme. Das schmeckt, ich werde richtig satt und man merkt es auch im Geldbeutel.

Ich denke die Futterländerdefintion ist individuell. Ich habe im Moment mehr Zeit wie Geld (bzw. mag es zu sparen um länger zu reisen) und so kostet das Essen dann nur noch 50-60 Cent statt 1,50€. Wie gesagt, hängt vom Geldbeutel ab, aber die paar Minuten ist es mir wert......

endurado
Aktives WRF-Mitglied
Beiträge: 32
Registriert: 01 Dez 09 7:25

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von endurado » 22 Apr 14 9:38

Indien wurde hier noch nicht als Futter-Land genannt, wo man ein gutes vegetarisches Thali (Reis mit Dhal und verschiedenen Gemüse-Curries) in Dhabas je nach Gegend für 30 bis 80 Rupien (< 1 EUR) bekommt, teils sogar mit kostenfreiem Nachschlag. Auch mit Huhn oder Fisch wird es nicht viel teurer. In den Restaurants kostet Huhn mit Pommes und Salat 180 bis 350 Rupien (knapp über 2 bis 4 EUR).
[S.a.: -> Indien: Kosten für Essen, Lebensmittel und Getränke?]

Tobilein
Mitglied im WRF
Beiträge: 758
Registriert: 18 Mär 05 14:02
Wohnort: Bodensee

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von Tobilein » 16 Sep 15 22:19

China:
Gute Restaurants mit Atmosphäre (als Date tauglich) sind extrem teuer, deutlich teurer als in Deutschland. Essen auf der Straße ist extrem unhygienisch und von sehr sehr schlechter Qualität. Definitiv kein Futterland.
Problem: Essen im Supermarkt kostet gut 3-5x so viel wie in Deutschland, da ist das selbst kochen meist noch teurer.
[S.a.: -> China: Kosten für Essen]

Vietnam:
Nach wie vor gute Auswahl und leckeres Essen für ein paar Euro, definitiv ein Futterland. Supermärkte sind auch teurer wie in Deutschland.
[S.a.: -> Vietnam: Essenspreise in Vietnam]

Thailand:
Nach wie vor die Nummer 1 was Futtern draußen betrifft.
[S.a.: -> Thailand Lebensmittelpreise]

Singapur:
Supermärkte sind abartig teuer, wie in China durchaus der Faktor 5 zum Deutschen Discounter. Daher muss man draußen Essen. Das ist mitterweile aber auch ein teurer Spaß, im Hawker Center haben wir 1x zu zweit ca. 60 Euro bezahlt.

Deutschland:
Ein sehr preisgünstiges Land mit extrem niedrigen Preisen. Selbst in MUC bekomme ich für 8 Euro all U Can eat beim Asiaten (Chinesisches Essen kostet halb so viel wie in China, bei viel höherer Qualität) und für 1,5 Euro eine belegte Semmel. Einkaufen im Supermarkt ist sensationell günstig, manchmal reibe ich mir die Augen weil ich kaum glauben kann wie günstig alles ist im Vergleich zu Asien. Ein Schnitzel am Abend kostet nur 7 Euro, dazu ein Bier für 2,50, davon kannst du in Hong Kong noch nicht mal träumen.

Butters
Kiebitz
Beiträge: 4
Registriert: 09 Sep 15 9:52
Wohnort: Anyang, Gyeonggi-do, Südkorea

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von Butters » 17 Sep 15 3:42

Ich lebe in Südkorea und kann guten gewissens behaupten, dass es ein solches Futterland ist.

Das einzig günstige im Supermarkt sind Reis und Blattgemüse. Früsche Früchte und Fleisch, speziell Beef sind unglaublich teuer.
Dagegen kann man sich in koreanischen Restaurants oft fpr 6-12 Euro satt essen. Das entspricht dem Gegegnwert von 1kg Äpfeln im Supermarkt. Macht auch satt, wird aber auf die Dauer langweilig.

Bummler
Aktives WRF-Mitglied
Beiträge: 44
Registriert: 02 Sep 15 16:27

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von Bummler » 17 Sep 15 4:36

Butters hat geschrieben:Dagegen kann man sich in koreanischen Restaurants oft fpr 6-12 Euro satt essen
Also Butters, dann beschreibe bitte mal, was du in Suedkorea fuer 6 Euro bekommst im Restaurant.

Gerne schildere ich dir aber vorher, was ich - ich lebe in Kolumbien - bekomme: -> siehe dazu bitte Kolumbien: Preise für Essen und Lebensmittel in Kolumbien? .

Und nun du Butters, was bietet das hochtechnisierte Suedkorea fuer 6 Euro?

Butters
Kiebitz
Beiträge: 4
Registriert: 09 Sep 15 9:52
Wohnort: Anyang, Gyeonggi-do, Südkorea

Futter-Länder : Wo Selbstkochen preislich nicht lohnt

Ungelesener Beitrag von Butters » 17 Sep 15 6:51

Hier gibts sehr, sehr viele verschiedene Gerichte für um die 5 Euro.

Mehr dazu im Thema: -> Südkorea: Kosten für Essen, Lebensmittel und Getränke .

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Ähnliche Themen -> Suchen & dort Nachfragen wenn passend
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Auf Reise Kochen, Backen und exotische Rezepte“