Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!

Nach längerem Reiseleben ist nichts mehr, wie es vorher war: Die Heimat nicht und man selbst schon gar nicht. Und dann trotzdem: Business as usual?
Du bist nicht allein mit dieser Erfahrung - tausche Dich aus!
tiramisu854
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Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!

Ungelesener Beitrag von tiramisu854 » 12 Nov 09 3:23

Hallo zusammen,

ich bin gerade dabei, meine Bachelorarbeit über das Reisen zu schreiben. Meine Dokumentation soll dem Reisen auf den Grund gehen, was steckt dahinter, warum Reisen wir, was ist der Hintergrund des Reisens. Was denken und fühlen wir, wenn wir Reisen was geht in unserem Inneren vor. Der Schwerpunkt des Film liegt in der Fragestellung „ Wie das Reisen uns verändert“, sind wir, die Reisenenden danach ein anderer Mensch? Denken und leben wir anders? Schätzen wir vielleicht andere Dinge? Anhand einer Vielzahl von Interviews soll diesen Fragestellungen auf den Grund gegangen werden.

Soweit meine Einleitung.

Im WRF hier habe ich bereits sehr viel gelesen, was ich in meinen Film beziehungsweise mein Konzept/ Drehbuch einbauen kann. Eure Gedanken gefallen mir.
Ich dachte, ich könnte meine bisherigen Ideen hier vorstellen und im WRF nach weiteren Ideen suchen. Wie ich bereits beim Durchschauen sehen konnte, bin ich hier in der richtigen Community gelandet und bin von vielen Gleichgesinnten umgeben.

Deshalb meine Frage:
Was glaubt ihr, wie verändert das Reisen den Reisenden?
Was waren eure Erfahrungen bisher.

Und vor allem, glaub ihr, man kann es wissenschaftlich nachweisen? In meiner Arbeit muss ich neben meinen Interview Annahmen machen und schauen, ob man diese messen oder nachweisen kann. Hier ein kleines, simples Beispiel:

Nach dem Reisen ist man relaxter, entspannter und die Pünktlichkeit ist nicht mehr so wichtig.

Messen: Frage: Wie wichtig ist Pünklichkeit bei dir? Vor der Reise1-6, nach der Reise 1-6 ;-)

Wenn jemand hier noch mehr Ideen hat, wäre es super.

Kurz zu mir selbst: Im Moment mache ich mein Praktikum in Südamerika, genau gesagt in Ecuador. Die letzten Jahre war ich sehr viel auf reisen und hab mich dadurch auch sehr verändert.
Nach langer Zeit in Spanien bin ich viel relaxter und genieße mehr jeden Moment. Zudem habe ich gelernt, dass man nicht immer an die Probleme denken soll. Ich bin viel offener, gehe mehr auf Menschen zu, weiß was ich will und so weiter.

Zuviel will ich aber nicht vorausnehmen. Gerne würde ich eure Meinungen und Erfahrungen hören.
Bei Gelegenheit kann ich auch mein bisheriges Drehbuch posten und bin auf eure Meinung gespannt. Wenn jemand von euch eine spannende Reise unternommen hat und davon berichten möchte, kann er/sie gerne im Film mitspielen.

Einfach kurz melden ;-) Sobald ich wieder in Deutschland bin habe ich Zeit für ein Interview :-)

Facebook Gruppe: Reisen verändert - der Film!

Viele Grüße aus der Ferne
und jetzt schon Danke für die Hilfe!!
Michaela

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MArtin
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Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!!!

Ungelesener Beitrag von MArtin » 12 Nov 09 5:57

Hallo Michaela -Tiramisu(?), willkommen an Board! :)

Das ist ein interessanter Forschungs- und Filmansatz, gratuliere! :)

Was wir in den fast 10 Jahren, die wir jetzt weltreisend unterwegs sind gemerkt haben und so wichtig finden, dass auch ein Teil der Energie, mit der wir das WRF als Informations- und Reiseerleichterungsplattform eröffnet haben und mit unserer Lebenszeit weiter betreiben davon gespeist wird, ist die Erkenntnis, dass Individuen überall auf der Welt, ungeachtet Herkunft, Hautfarbe oder sonstigen Unterschieden, letztendlich das selbe Gefühlsspektrum, dieselben Ängste, Freuden und Nöte erleben wie jeder andere von uns - und dass diese gemeinsame Basis eigentlich nur wenig Raum lassen bräuchte für Vorurteile, Verurteilungen, Wertungen oder das Schüren von Ängsten vor dem vermeintlich Anderen oder Fremden.

Deswegen würde ich denken dass ein paar Fragen aufgenommen werden, sollten, die Vorurteilsbehaftung und Toleranzgrad repräsentieren können.

Wahrscheinlich ist die Selbsteinschätzung mit nachträglichem Vergleich von vorher / nachher wissenschaftlich allerdings weniger valabel als ein Ausfüllen von zwei separaten Fragebögen - einer vor, der andere nach der (Langzeit-) Reise.

Nur mal so auf die Schnelle in's Unreine gedacht.


Liebe Grüße & viel Erfolg :)

tiramisu854
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Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!

Ungelesener Beitrag von tiramisu854 » 14 Nov 09 13:46

Hallo Martin,
danke für deine so schnelle Antwort. Leider war ich in den letzten Tagen zu sehr mit meinen Weihnachtsvorbereitungen für 600 Kinder hier in E cuador beschäftigt, sodass ich nicht dazu gekommen bin, dir früher zu antworten. Ich finde deine Ansatz auf jeden Fall super und ich werde dies in meine Arbeit einbauen. Da man auf den Reisen viele Leute kennenlernt und auch ein anderes Menschverständnis aufbaut und viel toleranter wird...und auch anders denkt.
Ich schreibe hier in den nächsten Tagen meine Ansätze und Thesen rein und bin mal gespannt auf weitere Meinungen.
Gruß Michaela

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der Bär
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Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!!!

Ungelesener Beitrag von der Bär » 18 Nov 09 18:19

Liebe Michaela, lieber MArtin,

tiramisu - wie lecker, mmmmhhhh.... :D

Auch mal noch völlig unsortiert ins Unreine gedacht von einem todmüden, matschigen, erschöpften Hirn:

das Thema, das du angehen willst, ist hochspannend. Während ich das so durchlese, schwirren erste Fragen durch meinen Kopf:

- was Reisen bei den Reisenden auslöst/bewirkt, erscheint mir schwer quantitativ zu erfassen

- damit das den Grundsätzen der Wissenschaft standhält, musst du einen Wahnsinns-Aufwand betreiben. Ich denke mal, da reicht es nicht aus, wenn du ein paar oder auch 10, 20 oder 40 Traveller befragst.

- insofern wäre es natürlich perfekt, wenn du die quantitative Basis schon hättest/auffinden könntest?

- versteh mich in dem Punkt bitte nicht falsch: der Aufwand würde einfach eine Bachelor-Arbeit total sprengen, denke ich. Das geht dann schon eher in Richtung Master oder sogar Promotion!

UND, was ich ganz wichtig finde:

QUALITATIVE Interviews in addition. Also du suchst dir ein paar Reisende raus, stellst eine einleitende Frage und lässt sie dann erzählen. Da erhältst du ganz andere Ergebnisse/Hinweise, denn: es geht um sehr individuelle Erlebnisse.


Zum Beispiel:

fällt mir grad aus meiner persönlichen Erfahrung was ein: ich hab gerade eine Reise hinter mir, die ich eher nicht als "go with the flow" bezeichnen würde. Es war eher ein beruflicher Trip, aber eben auch wieder nicht. Fakt ist, die Reise hat extrem viel von mir gefordert und zwar auf ganz andere Art, als Reisen es normalerweise tut. Es zu beschreiben, würde den Rahmen hier komplett sprengen. Und trotzdem war es eine tolle und vielleicht die wichitgste Reise bislang überhaupt. Im Nachhinein find ich immer noch: ALLES war richtig. Von Anfang bis Ende. Idee, Planung, Reisepartner, Umsetzung - einfach alles. Klar, klitzekleine Abstriche gibts immer - aber man braucht ja auch Entwicklungspotential!

Interessant find ich: Ich kam nicht erholt und relaxt zurück. Ich war voll "drauf", echt. Ich merke jetzt, Wochen später, wie ich plötzlich entspanne. Einen völlig neuen Blick auf viele Dinge entwickle und das hängt auch mit der Reise zusammen. Flasht mich grad total, weils ne VÖLLIG neue Erfahrung ist. Und mit Sicherheit extrem individuell.

Aus reiner Neugier: was studierst du überhaupt und was hat es mit der "Dokumentation" auf sich? Wie lange soll denn der Film sein?

So. Ich hoffe, das war jetzt nachvollziehbar und nicht allzu wirr.

Wollt auch eigentlich "nur" die Diskussion ein bißchen anstossen!

:oops:

bin gespannt!
alles Liebe,
der Bär
...and I, I took the one less travelled by, and that has made all the difference. Robert Frost

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Gast

Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!!!

Ungelesener Beitrag von Gast » 22 Nov 09 2:41

Hallo lieber Bär, danke für deinen vielen Ansätze und Tipps,..ich merke auch mehr und mehr, wie das Thema zwar sehr spannend, aber auch sehr schwer ist. Die wissenschaftliche Ausarbeitung fällt mir auch zunehmend schwer.
Ich werde es auch sicher nicht unbedingt schaffen, eine perfekte Studie zu erstellen, aber ich hoffe, einen Anfang.
Heute bin ich von einer kleinen Reise in ein Inkadort zurückgekommen, und da ich krank bin, konnte ich nun etwas weiterschreiben..

Ich habe mir ein paar Thesen überlegt, um meine Befragungen wissenschaftlich zu überprüfen. Leider bin ich erst am Anfang und mir fehlt noch viel. Hier meine ersten Überlegungen:

Annahmen:
Annahme 1:
Durch das Reisen lernt man, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen.
Wie wichtig sind dir die kleinen Dinge im Leben? Wie beispielsweise ein schönes Frühstück, eine warme Dusche, ein schöner Abend mit Freunden,…
Vor der Reise Frage von 1 bis 6, Nach der Reise Wertung von 1 bis 6 (1 ist nicht wichtig, 6 ist wichtig)

Annahme 2:
Reisen macht aufmerksamer.
Erika und Klaus Mann die ihre Weltreise gemeinsam im Jahr 1929 unternahmen hatten das Gefühl, dass das Zeitgefühl auf Reisen ein ganz anderes ist. „Auf Reisen lebt man intensiver als zu Hause, man will alle Eindrücke aufnehmen.“
Frage: Wie sehr achtest du auf Kleinigkeiten, wie ….?..

Annahme 3:
Reisen macht weltoffener.

Annahme 4:
Durch das Reisen erscheint die Welt kleiner. (Gewinnung von Freunden überall auf der Welt, Nähe durchs Kennenlernen)
Frage-???

Annahme 5:
Nach einer langen Reise/ einem langen Aufenthalt im Ausland ist man offener gegenüber anderen Kulturen und Personen und hab großes Interesse, neue Sprachen zu lernen/ mehr über die Kultur zu erfahren.
Wieviel Sprachen möchtest du in Zukunft beherrschen?

Annahme 6:
Das Reisen verändert die persönlichen Werte.
Weg vom Materiellen wie Haus, Auto, und Erwartungen anderer wie gute Leistungen in der Uni..hin zum Persönlichen wie Freude, Familie, Freunde, Gesundheit
2 Fragen
Wie wichtig ist es für dich, in Zukunft ein gutes Auto..zu haben?
Gute Noten..
Wie wichtig sind dir deine Freunde, deine Gesundheit,..?


Annahme 7:
Durch das Reisen nimmt man viele Dinge die man gelernt hat in seinen Alltag mit.
Einrichtung der Wohnung –exotischer, …
Frage ??

Annahme 8:
Nach den Reisen geht man offener mit Menschen um, spricht sie eher an, redet mehr mit Unbekannten.
Da man auf Reisen oft alleine oder in einer kleinen Gruppe ist und viel erlebt, geht man anders mit „Fremden“ um. „Mit der Wahrnehmungsfähigkeit steigert sich auch das Mitteilungsbedrüfnis“ .

Wie viel Mut brauchst du, um Fremde anzusprechen? 1 viel 6 wenig
Oder
Wie oft sprichst du Fremde an? 1 wenig 2 viel

Annahme 9:
Reisen führt zu einem Selbst.
Wie sehr glaubst du, das Leben zu leben, das du Leben willst?
1 bis 6
1 bis 6

Annahme 10: Durch das Reisen verändert sich der Lebensstil.
Durch das Reisen bekommt man eine Ahnung davon, dass man auch anders leben könnte.

Annahme 11: Durch das Reisen fühlt man sich überall zuhause

Annahme 12: Nach der Rückkehr betrachtet man seine Heimat mit anderen Augen.
Zu Beginn der Reise ist es oft so, dass ein Kulturschock im Ausland erwartet wird, doch oft ist das Gegenteil der Fall und die Rückkehr in die Heimat, die man verlassen hat, kommt dem Reisenden fremd vor. In der Geschichte von Odyseeus ist das gleiche der Fall und Odysseus erkennt seine Heimat als er von seiner Reise zurückkommt erst nicht wieder.
Jedes Weggehen birgt das Risiko der Entfremdung.
Buch: Es führt kein Weg zurück von George Webber. Der Schriftsteller kommt man ein paar Jahren in Europa in seine alte Heimat zurück und findet sich nicht zurecht.


Eine Idee ists es auch, Werte des Forschers Hofstede zu Deutschen zu nehmen und Werte der Befragungen mit seinen Ergebnissen eines typischen Deutschen zu vergleichen...

So bräuchte man keine zwei Befragungen durchzuführen, auch wenn dies sehr ratsam ist..

Mal sehen, was mir morgen noch so einfällt..
Ich hoffe, ich bin nicht noch mehr krank...
Gruessle und vielen Dank für die Hilfe!

Zu deinen Fragen: Ich studiere Tourismusmanagement. Ich dachte mir, dass die Bachelorarbeit den Film und eine Ausarbeitung enthalten soll.. Wie lang der Film sein soll, davon habe ich noch überhaupt keine Ahnung, da ich so etwas leider nicht einschätzen kann. Bin eher die kreative BWL erin :-)

Ich hab leider auch schon verzweifelt nach einer Basis gesucht und auch nach sinnvoller Literatur, es ist aber leider sehr schwer, etwas zu dem Thema zu finden.

Nicht mehr lang und ich hoffe, ich habe eine kleine Basis um mit meine Interviews anzufangen...

Mein Titel wird nun vielleicht: Generation Lonely Planet- wie das Reisen uns verändert.

Die Interviewfragen sind zusätzlich:
Was machst du im Moment hier?-wohnst du her?
Warum gerade hier?
Bist du gerne auf Reisen? Was fasziniert dich am Reisen?
Was assoziierst du mit dem Begriff reisen?/ Was bedeutet reisen für Dich?
Was gefällt dir am Besten am meisten? - am wenigsten?
Bist du lieber mit Freunden oder alleine unterwegs?
Gab es Momente auf deiner Reise die dich fasziniert/ geprägt / zum
Nachdenken gebracht haben?/
Was waren die besonderen Momente auf deiner Reise?
Wie war das Zurückkommen, was hat sich für dich geändert? Hast du dein
altes Zuhause mit anderen Augen gesehen?
Hattest du dich verändert, bezüglich deiner Art, deiner Einstellung,
deinem Lebensstil, deiner Kleigung? Hier vllt Vorher/ Nachher Fotos
einblenden.
Was glaubst du, wie verändert das Reisen den Menschen?
Vllt zu Lonely Planet? Wie findest du das Gedicht?
Glaubst du, dass das Reisen den Lebensstil verändert?
und Welchen Reiseführer hast du-passend zum Titel!

Soweit von mir. Vielen Dank für eure Anmerkungen!

Michaela





[Michaela, falls Du es bist: Bitte poste nicht als Gast, das kann jeder sein. - Ich ändere Deinen Nick auch gerne in was Anredbares, wie immer wieder vorgeschlagen. MArtin]

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der Bär
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Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!!!

Ungelesener Beitrag von der Bär » 22 Nov 09 11:47

Guten Morgen, Michaela,

krank ist garnicht gut - ich hoffe, es ist nix Schlimmes bzw. geht dir inzwischen ein bißchen besser?

Puh, das ist viel, was du da gepostet hast. Du hast schon viele Ideen/Ansätze, das sollte jetzt mal sortiert werden. Kommt mir ein bißchen vor, wie bei meiner Diplomarbeit. Das war auch ein Thema, das schwer wissenschaftlich zu greifen war - am Ende konnte man das Ergebnis vielleicht so in eine Formel fassen: so einfach, wie mans sich als Wissenschaftler vorstellt, oder wie Klischees es beschreiben, ist es mal wieder nicht! :-) Ich habe über muslimische Unternehmer in Deutschland geschrieben und versucht, zu ergründen, ob sie einen eigenen, kulturell begründeten "Unternehmergeist" haben. Weil sie angeblich so erfolgreich sind. Das nur nebenbei. Jetzt zu dir:

ganz generell musst du vielleicht mal deine Fragen kategorisieren. Das wäre jetzt mein erster Tipp. Und dann ist es WICHTIG, dass du die Fragen/Annahmen wertfreier formulierst. Schon schwer genug, einen neutralen Begriff zu finden - ich seh hier nur grad den Begriff "weltoffen" und das ist schon ein bißchen problematisch, weil besetzt.

Weißt du, was ich meine?

Es geht nicht drum, dass du eine perfekte Studie vorlegst. Aber sie soll halt einigermaßen hieb- und stichfest sein. Sonst kriegste wahrscheins ein Problem mit deinem Prof. Hatte ich übrigens auch. Aber aus anderen Gründen. Er fand meine Ansätze zu modern. Hab lange mit mir gehadert, ob ich ihm nach dem Mund rede oder mein Ding mache. Mich für letzteres entschieden und das dann am Ende in der Benotung bitter zu spüren gekriegt. Aber egal. Nur so konnte ich ruhig schlafen und in den Spiegel schauen!


Tipp: Hals dir halt für ne Bachelor-Arbeit nicht so viel auf. Damit meine ich, keine wissenschaftliche Grundlagenforschung. Da verlierste schnell den Überblick, es nimmt kein Ende und es überfordert in der Regel auch. Das wird auch nicht von dir verlangt!!

Und wenn du noch nen Film machen willst - das ist ja auch nochmal ein A.... voll Arbeit!!!!

Also, das erstmal dazu. Auf deine Fragen, die du aufgelistet hast, gehen wir dann im nächsten Schritt ein, oder?

:lol:

Aber vielleicht haben ja andere hier ganz andere Ideen! Let's go!

Der Film ist übrigens das nächste spannende Thema hier!

liebe Gruesse
nicht sonnig, aber frühlingswarm!!
der Bär
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Reisen verändert - der Film. Eure Erfahrungen gesucht!!!

Ungelesener Beitrag von gabster05 » 27 Jul 10 19:36

Hallo Michaela! Ich bin zur Zeit selber dabei, mein Konzept zu meiner Masterarbeit zu erstellen: bei mir gehts um ähnliches, nämlich was die Motive und Ziele der Langzeitreisenden sind und was sie de facto auf der Reise finden. Besonders autotelische Aspekte sollen auch erwähnt werden. Des weiteren wie sich Individualreisende durch das Langzeitreisen verändern. Bei mir ist es eine Masterarbeit und würde mit der Grounded Theory arbeiten. Ich sitze schon seeeehr lange am Konzept. Nun meine Frage: hast du interessante Ergebnisse und hättest du Literaturtips? Würde dich in meiner Arbeit gerne einbauen und zitieren wenn ich das darf?! Bin seit Wochen auf Literatursuche aber habe keine wirklichen Studienergebnisse zur Veränderung der Identität gefunden, abgesehen von ein paar israel. Studien die aber nicht auf westeurop. Reisende anwendbar sind.
Bitte schreib mir doch mal eine Email - wäre suuuuper dankbar über einen Austausch mit dir!



[aktive Mailadresse gelöscht: Bitte entweder Adresse maskieren wie in der WRF-Anleitung erklärt und begründet - oder die WRF-eigene Mailfunktion nutzen. Danke 8)]

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