Kibbuz : Alternative zum Ausstieg ?

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26martini06
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Kibbuz : Alternative zum Ausstieg ?

Ungelesener Beitrag von 26martini06 » 19 Jun 08 9:23

koby08 hat geschrieben: 1 Also in dieser Gesellschaft kannst du sicherlich auch nicht das machen was du willst.
2 Du musst dich auch an deine Arbeitszeiten halten
3 und wenn dein Chef sagt du musst etwas machen was du nicht willst dann musst du es trotzdem machen.

4 Wo liegt denn eigentlich das Problem mal etwas zu machen was einem nicht so sehr gefällt? So ist doch das Leben.

5 Und du redest von Freien denken? Ich denke in dieser Gesellschaft ist freies Denken absolut realtiv.
1+5 keine Ahnung von welcher Gesellschaft du redest, bzw kann man diese Gesellschaft wohl ganz unterschiedlich wahrnehmen. Ich denke "meine" Gesellschaft begrenzt relativ wenig, wenn Du Dich begrenzt fühlst begrenzt Du Dich wahrscheinlich selbst - ganz im Sinne des "freien Denkens".

2 Du mußt nicht mal arbeiten gehen, oder mußt nur soviel arbeiten wie Du willst, bzw für nötig hältst um den von Dir gewünschten Standard halten zu können. ICh kenne einige "Aussteiger" die gar nicht arbeiten gehen udn auch keine SOzialgelder kassieren ud trotzdem so leben WIE SIE ES WOLLEN. Klar die wolen wahrscheinlichetwas ganz anderes als Du, und leben auhc ganz anders als DU...

3 das kommt darauf an, ob Du ein Wirbelloses Schleimtiechen bist, oder ein MEnsch mit Rückgrad. Dann kommt es auch ncoh auf den Chef an udn auf den Arbeitsplatz den DU DIR in aller Regel selbst auswählst. AUßerdem muß ich nicht unbedingt für meinen Chef arbeiten wenn ich mich nciht mit ihm verstehe - auch andere Chefs haben Unternehmenmit Arbeitsplätzen.

4 Also mein Leben ist eigentlich gar nicht so. Sicher macht nicht alles sofort Spaß oder freut einem jeden TAg alles. Aber ICh zumindest halte mir die Möglichkeit offen zu gehen wann ich will.

5 Alles ist relativ.

LG Martin

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26martini06
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Kibbuz : Alternative zum Ausstieg ?

Ungelesener Beitrag von 26martini06 » 19 Jun 08 9:55

ich war noch nie in einem Kibbuz, und habe keine Ahnung ob oder wie das alles Praktisch umgesetzt wird, aber von dem, was ich bisher darüber gehört und gelesen habe - kann ich mir nicht vorstellen, das es etwas begrenzteres, unfreieres als das Leben in einer solchen (kleinen) Gemeinschaft geben kann. Natürlich empfinden das die (überzeugten) Mitglieder ganz anders, sie machen das ja freiwillig und vielleicht ? weil sie das wollen. Die "Gesellschaft" ist hingegen breit gefächert und man kann sich frei in den weitläufigen Formen derselben bewegen, oder sie auch (fallweise oder dauerhaft) verlassen. Dort fidnet jeder (s)einen Platz.

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Steffen-Michael
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Kibbuz : Alternative zum Ausstieg ?

Ungelesener Beitrag von Steffen-Michael » 05 Apr 09 13:49

Na da bin ich doch hier voll richtig. Voll richtig im Forum. Voll richtig in diesem Beitrag. Ich kann nicht so schnell Gedanken fassen und schreiben, so viele interessante Themen die mich selber betreffen gibt es hier – uff. Bis jetzt kannte ich den Begriff „Kibbuz“ nicht. Hatte aber Anfang diesen Jahres einen ähnlichen Gedanken – nur will ich diesen in Deutschland bzw. auch in der EU umsetzen. Hintergrund ist; es gibt genügend unzufriedener Menschen, die alle wollen aber oftmals aus persönlich/wirtschaftlich/sozialsicheren Gründen nicht können. Alles Blödsinn. „Wo sind die Menschen(?) die einfach machen?“ Wenn fertig, dann Bude voll. Brauch ich nicht. Ich war 17, da habe ich mir in den Kopf gesetzt zur See zu fahren. Habe mich erkundigt, bin regelmäßig zum Seesport gegangen um anschließend auf einem Raketenschnellboot der Volksmarine zu fahren. So funktioniert das und nicht anders. Wenn Gott nur einen Willen hätte den Menschen zu schaffen, würden wir heute noch in den Bäumen leben. „Nicht der Wille – sondern das MACHEN hat die Menschheit in den letzten eine Millionen Jahren vorangebracht!“ Nach und nach habe ich meinem Sohn von meinen Idealen die ich mit 17 zusammen hatte erzählt. Frage: „Wo ist der Kämpfer von damals?“ Antwort nach 20 Jahren Kommerzkacke. „Hier issa wieda!“
Im Moment recherchiere ich viel im Netz. Suche nach Gleichgesinnten und nach Geldgebern. Es ist wahnsinnig schwierig, da es keinen richtigen Begriff gibt. Erschwerend kommt hinzu, daß ich kein Englisch spreche. Das diese für solche Ideen empfänglich sind, ist mir bekannt, sehen sie doch darin eine Verwirklichung ihrer selbst. Nebenbei schreibe ich meine Gedanken und Vorstellungen wie es funktionieren könnte in meiner Page nieder. Es wird Jahre brauchen, bis es losgehen kann. Angefangen von rechtlichen Grundlagen, Steuerfragen klären, gesundheitliche Aspekte um nur einige zu nennen gibt es noch sehr, sehr viel Arbeit. Bis dahin heißt es „an die Idee und deren Umsetzung glauben und arbeiten.“

In diesem Sinne – „Träume NICHT(!) dein Leben – sondern lebe DEINEN(!) Traum.“

Steffen-Michael

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