Auswandern in unsere Wälder

Vogelfrei und zeitlich ungebunden? - Vom Weltreisenden zum Expat? - Das Forum für Hardcore-Aussteiger und Auswanderer (in spe): Besonderheiten für Welt-Reisen oder Auslandsaufenthalte ohne Zeitrahmen, Expats ohne sichere Heimkehr, Netz und doppelten Boden, die letzten Abenteurer fern der Heimat...
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Matthes
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Matthes » 25 Nov 05 17:38

Hi Sven.

Versteh unsere Fragen nicht falsch.
Wir wollen Dir nichts ausreden oder einreden!
Ich denke mal es ist einfach nur das Interesse an der Sache.
Ich persönlich kenne keinen Menschen, der solche Wünsche und Gedanken hegt. Deswegen meine vielen Fragen.

Vor einigen Wochen war ein Bericht im Fernsehen über ein Paar, dass in einer Lehmhütte im Wald wohnt.
Diesen Sommer sind sie Eltern geworden und wollen ihr Kind solange in ihren "Glauben" (Überzeugung) erziehen, bis es selbst entscheiden kann.
Sie sind ab und zu ins nahegelegene Dorf gegangen und ein paar Dorfbewohner haben Ihnen Obst und Gemüse geschenkt.
Wie Du siehst, ist es möglich.
Leider weiß ich nicht mehr, wo das war. Da hätte ich wohl besser aufpassen sollen.
Es war in einem der Boulevard-Magazine, weil es darum ging, ob sie dem Baby im kommenden Winter damit schädigen, wenn es in einer Lehmhütte aufwächst.

Auch wenn ich Dir leider keine Tips und Hinweise geben kann, so wünsche ich Dir trotzdem alles Gute bei der Umsetzung Deines Planes.

Ach, da fällt mir noch einer ein, der so etwas macht.
Der "Leopard Man" (voll tätowiert, spielte mal in Akte X mit) wohnt in den schottischen Highlands. Zumindest habe ich darüber mal einen Bericht gelesen.

Ich würde mich trotzdem freuen, wenn Du uns weiter auf dem Laufenden hältst, was Deine Umsetzung angeht.

Und als Schlusswort noch ein Gedanke, der mir auch schon gekommen ist.
Wenn Du zwei Jahre alleine im Wald wohnst, dann wird doch Dein Kumpel so oft wie möglich mitmachen, oder?
Kann mir nämlich vorstellen, dass man schon seine speziellen "Eigenheiten" entwickelt, wenn man so lange alleine wohnt. :wink:
bye, Matthes :wink:
- - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Wer Sicherheit über Freiheit stellt,
hat BEIDES nicht verdient !

klaush
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Ungelesener Beitrag von klaush » 25 Nov 05 17:42

Was passiert denn, wenn deine Mutter mal Hilfe von dir braucht?

Also mir erscheint die ganze Geschichte ziemlich unglaubwürdig. Ich seh da zwei Möglichkeiten wie es ausgehen kann:

a) in zwei Jahren findet dich einer von der Bild-Zeitung, wie du da zottelig und halb verhungert im Wald lebst. Er bringt dich auf die Titelseite und du bist der große Star

b) du sitzt alleine im Wald und betreibst Selbstbefriedigung, wirst irgendwann verrückt und verreckst

Kennst du Rüdiger Nehberg? Der hat alle Kentnisse die du brauchst, der könnte das ohne weiteres bringen und würde ganz gut im Wald leben - aber er liebt seine Familie und hat es auch in der Gesellschaft zu was gebracht.

jimmy87
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Ungelesener Beitrag von jimmy87 » 28 Nov 05 22:49

@klaush
du scheinnst jetzt schon zur Sorte (B) zu gehören ;)

kleiner Schetz am Rande :lol:



Also Ich bin 18 Jahre alt und komme aus einer kleinen Ortschaft in der Nähe von Luzern(Schweiz). Ich habe (erst) vor etwa 6 Monaten angefangen, die Dinge so zu sehen wie ich es jetzt tue. Deshalb sind meine Pläne auch noch nicht so konkret und ausgereift. Aber dass ich mein Glück nicht in Reichtum, Besitz und Trägheit finde, steht für mich klar. Obwohl mir alle davon abraten, möchte ich einfach in die Welt hinaus ziehen und suchen, bis ich finde was mich glücklich macht.

Mag jetzt nicht mehr schreiben.
cya
Jimmy

itankan2002
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von itankan2002 » 23 Dez 05 19:54

Hallo zusammen,

ich muss sagen, deine Idee ist spannend, mir ist sie auch schon durch den Kopf gegangen, aber um ehrlich zu sein, ich bevorzuge ein warmes Bett und ich brauche vor allem meinen PC!!! :oops:

Ja, wie schon in vorherigen Beiträgen gesagt, ist dein Weg ungewöhnlich und sicher sehr schwer, aber es ist möglich, das sage ich als unverbesserlicher Optimist.

Jedoch muss ich dir einige Dinge "madig" machen.

1. Sicher ist es möglich, einen netten Bauern kennenzulernen, der vielleicht deine Hilfe braucht, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher niedrig. Sowieso hier in Deutschland. Die Bauern haben schon wenig genug Geld, da wollen sie es nicht auch noch mit einem fremden teilen, wo sie nicht mal wissen, ob man demjenigen trauen kann.
Außerdem, in der heutigen Gesellschaft, glaube ich kaum, dass dich irgendjemand beschäftigt, wenn du nicht versichert bist. Stell dir vor, du machst seinen Trecker kaputt, wer bezahlt das? Oder du fällst vom Heuboden und bist nicht krankenversichert.

2. Die Wälder hier in Deutschland sind Staatseigentum. Es gilt kein Jedermannsrecht und überall rennen Förster oder andere Bundesangstellte herum. Wenn du Glück hast und nicht von einem wilden Jäger abgeknallt wirst, wirst du relativ schnell von den Förstern verjagt.

3. Auch wenn du nach Nordeuropa gehst, wo ja bekanntlich das Jedermannsrecht gilt, wirst du nicht gern gesehen sein, als Fremder, der Sprache nicht mächtig. Du brauchst Feuer und das ist selbst in Schweden (vor allem im Sommer) verboten. Jedoch: Je weiter du gen Norden ziehst, desto weniger wird sich jemand darum scheren, außer, du legst einen kleinen niedlichen Waldbrand :shock:

Das sind mal die Stolpersteine, die mir so spontan eingefallen sind.

Ich bin auch unheimlich gerne unterwegs, und da ich auf möglichst viele Situationen vorbereitet sein will und aus reinem Interesse, habe ich mich auch schon mit dem Thema Survival beschäftigt.
Ein sehr gutes Buch ist mir in die Finger gefallen:
Überleben in Natur und Umwelt von Heinz Volz

Es ist ein Taschenbuch in handlichem Format, mit tollen Infos zu Themen wie Hüttenbau (selbst im Winter), Feuer, Fallen, Jagen, ... eben Survival.
Finde ich persönlich besser, als Rüdiger Nehberg, da bei ihm inzwischen immer mehr das kommerzielle durchsickert und oben beschriebenes Buch eben ein wirklicher Ratgeber ist. Absolut zu empfehlen!

Das mit dem Visum ist so eines Sache. Im Grunde pflichte ich dir bei, wenn du sagst: Keiner weiß, dass du da bist, also kann auch keiner was sagen.
Aber wenn eben wirklich mal was passiert, und die spitz kriegen, was du da treibst, bist du vermutlich schneller draußen, als dir lieb ist.

Ach ja und zum Thema Arzt: Ich bin angehende Krankenschwester und muss dir leider sagen, dass der Hippokratische Eid (so heißt der doch, oder?) nicht mehr so ernst genommen wird. Kein Arzt wird dir in einem Notfall die Behandlung versagen, aber wenn du anschließend auch noch Therapie oder Kur etc. brauchst, wird es sicher eng.

Kannst du nicht über deine Eltern eine Art Familienversicherung für den Fall der Fälle machen? Erkundige dich doch einfach mal.

IN dem Sinne, ich bin gespannt auf deine weiteren Pläne gespannt und verabschiede mich jetzt mit einem lieben Gruß und ....


FROHE WEIHNACHTEN!!!

Sassy

pushbike
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von pushbike » 24 Dez 05 9:55

Apropos Visum: Sogar für Norwegen/Schweden wird eine Aufenthaltsgenehmigung benötigt.
Was die ärztliche Versorgung dort oben angeht, mußt erstmal zu nem Arzt kommen. Und das kann schwieriger sein als die Überredung, Dich zu behandeln. Oder schon mal 20 km mit gebrochenem Bein gelaufen? Ohne Bewußtsein wirds natürlich noch schwieriger.
Insofern hat die große Bevölkerungsdichte in D schon ihr Gutes. Da taucht hin und wieder schon mal jemand auf.
Gruß
Let`s roll and see. Natürlich mit Beinkraft.

ute
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von ute » 26 Dez 05 11:53

Man braucht keinen PC, man will ihn haben.
Man braucht keinen Arzt, man will nur länger leben.
Man braucht kein Bett, man will die Federn und Bequemlichkeit.......usw

Wir sind alle konditioniert in unserer Kultur, Gesellschaft.

Wie er richtig schreibt, er sucht Tips, er weiss was er will, und das sollte man akzeptieren. Er will sicherlich nicht "Unsere" Erfahrungen machen.
Das ist so typisch Deutsch, zu meinen des Weisheits letzter Schluss liegt im eigenen Geschehen.

Norwegen:
Ich war selber schon ein paar Wochen dort im Wald, am Fluss, See....und habe nie einen Menschen gesehn.
Wir (Hubby, Sohn-damals 3) haben sogar einen Ofen gebaut, Blaubeerkuchen gebacken. Es war einfach genial. Diese Natur, Ruhe, sauberes trinkbares Wasser, alles da. Wir haben ohne Ende Steinpilze gesammelt und getrocknet, und Unmengen Blaubeeren gesammelt.
Mit Fallen hätte man durchaus Kleintier erlegen können. Wenn wir mal ins Dorf sind, waren die Menschen nett, auch ohne das man Norwegisch sprach. Das sind unsere Erfahrungen gewesen. War oberhalb von Trondheim.

Canada:
Ich war Monate im Yukon, BC, und NWT.
Genial!
Es besteht die Möglichkeit einen Claim zu stecken. Du gehst zur Regierung und meldest den Claim an. Danach must du jedes Jahr ein Loch buddeln von 2*1*1 Metern, um den Claim zu behalten, aber du hast ein Stück Land, auf dem du leben kannst. Wenn du Glück hast findest du eines mit einer laten zerfallenen Blockhütte.
Die Menschen dort freun sich wenn sie dich mal sehn, wenn du denn jemanden triffst. Aber, kurze Sommer, lange harte Winter.
Dafür, genug Holz zum heizen.....alles relativ.
Da oben im Norden finde ich ist es irgendwie am Schönsten, kommt auch durch die Weite, die Schöhnheit, die Menschen, deren Hilfe.....
6 Monate visum.....und mal ehrlich, da bist du frei.....
Bären? In BC ein Problem, weil sie vom Menschen verwöhnt sind.....aber selbst da hab ich eine Begegnung gehabt, die zwar spannend aber interessant ablief. Da oben haben die Bären Angst, wollen in Ruhe gelassen werden. Man konnte kaum einen mal filmen. Natur ist eben Natur, es ist ihr Lebensraum.....aber es gilt wie überall, man muss mit allem rechnen....nur wenn jemand in die Wildniss geht, ist ihm das eh klar.
Habe einen 70jährigen Mann getroffen, der lebt dort seit 40 Jahren.....hat seine Blockhütte selber gebaut, und um vom Ort zu seinem Land zu kommen wandert er 3x 7km und dazwischen überquert er 2 Seen per Kanu....er liebt sein leben.....da gäbe es noch viele Beispiele, aber ich will hier keinen langweilen.

Fakt ist, der der sich von seinen Ängsten beherrschen lässt wird so etwa eh nie tun. Und der der es tut, macht sich darüber gedanken, wiegt ab, und lehnt ein Leben im Versicherunggebäude eben ab.

Ich finde deine Art wie du schreibst sehr reif, überlegt, und wünsche dir nicht an den Zweifeln zu scheitern, denn die kommen je mehr man sich das Wenn und Aber von Anderen anhört.
Der Unterschied zwischen Sein und Haben....

Take care Ute

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Der_Felix
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Ungelesener Beitrag von Der_Felix » 26 Dez 05 12:24

Ute hat geschrieben:Der Unterschied zwischen Sein und Haben....
Erich Fromm, oder ;-) ?
Wer immer nur in die Fußstapfen anderer tritt hinterlässt keine eigenen Spuren!
http://felix-welt.de
http://www.flickr.com/photos/felix-welt

Hanna81
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Hanna81 » 01 Feb 06 23:34

Also:

Deine Idee ist ja sehr löblich und möglicherweise auch gar nicht so falsch, dennoch glaube ich, dass Du Dir kein rechtes Bild machst, was Du Dir da vornehmen möchtest.

1. Sind alle Wälder im Besitz von irgendjemandem (ich weiß wovon ich spreche, ich komme selbst vom Bauernhof) und wer einen Wald hat, der geht regelmäßig in den Wald und kontrolliert (Borkenkäfer, umgefallene Bäume, ...).
Wenn Du da auch nur Holz klaust, dann hast Du ziemlich bald die Polizei am Hals.
Wenn Du im Wald ein LAGERFEUER machen möchtest, dann hast Du sie noch schneller am Hals, Waldbrand gibt es nämlich nicht nur in Portugal.
Wenn Du im Wald wohnen möchtest, dann hast Du echt ein Riesenproblem.
Das kannst Du vielleicht ein paar Tage durchziehen, ohne dass es jemand merkt, aber kein Bauer wird glücklich sein, wenn Du in seinen Wald "einziehst" (abgesehen davon ist es verboten, einfach so irgendwo eine Hütte hinzustellen, selbst wenn der Grund Dir gehört) und kein Jäger wird sich freuen, wenn Du ihm seine Tiere verscheuchst.

2. Was willst Du denn bitte essen? Du bist Dir hoffentlich im Klaren darüber, dass in unserer schönen Natur kaum gratis Essen vorhanden ist, schon gar nicht im Winter. Nichtmal Apfelbäume wachsen heute noch einfach so in der Wildnis. Fische und wilde Tiere darfst Du abgesehen davon nicht einfach so jagen, falls Du das überhaupt möchtest.

3. Kamen wir schon einige Male in die Situation, einen unversicherten Menschen zum Arzt bringen zu müssen. Glaub mir, kein Arzt macht auch nur einen Finger krumm, ehe er nicht die Versicherungskarte oder Bargeld in der Hand hält!

4. Wirst Du Dich zu tode langweilen. Was willst Du bitte den ganzen Tag im Wald machen? Warten, bis die ersten Touristen kommen um Dich zu begaffen?

5. Freundliche Bauernfamilien gibt es auch bei uns viele, aber wenn Du da allein mit abgetragenen Klamotten und unrasiert im Wald lebst, wirst Du wohl kaum einen so vertrauenserweckenden Eindruck machen, dass Dir da irgendwer einen Job gibt oder Dir sonst irgendwie hilft.

6. Was willst Du denn bitte im Winter machen?

Allerdings habe ich mal eine sehr interessante Reportage gesehen über Menschen, die in Deutschland ohne Geld leben. Die haben zum Beispiel Samstag Abend im Supermarkt das restliche Obst- und Gemüse abgeholt (bzw. eine hat sich ausschließlich von Brennesseln ernährt), in einem verfallenen Haus gelebt und dafür dem Besitzer ab und an einen Gefallen getan oder alte Fahrräder vom Schrottplatz geholt und sie so zusammengestöpselt, dass sie sie wieder weiterverschenken konnten (z.b. an den Sohn vom Arzt, der hat sie dafür auch mal gratis behandelt). Eine solche Lebensweise (mit Dach über dem Kopf) halte ich schon für schwierig, wäre aber vielleicht noch eine halbwegs machbare Alternative.

Eine weitere Möglichkeit wäre vielleicht noch, dass Du Dir ein Stück Wald kaufst (das ist so teuer nicht). Bauen darfst Du da dann zwar trotzdem nicht, aber wenigstens kann Dich da auch keiner rausjagen.

Die meiner Meinung nach beste Idee wäre für Dich ein Almaufenthalt. Da musst Du einen Sommer lang die Kühe hüten, bist meist ganz allein oben, hast ein Dach über dem Kopf, zur Not die Nachbarn in Reichweite (meist Gehzeiten von ca. 45 Minuten aber Du willst es ja fernab von der Zivilisation) Natur und Ruhe um Dich ohne Ende und im Normalfall gibt es dafür auch noch Geld. Das haben schon einige Bekannte von mir gemacht (die meisten mit Selbstfindungshintergrund). Wenn Du Glück hast, dann ist der Bauer nett und hat nix dagegen, wenn Du auch im Winter oben bleibst.

Naja, lass Dir dass mal besser nochmal durch den Kopf gehen ich halte Dein Vorhaben in Deutschland jedenfalls so wie Du das planst für komplett unmöglich.

hanna

Erwin
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Erwin » 02 Feb 06 7:35

Ich bin zwar schon lange weg aus der Schweiz, aber damals war jedes Stück Land im Besitz entweder eines Privaten oder einer Gemeinde etc. Die werden sicherlich ein Wörtchen mitreden wollen, wenn da einer kommt und eine Hütte bauen will. Jagd und Fischerei sind sowieso mehr als geregelt, und wenn ich denke, was ich manchmal für eine Rennerei habe wegen Papieren für irgendwas, was ich persönlich gar nicht brauche, dann kann ich mir leicht vorstellen, wo die Schwierigkeiten für dein Vorhaben sein werden.
Ich würde dir das gerne gönnen, aber die Behörden werdens dir zumindest in der Schweiz nicht einfach machen. Es geht vermutlich besser, wenn du dich ab und zu bewegst und nicht zu lange an einem Ort bleibst.
Aber machs doch einfach. Mehr als wegschicken kann man dich ja nicht.
Erwin

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