LAOS Notfall: Notebook etc. aus Gaestehaus geklaut WAS TUN

Weltreisend oder im Urlaub schlechte, vielleicht "ortstypische" Erfahrungen mit Trickbetrügern, abgekarteten Spielen, Halunken und Räubern gemacht- und daraus gelernt? - Hier kannst Du es schildern, Andere warnen - und Trost finden.
Hier:
Vorsicht- Reisefalle! im WRF- Info-Pool Hier sollte einzelthematisch geschrieben und auch nur direkt auf den Betreff bezogen geantwortet werden!
Bitte vermeide nicht direkt zum Titel gehörende Suchworte (z.B. Ländernamen oder themenfremde Zusatzfragen).
Übersichtlichkeitshalber am besten Ort und Schädigungsart gleich in den Betreff schreiben und für ähnliche Erlebnisse an einem anderen Ort bitte jeweils ein neues Thema aufmachen (falls nicht schon vorhanden, bitte suchen).
Danke! :)

Lucky123
Kiebitz
Beiträge: 8
Registriert: 22 Sep 10 20:15

LAOS Notfall: Notebook etc. aus Gaestehaus geklaut WAS TUN

Ungelesener Beitrag von Lucky123 » 22 Sep 10 20:43

Hallo,

habe dieses Superforum- und damit deinen Vorfall- leider erst gerade entdeckt. Ich hatte einige Erlebnisse deiner Art (Diebstahl von wichtigen Brocken) und 2 mal Erfolg mit einer einafchen Methode:

Ich habe dem Guesthousebesitzer, verdächtigen Leuten und vor allem aber auch in anderen Guesthäusern ein ansehnliches Kopfgeld angeboten, wenn man mir die Sachen wiederbeschafft und meinetwegen anonym zustellt. Mit einer verlorenen Kreditkarte (Matercard Gold) und einem Laptop hat das ganz flott geklappt, Sozusagen 24 Stundenservice. Fuer die Card hatte ich 50 Euro und fuer das Notebook 200 Euro (McBook Pro mit wichtigen Daten). Esbjörn Svensson In Indien bin ich zur nahegelegenen Polizeistation gegangen und habe denen das auch angeboten. Das funktiert tierisch gut, denn alle Inder haben eine Heidenangst vor der brutalen und korrupten Polizei. Die Polizei hingegen kann es nicht leiden, wenn gute Geschaefte entgehen. Das gab eine riesen Aerger und ich bekam mein Ding zackzack wieder. Die 200 E gingen dann in die Hochzeitskasse des Polizeihäuptlings.

Vielleicht ist es bei dir jetzt noch nicht zu spaet. Ansonsten ein guter Rat fuers naechste Mal. Das kommt ganz bestimmt, wenn man in Asien kirre gemacht wird. Und das koennen die ja sehr schoen ;o)

Ich druecke dir die Daumen, Lucky

Benutzeravatar
Valerio
Aktives WRF-Mitglied
Beiträge: 76
Registriert: 10 Aug 12 7:56
Wohnort: Berlin

LAOS Notfall: Notebook etc. aus Gaestehaus geklaut WAS TUN

Ungelesener Beitrag von Valerio » 10 Aug 12 22:04

Astrid hat geschrieben:vielleicht kannst du ja anbieten, dass du auf eine Anzeige verzichtest, wenn du die Sachen zurückbekommst. Mach einen Aushang oder sowas, die Sachen sollen anonym als Fundsache irgendwo abgegeben werden...
... oder einen sehr großzügigen "Finderlohn" anbieten (bzw. "Lösegeld"), der über dem Hehlertarif liegt, wenn die Daten so wichtig und unersetzbar sind.

Ich weiß, dass dieser Thread zwei Jahre alt ist und mein Tipp dem Betroffenen nicht mehr helfen kann. Aber vielleicht ist dieser Gedanke bei anderen Notfällen von Nutzen.

Passt alle gut auf Euer Zeug auf. Für mich ist sowieso unbegreiflich, wie man sein Notebook mit überlebenswichtigen Daten (von denen es kein Update gibt) einem Fremden übergeben kann, um eine Woche lang zu verduften. Ein Guesthouse ist keine Bank mit Schließfächern und keine bewachte Gepäckaufbewahrung. Auch in einem deutschen Hostel würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass ein recht neues, herrenloses Notebook unter dem Tresen der Rezeption nach einer Woche noch da ist.

Der Inhaber hat aus reiner Gefälligkeit eine unscheinbare Tasche gelagert, ohne dafür ein Entgelt zu verlagen. Weshalb sollte er dafür haften und die Verantwortung tragen, derer sich der Notebookbesitzer so einfach entledigen wollte? Das ist pure Abwälzung der Verantwortung auf den Guesthouse-Betreiber, der sicher viel um die Ohren hat und mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten muss. Billig reisen, billig übernachten, aber 100% Sicherheit erwarten wie in Fort Knox funktioniert nicht.

Hat der Farang bei der Übergabe seiner Boutiquentasche danach gefragt, ob es einen Tresor gibt oder wo seine Tasche eine Woche lang gelagert wird? Oder hat er seine Verantwortung einfach abgewälzt und nicht wissen wollen, wo sein Notebook sieben Tage und sieben Nächte lang ohne die Aufsicht des Besitzers verbleiben soll?

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Ähnliche Themen -> Suchen & dort Nachfragen wenn passend
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Vorsicht Falle! Reisende und Urlauber als Opfer“