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Arbeiten in den USA - welches Visum?

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Arbeiten in den USA - welches Visum?

Ungelesener Beitrag von cosmo » 16 Nov 07 12:29

hi
hat irgendjemand Erfahrungen mit Rikschafahren im "Warmen" gesammelt ? Angeblich soll man u.a. in Florida + California damit ne gute Mark verdienen können. Allein wie läuft das in den USA mit Visa, wenn man arbeiten möchte ?
vielleicht kann ja jemand berichten..

ciao cosmo

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SpaniTheCreator
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Arbeiten in den USA - welches Visum?

Ungelesener Beitrag von SpaniTheCreator » 24 Okt 14 0:15

AATW hier hat geschrieben: USA, ja da wird es schwierig (unterwegs / vorübergehend Arbeit zu finden)..... meist habt Ihr bei Farmen, einfach nachfragen, das meiste Glück. Aber die Zeiten haben sich geändert, wo man vor Jahren in der Gastronomie noch Arbeit ohne Ende finden konnte ist das heute sehr schwer geworden. Löhne ca. 5$ pro Stunde. Putzjobs in Großstädten habe ich nie versucht, soll aber recht einfach sein. Hilfreich sind immer die meist gratis ausliegenden Stadtzeitungen. Oder fragt in Motels nach....
Mich würde interessieren mit welchem Visum man in den USA solche Kleinjobs ausüben darf.

grüße! :D


[Frage editiert und in passenderes Thema verschoben - Astrid :)]

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Astrid
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Arbeiten in den USA - welches Visum?

Ungelesener Beitrag von Astrid » 24 Okt 14 1:46

Hallo Vince :)

Ich versuchs mal, zusammen zu fassen:

Für bezahlte Arbeit in den USA, auch wenn sie nur von kurzer Dauer / vorübergehend ist, benötigt man ein Arbeitsvisum. Eine Übersicht über die verschiedenen Visa-Kategorien für vorübergehende, zeitlich befristete Beschäftigte findet man auf der Seite der Diplomatischen Vertretung der USA in D .

Von Bedeutung für diesen Faden ist die Visa-Kategorie H:
H-1B ist vorgesehen für einen Fachberuf, der die theoretische und praktische Anwendung hochspezialisierter Kenntnisse beinhaltet und den Abschluss einer spezifischen Hochschulausbildung voraussetzt. Für diese Klassifikation ist eine Bescheinigung des Arbeitsministeriums erforderlich. Dieser Visatyp schließt auch Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf Regierungsebene sowie kooperative Projekte unter der Leitung des Verteidigungsministeriums ein.

H-2A ist vorgesehen für die zeitlich befristete oder saisonale Arbeit im landwirtschaftlichen Bereich

H-2B ist vorgesehen für zeitlich befristete oder saisonal Beschäftigte bestimmter Nationalitäten außerhalb des Landwirtschaftsbereichs. Diese Klassifikation verlangt eine befristete Arbeitserlaubnis, ausgestellt vom Arbeitsministerium. Deutschland ist in der "Eligible Countries List" nicht angeführt.

H-3 ist vorgesehen für Auszubildende im nichtmedizinischen und nichtakademischen Bereich. Diese Klassifikation trifft auch für ein Praktikum im Rahmen der Erziehung behinderter Kinder zu.
Zwischenzeitlich unterwegs mal in den USA arbeiten ist also für Deutsche legal NUR mit einem H-2A Visum möglich, d.h. nur im landwirtschaftlichen Bereich.
Zu den besonderen Voraussetzungen für dieses Visum siehe bitte auch:
-> USA: Agricultural H2-A Visa - Arbeitgeber Voraussetzung? .

Zu erforderlichen Visa bei unentgeldlicher Beschäftigung siehe z.B. die Themen:
-> USA: J-1 Visum (für Volunteer-work)
-> USA: Visum für WWOOF in den USA?

Auch wenn das keine ermutigende Antwort ist, hoffe ich, sie hilft schon mal weiter.

Liebe Grüße
Astrid
Eine fremde Kultur ergründen zu wollen, ist wie der Versuch, den Horizont zu erreichen... Irgendwann steht man wieder an dem Punkt, an dem man begonnen hat - doch der Blick zum Horizont ist ein anderer. [A. Bokpe]

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