Malaria in Indien

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Andy
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Malaria in Indien

Ungelesener Beitrag von Andy »

Hallo,

während unserer Weltreise werden wir auch drei Wochen nach Indien gehen. Bezgl. Impfungen und Reiseapotheke haben wir uns vom Tropeninstitut in Tübingen beraten lassen. Die schlagen für Indien vor Malarone als tägliche Prophylaxe zu nehmen. Ich bin allerdings von dieser Idee nicht so sehr begeistert, da es sich doch um ziemlich starke Medikamente handelt und diese einfach so 3-4 Wochen lang einzunehmen finde ich keine so sehr gute Idee. Malarone kann man ja auch zur Bedarfstherapie einsetzen. Dies halte ich kombiniert mit einer sehr guten Vorsorge in Form von langer Kleidung am Abend, Autan, schlafen in klimatisierten Räumen und unter Netz für die bessere Lösung. Allerdings bin ich kein Mediziner und weiß nicht ob es für die Prophylaxe medizinische Gründe gibt. Oder ist es einfach nur so, daß aufgrund der größeren Wahrscheinlichkeit man Prophylaxe durchführen sollte ? Falls ja, wie groß ist denn diese Wahrscheinlichkeit ?

Wir werden in der Gegend Delhi, Agra, Radjastan sein.

Würde mich über Eure Gedanken zu diesem Thema freuen.

Andy
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MArtin
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Malaria in Indien

Ungelesener Beitrag von MArtin »

Hallo Andy,

es gibt keine "weiteren medizinischen Gründe".
Für die Malariaprophylaxen-Empfehlung des Tropeninstitutes ist ausschließlich die in ihrer Höhe jedoch nicht genau bestimmbare Malaria-Infektionswahrscheinlichkeit (und die Länge des Aufenthaltes) Ausschlag gebend.
Darüber werden von der WHO und Tropeninstituten weltweit viele aktuelle und Verlaufsdaten gesammelt, ausgewertet und entsprechende Empfehlungen formuliert.

Ohne diesen Hintergrund bessere Empfehlungen (selbst aufgrund eigener Einzel-Erfahrungen) formulieren zu wollen halte ich für zu anmaßend, als dass ich mich da beteiligen wollte.

Durchführung der von Dir erwähnten Expositionsprophylaxe ist keine Alternative, sondern wird von Tropenmedizinern als selbstverständlich voraus gesetzt und fließt mit in die Empfehlung ein.

"Beratung im Tropeninstitut Tübingen" heisst ja, dass Du Gelegenheit hattest, Deine Bedenken dem aktuell informierten Spezialistzen gegenüber zu äussern.
Was hat der denn dazu geagt?

... totzdem bleibt es Eure Entscheidung. :)

Liebe Grüße
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