Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Weltweit, aber einzeln nach Land oder Stadt und Tätigkeitsfeld: Tipps, Adressen, Organisationen, Erfahrungen, Voraussetzungen zum Jobben: Bezahlt, als Au Pair, "Hand gegen Koje", als spezifisch genanntes Auslandspraktikum, Volontariat oder Freiwilligenarbeit ...
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Astrid & MArtin
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Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von Astrid & MArtin » 28 Jun 08 12:25

Hallo :)

Die meisten WRFler in dieser Kategorie sind ja wie wir relativ mittellos Langzeitreisende.

Wenn Engerschnallen des Gürtels allein nicht ausreicht, muss man sich unterwegs manchmal ideenreich zeigen, ein wachsames Auge für Bratkartoffelverhältnisse haben oder im Vorbeigehen tief bücken, und den einen oder anderen Groschen von der Strasse auflesen, um sich untouristisch günstig durch zu schlagen.

Meistens ist man als langsam Durchreisender ja nicht im Besitz eines Arbeitsvisums, sodass offizielles Arbeiten nicht in Frage kommt.

Mit etwas Glück erlernt man reisend trotzdem auf jeder Zwischenstation eine neue Fertigkeit, eignet sich neue Kenntnisse an, erweitert seinen Horizont oder entdeckt ein bislang schlummerndes Talent in sich, das sich mancherorts wundersam Finanzressourcen-schonend auszahlen kann.
Unser Einstieg ins "Jobben unterwegs" war eher zufällig, als wir uns in Malaysia am Strand gegenseitig die Haare geschnitten haben (mobiler Frisörsalon ), und ein Mädchen vorbei kam, das für 2 US$ die gleiche Kurzhaar-Traveler-Frisur haben wollte wie Astrid.

Was wir in unseren ersten beiden Weltreisejahren noch so an Ideen und Partnerschaften hatten, haben wir hier, da und dort ein bisschen dokumentiert.
Die Palette von "Hand-gegen-irgendwas-Gefaelligkeiten" reicht von Schwimm- und Schnorchel-, Fremdpsprachen- oder Computerlehrer ueber Dolmetscher, Divemaster, Leichtmatrose und Smutje bis hin zur Komparserie, wobei ich u.a. noch Nadelstecher, Paartherapisten, PC-(Fern)-Warter, Fotografen, Haussitter und Postkartenschreiber im Tätigkeitsspektrum unterwegs vergessen habe.
Inzwischen sind ein paar weitere Einsatzgebiete, von Kammerjäger über Karnevalskostümsrichter bis Touristenausreiter und Hundetrainer hinzu gekommen.
.

Aber wir sind ganz sicher nicht die Einzigen, die unterwegs unverhofft zur rechten Zeit am rechten Ort aufgetaucht sind und ihre Hand gegen Koje oder anderswie getauscht haben.

Deswegen, und um Weltreisenden in spe ein paar weitere Ideen zu geben, was weltreisend so alles statt Job möglich sein kann, unsere Frage:

Was habt Ihr weltreisend unterwegs denn schon so alles gemacht, was sich als Reisebudget-schonend herausgestellt hat?


Liebe Grüsse




P.S.
Einige Angebote zu reizvollen Bratkartoffelkonstruktionen haben wir auch schon ausschlagen müssen, weil wir wegen überfälligen WRF- und Homepage-Arbeiten einfach nicht die Zeit dafür erübrigen konnten.
Bei dem momentanen, nein leider neuralgischen Förderer-Kosten-Ungleichgewicht hat das unserer Reise- und Lebenskasse schon weh getan.
Willst Du ihr helfen, darfst Du gerne hier klicken.
Andernfalls werden wir wegen schwindender Mittel zwangsläufig unsere Prioritäten mittelfristig anders setzen müssen und erstmal an's eigene Überleben denken, statt daran, wie wir unsere Tipps mitteilen - und damit auch Anderen zu ähnlichen Reiseerlebnissen verhelfen können.
A propos "die Anderen": Die sind mit der Bitte um Förderung nicht gemeint, sondern genau DU, der auf unseren Seiten die originalen, wertvollen und Geld sparenden Infos erschmökert.
Vielen Dank für Deine Fairness, Liebe Grüße
Astrid & MArtin
Das Sein ändert das Bewusstsein

christelle
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Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von christelle » 07 Aug 08 11:43

Hallo zusammen,

Dann fange ich mal an. Als wir August 2003 losgefahren sind, hat das für mich gepasst, denn mein Arbeitsvertrag war zu Ende. Mein Partner hat gekündigt. Es war alles relativ spontan: wir wollen weg, aber wir haben gar nicht so viel Geld. Die einzige Lösung: reisen und immer wieder unterwegs arbeiten. Unser Motto war: wir versuchen es einfach, wenn es nicht klappt, kehren wir halt nach Deutschland zurück.

Im Internet habe ich von Deutschland aus eine Stelle als Deutschlehrerin in Marokko gefunden, was sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe mit dem Direktor der Schule ausgemacht, dass mein Partner kostenlos mitwohnen darf. Er wurde dann als Praktikant angemeldet, so dass er problemlos eine Aufenthaltserlaubnis bekommen hat. Er hat in der Zeit die Bibliothek in der Schule aufgebaut, sortiert und aufgeräumt und eine kleine Datenbank programmiert. In den 6 Monaten konnten wir uns dann auf die Weiterreise vorbereiten. Da wir schon auf dem afrikanischen Kontinent waren, haben wir beschlossen, gen Süden zu fahren.

Wir wollten dann in Ghana arbeiten, aber mechanische Probleme haben uns zunächst dazu gezwungen, in Mali zu bleiben. Wir haben nette Menschen kennen gelernt, die uns geholfen haben. So habe ich zunächst einen Job als „Direktionsassistentin“ bei einer (chaotischen) malischen Importfirma gearbeitet, die u.a. für die Regierung Sachen importierte, von elektrischem Material über MIG 21. Meine Aufgabe war, die Bude besser zu organisieren, die Papiere ordentlich zu sortieren, so dass man nicht mehr 3 Tage braucht, um sie wieder zu finden, mit den meist europäischen Partnern zu kommunizieren, Preise ermitteln, bestellen usw. Mein Partner hat mit einem deutschen Informatiker zusammen gearbeitet, der selbständig war. Dass dieser am Ende doch nicht unser Freund war und nicht alles bezahlt hat, was er uns schuldete, möchte ich hier mal nicht weiter erklären. Nach eineinhalb Jahren sind wir weitergereist und haben in Ghana eine Zeit lang gegen Kost und Logis in einer Lodge an einem traumhaften Strand ausgeholfen (vieles renoviert und eine Bar aufgebaut). In Togo wollten wir gar nicht bleiben, aber so war es wohl geschrieben. Irgendwie spürt man ziemlich schnell, ob es passt oder nicht. Weil wir uns in Ghana wohl gefühlt haben, hatten wir in Accra nach einem Job gesucht. Da es ein wenig zäh war, haben wir es gelassen. In Togo wollten wir wirklich nicht bleiben, aber wir haben mal wieder Leute kennen gelernt, u.a. unseren verrückten Chef. Ja und plötzlich musste ich wieder seine kleine Firma organisieren, und mein Partner war Informatiker und technisch begabter Mitarbeiter. Die kleine Firma mit einem lustigen Namen hat GSM-Telefone verkauft, die in Straßenkabinen wieder zu finden waren. Der Kunde kommt zur Kabine, ruft mit diesem Telefon an und am Ende steht auf dem Diplay wie lange er wohin telefoniert hat und wie viel Geld er schuldet. Das ist gelaufen, unglaublich! Die Leute wollten alle dieses Ding haben und rannten bei jeder Lieferung die Bude ein. Mehr als 6 Monate haben wir es da nicht ausgehalten, obwohl es uns gut ging. Wir haben in der Villa mitgewohnt, hatten unten unser Zimmer mit Bad und wurden mehr als genug ernährt. Unser Chef war halt eine SEHR ausgeprägte Persönlichkeit, die einen regelrecht psychisch aussaugen konnte.

Tja und wir hatten dann im Kopf im südlichen Afrika (Namibia oder Südafrika) unser Glück zu versuchen. Aber nein, unser Motor hat hier im Kongo den Geist aufgegeben und so was kann in Afrika ziemlich lange werden. Alle Leute, die wir kennen lernten, haben uns empfohlen, hier Jobs zu suchen. Heiko ist am Mittwoch in seine Firma reingelaufen und konnte am Montag drauf anfangen. Bei mir hat das auch schnell geklappt. Nach einem Einstellungstest bei Maersk habe ich dort als Vertretung 2 Monate im Marketing gearbeitet. Danach habe ich mir 1 Woche Urlaub gegönnt und nun arbeite ich in der Berechnung in einer anderen Shipping-Gesellschaft. Und da ich entdeckt habe, dass ich ziemlich gute Präsentationen machen kann, mache ich das hier nun auch nebenher.

Am Anfang ist es oft ein wenig „unbequem“, wenn wir schon Arbeitsstellen haben aber noch keine passende Bleibe gefunden haben. In Mali gingen wir arbeiten und kehrten jeden Abend zu unserem Bus (=Haus), der an einer Tankstelle stand, um dort zu übernachten. Duschen konnten wir im Laden eines Freundes. Hier wohnten wir am Anfang auch im Bus im Hof des Mechanikers, duschten mit Eimern draußen in einer Ecke hinter einer aufgehängten Decke und beim Aufstehen wuselten schon die Mechaniker um den Bus. Aber mit Geduld und Durchhaltevermögen wird das alles, auch beim Job. Hier im Kongo hieß sich bewerben, zunächst ein Liste machen mit all den in Frage kommenden Firmen. Mit seinem Lebenslauf überall hingehen, und entschlossen versuchen, weiter als die Rezeption zu kommen. Sonst heißt es „ja, ja, ich werde Ihr Lebenslauf der zuständigen Person zukommen lassen“ und darauf sollte man glaube ich wirklich nicht warten.

So das war’s erstmal. Das nächste Mal will ich wieder Deutsch unterrichten, das macht einfach am Meisten Spaß. Und schließlich ist Sekretariat, Vertrieb, Marketing oder Berechnung eigentlich nicht mein Ding :wink:

Liebe Gruesse,
Christelle

anna70
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Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von anna70 » 15 Mai 09 15:47

WOW! Faszinierend! Ich moechte das auch sooo gerne machen. Aber momentan bin ich noch gefesselt und kann nicht. Irgendwann wird auch meine Zeit kommen, wenn ich meinen Beitrag hier niederschreiben kann :)

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Stefan09
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Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von Stefan09 » 24 Jan 12 9:48

Ich hab auch schon so einiges gemacht unterwegs, und würde das hier gerne chronologisch, also in der Reiehnfolge wie die Jobs unterwegs gekommen sind vorstellen. Dabei würde ich die einzelen Job´s gerne verlinken, da ich von all den Dingen auch auf meiner HP berichte. Wenn sich dann einer für den ein oder aderen Job interessiert, kann er auf den Link klicken und bekomm so mehr Informationen. Bei den Links handelt es sich um sogennate "deeplinks" sie öffenen eine Internetseite also nicht am oberen Rand, sondern so in etwa an der Stelle wo man beginnen muss zu lesen wenn man etwas über den Job erfahren möchte. Das klappt allerdings nur dann wenn man brav wartet bis sich die Seite zuende aufgebaut hat und nicht vorher schon anfängt hoch und runter zu scralen.
Also:
Mein erste Job war gar kein richtiger Job. Sonder dumpster diving! Ich erlernte diese Art und Weise sich kostenlos mit Lebensmitteln zu versorgen in dem man in den Tonnen von großen Supermarktketten und Märkten nach weggeworfenen Lebensmitteln sucht bereits in Deutschland. Diese Art der Lebensmittelversorgung zieht sich durch meine gesammte Reisezeit, die verlinkte Stelle bildet nur ein Beispiel.
Meinen zweiten Job erlangte ich durch Zufall in Össterreich. Dort arbeitete ich auf dem Prater, bewachte Trampoline und verkaufte Bratwürste.
Mein dritter Job, ebefalls in Öserreich. Als Biofischbauergehilfe.
Auch meinen vierte Job hatte ich im deutssprachigen Österreich. Küchenaufbau.
Dann ging es Kariereteschnisch in Kroatien als Pfandflaschensammler weiter. Den Trick zeigte mir ein deutssprachiger Obdachloser mit dem ich mich angefreudet hatte und das Sammeln von Pfandflaschen begleitete mich durch meinen 9 Monatigen Kroatienurlaub. Aber ich hatte in diesem Land auch andere Jobs. Einmal mehr oder weniger auf selbstständiger Basis als Campingplatzwart und einmal als Tretbootvermieter (sehr lesenswert : - ).
Darauf folgte Arbeitsteschnisch eine lange Durststrecke. In Griechenland stand ich kurz vor der Pleite und suchte total aphatisch nach Arbeit und vertraute nicht mehr auf den Zufall. Meine Versuche blieben allerdings erfolglos und eine neue Einahmequelle fand ich erst als ich ganz zufällig und auf natürlichem Weg den Besitzern eines Imbiswagens begegnete denen ich beim Aufbau ihrer fahrende Kantine half. Dort verdiente ich zwar nur sehr weig Geld in Bar, jedoch kostenloses Fast Food für einen ganzen Sommer. Es folgte ein Job auf Kost und Logebasis in einem Tierheim. In unmitelbarem Anschluss, vermittelt durch die Belegschaft des Tierheims, arbeitete ich für eine grieschichen Handwerker als Maurer und Fliesenleger. Kaum war dieser Job beendet traf ich auf einen Deutschen Aussteiger. Er war Rentner und hatte sich in Griechenland zur Ruhe gesetzt. Er freute sich über eine deutssprachige handwerlich begabte Hilfe. Mit bzw. für ihn baute ich eine Zufahrsstrasse, einen Zaun, verlegte Steinpaltten, reparierte sein Auto, seine Heizung und seine Toilettenspülung und, ganz cool, gemeinsam bauten wir aus einem Eisenbahnwagon und einem Tieflader ein Wohnmobil. Da die Arbeit mit diesem Mann sehr schön und abwechslungsreich war habe ich sehr viel davon geschrieben. Hier berichte ich davon wie ich ihn kennengelernt habe. Es folgen die einzelene Arbeiten unterbrochen von Erlebnissen in meiner Freizeit.
In der Türkei lehne ich ein Jobagebot als Telefonist ab da ich keine Lust habe Verträge für ein Unterehmen zu verkaufen das im Internet so verrufen ist mit Abzockmaschen zu arbeiten wie Flex Strom.
Zwischenzeitlich habe ich beschlosse selbststädiger Webmaster und Onlinejournalist zu werden. (noch 4 Bilder runterscrallen, ich kann an die Stelle nicht linken.)
Seit dem arbeite ich hauptsächlich an dem PC und schreibe Beiträge wie diesen hier um ein bischen Werbung zu machen. Ich hoffe es wird mir verziehen *gg
Es folgten noch zwei ehrenamtliche Jobs in Rumänischen Tierheimen. Einmal in Pitest und einmal in Galati, der Bericht geht grade online.

Von diesen Jobs habe ich die letzten 5 Jahre gelebt. Ich hoffe der Beitrag wird als informativ empfunden und nicht als unerwünschte Werbung. Ich denke es ist eine kleine Anleitung zum Nachmachen, das kann im Grunde jeder und wie an sieht beruht alles auf Zufällen.
Und wenn du denkst es geht nichts mehr, kommt irgendwo ein Lichtschein her.
Mehr über mich in meinen Wohnmobil Reiseberichten.
Non Stopp unterwegs seit 2007!

Lizzy
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Registriert: 23 Jan 13 17:32

Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von Lizzy » 30 Jan 13 16:37

Boah von Au Pair bis hin zur einfachen Kellnerin habe ich unterwegs schon vieles gemacht.
Oftmals werden ja immer in Hotels mehrsprachige Servicekräfte gesucht. Da wurde ich immer gern genommen. Aber auch als Animateurin, war ich tätig.
Dann war ich in Australien auch mal auf einem Hof und habe dort bei den täglichen Arbeiten geholfen.
Ich finde das prägt einen sehr und ich habe durch diese Erfahrungen schon eine Menge lernen können!

Travelandy
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Registriert: 22 Mai 13 10:14

Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von Travelandy » 22 Mai 13 10:50

Als ich mit meinem Kumpel durch Australien gereist bin und wir es leid waren uns nur von Reis und Wasser zu ernähren war klar, dass Kohle hermusste :)
Mein Kumpel (eine Labertasche vor dem Herrn ;) hat zufällig an einer Baustelle einen Typen kennen gelernt, der auf seiner Ranch jede Menge Buchsbäume pflanzen wollte. Paar Tage später sind wir da hin, und haben uns in sengender Hitze abgerackert. Bäumchen einpflanzen und wässern, einpflanzen und wässern... War zwar anstrengend, aber wir haben jeder 100 Dollar dafür abgestaubt! Und danach gabs ein schönes kühles Ginger-Beer mit dem Besitzer der Ranch. Dort zu sitzen und der Sonne beim Untergehen zuzuschauen hat uns für die Plackerei 10 fach entschädigt! Geiler Tag!

Maiko.S29
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Beiträge: 38
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Wohnort: Köln/Greifswald

Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von Maiko.S29 » 06 Aug 13 20:15

Ich habe in der Tourismusbranche regelmäßig gearbeitet. Gästeempfang, Buchungsaktivitäten, Marketing, Flyer erstellung, Kellnern, Controlling, Hilfe bei der Jagd, Off.Road Training Betreuung. Krisenmanagement (Als ich in Namibia war hatten wir teilweise böse Feldfeuer die ich dann alleine Organisieren musste), Weinberatung, Verbesserung der Infrastruktur z.B. Erneuerung von der Farmeigenen Beschilderung, Kioskaufsicht, Stunden der Arbeiter aufschreiben inkl. Loh Berechnung und Auszahlung und Schlachten.

Ich hab die Erfahrung gemacht, die Leute auf der Gästefarm sind enorm froh wenn ihnen geholfen wird. Stellt man sich gut an, dann bekommt man automatisch mehr Kompetenzen und Entscheidungsgewalt. Teilweise war ich eine art Junior Manager. Das war echt interessant. Habe viel gelernt.

MFG
Maiko
Life is a Game you rather play or flee. I choose to play the Game

nextext
Reise-Geburts-Helfer
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Registriert: 02 Jun 12 3:12

Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von nextext » 16 Sep 13 10:58

Als Tourguide für meist deutsche Touristen in Khao lak, - gutes Geld.

An der Rezeption eines Tauchresorts mit Zimmervermietung, Indoneisen - nicht genug zum leben, aber immerhin Geld on top.

Nur 4 Wochen als Resortmanager auf einer mini Insel in Süd Kombok. Zu viele Ziegen und Kuehe für mich.

Natürlich als dive guide in Indo und Thailand, im Tauchshop von winzig klein bis zu shop im 5 Sterne Hotel. letzteres total langweilig aber finanziell sehr attraktiv.


Und jetzt hauptsächlich als Tauchlehrer.

Lucy M.
Kiebitz
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Registriert: 02 Mai 13 10:38

Jobs unterwegs - Was habt Ihr schon alles gemacht?

Ungelesener Beitrag von Lucy M. » 06 Dez 13 11:29

Ich habe mein Budget auf (2 Monate) Gran Canaria durch eine Arbeit als Kinderanimateurin in einem 4 Sterne Hotel etwas aufgefrischt. :) War eine coole Zeit mit den Kiddis und es hat den Geldbeutel ein bisschen aufgebessert. :D

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