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Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

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Gast

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von Gast » 27 Okt 08 6:03

Hi hi

wir sitzen gerade in Rio (Brasilien) fest. Vor allem der Grenzuebertritt nach Argentinien mit unserem Hund macht uns Probleme.
Wir sind am Boden zerstoert, noch mehr unser Hund.

Wer hat Rat?

viento sur
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Beiträge: 27
Registriert: 17 Aug 08 20:46

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von viento sur » 27 Okt 08 6:06

Piratenjung hat geschrieben:wir sitzen gerade in Rio (Brasilien) fest. Vor allem der Grenzuebertritt nach Argentinien mit unserem Hund macht uns Probleme. Wir sind am Boden zerstoert, noch mehr unser Hund.
Hi Piratenjung!

Ach ja, die Grenzübertritte mit Hund....
Wir haben bisher drei südamerikanische Grenzen mit Hund überquert:
Argentinien-Bolivien,
Bolivien-Peru,
Peru-Chile
und wissen jetzt allmählich, wie es läuft.

Als wir von Argentinien nach Bolivien weitergereist sind hat sich keiner für Hund Paco interessiert.
Allerdings haben wir kürzlich von anderen Reisenden mit Hund erfahren, dass wir für Grenzübertritte nach Bolivien, Peru und vor allem Chile (wie es bei den anderen Ländern aussieht wussten die beiden auch nicht) einen Nachweis der jeweiligen Tier- und Pflanzengesundheitsbehörden:
- in Argentinien: Senasa,
- in Bolivien: Senasag,
- in Peru: Senasa,
- in Chile: SAG)
an der Grenze benötigen.
Und um dieses Dokument zu bekommen muss man sich zuvor ein Gesundheitszeugnis beim Tierarzt holen.

Bei den Grenzübertritten von Bolivien nach Peru und von Peru nach Chile haben wir die offiziellen Dokumente besorgt, von Argentinien nach Bolivien hatten wir keine und wurden zum Glück auch nicht kontrolliert.

Allgemeines Procedere für (südamerikanische) Grenzübertritte mit Hund:
Du musst zuerst zu einem Tierarzt und Dir von diesem ein offizielles Gesundheitszeugnis für den Hund
- Bolivien: certificado zoosanitario / comvetbol,
- Peru: certificado de salud
ausstellen lassen.
Dabei ist es wichtig, dass der Tierarzt Deinen Hund entwurmt und gegen Flöhe und Zecken äußerlich mit Frontline oder Ähnlichem behandelt.
Dies muss er in deinem Heimtierausweis mit Unterschrift und Stempel bestätigen.
Außerdem muss in dem Gesundheitszeugnis stehen, dass der Hund äußerlich und innerlich gegen Parasiten behandelt wurde.

Plane etwas Zeit ein, wir mussten immer einen Tag auf das Hunde-Gesundheitszeugnis warten.

Mit dem Gesundheitsatest vom Veterinär gehst Du zur örtlichen Gesundheitsbehörde (in Argentinien, Peru: Senasa, in Bolivien: Senasag, in Chile: SAG).
Vorsicht: die Adressen im Internet stimmen meist nicht, frage am besten gleich den Tierarzt nach der aktuellen Adresse des Gesundheitsamt.

Die Senasag in La Paz, Bolivien wollte unseren Hund nicht sehen,
in der Senasa in Arequipa, Peru dagegen wurde er nochmal von einem Tierarzt der SAG untersucht und wir bekamen dafür eine Bescheinigung.
In Bolivien haben wir für das endgültige Dokument (certificado zoosanitario para animales de compania (perros y gatos)) circa zehn Euro gezahlt.
In Peru war der Preis für das certificado zoosanitario circa zwanzig Euro.
Das Geld muss zuvor in einer vorgegebenen Bank eingezahlt werden.

Ob sich der ganze Aufwand mit dem Tierarztattest gelohnt hat, kommt auf den Kontrolleur an der Grenze an:
An den Grenzen von Argentinien nach Bolivien und von Bolivien nach Peru hat Niemand ins Auto gesehen und damit blieb auch unser Hund unentdeckt und keiner wollte die Papiere sehen.
An der Grenze von Peru nach Chile waren die Grenzer sichtlich mit den ganzen Papieren überfordert.
Es kommt in Südamerika halt nicht allzu oft vor, dass Ausländer mit ausländischen Hunden reisen...

Ich vermute, dass das Prozedere beim Grenzübertritt von Brasilien nach Argentinien ähnlich sein wird. Geh am besten zur Senasa und frag nach, was Du für einen Grenzübertritt vorlegen musst.

Sonnige Grüße aus Chile!

Anke und Paco

lopamin
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Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von lopamin » 27 Okt 08 7:20

Wir hatten damals das gleiche Problem, wollten von Brasilien nach Argentinien einreisen mit unserem damaligen Labrador.

War mitte der 90er wo meines Wissens die Gesetze für Tier-Einreisen noch "schärfer" waren. Wir mussten damals umdisponieren und Argentinien bei unserer Südamerikatour auslassen.
Schon mal Urlaub im schönen Amsterdam gemacht? Die Amsterdamer Museen sind einzigartig!

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Ute und Elli

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von Ute und Elli » 02 Nov 08 18:50

Hallo!

Meine Freundin und ich wollen eine Rucksackreise mit unserer 8 Monate alten Hündin machen, wo wir Chile / Bolivien / Argentinien / Brasilien (vielleicht auch nicht alle, wir sind nur 6 Wochen da) durchreisen wollen.

Leider habe ich nicht ganz verstanden, ob ich jedesmal wieder zu einem neuen Tierarzt des Landes muss (man kann ja nicht alle 2 Wochen entwurmen, entflohen) und zu einem Amt des Landes, oder ob man das vorher einmalig in D erledigen kann.

Vielen Dank für die Tips



[Anm. Mod: Titelfremde Fragen gelöscht, bitte separat entsprechend 1T-1B posten - vorher suchen! Danke]

viento sur
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Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von viento sur » 03 Nov 08 16:18

Hallo Ute und Elli,

ich kann Euch nur absolut abraten, Eurer Hündin den Stress des Fluges für 6 Wochen zuzumuten!
Wir haben unseren Hund nach langem Überlegen nur mitgenommen, weil wir 1,5 Jahre mit einem Wohnmobil unterwegs sind und er bereits 14 Jahre alt ist, also vermutlich während unserer Abwesenheit sterben würde.

Ihr müsst bedenken, dass ein solch langer Flug und vor allem der Lärm eine extreme Belastung für den Hund ist. Unser Hund Paco war insgesamt 16 Stunden in seiner Box eingesperrt und der Lärm beim Abflug und bei der Landung ist extrem, siehe
-> Fliegen mit Hund.
Paco ist ein "alter Herr" und ein ehemaliger Rettungshund, weshalb er den Flug gut überstanden hat. Aber einer acht Monate alten Hündin würde ich das für 6 Wochen niemals antun!

Hunde dürfen hier nicht in Bussen mitfahren, nur selten werden sie in Unterkünften akzeptiert und überall sind frei lebende Hunde unterwegs. Die einzige Möglichkeit mit einem Hund hier zu reisen ist meiner Meinung nach mit einem eigenen Auto. Mit öffentlichen Verkerhrsmitteln ist es reine Tierquälerei, da die Entfernungen hier riesig sind und der Hund bis zu 20 Stunden im Bus sitzen würde. Zumal er das gar nicht darf, da Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten sind.
Außerdem braucht Ihr für den Flug eine große Transportbox, die Ihr irgendwo bis zum Abflug zwischenlangern müsstet, siehe
-> Hundebox - Aufbewahrung nach Flug - wie? Wo?

Wir hatten bisher immer größere Abstände zwischen den Grenzübertritten aber soweit ich weiß, ist bei jedem Grenzübertritt das Formular der hiesigen Gesundheitsbehörde (Senasa, Senasag, SAG) notwendig.
Und für dieses Formular braucht man ein aktuelles Gesunheitszeugnis. Kann sein, dass die Zöllner bei kurzem Aufenthalt eine Ausnahme machen, kann aber auch sein, dass sie es genau nehmen. Auf jeden Fall wird Euch ein Hund extrem aufhalten, weil dadurch alles länger dauert.

Um überhaupt nach Südamerika einreisen zu dürfen braucht Ihr ein Gesundheitszeugnis des Gesundheitsamtes in Deutschland (in Freiburg Amt für öffentliche Ordnung). Dieses gilt aber lediglich für den EINEN Grenzübertritt zum Beispiel von Deutschland nach Argentinien, falls Ihr nach Buenos Aires fliegt.
Jedes südamerikanische Land verlangt dann nochmal einen Nachweis der Gesundheitsbehörde des Landes aus welchem Ihr enreist.
Ausland-Google am besten mal nach "Senasa Argentinien", "Senasa Bolivien", "SAG Chile".
Besonders die Chilenen sind bei den Einreisen mit Hund in Chile meist extrem streng. Es kann z. B. auch sein, dass sie Euch das Hundefutter abnehmen.

Außerdem müsst Ihr unbedingt eine Tollwut-Titer-Bestimmung in Deutschland machen lassen. Das ist ein Nachweis der Antikörper im Blut des Hundes. Ohne diesen Nachweis muss Euer Hund nach der Rückreise in Deutschland in Quarantäne!

Ich habe mehrere länderspezifische Artikel über das Reisen mit Hund durch Südamerika geschrieben. WRF-Suche: "Hund + Ländername" im Reiseforum Mittel- und Südamerika.
Bitte lest die Euch durch und überlegt Euch nochmal sehr gründlich ob Ihr diesen Stress Eurem Hund und auch Euch wirklich antun wollt.
Auch wenn er Euch vermissen wird, ist das Vermissen halb so schlimm wie der ganze Stress der Reise.

Sonnige Grüße aus Santiago, Chile

Anke und Paco

viento sur
Aktives WRF-Mitglied
Beiträge: 27
Registriert: 17 Aug 08 20:46

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von viento sur » 18 Apr 09 19:19

Hallo zusammen,

mittlerweile konnte ich weitere Infos zu Grenzübertritten in Südamerika mit Hund sammeln. Besonders was die Grenze zwischen Chile und Argentinien betrifft.

1. Gesundheitszeugnis, Impfung & Entwurmung:
Der Hund muss nicht jedes Mal geimpft, entwurmt und gegen Flöhe/Zecken behandelt werden wenn man das Gesundheitszeugnis (welches für die Papiere der Gesundheitsbehörde Senasa, Senasag, SAG notwendig sind) bei einem Tierarzt holt. Diese Behandlungen müssen lediglich regelmäßig durchgeführt werden, also einmal im Jahr gegen Tollwut impfen und alle drei Monate entwurmen und mit Frontline oder Ähnlichem gegen Flöhe / Zecken behandeln.
Das muss UNBEDINGT jedes Mal im Gesundheits-Pass des Hundes (am besten im europäischen Heimtierausweis aus Deutschland) mit Unterschrift des Arztes, Stempel (!!!), Mittel und Datum eingetragen werden.
Anhand dieser Daten kann dann ein anderer Tierarzt jeder Zeit ein Gesundheitszeugnis für den Hund ausstellen ohne den Hund nochmals zu behandeln.

2. Gültigkeit der Hunde-Gesundheitspapiere:
Die Gesundheitszeugnisse der Senasa und SAG:
Das argentinische Dokument der Senasa ist zehn Tage gültig, in dieser Zeit kann die Grenze beliebig hin und her überschritten werden.
Das chilenische Dokument der SAG ist sieben Tage gültig. Im Süden Patagoniens waren die chilenischen Papiere der SAG sogar 30 Tage gültig, da hier die Grenzen öfters gewechselt werden müssen um nach Feuerland und zurück zu gelangen.
Aber auch hier gilt: Immer nachfragen, da auf diesem Kontinent Bestimmungen einem unergründlichen, stetigen Wandel unterzogen sind. Was heute gilt kann morgen schon ganz anders sein...

3. Hundefutter:
Hundefutter hat an den Grenzen zu Argentinien, Bolivien und Peru Niemanden interessiert.
Anders die ordentlichen Chilenen. Schon zweimal wurde unser Trockenfutter bei der Einreise nach Chile kontrolliert.
Beide Male hatten wir das Futter in Chile gekauft und konnten den Beleg vorzeigen. Als die Grenzbeamten den Kaufbeleg der "Covepa" (große chilenische Kette für landwirtschaftliche Geräte und Tiernahrungsmittel, ähnlich dem deutschen Raiffeisen-Markt) sahen, waren sie schon mal beruhigt, dass das Futter in Chile gekauft wurde. Sie haben dann aber noch den Futtersack genauer begutachtet und nach dem Nachweis der argentinischen Senasa gesucht, dass das Futter gemäß deren Bestimmungen zertifiziert ist.
Unser sehr gutes "Proplan" Hundefutter hatte den enstsprechenden Nachweis auf der Packung und alles war okay, trotz dass der Sack offen war.

Als wir vor kurzem kurz in Chile waren und zwei neue Säcke Hundefutter gekauft haben (wir haben mittlerweile zwei Hunde), wollte ich diese von der chilenischen SAG vor der Ausreise aus Chile stempeln lassen, da wir in einigen Wochen wieder zurück nach Chile wollen und das Futter dieses Mal nicht von der "Covepa", sondern von einem kleinen Tiergeschäft war. Doch der - seeehr korrekte - Beamte hat uns dann erklärt, dass solch ein Stempel nichts bringt, sobald wir den Sack geöffnet zurück ins Land bringen. Der Grund ist, da sonst in dem offenen Sack anderes Futter "geschmuggelt" werden könnte, und dieses könnte die gefürchteten Salmonellen enthalten...

Also genaugenommen dürften wir mit gar keinem offenen Hundetrockenfuttersack nach Chile einreisen, doch mit in Chile - am besten bei der Covepa - gekauftem Hundefutter und einem freundlichen Auftreten hatten wir wie gesagt keine Probleme.

So, das war's für den Moment. Sollten noch Fragen zum Grenzübertritt mit Hund in Südamerika offen sein - einfach schreiben!

Sonnige Grüße aus San Carlos de Bariloche in Argentinien

Anke

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Gast

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von Gast » 28 Mär 11 15:31

Hallo !

Wie läuft das mit dem Senasa-Protokoll wenn wir mit dem Hund im Anschluss an Argentinien nach Chile wollen ?
Das Hunde-Gesundheitszeugnis gilt doch nur 10 Tage - kann ich das nur in Buenos Aires erstellen lassen ? Und muss dann innerhalb von 10 Tagen die Grenze passieren ? Wie das ?
Ooooh - für jede Hilfe bin ich dankbar !!!

Liebe Grüße,
SteffiAndiHund



[Frage aus diesem Thema einzelthematisiert und in passendes Thema verschoben, wo Du bereits erste Antworten erhälst - auch Gäste sollten vor dem Posten suchen ;) - Astrid]

Fredsim
Kiebitz
Beiträge: 9
Registriert: 15 Apr 11 11:39

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von Fredsim » 17 Apr 11 7:23

Hi Steffi, No worry
Wir reisten seit 7 Jahren mit unserem Hund um die Welt und waren 2 Jahre in Südamerika.
Mehr zu unserer Reise in unserem
-> Vorstellungsthread

LG
Rita und Freddy mit Simba im Herzen

Fredsim
Kiebitz
Beiträge: 9
Registriert: 15 Apr 11 11:39

Grenzübertritte mit Hund in Südamerika

Ungelesener Beitrag von Fredsim » 17 Apr 11 21:38

Hi Steffi, noch zur Ergänzung zum Grenzübergang von Argentinien nach Chile mit Hund:
Als wir mit Hund von Argentinien nach Chile fuhren haben wir alles in Mendoza geregelt. Tierarzt und Senasa.Wir reisten mit unserem Hund Simba über 2 Jahre in Südamerika ohne Probleme, wenn man einige Dinge beachtet.
Man geht ein oder zwei Tage vor Grenzwechsel zum Veterenario in eine größere Stadt, um sich ein Hunde-Gesundheitszertifikat ausstellen zu lassen.
In manchen Fällen mussten wir unseren Hund gar nicht zum Tierarzt mitbringen. Es genügte meist der Hundepass mit allen gültigen Impfeintragungen. Entwurmung und Behandlung mit Frontline machten wir in bestimmten Abständen selbst. Dies trug der Tierarzt auch in das Certificado de Salud ein, nachdem ich ihm das erzählte.
Mit diesem Dokument geht man dann zur argentinischen SENASA, das ist das Ministerio de Agricultura, die Adresse gibt einem der Tierarzt.
Bei der SENASA erhält man dann eine staatliche Beglaubigung über das Certificat des Tierarztes. Der Hund musste in den meisten Fällen auch nicht vorgeführt werden.

Beim Grenzübergang Argentinien – Chile mit Hund kontrollierte man auf das genauste auch mit dem Hundefutter. Anke hat das bestens beschrieben.
Für die Grenzen über Land von Argentina nach Paraguay, Brasilien Bolivien und Peru hatten wir das Hunde Gesundheits-Certificat, aber danach fragte niemand und für unseren Hund interessierte man sich nur wegen seinem imposanten Erscheinen, niemand kontrollierte.

Am genausten sind dann die Kontrollen wieder, wenn man mit Hund fliegt und beim Flughafen-Zoll seinen treuen Begleiter abholen will. In manchen Fällen hatten wir es auch mit korrupten Zöllner zu tun, im Besonderen in T hailand.

Viel Freude mit Eurem Vierbeiner in Südamerika
Rita und Freddy

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