Frage an die Backpacker-Fraktion - nicht lachen!

Von der Idee zur Entscheidung. Vom Traum zur Planung. Vom Chaos zur Organisation und von der Reisebuchung bis zum Abflug:
Einzelthematische Sachfragen zu Bürokratie, Reisezeit, Organisatorisches, Visa, ArbeitsAgentur, Reiseversicherungen (Nicht: Auslandskrankenversicherung), besondere Umstände beim Reisen, Grobplanung... (Nicht: Flugtickets, Schifftransport, s.u.)

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Matthes
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Frage an die Backpacker-Fraktion - nicht lachen!

Ungelesener Beitrag von Matthes » 31 Okt 04 11:09

Wie ich hier so lese, sind die meisten anscheinend nur mit dem Rucksack unterwegs.
Dies ist sicherlich die preiswerteste Variante, die Welt zu erkunden.

Ich war bisher immer motorisiert unterwegs und habe bisher maximal Tageswanderungen gemacht und die auch nie mit richtig großen Gepäck.
Und so stellen sich mir eigentlich ein paar Fragen, deren Antworten für Euch sicher selbstverständlich sind. Deswegen bitte nicht lachen.

Wie bewegt Ihr Euch innerhalb des Landes fort? Immer zu Fuß? Mit dem öffentlichen Verkehrsmittlen? Als Anhalter? ... ... ...?
(Man landet ja meist am Flughafen und da ist nicht gerade ein Wanderweg nebenan)

Wie überschreitet Ihr Landesgrenzen? (wenn Ihr nicht gerade fliegt?

Muss man als Rucksacktourist eine Kondition wie Reinhold haben?


Würde mich freuen, wenn Ihr mich mal aufklären würdet. :D
bye, Matthes :wink:
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Stefan81
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Frage an die Backpacker-Fraktion - nicht lachen!

Ungelesener Beitrag von Stefan81 » 31 Okt 04 11:20

Hallo!

Du wirst hier sicher unterschiedliche Antworten bekommen.

Ich reise seit geraumer Zeit nur noch mit dem Rucksack und bewege mich über längere Distanzen mittels öffentlichen Verkehrsmitteln oder ggf. auch mal Taxis fort. Es findet sich immer irgendein Weg und das ist mitunter auch sehr spannend.

Landesgrenzen habe ich bisher immer nur mit Bussen oder mit dem eigenen Auto (wenn nicht per Flug) überschritten.
Muss man als Rucksacktourist eine Kondition wie Reinhold haben?
Klares NEIN! 8) Meine Kondition ist die allerschlimmste und ich bin mit etwa 12 kg auf dem Rücken 10 Tage durch Nepals Berge marschiert. Man sollte sich nur die Kraft einteilen und auch beim Rucksack packen genau aufpassen.

Hoffe ich konnte ein wenig helfen

Sonnenanna
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Ungelesener Beitrag von Sonnenanna » 31 Okt 04 20:00

Hallo Matthes,

ich hab mir vor meiner ersten Rucksackreise auch gedacht, auweia, dass wird was werden immer mit dem schwerem Teil auf dem Rücken.

Letztendlich ist es aber so, dass der Rucksack ja meist nur auf dem Zimmer steht. Oder im Zug. Oder im Bus.

Richtig zur Last gefallen ist er mir nur einmal als wir ewig keinen passenden Bungalow gefunden haben. Aber da kann man ihn ja zur Not auch irgendwo abstellen und später wieder abholen :wink:

Ich bin bis jetzt immer per Zug & Bus gereist.
Das geht ja auch über Landesgrenzen.

Liebe Grüße & gute Reise,

Sonnenanna
Schmetterlinge fliegen. . . Genau.

Chris+Dagmar
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Ungelesener Beitrag von Chris+Dagmar » 02 Nov 04 15:32

Hallo Matthes,

noch billiger als mit dem Rucksack und öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen ist es mit dem eigenen Fahrrad. Wir überlegen derzeit damit Anfang 2006 auf Weltreise zu gehen. Zum Thema gibts auch einen Thread.

Gruß
Chris

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Matthes
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Ungelesener Beitrag von Matthes » 02 Nov 04 20:40

Also mit dem Fahrrad wäre uns das definitiv zu anstrengend.
Wir sind schließlich beide über 30 !!! :lol:

Entweder mit den Motorrädern oder "nur" mit dem Rucksack.

Sind denn hier auch "zeltende" Rucksackler unterwegs oder nächtigt Ihr alle in Hostels und Herbergen?
Ich denke mal, Zelt und Kochausrüstung und Schlafsack und Isomatte mit zu schleppen ist schon kräftezehrend, oder?
(Schlafsack und Isomatte haben wir schon erneuert. Zelt und Kocher stehen noch auf der Planung)

Und vielen Dank für die bisherigen Tips. <- das war jetzt mal ein Test, weil man jetzt seine Beiträge editieren darf.
Danke @ MArtin :D
bye, Matthes :wink:
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Stefan81
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Ungelesener Beitrag von Stefan81 » 02 Nov 04 20:54

Mit Zelt und dem ganzen Kochgeschirr wird das ganze etwas anstrengender. Vor allem wenn man viel zu Fuß unterwegs ist.
Ich war einmal 2 Wochen mit Zelt (2-Mann) unterwegs, allerdings auch viel mit Bus/Bahn. Wenn man sich alles mit einem Reisepartner aufteilt ist das kein großes Problem.

Die Isomatte ist nur sperrig und wiegt ja "nichts", ein Campingkocher ist auch recht klein.

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Matthes
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Ungelesener Beitrag von Matthes » 02 Nov 04 21:06

Teilen könnten wir das schon.
Nach dem Motto: Der eine das Haus, der andere die Küche! :)
bye, Matthes :wink:
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Petra
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Ungelesener Beitrag von Petra » 03 Nov 04 19:17

Hallo,
es kommt doch auch darauf an, wo man reist. In Asien und Suedamerika sind Unterkuenfte so guenstig, dass es sich fast gar nicht lohnt ein Zelt mitzuschleppen!! Dasselbe gilt auch fuer die "Kueche", da es meist guenstiger ist essen zu gehen als selbst zu kochen.
Das gilt nicht fuer Europa oder USA.

Ich habe meinen Rucksack kaum getragen in 8 Monaten Suedamerika. Wenn ich trekken gehe, dann nehme ich ja nicht alles mit.

Gruesse
Petra

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Ungelesener Beitrag von joerg1908 » 06 Nov 04 19:47

hallo matthes,

ich bin einer von den zeltenden rucksackreisenden :lol: es scheint ja immer wenige davon zu geben. wenn ich unterwegs bin habe ich immer alles dabei bis hin zum zelt, plane jetzt auch eine größere reise. also konditionen reinhold brauchst du nicht, achte nur daruf das ihr es am anfang langsam angehen lasst und euch keine zu ehrgeizigen ziele setzt auch würde ich auf gute ausrüstung setzen.
was die grenzen angeht die ich bis jetzt zu fuß überquert habe waren eigentlich keine richtigen grenzen, da stand meist einfach nur ein schild in der landschaft rum und keinen hatts interessiert das ich über die grenze laufe.
ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, ansonsten frage einfach.

gruß jörg

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