Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit?!?

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xSilkex
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Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit?!?

Ungelesener Beitrag von xSilkex »

Hallo zusammnen,

ich hoffe sehr, dass mir hier jemand einen wertvollen Tipp geben kann. Ich plane im März/April 2005 mit einer Freundin gemeinsam nach Südamerika (Peru) zu reisen, um dort für eine Hilfsorganisation zu arbeiten. Dabei sind wir jetzt des öfteren auf Projekte in Cusco gestoßen, bei denen man unter anderem die Inka-Terassen rekonstruiert (was sich natürlich super interessant anhört). Allerdings fragen wir uns, wie sehr wir dabei die Gefahr der Höhenkrankheit bedenken müssen!?!
Uns ist schon klar, dass da körperliche Arbeit auf uns zu kommt, was überhaupt kein Problem ist. Wir machen uns nur unsere Gedanken darüber, wie das in Verbindung mit der Höhe wohl aussehen mag!
Es wäre echt super, wenn uns jemand vielleicht ein paar hilfreiche Ratschläge oder eigene Erfahrungen schildern könnte.

Besten Dank schon mal :)

Viele Grüße!!
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MArtin
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Re: Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von MArtin »

Hallo xSilkex und willkommen an Board :)

Ich habe kurz mal die WRF-Suchfunktion mit Stichwort "Höhenkrankheit" bemüht und hier eigentlich schon alles darüber gefunden, was Du wahrscheinlich wissen willst, siehe
-> Höhenkrankheit - Tips & Erfahrungen.

Damit will ich Dich auf die Suchfunktion hinweisen, Silke - aber nicht andere WRFler entmutigen, hier auch noch was von ihren persönlichen Erfahrungen speziell in den Höhenbereichen um Cusco zu schildern.

Wie hoch liegt Cusco denn?


Liebe Grüße :)
xSilkex
Kiebitz
Beiträge: 2
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Re: Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von xSilkex »

Hey,

erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort. Cusco liegt in ca. 3000 m Höhe, von daher ist es wohl durchaus möglich dort die Höhenkrankheit zu bekommen. Hab mich da jetzt auch mal etwas eingelesen und viele nützliche Tipps erhalten. Mich würde eben noch interessieren, ob jemand vielleicht über eigene Erfahrungen berichten kann (eben gerade was das Arbeiten in solchen Höhen angeht). Wäre echt super, wenn sich dazu jemand melden würde.

Besten Dank schon mal im Voraus :)

Viele Grüße,
Silke
andrea58
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Wohnort: Aachen

Re: Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von andrea58 »

hallo, liebe silke,
ich habe 2003 in ladakh gearbeitet, in einer höhe von 3500 meter. als ich vorher schonmal da war, hatte ich 2,3 tage etwas probleme mit schwindel, kopfschmerzen, schlaflosigkeit. nach dieser eingewöhnungsphase ist in aller regel alles paletti. als ich dann da war zum arbeiten, nahm ich die ersten tage (im flieger die erste) täglich 1 aspirin 100 (nicht das schmerzmittel) und das ist super. die verdünnen das blut und können zur aklimatisierung sehr gut beitragen. als ich dann wochen später nochmal 1000 meter höher zum trekking war, hab ich wieder aspirin genommen und es ging sehr gut. viel spass, herzliche grüße andrea
Giulietta
Kiebitz
Beiträge: 2
Registriert: 16 Okt 11 22:38

Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von Giulietta »

Hallo,
ich möchte im Februar für 3 Monate zum Arbeiten nach Cusco.
Leider hab ich absolut keine Ahnung, wie ich diese Höhe vertrage...
Kann man sich im Vorfeld irgendwie darauf vorbereiten?
Lieben Gruß
Giulietta
Tobilein
Mitglied im WRF
Beiträge: 758
Registriert: 18 Mär 05 14:02
Wohnort: Bodensee

Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von Tobilein »

Giulietta hat geschrieben:Hallo,
ich möchte im Februar für 3 Monate zum Arbeiten nach Cusco.
Leider hab ich absolut keine Ahnung, wie ich diese Höhe vertrage...
Kann man sich im Vorfeld irgendwie darauf vorbereiten?
Lieben Gruß
Giulietta
Das sind nur 3.400 Meter, wenn du im Flugzeug sitzen kannst, kannst du auch das.
shadu
Verdientes WRF-Mitglied
Beiträge: 171
Registriert: 03 Mai 04 19:17
Wohnort: Hallein (Österreich)

Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von shadu »

war im september in t ibet, sind in l hasa (ca. 3600m) gelandet. ich brauchte schon so 2 tage um akklimatisiert zu sein, man merkt das schon beim treppensteigen!
hab auch im august die höhe von 3000m gespürt (bergsteigen), ist halt alles etwas anstrengender wenn man bergauf geht als sonst.

aber so dramatisch ist das ganze auch nicht, einfach 2 tage etwas rumspazieren und nicht anstrengende sachen machen....
Giulietta
Kiebitz
Beiträge: 2
Registriert: 16 Okt 11 22:38

Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von Giulietta »

Vielen Dank für die Antworten, das beruhigt mich! :)
jot
WRF-Spezialist
Beiträge: 1079
Registriert: 20 Feb 07 14:37
Wohnort: bei Frankfurt am Main

Arbeiten in einem Hilfsprojekt in Cusco - Höhenkrankheit

Ungelesener Beitrag von jot »

Der Vergleich mit einem Flug ist meiner Meinung nach nicht ideal, Druck und Sauerstoffkonzentration wird dort ja ausgeglichen (ich glaube wie hoch der Kabinendruck ist hängt vom Flugzeugtyp ab, aber er sollte in jedem Fall weit unterhalb von 3400m liegen).
Außerdem sitzt man ja normalerweise nur ruhig im Flugzeug und strengt sich nicht an - in Cusco läuft man auch mal herum, steigt Treppen und muss vermutlich sein Gepäck zumindest ein kleines Stückchen schleppen... auf der Höhe kommt man dann schnell außer Atem.
Bei mir fing es schon auf der Busfahrt nach Cusco (von Meereslevel) als wir die Anden überquerten mit leichten Kopfschmerzen an (beim Fliegen hab ich normalerweise nie Probleme), vor Ort selbst war ich dann ziemlich platt, habe 2 Tage lang kaum was gemacht und vor allem viel geschlafen... wird einem auch allenorts geraten wenn man erste Symptome von Höhenkrankheit zeigt. Die Einheimischen trinken darauf noch einen Mate de Coca, da der aber soweit ich weiß nur die Symptome (Kopfschmerzen usw.) bekämpft und nicht die Ursache (Sauerstoffmangel) habe ich lieber der Schulmedizin vertraut und Diamox genommen (erhöht die Atemfrequenz, gibts dort in jedem Lädchen das ansatzweise nach Apotheke aussieht).

Wenn man nicht sonstwie schwere Erkrankungen hat, muss man denke ich keine Panik vorab schieben, aber wenn die Höhenkrankheit dann zuschlagen sollte auch nicht stur am vorab geplanten Programm festhalten und lieber ein paar Tage entspannen bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat.


[Danke für den wichtigen und richtigen Einwand Jot - auch wenn er OT ist ;). - Für alle: zum Kabinendruck siehe auch Wikipedia. "Der Druck in der Kabine soll also einem Luftdruck in dieser Höhe (bis +8.000 ft (+2.438 m, 1000m niedriger als Cusco) entsprechen." Fortsetzung der Diskussion bitte in separatem Thema - Danke Astrid :)]
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