Wohnmobil-Verschiffung RoRo: Infos, Links, Reedereien...

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Hildegard Grünthaler
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Wohnmobil-Verschiffung RoRo: Infos, Links, Reedereien...

Ungelesener Beitrag von Hildegard Grünthaler »

Hier einige wichtige Links für RoRo Verschiffungen:

Wallenius Wilhelmsen Routenübersicht:
http://www.2wglobal.com/www/productsSer ... /index.jsp


Routenübersicht nyk:
http://www2.nykline.com/liner/service_n ... index.html


American Freight Line bedient auch ausgefallenere Routen:

American Freight Line Deutschland
Ines Oldenburg
AFL Logistic GmbH
König-Georg-Deich 2
21107 Hamburg
Tel: +49-40-7420013-10
Fax:+49-40-7420013-13
e-mail: ioldenburgATshipafl.com
http://www.shipafl.com/contact_deutsch.htm


Webseite mit Abbildung und Abmessungen verschiedener Container-Typen und Container-Arten zur Verschiffung wie:
Standard-Container, High-Cube-Container, Hardtop-Container, Open Top-Container, Flat-Container, Plattform-Container, Ventilierter Container, Isolier- und Kühl-Container, Bulk-Container, Tank-Container:

http://www.tis-gdv.de/tis/containe/inhalt2.htm

Gruß Hildegard



[update & Ergänzung MArtn]
www.wohnmobil-weltreise.de

Verschiebe nicht auf morgen, was du heute tun kannst; denn wenn es dir heute Spaß macht, kannst du es morgen wieder tun.
Herzog von Wellington
Fritz
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! Wohnmobil-Verschiffung /Infos & Links - Update

Ungelesener Beitrag von Fritz »

Hallo,

Reedereien kooperieren auf vielen Strecken. Hier eine Pressenotiz dazu:

"Die Reedereien Hamburg Süd, Maersk Line und NYK Line sind übereingekommen, dass sie künftig im Fahrtgebiet zwischen Asien, Südafrika und der Südamerika Ostküste zusammen arbeiten werden.

Um die Effizienz und Qualität ihrer Dienste in diesem Fahrtgebiet zu verbessern, werden die drei Reedereien ab Mitte April ihre derzeit operierenden drei Slings - ein Sling wird von Maersk Line, und zwei Slings werden von der Hamburg Süd und NYK Line betrieben - durch zwei Slings ersetzen. Das neue 2-Sling-Konzept bietet, bei nahezu identischer Kapazität, mehr direkte Hafenanläufe und schnelle Transitzeiten zwischen den wichtigen Märkten in Asien, Südafrika und an der Südamerika Ostküste.

Der erste Sling wird zukünftig mit zehn 3.500 TEU-Schiffen operiert, von denen die Hamburg Süd sechs und Maersk Line vier stellt. Dabei hat der Sling 1 folgende Hafenrotation: Shanghai - Hong Kong - Singapur - Tanjung Pelepas - Sepetiba - Santos - Buenos Aires - Rio Grande - Paranagua - Santos - Port Elizabeth - Durban - Singapur - Hong Kong - Shanghai.

Im zweiten Sling kommen zehn 2.500 TEU-Schiffe zum Einsatz, sechs von NYK Line, drei von Maersk Line und eines der Hamburg Süd. Der Sling 2 hat die Hafenrotation: Nagoya - Yokohama - Busan - Hong Kong - Laem Chabang - Singapur - Tanjung Pelepas - Durban - Santos - Itajai - Santos - Sepetiba - Singapur - Hong Kong - Nagoya."

Gruß

Fritz
boppel
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Wohnmobil-Verschiffung: Infos, Links, Reedereien...

Ungelesener Beitrag von boppel »

Hallo an alle Selbstverschiffer,

das Thema der Verschiffung des eigenen Mobils hat im WRF noch keinen besonderen Stellenwert. Daher möchte ich unsere Erfahrung bzgl. Verschiffung eines Wohnmobils nach Nordamerika hier etwas darstellen.

Zunächst: Ich habe beruflich bereits einen "kleinen Erfahrungsschatz" bezüglich Import, Export und Papierkram sammeln können. Dies hat mir genügt, um mich von Anfang einem erfahrenen Anbieter anzuvertrauen, in unserem Fall Seabridge for Motorhomes

Man muß nicht nur die Exportbürokratie des Heimatlandes erfassen (was ja mit gutem Willen noch möglich wäre) sondern auch die Importbedingungen des Gastlandes (was dann wirklich ein erhebliches Maß an Durchhaltevermögen und Zähigkeit verlangt, um Gesetzestexte in einer Fremdsprache zweifelsfrei zu erfassen - ich habe da gelegentlich schon in meiner Muttersprache Probleme).

Nur mal als kleine Verdeutlichung der Probleme:
In einem meiner Jobs habe ich für den Export ein und desselben Artikels in ein und dasselbe Land auch dieselbe erfolgreiche Ausfuhrerklärung aus der Vorlieferung abgegeben - leider jedoch nicht jedes mal denselben Sachbearbeiter beim Zoll gehabt - es wurde jedes mal etwas bemängelt, gelegentlich ergab sich sogar wieder das Ursprungsdokument aus einem der vorigen Male - soll heißen: Die ganze Sache hängt auch immer vom Beamten ab und wie gut er einen kennt (da haben profesionelle Anbieter z.B. Vorteile, die haben täglichen Umgang mit der betreffenden Person).

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben uns zur Schonung unserer Nerven dazu entschlossen, den "Rundumservice" der o.g. Firma anzunehmen (auch bezgl. KFZ-Versicherung, was jedoch eine andere Odyssee war - hier nur der kurze Hinweis: Wenn man sein Fahrzeug ERST in die USA verschifft und erst danach nach Kanada einreist, dann hat man eine viel größere Auswahl unter den Versicherungen und dementsprechend auch günstigere Angebote).

Bereits auf der Internetseite von Seabridge bekommt man ausführliche Informationen zur KFZ-Verschiffung. Nach "Bestellung" bekommt man ein "Infopaket" in dem wirklich ausführlichst erläutert wird, wie man im Zielland an sein Fahrzeug kommt und wie man das Auto wieder zurück ins Heimatland bekommt.

Noch bin ich zwar nicht zurück in Deutschland, dennoch muß ich sagen: Alles hat bisher einwandfrei funktioniert.

Kleine Wermutstropfen gibt es aber auch:
So sind die Kosten vom Zeitpunkt der Anfrage, bis zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung "natürlich" gestiegen (Frachtrate je Kubikmeter und "natürlich" der Treibstoffzuschlag).
Auch die Gebühren im Zielland waren "natürlich" etwas höher als der Preis, der ursprünglich angegeben war.
Meine ganz grobe Empfehlung: Auf das Angebot von Seabridge einfach nochmals mindestens ca. 5% aufschlagen, dann ist man nicht ganz so "überrascht" und auf der sicheren Seite bei der Budgetplanung für die Verschiffung.
In Halifax gab es einen Tag Verzögerung bei der Auslieferung des Fahrzeugs - weil wir den Wohnraum "hermetisch" abgeriegelt hatten, so daß auch der Zoll nicht hinein schauen konnte.

Der Service war dennoch einwandfrei! Ob die Preise im Einflußbereich von Seabridge waren ist mir allerdings nicht bekannt - ich nehme das einfach mal als "Systemgegeben" hin.

Es gibt immer mal wieder Hinweise auf "Diebstahl" während des Transports. Wir haben ein Paar getroffen, denen wurde die Dachluke zerstört und über diesen Weg das Innere "durchsucht".
Nachdem ich bei der Fahrzeugabholung Probleme hatte bzgl. des abgeschlossenen Wohnraumes, will ich bei der Rückverschiffung den Schlüssel für den Wohnraum ebenfalls mit abgeben.

Beide Situationen machen eines deutlich: Wirklich hochwertige oder wichtige Wertgegenstände müssen entweder zusätzlich gesichert werden oder sollten erst gar nicht mit verschifft werden - aber auch darauf wird von Seabridge hingewiesen.

Was ist sonst noch bei der Camperverschiffung zu beachten:

Die Versorgungsspannung ist unterschiedlich. Da unser Batterieladegerät nicht "Weitspannungsgeeignet" ist, müssen wir dafür sorgen, daß 230V dort rein kommen - das haben wir mit einem entsprechenden Transformator gelöst (ebenfalls von Seabridge geliefert, günstiger haben wir nichts in dieser Leistungsklasse gefunden).

Ein Adapter für die nordamerikanischen Gasflaschen Wynen Gas - bitte auf der Seite suchen, ein direkter Link wäre sicher innerhalb kürzester Zeit gebrochen - außerdem findet man vielleicht auch sonst noch was Interessantes.

Für die Abwasserentsorgung benötigt man einen Schlauch, der an den Auslaß des Abwassertanks angeschlossen wird. Einfach nur irgend wie rauslaufen lassen (wie in Europa) ist nicht - das sollte man also ebenfalls vorbereiten.

Weitere Infos findet man auch im Selbstfahrerforum - Weltreisen für Selbstfahrer

So weit erst mal unsere Erfahrungen.

Gruß

Boppel
boppel
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Wohnmobil-Verschiffung: Infos, Links, Reedereien...

Ungelesener Beitrag von boppel »

Ach, ich weiß jetzt nicht, was bei den letzten Links schief gegangen ist - Bitte Moderatoren: Korrigiert das! (und vielleicht auch den einen oder anderen Rechtschreibfehler, bevor ich wieder einen Rüffel bekomme :D

Danke



[done - die bemerkten Fehler lagen sehr weit unter der Meckerschwelle ;) MArtin]
woming
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Ungelesener Beitrag von woming »

boppel hat geschrieben:Thema der Verschiffung des eigenen Mobils...

.....
In Halifax gab es einen Tag Verzögerung bei der Auslieferung des Fahrzeugs - weil wir den Wohnraum "hermetisch" abgeriegelt hatten, so daß auch der Zoll nicht hinein schauen konnte.

Es gibt immer mal wieder Hinweise auf "Diebstahl" während des Seetransports. Wir haben ein Paar getroffen, denen wurde die Dachluke zerstört und über diesen Weg das Innere "durchsucht".
Nachdem ich bei der Fahrzeugabholung Probleme hatte bzgl. des abgeschlossenen Wohnraumes, will ich bei der Rückverschiffung den Schlüssel für den Wohnraum ebenfalls mit abgeben.

Beide Situationen machen eines deutlich:
Wirklich hochwertige oder wichtige Wertgegenstände müssen entweder zusätzlich gesichert werden oder sollten erst gar nicht mit verschifft werden - aber auch darauf wird von Seabridge hingewiesen.
Dummerweise benötigt man für den Trip ja alle Utensilien für mehrmonatigen
Aufenthalt. Da kommt schon einiges zusammen.
Insofern ist das mitverschiffen dennoch sinnvoll, denn:
- was man nicht benötigt sollte ohnehin @home bleiben
- was man dennoch benötiigt ist auch in einer parallel versendeten
Seekiste kaum besser aufgehoben, denn auch die muss man am Zoll im
Zielland abholen. Und wenn die verschlossen ist wurde das
Zugänglichkeitsproblem nur verlagert. Bei offenem Wohnraum hätte die
Transportversicherung dagegen einen guten Vorwand, eine eventuelle
Schadensregulierung wegen grober Fahrlässigkeit zu verweigern.

Wir waren mit dem (hinten verschlossenen ) WoMo ohne Zoll-Kontrollen
aus dem Halifax-Hafen herausgefahren. Das hängt wohl immer von den
Individuen dort ab. Auch die Rück-Einfuhr in Hamburg war problemlos.

Zu ausgeplünderten WoMos habe ich nur bei Baltimore- oder Südamerika-
Verschiffung gehört. Die Halifax-Route scheint da sicherer zu sein.

WomIng
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MArtin
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Ungelesener Beitrag von MArtin »

Diebstahl und Vandalsimus an verschifften WoMos betrifft m.W. aber nur RoRo-Verschiffungen (Roll On Roll Off), während in Conatinern verschiffte Fahrzeuge relativ sicher sind, oder?
freija
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Wohnmobil-Verschiffung RoRo: Infos, Links, Reedereien...

Ungelesener Beitrag von freija »

Grimaldi Lines hat Mitte 2012 ihre Route geändert, ebenso fahren einige ihrer Frachtschiffe nicht mehr. Wir konnten auch nicht in B uenos A ires von Bord gehen sondern erst in M ontevideo. Die Überfahrt machten wir im Oktober 2012 von Hamburg mit der G rande F rancia.
Der Frachter hat zwar in manchen Decks Abschnitte mit Gittern, hinter denen standen aber neue Fahrzeuge. Die 7 Fahrzeuge der 12 Personen - mehr Passagiere werden nicht mitgenommen - standen hinter und nebeneinander auf Deck 6.
Als wir in D akar anlegten wurden alle Türen auf Deck 12 mit den Kabinen der Passagiere und Mannschaft, die nach Außen gehen, verriegelt. Vom Kapitän wurde uns geraten 2-er Wachen während des Aufenhaltes im Hafen bei unseren Fahrzeugen einzuteilen. Gerade in D akar wuselten sehr viele Fremde auf den verschiedenen Decks herum, um die große Anzahl an alten Fahrzeugen von Bord zu fahren. Unsere Fahrzeuge haben schon großes Interesse geweckt. Sie ließen aber schnell davon ab als sie von den "Wachen angesprochen" wurden.

Gruß freija
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Panny
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Ungelesener Beitrag von Panny »

Wir haben 2010 per RoRo von Bremerhaven nach Halifax (CDN) verschifft.
Dafür haben wir den Motorradspediteur InTime (http://www.intime-ham.com) benutzt, die in Motorrad-Reise-Kreisen einen guten Ruf genießen.
Mehrere unserer Freunde haben ähnlich positive Erfahrungen mit ihnen gemacht.

Auch wenn sie auf Motorräder spezialisiert sind, können sie bestimmt auch 4 und mehr Räder abwickeln.

http://www.krad-vagabunden.de/motorrad- ... nd-kanada/

Gruß

Panny
www.krad-vagabunden.de
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Rolf19
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Ungelesener Beitrag von Rolf19 »

Hi, wir haben Mai 2011 unser EURA-WoMo nach Halifax verschifft. Das war sehr sinnvoll, denn so konnten wir in Ruhe komplett ausrüsten. Aber der Transport auf dem RoRo-Schiff war sch…teuer. Den Rücktransport mögen wir sparen, falls wir an einen Mexikaner oder an einen interessierten Europäer verkaufen könnten (s.a.: Verkaufe EURA Wohnmobil in U SA oder K anada). Wir sind darin sehr zuversichtlich.
Herzliche Grüße
Rolf
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