Ordnungs-Schema bei Haushaltseinlagerung

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sphaera
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Ordnungs-Schema bei Haushaltseinlagerung

Ungelesener Beitrag von sphaera » 22 Feb 12 0:43

Was Einlagern allgemein und auch Preise angeht, so kann ich ein sehr ausführliches Lied davon singen, denn ich habe u.a. wegen meiner eigenen Werkstatt sehr viel sehr sperriges Zeugs einlagern müssen und auch wollen - s.a. Kosten für Möbeleinlagerung in Deutschland .

BESCHRIFTUNG der Dinge... GANZ WICHTIG!

Ich hatte zum Abreisezeitpunkt ca. 250 Kartons plus ca. 250 einzelne Möbelpackstücke. Jedes Möbelpackstück war soweit wie möglich demontiert sowie vollständig in billige, handliche Supermarkt-Frischhaltefolie eingewickelt und zusätzlich mit Kantenschutz aus Pappe versehen. Bananenkartons sind der Traum!

Die Kartons trugen absichtlich KEINE Klarbezeichnungen wie "Werkzeug XY", "Klamotten" etc. um während meiner Abwesenheit keine Begehrlichkeiten zu wecken, sondern kryptische Nummernfolgen wie


58-W-2-III


- Erste Ziffer ist die laufende Nummer (in der penibel geführten Liste auf dem Computer wurde dann genau vermerkt, was drin war. Außerdem gab es von jedem fertig gepackten Karton ein schnelles Foto),

- der Buchstabe "W" steht für "Werkstatt"... also Teile, die irgendwas damit zu tun hatten. Außerdem hatte ich "P" für privat und noch einen Buchstaben für einen dritten Lebensbereich. So hat man später schnell die Übersicht in seinem Lager. Mir gefällt dieses System bis heute sehr gut. W-Sachen standen neben W-Sachen und P-Sachen neben P-Sachen!

- die Ziffer danach "2" steht für Wertigkeit des Inhaltes (ideel für mich oder wirklich monetär) und ging von 1 für teuer bis 3 für weniger teuer

- die römische Zahl I / II / III stand für die Belastbarkeit des Kartons, also die Stapelwertnummer. Beispiel: Ein robuster Bananenkarton dicht gepackt mit Büchern hatte die Stapelwertnummer III, darauf konnte man also bis zu acht weitere Kartons stapeln. Ein dünner, großer, leichter Karton mit Bettzeug hatte analog die Stapelwertnummer I und musste zwingend oben drauf.


Außerdem gab es in einigen Einzelfällen daneben eingekreiste Buchstaben wie "F" für "frostempfindlich" oder in Einzelfällen ein rotes "Z" für "vorsicht, zerbrechlich!"


Um die Kartons die zu meinen Eltern kamen und jene, die zu einem Freund kamen zweifelsfrei sofort zu erkennen, gab es außerdem große rote und blaue Klebepunkte auf den wenigen Kartons die speziell waren, damit sie auf keinen Fall im Rausch der Umzugsaktion in die Scheune entschwinden.

Die jeweilige Zeichenfolge schrieb ich nach dem Verschließen des Kartons auf jede der vier Seiten gut sichtbar mit dem Edding oben links.

Dieses System habe ich mir ausgedacht um mich selber schnell zu orientieren und auch um empfindliche Sachen zu schützen, eben damit Helfer sogleich sehen können, welche Sachen thematisch zusammen gehören und wo im Stapel etwas unten und etwas oben hingehört weil der Inhalt ja nicht sichtbar war. Das hat relativ gut funktioniert und ist gerade jetzt brilliant, wenn ich eine bestimmte Kleinigkeit in meinem Lager suche. So notiere ich mir vorab die Kistennummer und marschiere damit in mein Lager um genau das herauszusuchen was ich haben will und nicht lange herumzukramen!

Hoffe, mit meinen Zeilen denjenigen geholfen zu haben die nicht nur sieben, sondern siebzig oder siebenhundert Sachen vor ihrer Langzeitreise einzulagern haben ;-)

LG,
sphaera


[Vielen Dank für Teilen Deines "Katalogisierungs-Systems" Sphaera :) - Ich habe ihm ein eigenes Thema gewidmet - Astrid]

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