Erfahrungen BDAE- Auslandskrankenversicherung

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1. WRF-Suche, ob zu Deiner Gesundheitsfrage bereits ein passendes Sachthema existiert -> Dort lesen, ggf. zur Ergänzung & Aktualisierung nachfragen.
2. Andernfalls zu jeder Gesundheits- oder Krankenversicherungsfrage ein neues separates Einzelthema mit aussagekräftigem Betreff aufmachen.
3. Auf Gegenseitigkeit posten wie in der WRF-Anleitung erklärt.
Danke! :)
Jawosis
Kiebitz
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Erfahrungen BDAE- Auslandskrankenversicherung

Ungelesener Beitrag von Jawosis » 03 Jun 05 5:40

Nachdem die Auslandskrankenversicherung des Bundes Deutscher Auslandserwerbtätiger (BDAE) hier ja häufig als empfehlenswerte Versicherung genannt wird möchte ich jetzt mal meine negativen Erfahrungen mit dieser Versicherung bekannt geben.

Die Grundsituation:
Ich hatte mir den Expat 36/ 60 Tarif ausgesucht nachdem ich bei Arbeitsbeginn im Ausland feststellen musste, dass ich während der Probezeit keinen Arbeitsvertrag bekomme und daher auch keinen Anspruch auf die gesetzliche (Pflicht-) Krankenversicherung hätte. So musste ich mir kurzfristig für 3 Monate eine entsprechende Versicherung suchen da meine vorherige Krankenversicherung schon zwei Monate lang abgelaufen war - ich hatte zunächst nicht mehr daran gedacht und bin danach dann davon ausgegangen ich würde bei Arbeitsbeginn gesetzlich pflichtversichert. So bin ich auf den genannten Tarif des BDAE gestossen den man auch aus dem Ausland abschließen kann.
Übrigens ist das auch so eine Sache nur für 3 Monate beim BDAE versichert zu sein - zum einen musste ich eine Clubmitgliedschaft für das komplette laufende Kalenderjahr abschließen (7 Monate mehr als die Laufzeit der Versicherung) um überhaupt den Tarif Expat 36/60 zu bekommen und dann gleich bei der Anmeldung des Tarifs wieder kündigen um die entsrprechende Kündigungsfrist einzuhalten.


Nun zum Problem:
Ich hatte gleich zu Beginn des Versicherungsschutzes (1. Tag) den Arzt wegen akuter Magenschmerzen aufgesucht welche bis in die Herzgegend ausstrahlten und daher entsprechende Diagnoseverfahren mit sich brachten (Ultraschall und Röntgen des Torax, Magenspiegelung, Blutuntersuchung, Stuhl-/Urinuntersuchung). Ich musste also gleich mal 360 Euro für die ganze Geschichte auslegen - eine Menge Geld! Diagnostiziert wurde dann übrigens eine akute Magenschleimhautentzündung.
Als dann die Originalquittungen endlich beim BDAE ankamen und gesichtet wurden kam eine kurze Anfrage ob schon vorher Magenprobleme bestanden. Ich als ehrlicher Mensch hab gesagt ich hätte vorher schon mal Probleme gehabt, diese waren aber v.a. schmerzlich anderer Natur gewesen. Die nächste Antwort vom BDAE war dann dass meine ausgelegten Kosten nicht erstattet würden da es sich um eine Vorerkrankung handelt. Ich habe daraufhin nochmals deutlich gemacht dass die Magenprobleme wegen denen ich in Behandlung gegangen bin anderer Natur waren als die davor und dass mir nie eine Magenerkkrankung diagnostiziert wurde. Die kausale Verbindung beider Probleme ist ja auch rein spekulativ, denn jeder Mensch hat hin und wieder Magenprobleme bzw. Verdauungsbeschwerden ohne dass dies gleich als eine bestehende Erkrankung interpretiert werden kann.

Der BDAE hat zwar noch keine Stellung zu meiner Antwort genommen - die ganze Sache ist ja erst vor kurzem passiert - aber ich bin ziemlich enttäuscht und wütend dass dies als Vorerkrankung interpretiert wird. Wie gesagt, um dies zu behaupten sollten doch wirklich eindeutigere Indizien vorliegen als das vorherige Auftreten von gelegentlichen leichteren Verdauungsbeschwerden. Generell ist es sehr schwer bei "Alltagsproblemen" ohne entsprechende medizinische Diagnose von einer bestehende Vorerkrankung auszugehen - ist das nicht sehr gewagt bzw. fast schon frech vom BDAE? Wenn man es zugespitzt formuliert ist eigentlich nur ein Unfall nicht auf vorherige Beschwerden oder Krankheiten zurückzuführen - selbst eine Erkältung kann auf ein geschwächtes Immunsystem zurück geführt werden und damit als nicht versicherungswürdig interpretiert werden. Diese Regelung der Vorerkrankungen ist also in der Tat der Knackpunkt bei Krankenversicherungen, denn es handelt sich dabei nicht um eindeutige, vorher diagnostizierte Beschwerden (wie ich und wahrscheinlich viele andere nicht akut Kranke annehmen würden) sondern um ein subjektiv dehnbarer Begriff um sich als Versicherung aus der Leistungspflicht zu befreien. Äußerste Vorsicht ist hier also geboten!

Wie auch immer, die Reaktion vom BDAE ist für mich ein Zeichen dass diese Versicherung nicht gerade versucht Ihren Versicherten zu helfen - wer geht schon gerne im Ausland zum Arzt, streckt eine Haufen Geld vor um dann keinerlei Unterstützung von seiner Krankenversicherung zu bekommen.

Das Ende:
Ja, das ist noch nicht geschrieben..... ich vermute der BDAE besteht auf seiner Behauptung es würde sich um eine Vorerkrankung handeln und mir bleibt nichts anderes ürig als rechtliche Schritte einzuleiten. Und das will ich absolut nicht, denn ich müsste dann jedesmal von Chile nach Deutschland reisen um bei entsprechenden Verhandlungen teilzunehmen. Und neben der fehlenden Zeit kann ich mir das einfach nicht leisten - selbst wenn ich am Ende als Gewinner dastehen sollte muss ich ja zunächst alles selbst bezahlen.

Also nichts als Ärger!

Hmm, ob mir eine Behandlung beim Psychater vor lauter Wut auf den BDAE als latente Vorerkrankung - sagen wir mal chronische Cholerik - diagnostiziert wird?


Also Vorsicht mit dem achsotollen BDAE!

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Fredo

Erfahrungen mit BDAE!!!

Ungelesener Beitrag von Fredo » 26 Apr 06 10:42

Wenn ich das richtig gelesen habe, dann wirst du dank deiner Mitgliedschaft im BDAE finanzielle unterstützung vom BDAE für deine Klage gegen den BDAE erhalten. Lustig oder?
Ausserdem solltest nochmal prüfen ob du deine Aussage der Vorerkrankung nicht einfach zurück ziehen kannst. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube das der BDAE dann erstmal nachweisen muss, dass du eine Vorerkrankung hattest. D.h. du musst NICHT nachweisen das du keine hattest. Versicherungen nutzen dieses Unwissen gerne aus.

MfG
Fredo

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Caveman
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Erfahrungen mit BDAE!!!

Ungelesener Beitrag von Caveman » 26 Apr 06 13:08

Also ich bin ja ganz bestimmt kein Freund des BDAE und habe dies auch hier schon mehfach zum Ausdruck gebracht. Allerdings kann ich schon ganz gut verstehen, dass dort saemtliche Alarmglocken angehen, wenn sofort am allerersten Tag der Versicherungslaufzeit gleich so eine Magengeschichte passiert, ohne dass da vorher was gewesen sein soll. Ganz besonders bei einer Versicherung mit einer derart kurzen Laufzeit.

Ich denke, das wird noch ein heisser Tanz.

Gruss
Caveman

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Astrid
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Erfahrungen mit der Ausklandskrankenverischerung des BDAE

Ungelesener Beitrag von Astrid » 15 Okt 06 17:57

Hallo liebe Weltreisenden,

wir haben bislang positive :!: Erfahrungen mit dem BDAE gemacht:

Während unseres vorübergehenden, leider länger als 3 Monate dauernden Deutschland-Aufenthaltes wurden wir anstandslos aus dem beim BDAE bestehenden Auslandskrankenversicherungsvertrag Expat 36/60 entlassen und die bereits im Voraus entrichteten Beiträge wurden zügig erstattet.

Obwohl die Versicherungsbedingungen fordern, dass Gesundheitsrechnungen innerhalb von 3 Monaten nach Ausstellung beim BDAE eingereicht werden müssen, wurden uns die während der gesamten Reise gesammelten - und nicht mehr fristgerecht eingereichten - Rechnungen aus 08, 09 und 10/05 kommentarlos und ohne jegliche Nachfragen erstattet - obwohl die Belege erst 3 Monate nach der Kündigung beim BDAE eingereicht wurden!

Wir fanden das sehr kulant vom BDAE und der Expat 30/60 Versicherung und können sie deshalb nur weiter empfehlen.

Der oben geschilderte Fall einer versuchten Inanspruchnahme noch am Tage des Versicherungsbeginns würde wohl jede Krankenversicherung stutzig machen und dem Verdacht Vorschub leisten, dass die Krankenversicherung wegen eines (vorbestehenden) Symptoms abgeschlossen wurde.

Liebe Grüße

Astrid

chrisness
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Leistungsvergleich von Langzeit-Auslandsreiseversicherungen

Ungelesener Beitrag von chrisness » 16 Mai 09 3:04

Hallo,

ich wuerde gerne ueber meine Erfahrungen mit der Hanse-Merkur (BDAE) berichten. Ich hab mit der Hanse-Merkur eine Versicherung ueber den BDAE (www.bdae.de) abgeschlossen.

Als ich schon 10 Monate im Ausland gelebt hatte, wurde bei einer Vorsorgeuntersuchung ein Knoten in meiner Brust entdeckt. Da ein Verdacht auf Krebs bestand mussten weitere Untersuchungen (Biopsie etc.) veranlasst werden. Diese haben entsprechende Kosten mit sich getragen. Als ich die Rechnungen beim BDAE eingereicht hatte ging der Briefverkehr los. Immer wenn ich Unterlagen ausgefuellt oder Nachweise erbracht hatte, hab ich das naechste zugeschickt bekommen. Der Hoehepunkt meiner Odysee war, als ich Nachweisen musste, dass ich nicht bereits mit einem Knoten in der Brust und Krebsverdacht ins Ausland gegangen bin um mich dann da nach 10 Monaten behandeln zu lassen! Zum Glueck war ich ein paar Wochen vor meinem Auslandsaufenthalt beim Arzt zur Vorsorge, der dies dann mit einem Schreiben bestaetigt hat.

Letztes Monat hab ich wieder Rechnungen eingereicht (Schwangerschaft) und da mir unklar war was die Versicherung wieder genau fuer Nachweise will, hab ich direkt angerufen. Bei diesem Telefonat vielen dann so nette Saetze wie "Sie wollen doch Geld von uns!" und "Sie sind bei einer deutschen Versicherung versichert, da muessen sie sich an die Regeln hier halten". Das sollen die mal meinem Arzt hier im Ausland erklaeren!
Die Mitarbeiter dort scheinen vergessen zu haben, dass ihr Gehalt durch Kunden beezahlt wird die sich genau gegen so einen Fall absichern wollen und hoffen, dass sie es nie in Anspruch nehmen muessen!

Ich kann natuerlich nicht urteilen wie da andere Versicherungen sind. Vielleicht schenken sie sich alle nicht viel.
Ich kann aber folgendes sehr EMPFEHLEN:
Lassen Sie alles checken BEVOR Sie die Versicherung abschliessen (grosser Blutspiegel), Ultraschall, Roentgenbilder von alten Sportverletzungen. Vielleicht koennen Sie sich sogar von ihrem Hausarzt ein schreiben holen, dass keinerlei Beschwerden vorliegen und sie aus heutigen ermessen kerngesund sind.
Dass koennte ihnen dann im Ausland im Ernstfall einiges am Papierkram ersparen!

Gruesse
Chrisness

HelgaDorsch
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Vorsicht mit BDAE!

Ungelesener Beitrag von HelgaDorsch » 18 Jan 11 17:20

Leider sind meine Erfahrungen mit der BDAE auch sehr sehr enttaueschend verlaufen. Auch ich arbeite in Chile und habe, nachdem mir ja versprochen wurde, dass einige Angstellte ebenfalls in Chile gelebt haben und sich mit dem entsprechenden Gesundheitssystem auskennen, eine EXPAT Versicherung abgeschlossen, und, wie es notwendig ist, auch in diesem dubiosen BDAE Verein mich eingschrieben.

Folgende Erfahrungen habe ich gemacht:

- Rechnungen gingen "Verloren" "sind nicht eingegangen"
- Rechnungen, wenn Sie bezahlt wurden, wurden mit einer Verspaetung von 3-4 Monaten ueberwiesen (nur nach mehrmaligem Nachfragen)
- Mir haben 10 unterschiedliche Personen des BDAE geschrieben, es war sehr schleierhaft wer den nun fuer was zustaendig ist.
- Ein einziges Mal wollten ich die Unterstuetzung der tollen ortsanssaessigen Anwaelte in Anspruch nehmen, weil der Eventmanager unserer Hochzeit uns uebers Ohr gehauen hat, die Anwort war: "Tut mir leid, Frau D., diese Leistung ist nicht inbegriffen."
- Ich habe schriftlich gekuendigt, dennoch wurde mir der Jahresbeitrag 2011 abezogen - leider konnte ich dagegen nichts machen, ein Anwalt haette sich nicht gelohnt.


Mein Fazit: BDAE will sich bereichern und versucht die Kosten so niedrig wie moeglich zu halten: Rechnungen gehen "verloren", die Leute sind nicht fuer einen da wie versprochen, sondern man wird nur als Einnahmequelle gesehen.

VORSICHT mit BDAE!

MFG
Helga

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Norbert Fuss
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Erfahrungen BDAE- Auslandskrankenversicherung

Ungelesener Beitrag von Norbert Fuss » 26 Jan 11 13:55

Ich vertreibe die "BDAE" bzw. die Versicherungen wie Würzburger usw. Es gab von meinen Kunden bis jetzt noch keine Reklamationen. Ich möchte jetzt die BDAE nicht als das tollste darstellen, aber Pannen passieren überall mal.
Das manchmal Post vom Ausland in D. nicht ankommt, kenne ich sogar persönlich. Passiert zwar selten, aber es passiert. Aus diesem Grund schicke ich immer schon alles vorab per Email, und lasse mir den Empfang bestätigen.

Ich habe mich früher immer vor einer längeren Reise (inzwischen lebe ich im Ausland) von meinem Arzt in D. untersuchen lassen, um zu wissen, ob vielleicht "etwas" kommen könnte. Dieses Untersuchungsergebnis habe ich dann auch bekommen. Somit hätte sich bei mir keine Auslandsversicherung vor Zahlungen drücken können. Und entschuldige bitte. Magenprobleme!! Einen Durchfall kann man genaugenommen auch schon als Magenproblem bezeichnen.
Das Problem beim Nichtstun ist, dass man nie weiß, wann man fertig ist.

BDAE
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Erfahrungen BDAE- Auslandskrankenversicherung

Ungelesener Beitrag von BDAE » 27 Jan 11 18:02

Als Gründer und Geschäftsführer des BDAE möchten wir gerne Stellung zu der Diskussion um unser Unternehmen und unseren Verein, den Bund der Auslands-Erwerbstätigen (BDAE) e.V., nehmen. Grundsätzlich nehmen wir jede Kritik unserer Mitglieder und Kunden sehr ernst – sowohl positive als auch negative. Das Feedback hilft uns dabei, uns weiterzuentwickeln und zu verbessern. Allen Diskussionsteilnehmern sei an dieser Stelle herzlich für die offenen Worte gedankt.

Es freut uns zu hören, dass unser Bemühen, im Zweifel auch mal auf Formalien zugunsten von pragmatischen Lösungen zu verzichten, anerkannt wird. Es tut uns leid, wenn Post verloren geht (darauf haben wir keinen Einfluss), dass unsere Versicherten sich ebenso wie wir über die leidigen Vorerkrankungen ärgern und insbesondere, dass sich jemand schlecht beraten oder herablassend behandelt fühlt (darauf haben wir allerdings Einfluss).

Als wir vor nunmehr über 15 Jahren den Verein gründeten, gab es in Deutschland keine Lobby, die sich um die Belange von Privatpersonen, die für eine längere Zeit beruflich oder privat ins Ausland gehen, kümmert. Auch war es für diese Personengruppe nahezu unmöglich, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, da die Versicherer glaubten, mit dieser Zielgruppe kein lukratives Geschäft generieren zu können. Versicherungsschutz erhielten nur größere Gruppen – also hauptsächlich Mitarbeiter großer international tätiger Konzerne. Mit dem Verein schufen wir eine relevante Gruppe, die schließlich von den Versicherern als ernstzunehmende Klientel wahrgenommen wurde. Damit konnten wir auch Einzelpersonen einen Auslandskrankenversicherungsschutz ermöglichen. Bedingung war jedoch die Vereinsmitgliedschaft.

Seit Kurzem besteht diese Auflage aufgrund der Größe unserer Versichertengemeinschaft von Seiten unserer Versicherer nicht mehr und wer immer eine Auslands-Police bei uns abschließt, muss nicht mehr zwingend ein Vereinsmitglied werden. Die Mitgliedschaft im BDAE e.V. haben wir daher zu einem eigenständigen Angebot aufgewertet, das Auswanderern und Expatriates einen erheblichen Mehrwert bietet. Es lohnt sich wirklich, unsere Mitgliedschaftsseite im Web mal durchzustöbern! Die Einzelkosten für die Leistungen, die wir unseren Mitgliedern bieten, würden - einzeln beschafft - den Beitrag übrigens um ein Vielfaches übersteigen, so dass von einer persönlichen Bereicherung keine Rede sein kann.

Die meisten unserer Auslandskrankenversicherungen schließen tatsächlich Vorerkrankungen aus – so wie die deutsche Private Krankenversicherung (PKV) es auch grundsätzlich tut. Vorerkrankungen sind unkalkulierbare Risiken, die Kosten verursachen. Ein Sachversicherer würde auch nicht das berühmte bereits „brennende Haus“ versichern. Wenn ein Verdacht auf Vorerkrankungen besteht, muss unsere Schadenregulierung ausschließen können, dass dieser Verdacht begründet ist. Wir versichern Ihnen: Es ist eine sehr schwierige Aufgabe und wir müssen für unsere Mitarbeiter an dieser Stelle eine Lanze brechen. Im besten Fall bekommen die betreuten Kunden nämlich das, was sie als selbstverständlich voraussetzen. Manchmal jedoch müssen unsere Mitarbeiter nachfragen und Leistungen sogar ablehnen, weil diese nicht versichert sind oder bei Beginn entsprechender Behandlungsbedarf bereits bekannt war. Das ist bestimmt nicht einfach und oft nervenaufreibend. Aber es schützt auch die gesamte Gemeinschaft und sichert bezahlbare Prämien.

Den Ausschluss von Vorerkrankungen kommunizieren wir bei den entsprechenden Tarifen sehr deutlich auf unserer Website, in den Unterlagen und selbstverständlich auch während der Beratung. Der Hinweis einer Diskussionsteilnehmerin auf dieser Seite ist richtig: Je mehr unsere Schadenregulierung über die Krankheitshistorie eines Kunden weiß, desto effizienter kann sie Rechnungen bearbeiten und entsprechend schnell erstatten.

Der BDAE versteht sich als Dienstleistungsunternehmen und will seine Services kontinuierlich optimieren. Dazu gehört selbstverständlich auch ein freundlicher Umgangston unserer Mitarbeiter gegenüber den Kunden und Mitgliedern. Sollte sich jemand unfreundlich behandelt fühlen, bedauern wir das sehr und werden unsere Mitarbeiter für einen besseren Service sensibilisieren.

Wir stehen allen Diskussionsteilnehmern dieses Forums für Fragen gerne zur Verfügung. Kontaktinformationen finden Sie auf unserer Website.

Herzliche Grüße,

die Geschäftsführung des BDAE


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