BoraBora: Suche preiswerte Unterkunft

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Olivero
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BoraBora: Suche preiswerte Unterkunft

Ungelesener Beitrag von Olivero »

Hallo zusammen

Ich werde zwischen Juni/August 2006 voraussichtlich mal auf BoraBora sein. Im Reisebüro habe ich gehört, dass Übernachtungen für Alleinreisende ab CHF 300.-- kosten.

Könnt ihr mir eine Bleibe empfehlen? Erfahrungen von Leuten die schon dort waren, wären sehr hilfreich.

Besten Dank und Gruss

Olivero
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Konstanze
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BoraBora: Suche preiswerte Unterkunft

Ungelesener Beitrag von Konstanze »

Hallo Olivero,

Bora-Bora und preiswerte Unterkunft passt nicht wirklich zusammen...

Die "klassischen" Links zu Pensionen/Hotels:
http://www.tahiti-pensionen.de/borabora.html
http://www.haere-mai.pf/
http://tahitiplanet.com/tourisme/pensions/borabora.htm
http://www.thetahititraveler.com/island ... aintro.asp

es gibt eine Unzahl weiterer Seiten und Anbieter.

Ich bin dieses Jahr auf Bora Bora und kann Dir nach meiner Rückkehr gerne von meinen Erfahrungen berichten.
Gute Eindrücke bzgl. Infos zu den verschiedensten Unterkünften habe ich vom OpenRoad Tahiti&French Polynesia - ist ausserdem der aktuellste aller Reiseführer (und ich habe sie alle zuhause).

Viele Grüße,
Konstanze
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Konstanze
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BoraBora: Suche preiswerte Unterkunft

Ungelesener Beitrag von Konstanze »

Hallo Olivero,

Ich war jetzt auf 9 Inseln, und Bora-Bora hat mir am wenigsten gefallen.

Wenn es denn aber unbedingt Bora-Bora sein muss würde ich eine Unterkunft in Matira oder dessen Nähe bevorzugen wg. des Strandes.
Ich habe einen von vier Bungalows im Temanuata Iti bewohnt, gut ausgestattet mit Küchenzeile, bequemem Bett, gutem Bad, zwei Fahrrädern und den obligatorischen Hühnern samt Hahn im Garten http://www.temanuata.com/en/home_en.htm
Der Hauptort der Insel ist bequem per Fahrrad in weniger als 30 Minuten erreichbar.

Gruss,
Konstanze
albatross02
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BoraBora: Suche preiswerte Unterkunft

Ungelesener Beitrag von albatross02 »

Hallo,

ganz Polynesien ist extrem teuer. Das trifft sowohl für Verpflegung als auch für Unterkünfte zu. Die Unterkünfte sind auch noch ziemlich knapp.
Allerdings gibt es auch auf Bora Bora Zeltplätze.
Meine Erfahrungen habe ich nur auf Moo_rea und Tah_iti gesammelt.
Lass Dir mal Unterlagen zuschicken. Die Informationen des Fremdenverkehrsverbandes sind sehr umfangreich.
Die Felslandschaften Polynesiens sind grandios.

Gruss
Dieter
5wisp
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BoraBora: Suche preiswerte Unterkunft

Ungelesener Beitrag von 5wisp »

Komme gerade aus Französisch Polynesien, sind keine 48 Stunden wieder hier in Deutschland und die Erinnerungen sind noch frisch.

Wir waren 5 Wochen dort und haben ein paar Inseln gesehen.

Zu den Unterkünften auf Bora Bora:
Natürlich gibt es auch preiswerte Unterkünfte dort ohne das man unbedingt zelten muß. Das würde ich auch nicht empfehlen, es sei denn man ist hardcore adventurer und fühlt sich nur so wohl.
Die Nachteile sind vielfältig was das Zelten auf Bora angeht, aber das war ja nicht deine Frage.

Wir waren für 6 Nächte auf Bora, was für den Durchschnittsbesucher schon recht lange ist.

Natürlich ist preiswert relativ und nicht mit Suedostasien zu vergleichen, aber wir sprechen hier von Suedsee und Bora Bora.

Also es gibt einige Unterkünfte direkt am Matira Beach, bzw dessen Südende. Z.B. Chez Nono oder Chez Robert et Tina.
Dort kannst du für ca 60 Euro pro Nase übernachten. Der Haken an der Geschichte sind nicht unbedingt die Unterkünfte, sondern das sie sehr oft ausgebucht sind.
Bora Bora, direkt am besten Strand (wobei das bei diesem Abschnitt eher relativ zu sehen ist, es gibt da wesentlich bessere Stellen) und dann noch preiswert, logo das dort rege Nachfrage herrscht. Es gibt noch weitere Nachteile an diesem Abschnitt, aber ich will nicht abschweifen.

Hier der konkrete Hinweis.
Wir haben die 6 Nächte bei Chez Rosina verbracht. Das ist eine relativ kleine Anlage mit 6 Bungalows und mehreren Zimmern. Wir haben dort 13.800 XPF bezahlt. Das sind ca. 58 Euro pro Nase (bei 2 Personen Belegung natürlich). In den Zimmern ist es noch preiswerter und zwar ca. 39 Euro pro Person.
Dort ist man gut untergebracht für das Geld. Die Bungalows haben den Vorteil das sie ruhiger sind als die Zimmer und wesentlich geräumiger als die Zimmer (die Einrichtung ist auch neuer). Bei John und Jasmina und ihrern 6 Kindern !! (und die beiden sind mal gerade Anfang 30) ist man gut und familiär untergebracht.

Der Bungalow hat den Vorteil das man dort eine eigene Küche mit Herd, Kühlschrank und Waschmaschine !!!!! hat. Plus den ganzen Küchenkram den man so braucht. Wir waren vorher 2,5 Woche auf einem Segelschiff und da ist so eine Waschmaschine Gold wert.

Man darf natürlich keinen 5 Sterne Hotel Bora Bora Standard erwarten, aber dafür kostet es auch nur ein 10tel des Hotelpreises.

Die Lage ist nicht direkt am Strand, das ist ein Nachteil. Dafür kann man zu Fuß in den Ort Vaitape (den Hauptort von Bora Bora) und nach Matira Beach gehen. Es ist ca 10 Minuten zu Fuß vom Bloody Marys entfernt (was kein Nachteil ist :wink: ).

Die Pension liegt direkt am Photostop (Touripunkt) auf den Mount Otemanu (höchster Berg von Bora) und deshalb gibt es einen künstlichen Strand an dieser Stelle. Sieht hübsch aus für die Touris, damit ihr Foto auf den Berg auch den passenden Hintergrund hat. Sehr praktisch wenn man dort wohnt, besonders um den Abend am "private beach" dort ist sonst garantiert niemand :D mit ein paar Hinanos unter dem Sternenhimmel zu verbringen. Auch tolle Sonnenuntergänge werden kostenlos frei Haus geliefert.

Ein Pluspunkt ist der kostenlose Bring und Holservice von John wenn ihr ankommt, bzw. Bora wieder verlasst. Das ist nicht selbstverständlich (ich meine diesen kostenlosen Service), siehe Transport auf Bora Bora.
Klar man kann ohne Probleme in die Stadt laufen, aber wenn man ein Sixpack Wasser (9 Liter), ein paar Bier und diverse Lebensmittel im Gepäck hat, dann ist das kein Vergnügen.
Also Lösungsvorschlag. Direkt am Anfang ein Fahrrad mieten und ab in den Supermarkt. Kostet zwar auch 12 Euro, dafür hat man den Drahtesel den ganzen Tag zur Verfügung und kann auch einmal um die Insel radeln und zum baden.

Es gibt natürlich auch ein paar Nachteile, aber die sind hinnehmbar.

Wir sprechen hier von Pensionen für 60 Euro und nicht von Hotelstandards im 5 Stene Bereich.
Natürlich gackert Nachts auch mal ein Huhn oder es kräht ein Hahn, eventuell kloppen sich auch 2 Katzen oder es bellt mal ein Hund. Aber das kann einem auch bei 1000 Euro die Nacht passieren (oh ja, es gibt sogar Unterkünfte für 1800 Euro die Nacht auf Bora, kein Quatsch).
Die Badezimmer und Möbel sind zwar erst 2 Jahre alt, aber qualitativ recht einfach. Man kann aber sehr gut damit leben. Hat ein wenig den Charme von Ikea in einfach. Aber es ist halt alles sehr teuer dort.

Es gibt kein warmes Wasser und wer unbedingt Nachts um 3 duschen will hat ein Problem. Das kalte Wasser aus der Dusche ist aber zu ertragen, da wir hier von vielleicht 20 Grad "kalt" sprechen.
Es gibt kein Frühstück im Preis mit drin, da es im Bungalow eine Küche gibt und in Vaitape einen großen Supermarkt ist das nicht weiter tragisch.
Die Frühstücksmöglichkeiten in den Pensionen bzw. Hotels sind eh nicht weiter nennenswert für das Geld was sie kosten.

Ein Baguette kostet gerade mal 40 Cent (in Eurowährung), ein Glas Erdbeermarmelade von Bonne Maman (ultra lecker, gibts auch hier in Deutschland) kostet ca 3 Euro und 5 Scheiben Emmentaler frisch geschnitten ca 1,20 Euro. Dazu noch ein Töpfchen Butter für 1 Euro und schon ist man mehr als gut bedient. Kaffee und Tee bringt am besten mit von daheim, das ist wesentlich preiswerter als in französisch Polynesien.
Ein Glas löslichen Nescafe oder ein paar Teebeutel von daheim und schon ist das Frühstück für ganz kleines Geld auf Bora Bora gerettet.

Wer mit diesen "Nachteilen" leben kann, ist dort herzlich willkommen und wird freundlich wie ein Familienmitglied behandelt. Beide (John und Jasmina) sprechen ganz gut englisch, was nicht selbstverständlich ist in französisch Polynesien.

Ach ja, egal welche Unterkunft ihr bucht. Auf jeden Fall vorher anrufen, ansonsten kann es schwierig werden. Versucht es auf jeden Fall per Telefon oder wenn es geht per Fax. Emails sind meist nicht möglich. Kein Wunder bei der Verbindungsgeschwindigkeit dort. Ein deutsches Analogmodem ist noch rasend schnell im Gegensatz zu den Verbindungsgeschwindigkeiten dort.

Vielleicht konnte ich mit meinen Ausführungen bei der Suche nach einer preiswerten Unterkunft auf Bora Bora weiterhelfen. Verzeiht meine Fehler in der Rechtschreibung oder fehlende Kommata, aber ich bin noch nicht so ganz wach :wink:

Viel Spaß in französisch Polynesien, wo immer es euch auch hintreibt.
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