Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Vogelfrei und zeitlich ungebunden? - Vom Weltreisenden zum Expat? - Das Forum für Hardcore-Aussteiger und Auswanderer (in spe): Besonderheiten für Welt-Reisen oder Auslandsaufenthalte ohne Zeitrahmen, Expats ohne sichere Heimkehr, Netz und doppelten Boden, die letzten Abenteurer fern der Heimat...
Hier:
Expat-Forum
Expats haben viele Erfahrungen aus vielen Orten auszutauschen, da ist ortsbezogene Einzelthematik kaum angebracht. Aber bitte auch hier: Einen begrenzten Betreff vorgeben und dann beim Thema bleiben.

Was vermisst du unterwegs am meisten?

Freunde
25
24%
Familie
40
38%
Aufgabe (Job)
4
4%
Stadtbibliothek
7
7%
finanzielle Sicherheit
13
13%
sonstiges
15
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 104

dieSteffi
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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von dieSteffi » 28 Aug 06 19:33

Ich finde es schade, dass es ja wohl einige Aussteiger und Auswanderer gibt, ich zumindest von diesen allerdings wenig höre oder lesen kann. Es gibt Aussteigerforen im Internet, da tummeln sich viele junge Menschen, die „The Beach“ gesehen haben und nun Gleichgesinnte suchen für den niemals zu vollziehenden Ausstieg.
Leider sind diese keine große Erfahrungsquelle, denn sie haben ja noch nichts erlebt, sondern träumen („nur“ will ich nicht schreiben, denn das ist ja auch was Tolles).

Mit den meisten Überlegungen steht man deshalb aber sehr alleine da.
Sehr selten treffe ich auf Menschen, die uns wirklich verstehen.
Von den meisten anderen hören wir Sätze wie: „So was möchte ich auch mal machen...!“. Was für mich heißt, dass derjenige keine Ahnung hat, von dem, was wir wollen.

Es ist ein großer Schritt und wir sind immer wieder hin und her gerissen. - Die schon angesprochenen Panikattacken, die kenne ich gut! Ich glaube, ich darf mir gar nicht so viele Gedanken machen, denn sonst könnte es sein, dass ich doch noch einen Rückzieher mache.

Man kann tausendmal durchrechnen, ob das Geld reicht, wir wissen ja nicht was passiert.
Für die meisten ist es nie genug: Wir sollten doch lieber noch warten und noch mehr Geld sparen.
Aber wie viel ist denn genug? Das kann uns auch keiner sagen. Wir wissen das auch nicht und deshalb müssen wir eben mit dem auskommen, was da ist.

Viel schwieriger finde ich auch die ganz konkreten Fragen:
Wo packen wir das Geld hin? Wie anlegen? Wer bekommt eine Bankvollmacht? Was machen wir mit unseren Sachen? Wie wird die Vermietung unseres Hauses klappen? Wer wird sich vor Ort darum kümmern? Sollen wir eine Krankenversicherung abschließen? Und ganz nebenbei müssen wir uns auch noch überlegen, wo wir überhaupt hinwollen.

Im Weltreiseforum tummeln sich anscheinend hauptsächlich Reisende. Da stellen sich ganz andere Fragen als bei uns, die wir eher „aussteigen“ wollen und das Reisen erst einmal nebensächlich ist.
Wie schön das es auch ein Aussteiger-Unterforum gibt. Damit man sich eventuell mal nicht über die richtige Schlafunterlage und wie viele Schuhe man mitnehmen sollte unterhalten kann, sondern auch darüber, wie es ist jahrelang von zu Hause weg zu sein. Immer unterwegs, unter fremden Menschen mit einer unbekannten Sprache, mit nur wenig Geld und auf sich allein gestellt. Ganz ohne Netz und doppelten Boden.

??? Was wollen die eigentlich machen, fragst du dich jetzt sicher!

Wir wollen unser schönes Leben, so wie es bisher war (wohnen im eigenen geräumigen Reihenendhaus mit zwei Katzen, er selbstständig (Handwerk), sie arbeitet im Vertriebsinnendienst einer Bank mit guten Preis/Leistungsverhältnis, Freunde und Familie gleich um die Ecke) hinter uns lassen und zukünftig langsam auf unseren Fahrrädern die Welt entdecken, finanziert durch Mieteinnahmen und Ersparnisse.
Wir haben uns dies jahrelang reiflich überlegt und bereits bei einer 14 (8-monatige (Fahrrad)reise in 2003/2004 geübt.

Aus dieser Erfahrung haben wir viel gelernt, so dass wir vieles noch verbessern möchten und vor allem möchten wir dieses Mal länger unterwegs sein. Siehe auch: http://reise-forum.weltreiseforum.de/vi ... highlight=

Was werden wir wohl am meisten vermissen? Die Familie, die Freunde, eine Aufgabe (Job). Ich könnte mir vorstellen, dass ich die Stadtbibliothek vermissen würde...

Wir kennen niemanden, der vergleichbares je getan hat. Wir kennen Leute, die einige Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet haben. Aber ist das eine vergleichbare Situation? Wir müssen es also selbst herausfinden...

@Astrid und Martin: Wie stellt ihr euch eure Zukunft vor? Wie lange wollt ihr noch unterwegs sein? Habt ihr noch Lust? Ich habe gelesen, ihr seit gerade zu Hause... Wie ist das so? Will man da überhaupt wieder weg?
[/i]

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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von MArtin » 29 Aug 06 12:30

Hallo Steffi & Olaf,
wir können Euch gut verstehen, Eure Gedanken und Befürchtungen nachvollziehen, hatten / haben etliche davon selber...

Um auf alle (individuellen) Aspekte einigermaßen sinnvoll und in weiterführendem Dialog eingehen zu können, muss die Kommunikation u.E. jedoch breitbandiger, sprich am besten akustisch und in Echtzeit ablaufen.
Dafür böte sich eine Konferenzschaltung (z.B. per Skype, vgl. http://www.worldtrip.de/Weltreise/Telek ... ation.html , etwa i.S. unserer "Hotline" an, zumal Astrid seit 4 Wochen schon wieder auf Barbados Haus hütet, während mich organisatorische und gesundheitliche Belange noch an Deutschland fesseln.

Hier also nur ganz kurz:
steffi&olaf hat geschrieben:Man kann tausendmal durchrechnen, ob das Geld reicht, wir wissen ja nicht was passiert....
Für die meisten ist es nie genug...
Stimmt beides: Der Betrag wächst proportional zur Zukunftsangst - und den Ansprüchen.
Eine Krankenversicherung halten wir dabei allerdings nicht für einen Luxus, sondern für eine unabdingbare Voraussetzung.
steffi&olaf hat geschrieben:Aber wie viel ist denn genug? Das kann uns auch keiner sagen. Wir wissen das auch nicht und deshalb müssen wir eben mit dem auskommen, was da ist.
Das ist ein realistischer Ansatz der in der Praxis "unter fremden Menschen mit einer unbekannten Sprache, mit nur wenig Geld und auf sich allein gestellt, ganz ohne Netz und doppelten Boden" erprobt werden könnte, wenn einige der noch offenen Fragezeichen halbwegs geklärt sind.
steffi&olaf hat geschrieben:Was werden wir wohl am meisten vermissen? Die Familie, die Freunde, eine Aufgabe (Job)...
Konnte mich ohne mögliche Mehrfachnennung gar nicht zwischen Familie, Freunde etc. entscheiden.
steffi&olaf hat geschrieben:Wir kennen niemanden, der vergleichbares je getan hat.
Noch nicht? ;)
steffi&olaf hat geschrieben:@Astrid und Martin:...
Einiges steht schon unter unseren FAQ beantwortet, der Rest evtl. bei einer Konferenz?

Bin gespannt, was andere "Hardcoreler" dazu noch schreiben werden.

Erstmal liebe Grüße :)

Diana
WRF-Förderer
Beiträge: 32
Registriert: 29 Jan 06 20:56

Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von Diana » 05 Sep 06 20:52

Hallo Steffi,

deine vielen und langen Fragen verstehe ich sehr gut, geht es mir/uns doch oft sehr ähnlich. Auch mein Mann und ich haben bereits "1 Jahr auf Probe" das Wegsein probiert in Südamerika.

Du fragst, was man wohl am meisten vermissen würde, wenn man auf unbestimmte Zeit auswandert? Ich denke, Familie und Freunde sind auch in der Ferne "erreichbar", es gibt Internet und Telefon, und die Entfernung kann die Bindung zu wahren Freunden verstärken (und um die anderen ist es nicht schade!). Stadtbibliotheken oder Bibliotheken in Schulen/Gemeinden o.ä. gibt es eigentlich auch immer, man muss nur fragen - ist eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und einheimische Bücher zu lesen. Oder auf Wochen-/Trödelmärkten gibt es viele gute Bücher. Bisher bin ich stets "ausgezogen" mit einer gewissen finanziellen Sicherheit. Und Aufgaben und Ideen hatte ich stets genug, die Zeit war viel zu kurz.

Bei deiner Abstimmung habe ich für "Sonstiges" gestimmt, denn ich habe gemerkt, dass ich eine neue Freiheit erhalten habe bei längeren Aufenthalten in fremden Ländern, aber andere Dinge vermisst habe, die für mich "selbstverständlich" waren: Um etwas selbst herzustellen, konnte ich z.B. in Chile nicht einfach Werkzeug übers Internet bestellen. Um bestimmte Dinge klären zu können, waren nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch kulturelle Besonderheiten wichtig. Um mit meinen Freunden zu reden, musste ich erst mühsam ins Internet-Cafe gehen (anstatt faul im Schlafanzug vor dem PC zuhause zu sitzen) und die Telefonleitung funktionierte nicht immer so wie gedacht. Ich hätte Zeit gehabt, schöne Bücher zu lesen, habe diese aber aus Gewichtsgründen zuhause gelassen (konnte mich aber mit anderen Büchern trösten), ich hätte Zeit gehabt, schöne Fotoalben zu gestalten, hatte aber eigentlich keinen Platz für Bilder und Fotoalben... Für mich war es so, dass ich eine "alte Freiheit" gegen eine neue Freiheit getauscht habe, dies hat mir aber bisher noch nicht gereicht. Die Frage ist nicht nur, wie viel Geld man braucht, sondern wie viel Freiheit, bzw. wie man Freiheit definiert...

So, würde mich freuen, mehr von euch zu hören,
sonnige Grüße, Diana
Wer sagt: ich kann nicht, der will nicht.

Tiroler
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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von Tiroler » 06 Sep 06 8:44

Das leben und oft auch die beduerfnisse aendern sich, ich reise gerne aber fuer immer auswandern konnte ich mir bis vor kurzen nur schwer vorstellen.
Ich lebe jetzt ca. 5 wochen in thailand (tempel) und werde nach einen 2-3 monatigen zwischen stop zuhause, hier in thailand leben.

Ploetzlich erledigen sich die probleme (visa usw.) von selbst.

Man muss eigentlich nur seinen herzen folgen, das andere ergibt sich dann schon.


l.g martin
2 x China, 14 x Thailand, 3 x Neuseeland, 5 x Cook Inseln, 3 x Spanien , 2 x Jamaika, 2 x Kuba , 3 x Frankreich, 2 x Schweiz, 1 x Brasilien, 1 x Dubai, 1x Nepal, 1 x Kenia, 4 x USA, 1 x Indien, 1 x französisch Polynesien, 2 x Kambodscha, 1 x Australien. Unzählige Male in Deutschland und Italien, England (nur London), Ägypten

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_philipp_
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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von _philipp_ » 06 Sep 06 21:45

Tiroler hat geschrieben: und werde nach einen 2-3 monatigen zwischen stop zuhause, hier in thailand leben.
Na da darf man ja jemanden bald herzliche Glückwünsche und viel Glück in der Zukunft rüber reichen ;-)

Auf das alles so wird wie du dir das vorgestellt hast.

Tiroler
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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von Tiroler » 07 Sep 06 10:55

Danke phillip, sicherlich werde ich auch mal einen rueckschlag erleben aber das gehoert halt dazu.
Es ist oft komisch wie das eine zum anderen fuehrt, gestern wurde ich von einem der einflussreichsten moenche in thailand in seinen tempel eingeladen, er hat mir angeboten ich koennte sofort bleiben. jeden tag ergeben sich neue moeglichkeiten.
ich bin nicht gerade ein genie im organisieren, reich bin ich auch nicht trotzdem ergibt sich immer was.


mfg martin
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Eliane
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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von Eliane » 07 Sep 06 15:39

Hallo Ihr,

ich könnte nicht einmal "Sonstiges" ankreuzen.
Wobei auf mich eher "Auswandern" als "Aussteigen" zutrifft.
Ich denke, das sind schon auch nochmal zwei große Unterschiede.

Ich bin wenig umher gezogen. War eher punktuell längere Zeit an einem Ort und das immer irgendwo in Russland.
Ich wollte dann aber nochmal nicht nur mit einem Koffer anreisen und ein paar Monate, sondern Jahre bleiben.
Ein Job in Sibirien kam mir dazu gerade Recht. Ich ging niemals davon aus, dass ich vielleicht mein ganzes Leben hier verbringen wollen würde.
2-3 Jahre, das war meine Vorstellung.
Nach einigem Auf und Ab (sprich: Russland oder Deutschland) im letzten (vierten) Jahr ist meine Entscheidung gefallen.

Ich will am Baikal bleiben.

Ich werde in zwei Jahren aus meinem deutschen Vertrag raus sein und dann meine Ideen umsetzen können. Ich sprudele regelrecht über, was ich alles tun und anfangen könnte. Nischen gibt es noch so viele und ich kann es kaum erwarten, damit zu beginnen.
Über mein Auskommen mache ich mir kaum Sorgen.

Dass ich auf dem richtigen Weg bin und mich nicht verrenne, habe ich spätestens dann begriffen, als ich meine neue Freundin fand, die ziemlich Hals über Kopf von Deutschland in ein Baikaldorf geheiratet hat.

Meine Familie fehlt mir überhaupt nicht. Mit Tanten, Onkeln und Cousinen habe ich sowieso kaum Kontakt und mein Vater kommt mich jedes Jahr ausgiebig besuchen.

Meine besten Freunde kommen auch oder sie leben sowieso in anderen Ländern, so dass regelmäßige Treffen auch kaum an der Tagesordnung sind. Und ich habe hier ja auch schon lange einen sehr festen engen Freundeskreis.

Meinen Job habe ich in D gerne aufgegeben und inzwischen wäre ich froh, mein derzeitiger wäre schon vorbei. Ich möchte nicht mehr abhängig beschäftigt sein.

Bücher habe ich durch meinen Job noch reichlich zur Verfügung und auch später habe ich wenig Bedenken, nicht an ausreichend Lesematerial zu gelangen. Es gibt Universitäten an denen man sich genug ausleihen kann, viele Reisende lassen auch jetzt schon Bücher in meinem Fundus.
Es gibt das Internet (bald auch in meinem Baikaldorf), da kann man sich inzwischen auch gut versorgen.

Die finanzielle Sicherheit werde ich wohl auch in zwei Jahren nicht vermissen, auch wenn ich jetzt noch ganz gut verdiene. Ich werde hier zum Leben längst nicht so viel brauchen, wie in Deutschland. Ich habe keinen Anhang, was vielleicht noch mehr Sicherheit gibt, als wenn ich noch an die Ausbildung eines Kindes denken müsste.

Würde ich irgendetwas ernsthaft vermissen, würde ich nicht ausgewandert sein.

Doch, ein geeigneter Lebenspartner fehlt mir, aber hätte ich in Deutschland darauf warten sollen, dass sich irgendwann einer mit mir an den Baikal bequemt, wo ich mich doch hier so wohl fühle? Dann warte ich lieber hier.

Viele Grüße aus Irkutsk, wo heute frecherweise die ersten Schneeflocken vom Himmel kamen.

Eliane
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Julchen
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Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von Julchen » 07 Sep 06 16:13

Hallo!

Noch bin ich nicht ausgestiegen, aber bald. Ich denke, was ich vermissen werde, ist jemand, der mich manchmal in den Arm nimmt. Gespräche kann man mit Freunden ja auch per email oder telefonisch führen, aber Umarmen? Ich nehm meine Freunde gern in den Arm, hau ihnen auf den Hintern :wink: und brauche einfach viel Körperkontakt. Davor hab ich etwas Angst, mich durch den Mangel daran einsam zu fühlen, obwohl ich vor dem Alleinsein selbst keine Angst habe.

Die Zukunft wirds zeigen...

Liebe Grüße
julchen

PS: Martin, freut mich sehr für Dich, dass alles so gut zu klappen scheint!!! Alles Gute für Dich!
Wo ein Wille ist, mein Herz, da ist auch ein Gebüsch. (Element of Crime)

Temi
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Beiträge: 22
Registriert: 08 Feb 06 20:06

Aussteigen / Auswandern? - "Möchte ich auch mal machen!

Ungelesener Beitrag von Temi » 08 Sep 06 3:14

Julchen, stimm dir 100% zu. Körperkontakt mit Freunden und Familie fehlt mir auch immens und lässt mich manchmal etwas einsam fühlen. Wenn man mit Freunden spazieren geht, hakt man sich unter, wenn ich mit meiner Tante auf der Couch sitze und quatsche, halte ich ihre Hand oder auch nur das enge rumgeglucke mit Freunden beim Fernsehschauen sind alles Sachen, die mir Telefonate, Emails und neue Bekanntschaften nicht ersetzen können. Da ich ja in Sydney wohne und nicht out in the woods gibt es eigentlich nix, was ich sonst missen müsste (außer vielleicht anständiges Brot :wink: ).

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