Selbstgebrannte CDs: Unsicherer Langzeit-Datenträger?

"Hardware": Reisepraxis- erprobte Computer - und Speicherlösungen für unterwegs: Erfahrungsaustausch mit Infos, Links, Fragen und Anregungen rund ums Reisen mit Laptop, Notebook, externen Festplatten, USB-Sticks, Imagetanks, Dongles, Speicherkarten, DVD sowie anderen Datenspeichergeräten.
Hier:
Info-Pool Reise-Elektronik:
Neue Themen bitte auf eine Frage / ein Gerät / eine spezifische Einzelthematik beschränken und diese bitte im Betreff benennen. Beim Antworten bitte beim vorgegebenen Thema bleiben und für Themenwechsel ein neues Thema aufmachen und ggf, verlinken.
Danke! :)
Benutzeravatar
TropicHeat
Mitglied im WRF
Beiträge: 418
Registriert: 18 Apr 05 7:08
Wohnort: back home: Australia
Kontaktdaten:

Selbstgebrannte CDs: Unsicherer Langzeit-Datenträger?

Ungelesener Beitrag von TropicHeat » 16 Apr 07 18:27

MArtin hat geschrieben:Hallo :)
TropicHeat hat geschrieben:Der Nachteil [beim Hochladen von Fotos] ist, wie ich inzwischen feststellen muss, der ZEITAUFWAND!!!
Mehrfach unsere Rede - besonders, wenn man Fotos mit Auflösungen > 4MB-Pixel schießt. :)
Man kann, bes. in Drittweltländern, (derzeit noch) nicht davon ausgehen, alle Fotos immer online auf einen Server hochladen zu können.

Aber fast überall gibt es in Internetcafés CD-Brenner, sodass man Fotodaten bis zur nächsten High-Speed-Connection zwischenspeichern kann.

Aber der beste (Zwischen-) Speicher sind, m.E. auch transporttechnisch, ca. Audiokassetten-kleine, USB 2.0-betriebene externe 2,5' Festplatten, die derzeit bis zu einer Kapazität ca. 120GB relativ erschwinglich sind (vorausgesetzt man will nicht gleich einen mp3-Player in seiner Speicherlösung eingebaut haben).

Liebe Grüße :)
Der Lösung mit CDs traue ich nicht so ganz als Langzeit-Speicher... Wir haben alle Photos zweimal auf CDs gebrannt, und eine Version schicken wir ab-und-an per Post nach Australien (Heimat), damit sie nicht abhanden kommen (z.B. Einbruch in unseren Camper, oder [was wir nicht hoffen] Feuer oder ähnliche Katastrophe...) - aber: wir hatten ca. 200-250 Musik-CDs mit (schierer Luxus - nur mit Auto möglich, etliche nur auf der Festplatte und dann unterwegs gebrannt und gelöscht!), und mehr als 100 [!!!] haben wir nachbrennen müssen, da sie nach einiger Zeit nicht mehr fehlerfrei spielten! Ich kaufe nie mehr billige ALDI- (ja, den haben wir nun in Australien) oder NoName-CDs!!! Die Silberbeschichtung löste sich nach 3-4 Monaten im heissen Auto...

Eine externe USB-Festplatte wollte ich in den USA kaufen, habe ich dann aber vergessen (da nicht dringend), und nun hier in Mexico entweder schweineteuer, oder meist garnicht zu kriegen... Andere Computerteile sind hier eher billiger als in den Staaten (grrr).
Im Camper unterwegs durch Amerika von 03/06 bis 05/09: http://dare2go.com

Benutzeravatar
MArtin
Site Admin
Beiträge: 8441
Registriert: 04 Dez 02 14:16
Wohnort: weltreisend seit 2000
Kontaktdaten:

Selbstgebrannte CDs: Unsicherer Langzeit-Datenträger?

Ungelesener Beitrag von MArtin » 16 Apr 07 21:52

Hallo :)

Die Erfahrung des Datenverlustes bei selbst gebrannten CDs kann ich bestätigen! Besonders anfällig dafür waren bei uns die CD-RW.

Inzwischen haben auch die ersten gebrannten DVDs ihre Ausfälle.

Das Phänomen betrifft billige und Markenrohlinge (gleichermaßen?), hier in den Subtropen fliegen z.B. auch jede Menge Marken-Musik-CDs rum, durch die man durchgucken kann.

Im zitierten Thread ging es aber auch nur um eine Zwischenspeicherung bis zur schnellen Upload-Möglichkeit.
TropicHeat hat geschrieben:... wir hatten ca. 200-250 Musik-CDs mit...
Da wärst Du mit den Tipps bzgl. ext. FP, denen in Musik auf Reise und auch dem, miniaturisierte Elektronik und -Mechanik möglichst in Industrieländern zu kaufen, schon lange gut gefahren. ;)
(Wahrscheinlich wird eine FP auch weiter südwärts eher teurer als billiger)

Liebe Grüße, gute Weiterreise! :)

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Ähnliche Themen -> Suchen & dort Nachfragen wenn passend
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Reise-Computer & Datenspeicher: Reisen mit Notebook, Laptop, USB-Sticks, Festplatten, Speicherchips...“