Auswandern in unsere Wälder

Vogelfrei und zeitlich ungebunden? - Vom Weltreisenden zum Expat? - Das Forum für Hardcore-Aussteiger und Auswanderer (in spe): Besonderheiten für Welt-Reisen oder Auslandsaufenthalte ohne Zeitrahmen, Expats ohne sichere Heimkehr, Netz und doppelten Boden, die letzten Abenteurer fern der Heimat...
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Steffen-Michael
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Steffen-Michael » 16 Mai 09 0:12

So - nach dem jetzt soviel Kritik geführt wurde, sollten sich doch alle mal an das eigentliche Thema erinnern und konkrete Vorschläge für Sven hier niederschreiben. Ich glaube, daß ihm das mehr hilft als diese „Zerfleischerei.“
Also Männer laßt mal hören, wie ihr dem Sven helfen wollt. Was habt ihr an Vorschläge für einen längeren Ausstieg auf Zeit?

Luther – wenn ich so blauäugig an meine Touren gegangen wäre, wie du bei mir vermutest, wäre ich längst auf Tour. Da ich es aber nicht gewohnt bin zu verlieren, plane ich heute meine erste Tour, die frühestens in zwei Jahren beginnen wird. Alle Touren zusammen werden ein Zeitvolumen (mit Unterbrechungen) von etwa zehn Jahren in Anspruch nehmen. Auch habe ich mich nicht zurück gezogen. Lani/Luther – habt doch einfach mal bitte dafür etwas Verständnis, daß ich Monteur bin. Heute hier morgen da und immer habe ich nicht einen verständnisvollen Bauleiter, der mir gestattet, den Firmenrechner zu benutzen.

Tim – ich habe im Bergbau gelernt und gearbeitet. Es gibt unter Bergleuten eine Regel. „Die Bergmannssprache ist hart aber herzlich.“

In diesem Sinne

Luther
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Luther » 16 Mai 09 22:06

Hallo Steffen,

ich weiß nicht, was es Sven da zu raten gibt. Entweder er bleibt in der Gesellschaft, er muss ja nicht alles mitmachen, was ihm micht passt, arbeitet, und hat es dann auch verdient, unterstützt zu werden, wenn er krank oder sonstwie hilfsbedürftig wird. Oder er klinkt sich aus und verlässt sich darauf, dass man ihm in den genannten Situationen trotzdem Hilfe zukommen lässt.

An die erwähnte Frau aus Sachsen, die da in Schweizer Wäldern lebte, erinnere ich mich auch. Sie hat vorher sicher nicht bedacht, dass sie irgendwann einmal auf Hilfe angewiesen sein wird. Als sie die dann aber brauchte, hatte sie nicht den Mut, darum zu bitten, und war deshalb froh, "gefunden" zu werden und dass Verwandte bereit waren, sich um sie zu kümmern.

Falls Sven das nicht bedacht haben sollte, weiß er es spätestens jetzt. Es ist jetzt seine Gewissensenscheidung, die muss er selbst treffen, die kann ihm niemand abnehmen. Wenn er sich fürs Aussteigen entscheidet, gießt er mit dem Verhalten aber auch noch Wasser auf die Mühlen der Leute, die mit Argumenten wie "Wer Arbeit haben will, der findet auch welche" den Rückbau unseres Sozialstaats fördern.

Gruß
Luther

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pukalani
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von pukalani » 17 Mai 09 10:03

Hallo Steffen,
Lani/Luther – habt doch einfach mal bitte dafür etwas Verständnis....


Ähhh... hatte ich irgendwann KEIN Verständnis? Ich hab nur geschrieben, daß wir hier Accounts nicht löschen. Ich find's gut (ganz ehrlich) daß Du Dich nicht zurückgezogen hast, sondern weiter mitdiskutierst.

Wünsche Dir einen fruchtbaren Austausch! :)

Liebe Grüße,
Lani

Heathen
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Auswandern in unsere Wälder - möglich & realistisch?

Ungelesener Beitrag von Heathen » 22 Nov 11 18:44

FALLS NOCH WER HIER IST, HIER HATS WALD GENUG ;)
Und ich will dasselbe machen.
Ich besitze hier sogar Wald, also bei Interesse bitte melden!

Leilani88
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Leilani88 » 21 Jan 12 18:55

heathen
Das klingt interessant...
Wo ist dieser Wald? :wink:

Grüessli

Leilani

Heathen
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von Heathen » 27 Jan 12 8:04

In Lettland. Mehr Infos bitte per Pn! Habe auch einen Thread für Fragen hier: http://www.reise-forum.weltreiseforum.d ... hp?t=25613

fbert
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Beiträge: 7
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von fbert » 10 Feb 12 0:41

guten abend.
ich möchte auch mal kurz meinen beitrag zu diesem thema geben und zu dem, das auf den vorigen seiten diskutiert wurde.

ich denke das problem liegt darin, dass einige die leute die auswandern wollen (besonders die leute aus den vorigen posts) mit ihrem leben in dieser gesellschaft unzufrieden sind oder sich gar nicht erst mit ihrem persönlichkeitsprofil (charakter) an diese gesellschaft anpassen können7wollen. das ist für ihre eigene geistige verwirklichung auch keinesfalls notwendig!

dennoch bin ich überzeugt davon, dass der geist eines menschen nicht ohne soziale kontakte und umgebung auskommt. eine gesunde soziale umgebung ist für jeden menschen lebensnotwendig und vielleicht sogar sinnstiftend.

deswegen finde ich, sollte etwas mehr respekt gegenüber den leuten die auswandern wollen (und somit ihr eigenes "ich" finden wollen), weil sie sich ein leben in dieser kapitalistischen leistungsgesellschaft nicht länger vorstellen können, aufgebracht werden. tolleranz ist das stichwort.

es gibt keine richtige oder falsche meinung und ich finde es auch nicht vorteilhaft, wenn hier anderen eine ansicht oder meinung aufgezwunden werden soll. warum darf sich hier keiner frei äußern ohne dass ihm von mehreren forumsmitgliedern eine lebensweise aufgezwängt werden soll (geh arbeiten, nimm geld... usw.)

tut mir leid das so feindlich auszudrücken, aber ich habe persönliche gründe, warum ich mich hier nicht gerade wohl fühle und mit vielen von euren ansichten in konflikt gerate.
egal.

ich plane auch eine reise, der ich mir kein ende gesetzt habe. und weil ich so gut es geht auf geld verzichten möchte (weil ich mich dieser gesellschaft nicht anpassen möchte), werde ich versuchen micht mitunter in der natur selbsständig zu machen und zu verpflegen.

falls es jemanden gibt, der vielleicht eine ähnlich ansicht oder pläne hat, kann er sich bei mir per pn bei mir melden

lg todesbreit

round
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Beiträge: 9
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Auswandern in unsere Wälder

Ungelesener Beitrag von round » 24 Mär 12 16:18

Auch wenn die Diskussion nicht mehr aktuell ist, wollte ich dazu sagen, dass ich die Gedanken derjenigen die abhauen möchten voll und ganz verstehen kann.
Mir geht es ganz genauso. Der einzige Grund der mich an einem total Ausstieg hindert sind eben Familie und Freunde. Aber wie ich schon im Subforum "Allgemeiner Austausch - Selbsthilfegruppe Fernweh & Heimweh" geschrieben habe, werde ich bis spätestens Ende des Jahres aufbrechen [ s.a.: http://www.reise-forum.weltreiseforum.d ... hp?t=27281 ]. Nicht zum totalen Ausstieg aus der Gesellschaft, aber für eine mehrmonatige SOA-Reise. Was am Ende der Reise, wenn mir das Geld ausgeht, sein wird kann ich noch nicht sagen, aber nachdem ich dann sowieso ohne Job und zu Hause dastehen werde, würd ich danach gerne auf Zeit aussteigen.

Ohne Geld zu Leben muss auch nicht umbendingt Schmarotzen oder sonstwas heißen, und auch eine ärztliche Behandlung ist nicht wegen jeder Kleinigkeit nötig. ... Ich vertraue z.B. auf die Selbstheilungsfähigkeit meines Körpers -> siehe bitte auch: http://www.reise-forum.weltreiseforum.d ... 873#103873 .

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