Mittelamerike: Giftige Tiere - Verhaltensweisen?

Zu Mittelamerika gehören im WRF:
Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, ganz Mexiko, Nicaragua und Panama
Hier:
Mittelamerika Infopool Zentralamerikanische Infos und Fragen hier bitte streng einzelthematisch gefragt und auch nur direkt auf den Thementitel bezogen sachdienlich informativ geantwortet werden!
Bitte vermeide nicht direkt zum Titel gehörende Suchworte und eröffne für themenfremde Zusatzfragen ggf. jeweils ein neues Thema.
ElJarno
Kiebitz
Beiträge: 5
Registriert: 25 Jan 18 18:34

Mittelamerike: Giftige Tiere - Verhaltensweisen?

Ungelesener Beitrag von ElJarno » 30 Jan 18 22:51

Hallo Zusammen,
wie schon in anderen Topics erähnt werde ich demnächst Mittelamerika mit dem Rad durchqueren und wollte mal eure Infos und Erfahrungen zum Thema gefährlicher Tiere befragen? In anderen Reisedokus hab ich schon öfters gesehen, dass giftige Spinnen und dergleichen so üblich sind wie bei uns die Fliegen und Mücken. Was gerade beim Wildcampen welches ich ebenfalls anpeile mir etwas bange macht bzw. eher wie ich mich dafür schützen kann bzw. bei Begegnung was man am besten macht.

Danke & Gruß
Jan

Benutzeravatar
Astrid
Globaler Moderator
Beiträge: 5626
Registriert: 04 Dez 02 23:25
Wohnort: weltreisend seit 2000
Kontaktdaten:

Mittelamerike: Giftige Tiere - Verhaltensweisen?

Ungelesener Beitrag von Astrid » 01 Feb 18 15:45

Hallo ElJarno,

Gerade in den tropischen Regenwäldern Mittelamerikas gibt es etliche - auch giftige - Tiere. Lt. Wikipedia handelt es sich zu 90% um Insekten. Informationen darüber, wie Du Dich insbesondere vor Mücken schützen kannst, findest Du bereits im Thema: ->
Mückenschutz im Regenwald, Moskito Expositionsprophylaxe. :idea:

Aber auch giftige Spinnen, Schlangen, Skorpione und Frösche sind verbreitet - letztere häufig v.a. an ihren leuchtenden Warnfarben erkenntlich.

Da Du als Mensch nicht in das Beuteschema der Tiere passt, suchen die meisten eher das Weite, wenn Du Dich ihnen näherst. Umgekehrt solltest Du nicht willentlich auf sie zugehen, um gar nicht erst eine Bedrohung für sie darzustellen. Auch scheinbar tote Tiere sollten nicht angefasst werden . auch weil Gifte nicht nur durch Stich oder Biss, sondern auch über die Haut abgegeben werden können.

Beim Laufen fest auftreten, um durch die Erschütterung Tiere in die Flucht zu treiben und sich beim Klettern nicht "blind" irgendwo festhalten.
Hohe Wanderschuhe und lange Hosen sind eine gute Möglichkeit, sich zu schützen - in der Nacht empfiehlt es sich, nicht nur das Gepäck, sondern auch die Schuhe mit ins Zelt zu nehmen bzw. vor dem Anziehen auszuschütteln. Da viele Gifttiere Nachttiere sind, ist es sinnvoll, im Dunkeln eine Taschenlampe zu verwenden, die die Tiere eher vertreibt.
Und natürlich keine Nahrung oder Abfälle rumliegen lassen, die Tiere anziehen könnten.

Trotz einer zu empfehlenden Vorsicht halte ich es für sinnvoll, sich immer auch zu vergegenwärtigen, dass Todesfälle durch den Kontakt mit giftigen Tieren doch eher selten sind und die Wahrscheinlichkeit in D einen Autounfall zu erleiden, vermutlich wesentlich höher ist.

In diesem Sinne erst mal: Entspanntes Reisen. :)

Liebe Grüße
Astrid
Eine fremde Kultur ergründen zu wollen, ist wie der Versuch, den Horizont zu erreichen... Irgendwann steht man wieder an dem Punkt, an dem man begonnen hat - doch der Blick zum Horizont ist ein anderer. [A. Bokpe]

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema
  • Ähnliche Themen -> Suchen & dort Nachfragen wenn passend
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Zurück zu „Mittelamerika - Zentralamerika“