Weiß nicht wirklich, wo ich hingehöre - suche Rat.

Worüber man in der Welt-Reise-Community sonst noch spricht / sprechen sollte, wo Du Reisethemen diskutieren, von Deinem Fernweh daheim oder Heimweh unterwegs berichten - oder auch außerhalb Deines Vorstellungsbereichs einfach mit anderen Mitgliedern der Weltreise-Community "labern" kannst... (Keine Reise-Infos hier!)

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Romy101
Kiebitz
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Weiß nicht wirklich, wo ich hingehöre - suche Rat.

Ungelesener Beitrag von Romy101 » 15 Okt 12 3:12

Hallo ihr Lieben,

ich dachte, ich wende mich mal an dieses Forum, da ich hoffe, hier finde ich am ehesten jemand, der etwas nachvollziehen kann, wie ich mich fühle und vielleicht jemand einen Rat für mich hat.

Zunächst zu mir: Ich bin 24, Freelancerin (Texterin, Online-Journalistin, ich schreibe für alles Mögliche) und habe die Freiheit, von überall aus arbeiten und somit auch viel reisen zu können - brauche quasi nur meinen Laptop. In den letzten 4 Jahren war ich sozusagen nur unterwegs: Mit 19 ging ich für insgesamt 3 Jahre nach Norwegen (war das größte Kapitel meines Lebens, aber ich merke so langsam, dass ich den Bezug dazu verliere, habe auch die Sprache fließend gelernt), anschließend folgte ein sechsmonatiges Praktikum in L.A. mit anschließender Entdeckungsreise durch Florida, weitere Südstaaten und die Karibik. Insgesamt war ich bis heute sechsmal in Kalifornien und sitze gerade zum dritten Mal auf Hawaii, noch einen Monat lang und dann geht's endlich nach Hause.
Zum ersten Mal im Leben verspüre ich derzeit so etwas wie Heimweh. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen.

Eigentlich war es der Plan, von hier aus endlich mal den Südpazifik, Australien oder auch Asien anschauen zu können, aber ich merke, ich bin erschöpft - von dem, was ich am meisten liebe.
Ich will einfach erstmal zurück.
Reisen ist mein Leben, klar. Ich bin die mit den schönsten Reisefotos auf Facebook, diejenige, die ständig an Flughäfen eincheckt und bei der man nie weiß, wo sie gerade steckt. Für viele ist das Luxus, für mich ist es - so denke ich jetzt - der größte Luxus, bei meiner Familie zu sein oder mit Freunden im Pub zu sitzen, ich vermisse also einfach ein strukturiertes Leben. Ich merke gerade, es ist einfach genug für den Moment.
Ich hab den Wunsch, mir eine Wohnung in einer schönen Stadt zu suchen und dort einfach mal zu bleiben, einfach mal Alltag zu haben.
Nicht zuletzt, weil ich (fast schon logisch) seit mehr als 3 Jahren Single bin und eine Beziehung auch kaum möglich war bei dem Pensum), aber das ist nur ein kleiner Grund.

Die Frage ist jetzt: Wohin?
Ich komme ursprünglich aus Freiburg und liebe meine Stadt, die für mich die schönste der Welt ist. Aber leider eben auch ziemlich klein: Es gibt kaum Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, man hat quasi schon in der Hälfte der Läden irgendwann mal gearbeitet, für die Stadtzeitung hab ich auch lange geschrieben und man kennt jeden Zweiten auf der Straße. Es ist einfach langweilig. Ich bin gerne zuhause, aber ich merke, ich kann nicht auf Dauer da wohnen.
Oberste Priorität hatte in den letzten Jahren "mein" Norwegen, aber ich merke, irgendwie ist die Phase wohl vorbei (was ich am wenigsten vermutet hätte). Seit einem halben Jahr stand dann Berlin fest, weil mir die Stadt sehr gut gefallen hat, ich einige Leute da kenne und mich ganz gut auskenne.
Jetzt hab ich aber seit einigen Wochen noch London im Kopf, was mich unglaublich reizt. Ich mag das Wetter, mag Pubs, mag die Atmosphäre da sehr, die Stadt gefällt mir. Ich glaube, es wäre einen Versuch wert.

Das eigentliche Problem ist somit offensichtlich: Ich weiß irgendwie nicht mehr, was ich will.
Reisen ist normal geworden, für viele das Nonplusultra, aber ich hab irgendwie den Bezug zu Entfernungen verloren, ich weiß irgendwie nicht mehr, wo ich hingehöre oder was ich für Ziele habe.
Ich hab einen Job, von dem ich leben kann, aber ich weiß einfach nicht, wohin mit mir. Möchte einfach eine schöne Stadt, wo ich tagsüber meinen Kram schreiben kann, abends nette Leute treffe und ein Bierchen trinken und dann ins Bett gehen kann - und mich irgendwann wieder auf eine Reise (beschränkt, also einfach nur 1-2 Wochen weg wie ein "normaler" Mensch ;) ) freuen kann.

Was sagen meine Freunde dazu?
Da höre ich: "Du hast Luxusprobleme." Meine Familie sagt: "Musst du wissen, was du machst, aber nutze es, solang du jung bist!"
Mein Leben sieht für viele Freunde so perfekt und einfach aus, aber ich bin alles andere als wirklich zufrieden, weil mir einfach die Richtung fehlt. Ich mag vielleicht die Freiheit haben, an vielen Orten leben und arbeiten zu können, aber genau das macht es auch unglaublich schwierig, Entscheidungen zu treffen und mal eine Weile zu ihnen zu stehen. Man wird flatterhaft und unruhig. Ich ändere ständig meine Meinung, wo ich hinwill - und das geht einfach nicht mehr, weil ich was finden möchte, was wirklich zu mir passt und einfach mal "settling down" möchte.
Ich weiß nicht, wie ich am ehesten zu mir finden kann.

Vielleicht könnt ihr mir helfen oder habt einen Rat für mich, ich weiß, das ist ein seltsames Thema, aber ich freu mich über jeden Ratschlag oder Kommentar.

Liebe Grüße
Romy

dieSteffi
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Weiß nicht wirklich, wo ich hingehöre - suche Rat.

Ungelesener Beitrag von dieSteffi » 17 Okt 12 13:41

Romy101 hat geschrieben:Hallo ihr Lieben,

Zum ersten Mal im Leben verspüre ich derzeit so etwas wie Heimweh.


der größte Luxus, bei meiner Familie zu sein


Ich komme ursprünglich aus Freiburg und liebe meine Stadt, die für mich die schönste der Welt ist.
bunteGrüße
deineSteffi
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Astrid
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Weiß nicht wirklich, wo ich hingehöre - suche Rat.

Ungelesener Beitrag von Astrid » 19 Okt 12 0:26

Hallo Romy :)

Vielen Dank für die offene Beschreibung des Zustandes, in dem Du Dich gerade befindest!

Dir in Deiner Situation zu etwas zu raten ist nicht einfach. Doch vielleicht kann ich Dir ein paar Anregungen oder Gedankenanstösse dazu geben. Daher fange ich mal mit der letzten Aussage Deines Textes an:
Mein Leben sieht für viele Freunde so perfekt und einfach aus, aber ich bin alles andere als wirklich zufrieden, weil mir einfach die Richtung fehlt. Ich mag vielleicht die Freiheit haben, an vielen Orten leben und arbeiten zu können, aber genau das macht es auch unglaublich schwierig, Entscheidungen zu treffen und mal eine Weile zu ihnen zu stehen. Man wird flatterhaft und unruhig. Ich ändere ständig meine Meinung, wo ich hinwill - und das geht einfach nicht mehr, weil ich was finden möchte, was wirklich zu mir passt und einfach mal "settling down" möchte.
Ich weiß nicht, wie ich am ehesten zu mir finden kann.

Vielleicht könnt ihr mir helfen oder habt einen Rat für mich, ich weiß, das ist ein seltsames Thema, aber ich freu mich über jeden Ratschlag oder Kommentar.
Wenn ich richtig verstehe, sehnst Du Dich danach zu wissen, wo Du hingehörst, wo Deine Heimat ist oder zumindestens scheinst Du wissen zu wollen, wo Deine potentielle Heimat sein könnte?
Dass Dir das gegenwärtig etwas schwer fällt, kann ich mir auch aus eigener Erfahrung gut vorstellen. Nicht zuletzt, weil der Heimatbegriff oder besser das Heimatgefühl, wie man es von früher kennt und das in aller Regel fest mit einem Ort - oft dem Geburtsort oder Geburtsland - verknüpft war, nach Deiner bisherigen Reise nicht mehr existiert. Bildlich gesprochen scheinst Du Dich Deiner Heimat entwurzelt zu haben... - ein Preis, den viele Langzeitreisende (und Expats) zahlen, die bereit sind, sich mit ganzem Herzen auf einen neuen Ort einzulassen und als ihre "Wahl"-Heimat zu betrachten. Auch wenn es Spekulation ist vermute ich an Hand Deiner Beschreibung, dass es so ähnlich für Dich mit Norwegen war.

Beruhigen kann ich Dich schon mal insoweit, dass Du mit diesen Gedanken und Gefühlen hier nicht alleine dastehst, sondern dass viele andere Langzeit-Reisende ähnliche Phasen in ihrem Leben kennen.
Siehe z.B.:
-> Nach der Reise, vor der Reise oder: Was will ich eigentlich?
-> schwierige Rückkehr - nicht mehr dort, noch nicht hier
-> Wiedereingliederung in den Alltag nach Langzeitreisen o.ä.
-> Zurueck - orientierungslos - und irgendwie verloren...
-> wie betäubt - zurück in Deutschland - nach 2 1/2 Jahren
- Rückkehr, Kulturschock und Arbeitssuche
u.a..
Die Frage ist jetzt: Wohin? Ich komme ursprünglich aus Freiburg und liebe meine Stadt, die für mich die schönste der Welt ist. Aber leider eben auch ziemlich klein: Es gibt kaum Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, man hat quasi schon in der Hälfte der Läden irgendwann mal gearbeitet, für die Stadtzeitung hab ich auch lange geschrieben und man kennt jeden Zweiten auf der Straße. Es ist einfach langweilig. Ich bin gerne zuhause, aber ich merke, ich kann nicht auf Dauer da wohnen.
Oberste Priorität hatte in den letzten Jahren "mein" Norwegen, aber ich merke, irgendwie ist die Phase wohl vorbei (was ich am wenigsten vermutet hätte). Seit einem halben Jahr stand dann Berlin fest, weil mir die Stadt sehr gut gefallen hat, ich einige Leute da kenne und mich ganz gut auskenne.
Jetzt hab ich aber seit einigen Wochen noch London im Kopf, was mich unglaublich reizt. Ich mag das Wetter, mag Pubs, mag die Atmosphäre da sehr, die Stadt gefällt mir. Ich glaube, es wäre einen Versuch wert.
Das eigentliche Problem ist somit offensichtlich: Ich weiß irgendwie nicht mehr, was ich will.
Vielleicht hilft es Dir schon mal wenn Du versuchst, den Blickwinkel zu ändern und die vor Dir liegende Entscheidung nicht als Problem, sondern als Freiheit zu sehen. Denn immerhin weißt Du sehr wohl, was Du willst... - nur noch nicht wo ;).
Ich hab den Wunsch, mir eine Wohnung in einer schönen Stadt zu suchen und dort einfach mal zu bleiben, einfach mal Alltag zu haben.
Im Gegensatz zu vielen Anderen bist Du ungebunden und ohne Verpflichtungen, kannst also Deine neue "Wahl"-Heimat ganz nach Deinem persönlichen Gusto aussuchen. Dass Du Dich durch dieses Privileg vor die Qual der Wahl gestellt siehst und ggw. etwas orientierungslos bist, ist in so einer Situation eigentlich kein Wunder.

Wichtig und sinnvoll scheint mir, dass Du Dir beim Treffen der vor Dir liegenden Entscheidung vorstellen kannst, auch mittelfristig dazu zu stehen. Das ist allerdings tatsächlich eine Willens-Entscheidung.
Ob das London oder Berlin oder Freiburg oder ein ganz anderer Ort ist, ist m.E. relativ unwichtig, solange er anfangs mit positiven Assoziationen besetzt ist. Entscheidend für die Entwicklung eines neuen Heimatgefühls sind letztendlich - wie Du auch schon geschrieben hast: Beziehungen und freundschaftliche Kontakte. Deren Etablierung braucht natürlich Zeit.

Ich persönlich würde es vermutlich eher wie Steffi halten und dazu tendieren, erst mal nach Freiburg zurück zu kehren, da Du dort auf bekannte Strukturen zurückgreifen kannst und in aller Ruhe Deine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke verarbeiten kannst.
Es würde mich nicht wundern, wenn Du feststellst, dass sich auch dort - ähnlich wie bei Dir - einiges verändert hat.

Soviel für den Moment von mir :)

Liebe Grüße
Astrid


PS:
Für den Fall, dass Du Dich mit uns als "Travel-Shrinks" in ähnlicher Situation tiefergehend mündlich (via Skype) austauschen möchtest, kannst Du uns gerne eine PN schreiben.
Eine fremde Kultur ergründen zu wollen, ist wie der Versuch, den Horizont zu erreichen... Irgendwann steht man wieder an dem Punkt, an dem man begonnen hat - doch der Blick zum Horizont ist ein anderer. [A. Bokpe]

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Ungelesener Beitrag von MArtin » 19 Okt 12 8:02

Hallo Romy :)

Wir beide, Astrid & ich, können Deine auf http://www.reise-forum.weltreiseforum.d ... hp?t=24804 und oben geschilderte Gefühlsachterbahn gut nachvollziehen.
Wir kennen die besonders aus dem Reisejahr 2002 und nannten sie den Reiseblues.
Wir hatten allerdings das große Glück, uns gegenseitig darüber hinweg helfen zu können, weil der Blues mal den Einen, mal die Andere befiel, aber nie beide gleichzeitig.
Auf sich allein gestellt wäre es für jeden von uns sehr schwierig gewesen zu entscheiden, was in solchen Phasen zu tun sei.
noch einen Monat lang und dann geht's endlich nach Hause. Zum ersten Mal im Leben verspüre ich derzeit so etwas wie Heimweh.
Ich denke das ist vielleicht ein Zeichen, dass Du nach 4 Jahren unsteter Verhältnisse auch mal wieder eine Periode der Ruhe, einer konstanteren Umgebung und Beziehungen brauchst. Vielleicht, um Dich selbst denken zu hören, Dich mit Vertrauten über tiefere Dinge auszutauschen, mal wieder die langweiligere, aber auch Halt gebende Routine eines Alltagslebens zu spüren.
... für mich ist es - so denke ich jetzt - der größte Luxus, bei meiner Familie zu sein oder mit Freunden im Pub zu sitzen, ich vermisse also einfach ein strukturiertes Leben. Ich merke gerade, es ist einfach genug für den Moment.
Ja, so fühlt sich Heimweh an. ;)
Genau das würde ich wohl auch tun - entweder bis ich die Schnauze wieder richtig voll davon hätte und es vor Fernweh kaum noch aushalten könnte, oder bis sich vielleicht die Erkenntnis einstellt, dass der Reiz am Reiseleben dauerhaft ausgelebt ist.

Ein Reiseleben als Einzelkämpfer stelle ich mir langfristig sowieso viel schwieriger vor, als sich mit und bei einem ebenfalls reisefreudigen Partner zu Zweit wenn nötig gegen den Rest der Welt durch zu schlagen und an seiner Schulter die konstante Geborgenheit, die Vertrautheit und Zugehörigkeit zu finden, die einen überall wie zu Hause fühlen lässt. Dann bräuchte es auch weniger eine Richtung, sondern der gemeinsame Weg wäre das Ziel.
Denn das Wo, bzw. das Wohin ist letztendlich nur eine Äußerlichkeit, während sich das Entscheidende, die Zufriedenheit und innere Ruhe ja ortsunabhängig nur in Deinem Kopf abspielt. Einmal wiedergefunden, wäre es leicht, irgendwo Kompromisse zu schließen und die "flatterhafte" Suche nach dem "idealen" Ort wäre vorüber - er ist eh nur eine Illusion.

So wie in der Vorstellung Deiner Freunde die Illusion herrscht, ein vogelfreies Reiseleben müsste das non plus ultra aller Lebensweisen sein.
Du hast es gelebt, Du weißt es besser.

LG :)

P.S.
Ich schließe mich Astrids Angebot für einen Skype-Chat an.

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Ungelesener Beitrag von Muschelsammler » 24 Okt 12 16:20

Liest sich ja alles ganz spannend...

Freiburg und London liegen nicht so weit auseinander, vielleicht kann man beides unter einen Hut bringen.

Jan Seemann

Weiß nicht wirklich, wo ich hingehöre - suche Rat.

Ungelesener Beitrag von Jan Seemann » 21 Nov 12 13:31

Hey Romy,

ich bin 28 und Seefahrer. Beruflich abgesichert und verdiene mein Geld unterwegs. Seit 2 Jahren bin ich an Bord oder alleine auf Reisen und habe genau Dein "Luxus-Problem". So die Meinung meiner Freunde aus Schulzeiten.
Tatsächlich ist es für mich von Zeit zu Zeit genauso ermüdend nie die Leute von der letzten Reise auf der nächsten Reise zu treffen.

Trotzdem will ich weiter reisen. Einerseits weil ich nicht weiss wohin und andererseits weil es einfach noch soviel zu sehen gibt. Reisen ist doch wunderbar :)

Manchmal (meist wenn ich wieder allein irgendwo angekommen bin) stelle ich mir dann die Frage: Wozu das ganze?

Seitdem bin ich auf der Suche nach einer "Selbsthilfegruppe" anderer Reisender. Die reisen und Zeit zum gemeinsam Reisen haben. Noch bin ich da optimistisch dass (so wie bei Astrid und MArtin) reisen und Geborgenheit sich nicht ausschließen müssen.

Viel Erfolg,

Jan

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Monkeyinme
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Ungelesener Beitrag von Monkeyinme » 21 Nov 12 16:47

Moin,

ich finde es schön, nach der großen weiten Welt wieder meine kleine (und vielleicht auch enge) Welt zu haben.
Durch die Reisen sehe ich auch diese kleine Welt immer wieder mit anderen Augen. Spannend!
F reiburg hat sich bestimmt verändert in den 3 Jahren. Deine Freunde haben sich verändert. Deine Berufswelt ist zweitrangig, du arbeitest doch eh mit dem Laptop irgendwo auf der Welt...

Wäre ich in deiner Situation, würde ich wahrscheinlich nach F reiburg gehen. Entweder ist das eine Rückkehr, oder der totale Flop. Viel schlimmer kann es nicht werden. L ondon würde ich nur als weitere Station sehen, die dir aber auch nicht wegläuft.

Hmm, vielleicht ist eine längere Zeit in F reiburg auch nur eine Station?

Ich wünsche dir viel Spass beim rausfinden!

Ciao
Monkey
Wir essen jetzt Opa.
Interpunktion rettet Leben!

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